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Schwarzer Schatten über Hogwarts

GeschichteMystery, Freundschaft / P16
Argus Filch Minerva McGonagall OC (Own Character) Pomona Sprout Poppy Pomfrey Rubeus Hagrid
15.11.2019
21.10.2020
8
10.488
5
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Dieses Kapitel
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15.11.2019 1.692
 
Meine erste Harry Potter Geschichte. Bitte ruft nicht gleich die Dementoren.
Ps.: meine 100te Geschichte auf FF :)
*beta-leser gerne melden <3

<3 Sunrise

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Mein drittes Jahr in Hogwarts sollte bald beginnen, ich war mit meinen Freunden in der Winkelgasse verabredet. Die Läden waren voller neuer und alter Schüler und deren Eltern. Bei Eeylops Eulenkaufhaus stand ich vor dem Schaufenster und bewunderte die Schneeeule. Ein Mädchen, Erstklässler, stand neben mir „Mummy“ rief sie und eine Frau kam zu ihr „So eine hätte ich gerne“ ich schielte zu den beiden. Die Armut schien oft zu Gast bei ihnen zu sein. „Tammy“ sagte sie traurig „wir haben kaum das Geld für deine Bücher zusammenbekommen. Dieses Jahr kann ich dir kein Tier kaufen. Aber ich versuche es fürs nächste“ sie reichte Tammy ihre Hand und beide gingen. Ich sah den beiden nach und ein Stein lag in meinem Magen, wusste was Tammy durchmachte. Entschlossen ging ich ins Geschäft.

Eine Stunde später, ich hielt nach Mo und Sam Ausschau. Die beiden waren wie immer die Unpünktlichkeit in Person. Mo ran zu mir gelaufen. „Tschuldige“ atmete sie schwer „Aber ich musste noch was einkaufen.“ ich sah das sie neben ihren Büchern noch welche für die erste Klasse dabei hatte. Ehe ich was sagen konnte kam Sam zu uns. „sag nichts“ lachte ich. Wir gingen zu Fortescues Eissalon und ergatterten den letzten freien Tisch. „Da war so ein liebes Mädchen“ erklärte Sam „ich wollte meinen neuen Umhang abholen. Sie haben wohl kein Geld und suchten in den abgetragenen einen für sich. Ich konnte nicht anders und hab einen für sie gekauft.“ Mo, eigentlich Monjana, verschluckte sich an ihren Eiskaffee. „heißt sie Tammy?“ Sam sah sie erschrocken an „Ja, kennst du sie?“
„Das nicht, aber ich hab sie bei Flourish und Blotts gesehen. Sie fragten nach kaputten oder abgenutzten Büchern. Sie haben wohl echt kein Geld.“ Ich schluckte mein Bissen Eis herunter „Und da hast du ihr die Bücher gekauft?“ sie nickte, sah Sam an „wann hast du vor?“ Sam trank einen Schluck. „Gar nicht, der Umhang wird ihr in Hogwarts gegeben. Hab gesagt man soll nicht sagen von wem.“ Mo sprang auf „Bin gleich wieder da!“ und lief mit den Büchern los. „3 Dumme, 1 Gedanke!“ lachte ich. „Was hast du denn?“ fragte Sam mich. „Etwas was die beiden sich wohl nie leisten könnten. Wird auch anonym überreicht“ wir lachten, aasen unser Eis auf und warteten das Mo wieder kam.

Es wird wohl zeit uns vorzustellen. Ich bin  Londana werde aber Lona genannt. Bin eine Gryffendor und nun im dritten Jahr. Meine Freunde sind Monjana, sie ist eine Ravenclaw, und Sam ein Slytherin. Wir sind seit dem ersten Jahr befreundet. Auch wenn wir aus verschiedenen Häusern sind, so spielte das bei uns nie eine Rolle. Außer beim Quidditch.  Nach den ersten beiden Jahren freute ich mich auf ein ruhiges Jahr. Schlimmer als die beiden ersten konnte es nicht mehr kommen.

Mo kam wieder zu uns, wir bezahlten und machten uns auf dem Weh zum Pub, wo wir die Nacht verbringen würden um morgen den Zug zu nehmen. Mo und ich teilten uns ein Zimmer, sprachen noch lange was das neue Jahr wohl bringen würde. So war es nicht verwunderlich das wir ziemlich verschlafen am frühstückstisch saßen. Sam, ausgeruht wie sonstwas, schob uns die Kanne zu. „Ein Glück das sie Fahrt naher lange ist“ gähnte Mo. „Ihr solltet eher schlafen gehen“ lachte Sam und holte die Brötchen.
Auf dem Bahnhof Kings Cross war, wie immer, viel los. Neben den Muggeln liefen wir umher. Wir warteten als vor uns eine Gruppe durch den Eingang in der Wand liefen. Wir sahen uns schnell um und liefen hindurch. Auf dem Gleis 9 ¾ war kaum ein durchkommen, wir schoben unsere Wagen den Bahnsteig entlang, suchen ein freies Abteil. In der Mitte des Zuges war eines und Sam lief schnell hinein und besetzte es für uns. Mo und ich hoben unsere koffer rein und setzten uns. „wann kommt eigentlich Nero wieder?“ fragte ich „Er sollte morgen kommen. Das Bein ist zum Glück völlig heilt.“ Ich nickte leicht und sah hinaus. „Ich schau mal nach Lilly!“  steig aus und sah mich um. „Vorsicht!“ riefen einige Mädchen „Da kommt Harry 2! Nicht das sie wieder was anstellt.“ Sie blieben vor mir stehen. „Na, wo sind denn Hermine und Ron?“ laut lachend liefen sie weiter. Ich versuchte sie zu ignorieren. „Miss Londana!“ hörte ich und sah mich um. Ein Bote brachte Lilly.  
„Danke“ sagte ich und nahm den Käfig in dem Lilly saß ab. Lilly ins eine Schleiereule und hatte sich beim retten von Mo´s Kater Nero das Bein gebrochen. Doch nun saß sie aufgeregt auf der Stange und wollte raus. Ich stieg mit ihr wieder ein und stellte sie neben mich auf den Sitzt. Sofort kam Felix, Sams Ratte angelaufen und knabberte an dem Gitter. „gleich“ lachte ich und setzte ihn zu Lilly rein. Beide sprangen herum und man hörte dass beide sich freuten sich zu sehen.

„Hallo Harry, Hermine und Ron!“ lachten wieder einige als sie an unserer offenen Tür vorbei gingen. Sam schloss die Tür und ich sah genervt aus dem Fenster „ich wünschte sie würden das lassen“ zischte ich. „Das wird vergehen!“ meinte Mo und setzte sich mir gegenüber ans Fenster. „Lass erstmals das neue Jahr anfangen. Solange du nicht wieder was Dummes anstellst…“ sie lachte. Es pfiff draußen und gleich darauf setzte sich der Zug in Bewegung. Als wir den Bahnhof verlassen hatten, öffnete ich den Käfig und Lilly flog eine Runde und setzte sich auf den Sitz. Felix kam zu ihr und legte sich auf ihre Krallen.

Langsam fuhr der Zug aus der Stadt, die Landschaft änderte sich. Ein leises klopfen ließ uns zur Tür sehen. Tammy stand dort verlegen und sah zu Boden. Mo öffnete die Tür „Die anderen haben keinen Platz frei“ flüsterte Tammy „Komm rein“ lachte Sam und sie schluckte „Setzt dich“ meinte ich liebevoll und sie setzte sich neben Lilly. „du wirst sehen“ meinte Mo „Hogwarts ist toll“ Tammy sah und schüchtern an „Hab etwas angst“ Sam legte seinen Arm um sie „Keine sorge! Die Häuser sind alle nett und die Lehrer machen einen tollen Unterricht.“

Ich sah auf, hatte eine bekannte stimme gehört „Süßigkeiten!“ lachte ich und stand auf „Willst du was?“ Tammy schüttelte den Kopf „wir haben kein Geld“ weinte sie und sah zu Boden. Sam winkte uns raus. Er ging den Imbisswagen entgegen. „Was habt ihr als Geld dabei?“ fragte er uns, suchte in seinen Taschen. Wir suchten zusammen und reichten es ihn „Bei uns“ erklärte er der Hexe „ist eine Erstklässlerin. Sie ist arm und wir dachten uns… Könnten Sie ihr sagen das man bei der ersten fahrt was umsonst bekommt?“ Er reichte ihr das Geld. „Was bekommt sie dafür?“ Die Hexe nahm das Geld und sah und lächelnd an „Das reicht für vieles. Ich komme gleich zu euch“ wir dankten und gingen zurück.

Es dauerte nicht lange und sie kam zu uns. „Oh, eine neue Schülerin!“ lachte sie und reichte Tammy eine große Tüte „Ein Geschenk des Zuges!“ sie zwinkerte und zu und ging weiter. Tammy schaute mit großen Augen in die Tüte. „Das ist für mich?“ flüsterte sie „Lass es dir schmecken!“ meinte ich. Tammy bot uns alles was an doch wir sagten wir hätten schon zu viel gegessen. „Ein Schokofrosch!“ rief sie lachend „Ich habe noch nie einen gehabt!“ Vorsichtig öffnete sie ihn und der Frosch sprang Sam ins Gesicht. Wir lachten und er nahm ihn runter. “Harry Potter!“ rief Tammy und hielt die Karte hoch. „Die musst du behalten!“ meinte Mo „Die erste Karte ist immer die tollste!“

Langsam wurde es zeit und wir zogen uns um. Sam verschwand in einem anderen Abteil. Tammy schämte sich für ihren alten, zerrissenen Umhang. Doch Mo und ich sahen uns wissend an. Sam kam wieder zu uns und es dauerte nicht lange und der Zug hielt. Hagrid stand, wie immer, am Bahnsteig und sammelte die Erstklässler ein. Wir wünschten Tammy viel Spaß und stiegen in die wartenden Kutschen ein.

Wir saßen in der großen Halle. Doch seit dem Tagen des Krieges gegen Voldemort saßen alle durcheinander. Sam zeigte zur Tür, Tammy wartete dort mit den anderen. Doch dann kam ein vertrauensschüler von SlyseriSlytherin und brachte sie weg. Prof. Sprout ging zum Pult und es wurde Still. „Wir bitten um etwas Geduld, da unsere Direktorin noch einen Moment braucht.“ Sie ging zurück und im Saal hörte man aufgeregtes, leises reden.
Dann war es endlich so weit, man brachte die Erstklässler herein. Wir sahen Tammy, in den neuen Gewändern und neuen Umhang. Sie strahlte und ging nach vorne. Nach und nach wurden alle neuen den Häusern zugeteilt, Tammy nach Hufflepuff. Als alle sich gesetzt hatten, kam Prof. McGonagall zum Pult. Es war augenblicklich still und alle sahen gebannt zu ihr. „Ein neues Jahr hat begonnen“ sagte sie „Doch ehe wir zum Festmahl kommen möchte ich etwas berichten. Seit Gründung dieses Hauses war es immer ein Bestandteil Freundschaft hochzuhalten. Für andere einzustehen, anderen zu helfen.

Heute habe ich erfahren dass einige Schüler einer Erstklässlerin geholfen haben. Und das bemerkenswerte ist, das sie kein Lob dafür haben wollten. Sie haben geholfen, einfach nur geholfen. Lassen wir diese Schüler für uns alle ein Vorbild sein und es ihnen nachtun.“ Ich hatte das Gefühl das sie plötzlich genau uns drei ansah. Doch dann hob sie etwas die arme „Nun möge das Fest beginnen!“  Das Essen erschien und wir freuten uns dass nun ein neues Jahr anfing.

Spät saß ich mit Mo noch im Gryffindorturm. Wir sahen ins das Kaminfeuer des Gemeinschaftsraumes „Sie weiß es“ meinte ich leise“ „Ja, aber ich wollte auch keine Belobigung“ meinte Mo „Mir tat Tammy leid und wir haben ja das Geld. Auch wen ich die Süßigkeiten vermisse“ ich lacht und stand auf, reicht ihr meine Hand. „Wenn wir Ferien haben, kauf ich dir ein paar Schokofrösche“ nachte ich sie und zog sie hoch. Wir gingen hoch in unser Schlafzimmer. „ein Glück das die Trennung aufgehoben wurde“ meinte ich, zog mich um. „Eines hat der Krieg wenigstens bewirkt“ sagte Mo „Die Häuser sind enger verbunden!“ Ich legte mich ins Bett und löschte das Licht.
 
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