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Der Chief und die Frau von Station 19

Kurzbeschreibung
GeschichteAngst, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Lucas Ripley Victoria Hughes
15.11.2019
22.09.2020
8
18.457
 
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22.09.2020 1.973
 
Vic ist bei Grant und Travis zum essen, zusammen mit Ben.
Und Jack hat für Vic eine besondere Überraschung.


Am Abend.

Vic stand nervös vor dem Spiegel und machte sich immer und immer wieder die Haare neu.
„Ist das lächerlich, ich benehme mich ja wie, wenn ich die Eltern meines verlobten treffen würde.“ Sie war schon lange nicht mehr so nervös gewesen.
„Vater was würdest du machen?“ Sie sah sich ein Bild an, auf den ein Feuerwehrmann mit einem kleinen Mädchen zusehen war.
„Dad, ich habe sie noch nicht getroffen....denkst du sie wird mich mögen? Immerhin war sie deine beste Freundin.“ Doch wie zu erwarten, antwortete das Bild ihr nicht und sie stellte es, traurig auf den Schrank zurück.

Vic entschied sich letztendlich, ihre Haare hochzustecken und sich ein schwarzes Kleid anzuziehen.
//was meinst du?//
verschickte sie eine SMS an Jack.
//was ich meine? Willst du dich mit Grant anfreunden, oder ihn ins Bett bekommen? ;) Nein Spaß, du siehst mega aus. Könntest du morgen nach der Arbeit zu mir kommen? Ich muss dich etwas Wichtiges fragen. Keine Sorge, es ist nichts Schlimmes.
P.S (Mit zu mir, meinte ich zu Dean, ist doch klar. Bis morgen süße.)

Vic fragte sich, was Jack so wichtiges von ihr wollte, doch sie würde es erst morgen erfahren, da ihr Taxi vor dem Haus parkte.
Langsam machte sie sich auf den Weg.

Währenddessen.

Grant ging an das Telefon, als es klingelte.
„Wer soll da sein?“
„Ich...Ben.“
„Ach so, nein Travis ist gerade nicht da, er holt noch etwas für das Diner.“
„Ich verstehe, dann werde ich wieder auflegen.“
Grant, bemerkte seinen traurigen Ton. „Wie wäre es, wenn du auch vorbeikommst?“
„Ich will euer Date nicht stören.“ Erklärte Ben.
„Das ist kein Date, es ist ein essen mit Trav und Victoria, also komm vorbei. Ich habe genug für zehn gekocht, um ehrlich zu sein. Also komm, vorbei, du hast noch zwanzig Minuten. Ich erwarte aber ein Geschenk, immerhin gebe ich das Diner.“
Ben lachte etwas „Ich werde sehen, was ich in fünfzehn Minuten bekommen kann.“

Als Grant aufgelegt hatte, kam Travis zur Tür herein.
„Schatz, ich habe Bier und Wein bekommen.“
„Bier?“
„Ja Vic ist nicht so der Wein Mensch, sie kann sogar bei einem Fünfsterne-Essen Bier trinken.“
„Verstehe. Du ich habe noch jemanden eingeladen.“
„Wenn es sich bei noch jemanden, um deine Mutter handelt, bin ich weg. Ich habe keine Lust, das sie mir wieder sagt, das sie viele Frauen kennt, die dir und mir helfen würden, ein Kind zu bekommen.“
„Erwähne das nicht wieder, das war das peinlichste Essen meines Lebens. Wobei du dich geschmeichelt fühlen kannst, sie mag dich. Doch es geht um diesen Ben.“
„Meinen Ben?“
„Das hört sich an, als ob er dein Liebhaber ist.“ Sagte Grant lachend. „Ja es geht um deinen Ben.“ Er betonte das extra.
„Wieso hast du ihn eingeladen?“
„Weil er mit dir reden wollte und er hörte sich traurig an, daher habe ich ihn eingeladen. Ach ja und Vic hat eine SMS geschrieben, das sie in zehn Minuten da ist, also deck schon mal den Tisch.“
„Ich dachte, du magst Ben nicht.“ Sagte Travis und deckte den Tisch ein.
„Das habe ich nie gesagt, er und ich haben uns einfach auf dem falschen Fuß erwischt.“
Travis merkte, das Grant nachdenklich aussah. „Was ist los?“
„Wie kann man nur Bier zu so einem Essen zu sich nehmen? Ich habe den Eindruck, dass ich etwas anderes hätte machen sollen, wie Burger oder so.“
„Ach Schatz, mach dir bitte keinen Kopf, sie wird es mögen.“

„Ben?“ Vic stieg gerade, aus ihrem Taxi, als sie Ben sah, der einen Straß Blumen und einen Wein dabei hatte.
„Da bist du ja.“ Er hielt ihr seinen Arm hin, damit sie sich einhacken konnte. „Ich wurde auch spontan eingeladen.“
Sie hackte sich bei ihm ein und war froh, das sie nun nicht mehr das fünfte Rad sein würde, da sie nun nicht mehr zu dritt sein würden.
„Nun bin ich weniger nervös.“ Vic selbst hatte Pralinen dabei, von denen Travis mal meinte, das sein Freund sie gerne mochte.
„Du musst nicht nervös sein, immerhin liebt Grant dich, du hast seinen Freund das Leben gerettet.“ Sagte Ben ihr, als sie zusammen in das Haus gingen.

Bei Jack.

„Jack du solltest schlafen, es ist spät und du musst morgen früh raus.“ sagte Dean besorgt.
„Ich gehe bald schlafen, doch ich muss noch einige Sachen im Internet recherchieren.“ Sagte Jack und druckte einige Dokumente aus, die er ordnete.
„Jack, ich habe gehört, das Vic angst vor Feuer hat und bevor du meckerst, ich wollte nicht lauschen. Doch, ich habe mitbekommen, das Vic derzeit nur Notdienst macht, Chief Ripley hat das angeordnet. Denkst du er weiß von ihrer Angst.“
Jack sah von seinen Unterlagen auf. „Spinnst du, Ripley hätte Vic da schon längst entlassen. Nein ich habe von Sullivan gehört, das es da wohl, um ein Disziplinarverfahren geht, weil sie Ripley beim Hochhaus angeschrieben haben soll.“
Dean erinnerte sich daran, das er und Vic Travis herausgetragen hatte. „Ja, das habe ich gesehen, doch ich weiß nicht, was sie zu ihm gesagt hat.“
Jack klappte seinen Laptop zu. „Zumal, es ja nicht so ist, das ob Vic, Ripley gut kennen würde. Sie ist neu und hat kaum Zeit mit ihm verbracht. Danke Dean, das du niemanden, wegen ihrer Angst etwas gesagt hast.“
Dean nickte ihm zu, Jack würde recht haben, der Fire-Chief hatte sicher besseres zu tun, als sich, um Vic zu kümmern.

Bei Vic.

„Gewonnen.“ Vic klatschte mit Travis ab, als die beiden zum wiederholten Mal, Charade gewonnen hatten.
„Das ist nicht ganz fair.“ Sagte Grant. „Mein Partner, liegt meist nur, auf dem Sofa.“ Er deutete auf Ben, der so viel gegessen hatte, dass er fast platzte.
„Das ist deine Schuld, weil du so kochst.“ Gab Ben an ihn.
„Grant, das nächste Mal, machen wir einen Kochwettbewerb, da gewinnst du sicher.“ Sagte Vic zu Grant und setzte sich zu Ben, welchem sie den Bauch streichelte.
„Danke Vic.“ Sagte Ben und war entspannt wie seit Tag nicht. Der Abend heute, der half ihm, nicht an seine Frau und an seinen Sohn zu denken.
„Wollt ihr hier schlafen, wir haben ein Gästezimmer und du und Vic, ihr habt auch einiges getrunken?“ Fragte Grant.
„Gerne. Was denkst du Vic?“ Doch Vic war von ihrem Handy sehr abgelenkt, da sie eine SMS von Ripley bekam.

//Hey Victoria, wie geht es dir? Du warst heute Früh so schnell weg. Doch ich hoffe, dass du mir die Sache, mit Montgomery irgendwann verzeihen kannst, damit du mich auch als Mensch mögen, kannst.

L. Ripley//

Als Vic die SMS las, musste sie an das Gespräch mit Jack denken.

//Lucas, ich hoffe das ich sie nicht verletzt habe. Es tut mir so leid. Ich habe mir nie Gedanken gemacht, dass der Job sie belasten könnte. Ich wüsste nicht, was ich machen würde, wenn ich Entscheidungen treffen müsste, die entscheiden, wer lebt und wer stirbt. Im Grunde bin ich ihnen dankbar, dass sie mir helfen.

V. Hughes.//

„Vic?“ Ben fragte sie zum dritten Mal.
„Was?“ Vic sah Ben fragend an.
„Grant hat gefragt, ob wir hier schlafen wollen. Du und ich, wir müssten uns ein Bett teilen, doch Grant sagte, es sei groß genug.“
Vic nickte Grant zu, da sie wirklich müde war und keine Lust hatte, noch eine Weile in einem Taxi zu fahren.

In der Nacht:

Vic wachte mitten in der Nacht auf. Sie schlief zwar auf ihrer Seite, doch Ben war so warm, dass er das ganze Bett erwärmte.

Vic ging langsam in die Küche, da sie immer, wenn sie nachts wach wurde, etwas essen musste.
Sie war sehr froh, das Grant so viel gekocht hatte. Was sie fand, waren zum Beispiel Minipizzas, die sie sich nahm und sich an den Tisch setzte.

„Vic?“ Travis kam in die Küche, da er etwas gehört hatte.
Vic sah zu ihm, mit einer der Pizzas im Mund.
Lächelnd setzte er sich zu ihr. „Ach Vic, du bist Michael so ähnlich. Er aß nachts auch immer, wenn er nicht schlafen konnte. Ich bin so froh, dich in meinem Leben zu haben. Ich wäre ohne dich, sicher nicht mit Grant zusammen und hätte noch immer Angst vor Krankenhäusern. Ich würde ohne dich, nicht mal mehr leben.“
„Was meinst du?“ Fragte sie und gab Travis auch eine Minipizza.
„Grant hat mir gesagt, das du mir das Leben gerettet hast.“ Travis nahm Vic in den Arm und Vic kuschelte sich an ihn.
„Wollen wir alle vier, nachher zusammen Frühstücken?“ Fragte Travis sie.
„Ich würde gerne, doch ich muss mich nachher mit Jack in der Stadt treffen, er meinte, es sei wichtig.“
Travis nickte und setzte sich auf ihren Schoß. „Doch nun solltest du schlafen.“
„Das kann ich nicht, Ben ist so warm.“
Travis lachte etwas. „Komm, ich mache dir das Sofa zurecht.“

Früh in der Stadt:

Als Vic früh aus dem Bus stieg, wartet Jack schon auf sie.
„Hallo Jack.“ sagte sie und bekam von ihm bereits einen Ordner in die Hand gedrückt.
„Vic lass uns bitte setzen.“ Vic setzte sich besorgt mit Jack hin.
„Ist das meine Kündigung?“ Fragte sie und war besorgt, dass Jack doch bedenken, wegen ihrer Angst hatte.
„Nein. Es geht darum, das du keine Familie mehr hast und ich auch nicht.“
„Okay?“ Sie blätterte durch den Ordner.
„Als ich in dem Hochhaus fast gestorben wäre und auch du mit Ben, bei dem Feuer. Da habe ich gedacht, dass du und ich, sollten wir so schwer verletzt werden, dass wir nicht selber entscheiden können. Mir geht es, um eine Adoption, also wir würden Dokumente ausfüllen und wären, dann Bruder und Schwester.“
Vic sah ihn überfordert an. „Du bist dann mein Bruder?“
„Und du meine Schwester, ja. Wir würden bei Sullivan dann noch die Unterlagen ausfüllen, das du und ich, über den anderen entscheiden dürfen. Als Zusatz, würdest du mich beerben, wenn ich sterbe, doch da ich nichts habe, bekommst du nichts.“ Sagte er lachend.
„Bei mir, würdest du eine Wohnung erben.“
„Dan stirb bitte zuerst.“ Sagte er und knuffte sie.
„Das ist dir sehr wichtig?“
„Ja, ich will, wenn es keine Möglichkeit mehr gibt, mit würde sterben. Wie ist es bei dir?“
„Jack sollte ich, je in diese Lage kommen, dann will ich kämpfen, und gewinnen oder verlieren. Doch ich will nicht am Leben gehalten werden, wenn es keine Möglichkeit mehr gibt, als das Krankenhaus.“
Jack nickte, als sie das sagte. „Also, was sagst du.“
„Ich stimme zu.“
„Okay komm, wir haben einen Termin.“
Vic hob überrascht seine Augenbrauen. „Wusstest du, das ich Ja sage?“
„Natürlich, du bist eine schlaue Frau.“

Ripley las die SMS von Vic früh am Morgen und die Erleichterung machte sich in ihm breit.
Er wusste, dass ihre Worte ehrlich waren, doch er wusste auch, dass seine Schwester recht hatte. Er fühlte zu viel in Bezug auf Vic.
Also entschloss er sich, vor seiner Schicht, noch Joggen zu gehen.
„Sie auch?“
Ripley drehte sich um und sah, das Ben neben ihm joggte.
„Ja, Leute in unserem Beruf, müssen immer fit sein.“ Log Ripley, und ihm war klar, das er nun wirklich nicht entspannen konnte.

Einige Stunden Später:

Vic und Jack klopften bei Sullivan an.
„Ja.“ Sullivan klang, wie immer ernst.
„Gibson, Hughes was verschafft mir die Ehre?“ Fragte er und Jack war sehr froh, das er ihn nicht Gelson nannte.
„Captain, Vic und ich waren heute beim Einwohnermeldeamt und haben einige Dokumente ausgefüllt. Sie ist offiziell meine Schwester und sie und ich, wir würden gerne eine Patientenverfügung hier bei der Feuerwehr einreichen.“
Sowohl Vic als auch Jack, sahen Sullivan das erste Mal überrascht.
„Ich muss gestehen, das es mich überrascht, doch ich bin auch beeindruckt, dass ihr so entschieden habt. Okay bringt mir die Unterlagen, wenn ihr Feierabend habt.“ Beide nickten ihm zu.


(keine Ahnung, ob es so einfach wäre, doch es muss ja nicht immer alles 100% realistisch sein.)
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