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Der Chief und die Frau von Station 19

Kurzbeschreibung
GeschichteAngst, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Lucas Ripley Victoria Hughes
15.11.2019
22.09.2020
8
18.457
 
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30.11.2019 2.501
 
Zusammenfassung:

Vic trifft eine Entscheidung, doch sie weiß nicht, ob sie richtig war.
Grant und Travis, planen ein Essen mit Vic.

                                          Der Chief und die Frau von Station 19

Kapitel 6: Enge Freundschaft

Chapter Text

Und gerade als sie Gott bat, ihr ein Zeichen zu geben, warum das eine schlechte Idee sei, da bekam sie eine SMS von Travis.

//du Vic, Grant möchte, das wir dreimal zusammen essen. Wie wäre es heute nach der Arbeit, wir haben ja zusammen Schicht und er würde für uns kochen. Schreib mir, ob du zusagst, da er noch einkaufen muss.
Vic ich habe dich lieb und danke, das zwischen uns wieder alles gut ist.//

Das war also ihr Zeichen, dachte sie. Das habe dich lieb, von ihm, war ihr Zeichen. Ripley hätte Travis sterben lasse. Diese Gedanken waren wieder da. Sie konnte Chief Ripley nun als Boss akzeptieren, das hatte er geschafft, doch wie sollte sie ihm je verzeihen, das er ihren Freund hätte sterben lassen.
Vic war klar, das dies alles nichts mit ihrem Job zu tun hatte, das war etwas Persönliches und so entschied sie sich zu gehen.
Vic nahm einen Zettel von seinem Schreibtisch und schrieb ihm.

(Chief, ich danke ihnen für ihre Hilfe und hoffe, dass ich ihnen irgendwann verzeihe, das sie Travis hätten, sterben lasse.
Doch machen sie sich keine Sorgen, ich respektiere sie und ihre Arbeit nun.

Lg V. Hughes.)

Liese legte sie den Zettel auf sein Sofa und ging aus der Wohnung.

Zuvor bei Travis und Grand.

"Warum bist du dann nicht mit ihr mit, wenn du dir so Sorgen machst." Grant wickelte sich gerade ein Handbuch um, als er Travis auch eins rechte.
"Du sagtest doch, ich kümmere mich zu wenig, um dich." Auch er machte sich ein um und verstand nicht, warum er nun der schlechte Mensch war.
"Travis, als du sagtest, das du mit einer Kollegin wegwillst, wusste ich nicht, das es um Hughes geht." langsam ging er aus dem Bad.
"Als ob das einen Unterschied macht."
"Doch das macht es, es verletzt mich, wenn du mir ständig, wegen der Arbeit absagst oder, wenn du ständig mit deinen Kollegen weggehst, doch wie könnte ich auf die Frau sauer sein, die dich die ganzen Stockwerke aus dem Hochhaus geschleift hat, wie könnte ich der Frau sauer sein, die dein Leben gerettet hat." Grant ging in sein Schlafzimmer und begann sich abzutrocknen.
"Wie bitte?" Travid hatte in letzter Zeit nur mit Vic, darüber gestritten, dass er angeblich aufgegeben hätte, weshalb er nicht wusste, das sie sein Leben gerettet hatte.
"Das weißt du nicht? Wie gesagt, sie hat dein Leben gerettet. Ich freue mich auch, dass ihr euch so gut versteht. Ich wäre nur gerne, Teil davon."
Travis sah Grant verwirrt an. "Teil von was?"
"Von euch. Travis, sie ist deine beste Freundin und ich kenne sie kaum, ich würde sie nur gerne besser kennenlernen. Wie wäre es, wenn wir etwas zusammen essen."
Travis kam nicht umhin in Grants Augen, etwas wie Eifersucht zu sehen. Ja Grant war eifersüchtig, da er nicht so eine Freundschaft hatte, wie er zu Vic.
"Das ist eine Gute Idee. Ich schreibe ihr." Travis lachte etwas, da er das süß fand.

Vic schrieb ihm zurück.
//Ja ich freue mich.//
und schrieb, gleich noch eine SMS an Jack.

//du Jack, du hast doch gesagt Dean, wohnt auf einem Hausboot, wie wäre es, wenn ich Bagels kaufe und wir essen zusammen?//

Sie wollte nicht alleine sein, nach dem sie Ripleys Haus verlassen hatte, da ihr nicht klar war, wie sie reagieren würde, wenn sie an ihn denken musste.

//Hey Vic, ich hätte kein Problem damit, ich würde auch Frischkäse besorgen. Doch wie willst du dahin kommen? Du wohnst doch auf der anderen Seite.//

Vic lächelte über seine Fragen, da er sich wirklich Gedanken machte.
//keine Sorge Jack, ich habe in meinem Keller noch ein Kayak, ich werde so kommen ;) dann gib mir eine Stunde dann essen wir zusammen und sag Dean lieber nichts, wie ich den kenne, sagt er nein.//

Als Jack ihre letzte SMS las, musste er laut lachen und wurde von einigen Leuten, daher komisch angesehen.
Jack hatte nie irgendwelche romantischen Gefühle für Vic und würde diese wohl auch nie haben und doch spürte er da etwas, etwas wie eine tiefe Bindung.
Er war einige Zeit mit Andy zusammen und nun war es so, das jedes Mal, wenn Maya ihn ärgerte, er den drang hatte sie in sein Bett zu werfen.
Doch bei Vic fühlte er sich weder hingezogen, noch jegliche Leidenschaft, erfühlte nur blindes Vertrauen.
Und ihr schien es da wohl nicht anders zu gehen, wenn sie mit ihm essen wollte.

Eine Stunde Später.

"Hast du mein Kayag benutzt?" Dean sah Vic entgeistert an.
"Nein, das ist mein eigenes und Jack kommt auch gleich, er bringt den Frischkäse mit."
Dean war von der Skurrilität beängstigt. "Vic, keine Ahnung, was zwischen dir und Jack läuft, doch es macht mir Angst, das ihr einfach zu mir kommt." Seinen Satz konnte er nicht mehr beenden, da Jack hereinkam.
"Ich hab den Frischkäse." Sagte er stolz und legte ihn ab.
"Und wollt ihr nun über eure Probleme reden?" Sagte Dean, während er zusah, wie Vic sich einen Bagel machte.
Sie ignorierte ihn und machte weiter. "Travis und Grant, haben mich heute Abend zum Essen eingeladen." Sagte sie, um das Thema zu wechseln.
"Muss das schön sein, wenn man selber Gäste einladen kann und sie nicht einfach mit einem Kayak zu einem nach Hause kommen." Vic merkte, das ihre Ablenkung funktionierte.
"Grant, will wohl die bessere Hälfte seines Mannes besser kennenlernen." Jack konnte nicht anders, als zu lachen.
"Wenigstens bin ich die bessere Hälfte von jemanden, Gelson." Als sie das sagte, stellte Jack sich hinter sie und fing an sie zu kitzeln. "Was hast du da gerade gesagt."
Vic lachte und windet sich in seinen Armen.
Dean musste auch lachen, als sie den Namen Gelson sagte.
"Ach ja, der Sullivan, der wollte dich nie richtig nennen."
"Gehasst hat er uns aber beide." gab Jack zu.

Während Dean Duschen war und Jack, Vic von hinten umarmte, da sie von dem kitzeln so erschöpft war, spürte er es wieder. Etwas Großes, ein Gefühl, was man nur bei seiner Familie hatte.
"Vic, wenn du jemals über etwas reden willst, egal was es ist. Ich bin für dich da."
Auch, Vic fühlte diese Bindung. "Ich...ich habe Angst vor Feuer...doch ich arbeite daran." Am liebsten hätte sie nichts gesagt, dachte sie, doch Jack reagierte ganz anders, als sie dachte.
"Verstehe, ich bin froh, dass du daran arbeitest, es wäre schade, wenn du uns verlässt." Er legte sein Kien auf ihren Kopf.
"Ich kann nicht schlafen, immer wieder bin ich in dem Hochhaus. Vic vertraue mir, ich werde mir helfen lassen, doch erst, wenn ich so weit bin." Beiden tat es gut es ausgesprochen zu haben.

Dean stand in der Tür und hörte genau, was beide gesagt hatten. Er wusste, das er eigentlich dem Captain sagen musste, doch das konnte er nicht, immerhin waren die beiden seine Freunde. Sie schienen auch nichts miteinander zu haben, außer der PTBS.
Also ging er wieder in seine Küche und ignorierte, was er gehört hatte und wechselte das Thema. "Das Ersthilfe-Training für die Polizei beginnt bald wieder. Ich hoffe ihr seit fit und bereit für das Training." Er grinste die beiden an.
"Ich hab da keine Lust drauf, Chief Ripley überwacht das, nicht Frankel." Sagte Vic als sie von dem Bagel abbiss.
"Der ist doch besser, als Frankel." Jack sagte es und sprach weiter. "Bei dem Captain Training, hat er Herrera sogar vor ihr in Schutz genommen. Doch er hat ihr auch klargemacht, das der Posten des Captains, genau wie der des Chiefs schwer sei, weil man die ganze Lage kennen muss. Halt eher nach dem Motto einer für alle und nicht andersrum. Ich will nicht in seiner Haut stecken, wenn man bedenken muss, das er in Minuten über Leben und Tod entscheiden muss. Das muss ihn sehr belasten, was meinst du Vic?" Als Jack sie das fragte, sah sie Ripley wieder mit anderen Augen. Wie sehr belastete ihn sein Job wirklich?
Sie hörte wieder seine Stimme, die ihr sagte, das er für sie da sei und sie war immer so gemein zu ihm. Im Grunde war sie egoistisch, da es ihr immer nur um Travis ging.
"Ich denke, du hast recht, das wird nicht alles leicht für ihn sein. Denkst du Sullivan, war die beste Wahl?"
Gibson grunzte kurz amüsiert. "Wenn du mich fragst, ob ich es mag, das er mich Gelson nennt, dann sag ich dir, er ist ein Arschloch. Solltest du, jedoch wissen wollen, was ich von ihm, in seinem Job halte, kann ich nur sagen, dass ich und Dean, keinen besseren bekommen hätten können."
Dean stimmte ihm zu. "Wir wären sicher, keine Freunde ohne ihn, der Hass auf ihn, hatte uns zusammen gebracht, doch ich hasse ihn eigentlich nicht mehr."

Bei Ripley:

Ripley erwachte aus einem langen und verwirrenden Traum, denn noch nie hatte er von einer Kollegin geträumt. Nicht einmal, als er jünger war und es hätte tun können, da er da kein Chief war.
Er erinnerte sich an Worte, die ein ehemaliger Kollege einst zu ihm sagte.
>>lass nie zu, dass es Persönlich wird.<<
damals, ging es darum, wie er darunter zu leiden hatte, das Sulli, ihn nicht mehr in seinem Leben haben wollte und sein Vorgesetzter wollte ihm erklären, das der Job vorgeht.
Und nun lag er in seinem Bett und musste mit der Tatsache umgehen, das er Hughes, nicht gemeldet hatte, sondern sie mit nach Hause genommen hatte, um ihr zu helfen.
Langsam ging er in sein Wohnzimmer, er wollte ihr erklären, dass sie das für immer für sich behalten müsse, doch als sie nicht mehr da war, da war er besorgt.
"Hughes?", rief er, doch keiner antwortete ihm.
Das einzige, was er fand, war ein Zettel auf seinem Sofa.

(Chief, ich danke ihnen für ihre Hilfe und hoffe, dass ich ihnen irgendwann verzeihe, das sie Travis hätten, sterben lasse.
Doch machen sie sich keine Sorgen, ich respektiere sie und ihre Arbeit nun.

Lg V. Hughes.)

Als er ihn gelesen hatte, schmerzte ihn etwas, sie bewunderte zwar seine Arbeit, doch ihm verziehen hatte sie nicht. Er konnte sich nicht erklären, warum ihn das so sehr weh tat, oder warum es ihm so wichtig war, was Hughes von ihm dachte. Immerhin hatte er genug Kollegen, die ihn bewunderten, doch er wollte nur wissen was sie dachte.
Am liebsten hätte er Sulli dazu gefragt, was das bedeuten würde, doch seine Gespräche mit ihm, bezogen sich nur auf den Job.
So ging er eine Weile auf und ab, biss er, nicht mehr konnte und seine Schwester anrief.

"Jenny?"
"Luke, alles okay?" Seine Schwester hörte sich besorgt an, da es nicht normal war, das er in einer Arbeitswoche anrief.
"Ich weiß nicht ganz, ich brauche Antworten."
"Was ist los, ich mache mir Sorgen, soll ich vorbeikommen?"
"Nein, es ist nur, was bedeutet es, das mir die Meinung einer Person so wichtig ist."
Jenny wusste das, wenn sie lachen würde, Lucas beleidigt sein würde. "Also Luke, wenn es um einen Mann geht, dann bewunderst du ihn, sollte es jedoch, um eine Frau gehen, dann denkst du nicht mit deinem Kopf." Sagte sie kichernd und Lucas wusste was sie meinte.
"Spinnst du? Das ist eine Kollegin!" Er konnte nicht, verstehen, dass sie so etwas denken konnte.
"Du hast mich gefragt, Luke und ich habe dir meine Meinung gesagt, es ist deine Sache, ob du mir glaubst. Doch denke mal nach, dass du wegen einer Frau, mich in einer Arbeitswoche anrufst." Sie machte da einen klaren Punkt.
"Selbst wenn, ich bin ihr Chief."
"Keiner sagte, das es vernünftig ist, was das Herz will. Du weißt doch noch, dass du immer Sport gemacht hast, wenn du einen klaren Kopf haben wolltest, das wäre doch heute gut und ich packe meine Sachen und bin in zwei Tagen bei dir." Jenny legte sofort auf, da sie wusste, dass ihr Bruder nein sagen würde.

Nun hatte er wohl einen Plan, er würde zum Sport gehen.

Bei Travis und Grant.

"Grant, sie ist meine beste Freundin, kein Grund, ein fünf-Sterne-Menü zu machen." Travis stand vor sechs vollen Beuteln Lebensmitteln, welche Grant gekauft hatte.
"Doch, das ist doch gerade der Grund. Beste Freunde sind, wie die Familie und ich will, mich vor deiner Familie ja nicht blamieren." Grant fing an, alles auszupacken.
"Ist es dir so wichtig, was sie von dir denkt?" Travis berührte das sehr.
"Ja. Sie ist die Frau, die dein Leben gerettet hat und deine beste Freundin, es ist nur fair, wenn ich sie besser kennenlerne." Grant, wollte Travis zwar, am liebsten sagen, dass er nie so etwas, wie eine beste Freundin hatte, doch etwas in ihm, wollte es doch nicht. Da er angst hatte, das Travis denken könnte, er wolle ihm seine beste Freundin wegnehmen.
"Ich denke, das essen ist auch eine gute Gelegenheit, das sie und ich uns wieder annähern, bis wir da sind, wo wir mal waren." Travis sagte das und fing an, Gemüse für Grant zu schneiden.
"Trav, wenn du das so sagst, dann hört es sich so an, als ob, du eine Affäre mit ihr hast." Sagte er und beide mussten lachen.

Vor einem Haus:

Ben lief verloren die Ausfahrt entlang, er konnte es nicht fassen, das seine Frau ihn rausgeschmissen hatte. Denn auch, wenn sie es nur eine Auszeit nannte, so war es schlimmer, als Schluss zu machen, da Miranda, nur an sich dachte. Sie machte sich keine Gedanken, wie es ihm ging, oder wo er wohnen sollte. Er bezweifelte auch, dass ihre Angst dann nicht mehr so schlimm sein würde, es wäre doch nicht besser, wenn man gar nichts mehr voneinander hörte. Ihm kam ein kurzer, Gedanke, den er zwar schnell wieder verwarf, doch er war da.
Ben, war der Meinung, das alles besser wäre, wenn seine Frau nie Chefärztin der Chirurgie, geworden wäre.
Kurz sah er noch mal zurück, doch seine Frau, machte keine Anstalten, ihm nachzugehen, um ihn aufzuhalten. Sie hatte sich entschieden und er konnte nichts machen.


(Alle die sich Sorgen mache, die Beziehung, zwischen Vic und Jack ist rein freundschaftlich. Sie nimmt, jedoch in der Geschichte noch eine sehr interessante Entwicklung an. ;) ich weiß auch schon welche)
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