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Der Chief und die Frau von Station 19

Kurzbeschreibung
GeschichteAngst, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Lucas Ripley Victoria Hughes
15.11.2019
22.09.2020
8
18.457
 
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30.11.2019 2.565
 
Zusammenfassung:

Ripley hilft Hughes mit ihren Ängsten und beide kommen sich näher.


                                   Der Chief und die Frau von Station 19

Kapitel 5: Erkenntnisse

Vic fühlte sich an diesem Tag nicht wohl, da sie wusste, das sie nach Schichtende, mit Ripley an ihren Ängsten arbeiten würde. Doch das schlimmere war, das er den ganzen Tag auf Station 19 war. Angeblich, weil er Büroarbeiten erledigen müsse. Doch Vic wusste, das er sie beobachtete.
Gerade als sie in Station 19 herumlief, sah sie, das Ripley sich für die Nächste Woche, als Aushilfe, für das Erntehilfetraining eingetragen hatte.
"Ich dachte, das macht Frankle." Sagte sie zu sich.
"Wollen sie mich nicht dabei haben?" Ripley stand hinter ihr und sah sie an.
"Das meine ich nicht." Ihre Gedanken gingen zu Frankle und auch Ripley merkte, das etwas nicht stimmte.
"Magst du Frankle nicht?" Ripley wusste, das Frankle nicht gerade bei den Feuerwehrleuten beliebt war.
"Im Gegenteil...., das ist eine lange Geschichte und sie kennt mich nicht." Vic war nicht danach, darüber zu reden und auch Ripley spürte das.
"Chief, ich kann arbeiten, sie müssen mich also nicht, den ganzen Tag beobachten."
"Hughes, ich muss arbeiten, ich bin hier, weil ich viel zu tun habe auf Station 19."
"Kümmer dich lieber um Station 23." Ohne nachzudenken, rutschte ihr der Satz raus.
"Fangen wir wieder damit an?" Ripley drehte Vic so, das sie ihm in die Augen sehen musste. "Ihnen ist schon klar, das jeder Mitarbeiter auf Station 23, gerade besser ist als sie, wenn man ihre Ängste bedenkt. Also überlegen sie sich gut, wenn sie hier beleidigen." Und auch, wenn Vic es nicht zugeben wollte, so hatte er recht. Jeder, sogar Mayhorn, war besser als sie.
"Ja..., das stimmt."

"Chief sie sind noch da?" Maya kam zu den beiden. Vic merkte immer, wie Maya Ripley bewunderte.
"Will mich jeder von euch loswerden?" Ripley sah Vic an.
"Im Gegenteil, ich würde gerne mit ihnen über meinen letzten Einsatz reden. Sie sagten, ich sei gut und ich würde gerne wissen, was ich noch verbessern kann." Maya zog Ripley mit sich und Vic atmete entspannt aus, als sie hörte, wie zwei Menschen sich stritten.

"Ich bin nur müde!" Jack schrie Dean laut an.
"Nur müde? Du schläfst seit Tagen nicht mehr, man Jack lass mich dir helfen."
"Helfen? Ich habe keine Probleme, mir geht es gut, ich bin nur müde." Jack hatte das Gefühl, das er Dean am liebsten schlagen würde, als Vic zu den beiden kam.
"Dean, Jack ist wirklich nur müde, wir haben gestern nur sehr lange gefeiert." Log sie.
"Ihr beide? Stimmt es doch was Travis sagt, das zwischen euch was läuft?" Dean schaute verwundert zwischen Vic und Jack hin und her.
"Wenn es so wäre, geht es dich nichts an, okay? Ich mache was ich will." Jack ging an beiden Vorbei.
"Vic, ich." Doch Dean kam nicht weiter, da ein Notfall hereinkam.

Am Abend.

Für Vic war dieser Tag nicht leicht, sie hatte heute vielen Menschen das Leben gerettet, doch es waren nur medizinische Sachen. Warren machte dies Spaß, doch ihr nicht. Doch für Vic war das schlimmste von allen, dass das Adrenalin fehlte. Früher konnte sie es nicht erwarten und fühlte, das dieser Job, ihr Leben ausmachte, doch heute, konnte sie kaum erwarten, dass die Schicht zu Ende ist. Sie fragte sich in diesen Momenten immer, was ihr Vater dazu sagen würde, doch sie wusste es schon.
Er würde nur sagen. "Ich liebe dich, egal was du machst."

"Können wir?" Ripley kam zu ihr, da er schon lange auf sie wartete.
"Ich weiß nicht....denken sie es funktioniert?" Sie nahm ihre Tasche und sah ihn an.
"Hughes, ich sagte doch, du musst mir vertrauen. Ich kann dir nur so viel sagen, ich habe diese Therapie für meinen besten Freund entwickelt und sie hat ihm geholfen, also warum sollte es nicht auch dir helfen?"
Vic gab sich geschlagen und stieg mit ihm, in sein Auto.
Die fahrt von Station 19, bis zu ihm dauerte ungefähr eine halbe Stunde, eine halbe Stunde in denen sie sich nur geschwiegen hatte.
"Hughes, wir sind da." Sagte er zu ihr und stieg aus.

Ripleys Wohnung war sehr bescheiden eingerichtet, wie Vic fand. Sie war auch kleiner als ihre, wenn man bedenkt, was der Chief verdienen musste.
"Möchtest du Kaffee oder Tee?" Fragte Ripley, als er sich seine Jacke auszog.
"Tee bitte." Und während Ripley in die Küche ging, sah Vic sich weiter um. Seine Wohnung war sehr sauber, doch Vic fand, das es lieblos wirkte, so kalt.
Bis auf ein Foto von einer sehr hübschen Frau, wie Vic fand, gab es sonst keine Bilder.
Sie nahm das Foto in die Hand und sah sich die Frau genau an.
"Was machst du da?" Ripley kam mit zwei Tassen Tee herein.
"Deine Frau ist sehr schön." Gab Vic zu und stellte, das Foto wieder an seinen Platz.
"Nur, das es meine Schwester ist. Ich sage ihr aber gerne, das du sie schön findest, das wird sie freuen."
Vic lächelte ihn kurz an. Es musste sicher schön sein, so eine Schwester zu haben, oder einen Bruder. "Ist es schön, also Geschwister zu haben?" Fragte sie ihn.
"Ich denke schon, sie ist alles, was ich habe und ich liebe sie. Doch nun komm, wir müssen anfangen. Der erste Teil, dass sie mir erzählen, warum genau sie diese Angst haben und sie dürfen nicht lügen." Ripley setzte sich und gab Vic ein Zeichen, es auch zu tun.
Sie setzte sich ihm gegenüber und sie wusste, was er meinte, als er sagte, sie müsse ihm vertrauen. Sie dufte nicht lügen, da es sonst nicht funktionieren würde.

"Als die Flammen immer größer wurden und ich keine Luft mehr bekam, da dachte ich, ich würde sterben. Ich war noch nie in dieser Lage und....als Andy sagte, wir können nichts mehr tun, da schaltete, sich mein verstand ab."
Ripley nahm einen Schluck Tee und hörte genau zu.
"Ich sehe überall diese Flammen und jedes Mal, sterben meine Freunde." Sie fing an zu zittern, weshalb Ripley sich neben sie setzte. Sanft legte er seine Hand auf ihren Arm. "Ich verstehe, doch du bist nicht gestorben, weil ich auf meine Familie aufpasse. Hughes, keiner von uns wird dich im Stich lassen."
"So wie sie Travis?" Sie fühlte sich von Ripley belogen.
"Willst du damit anfangen? Dann sage ich dir eins, Montgomery hat überlebt, doch ein Feuerwehrmann von Station 44 ist an diesem Tag gestorben. Hast du jemals an ihn gedacht?"
"Es tut mir leid, ich wollte das nicht sagen. I..ich will nur verstehen, warum du das alles machst." Vic sah ihn nicht an.
"Weil ich denke, das du eine unserer besten bist. Ich bin nicht bereit dich aufzugeben." Ripley merkte nicht, das er Vic duzte, doch Vic bekam es mit.
"Danke." Sie legte seinen Kopf an seine Schulter, noch nie hatte sich so beschützt gefühlt.
Als sie anfing zu zittern, wusste er, das sie wieder an das Feuer dachte und legte seine Arme um sie. "Hughes, du musst mir vertrauen, ich werde euch immer so weit schützen, wie ich es kann. Du brauchst keine Angst zu haben. Und nun schließe deine Augen."
Vic machte genau was er sagte und schon sah sie wieder die Flammen und bekam Angst, doch sie hörte genau, was Ripley ihr sagte.
"Hughes, egal wie groß die Flammen sind, Ich, Bishop, Gibson und die anderen sind für dich da." Sie spürte wie Ripley ihre Hände in seine nahm. Seine waren größer als ihre und auch viel wärmer. Seine Wärme beruhigte sie sehr und das erste Mal seit jenem Tag, konnte sie aus den Flammen gehen.
"Oh mein Gott, was war das?" Sie sah Ripley erschrocken an. Sie zitterte nicht mehr und war entspannt.
Ripley lächelte sie sanft an. "Es hat einfach nur funktioniert."
"A...aber, das hat gar nichts damit zu tun, was in deinen Unterlagen stand."
"Ich weiß, doch damit es funktioniert und ich zu deinem Unterbewusstsein durch komme, war es nötig, das du nicht weißt, was ich mache. Nun ist es so das, wenn du an mich denkst, oder an deine Freunde, es dich entspannt und du keine Angst mehr hast."
"Chief, ist das im Grunde, nicht eine Art von Manipulation?"
"Nein Hughes, weil ich es nur schaffen konnte, weil sie es wollten, wenn sie bereit gewesen wären, ihren Job aufzugeben, dann hätte es nicht funktioniert." Er strich sanft über ihre Arme, um sie noch etwas zu beruhigen.
"Danke." total entspannt kuschelte sie sich an ihn, da nun die ganze Müdigkeit durchkam, welche sie über Tage ignoriert hatte und gerade als Ripley dazu etwas sagen wollte, war sie schon eingeschlafen.
"Hughes?" er stand ganz vorsichtig auf, um sie nicht zu wecken und holte ihre eine Decke.
"Lucas.", sagte sie leise im schlaf vor sich hin und zum ersten Mal, sah Ripley in ihr nicht Hughes, sondern Victoria.
Ihm fiel zum ersten Mal auf, das auch er unterbewusst Dinge verdrängt hatte. Er verdrängte die Angst, die er hatte, als Hughes noch immer in dem Hochhaus war und er verdrängte, wie sehr es ihn verletzte, als sie dachte, sie sei ihm egal. Gerade als sie seinen Namen sagte, traf es ihn wie ein Blitz. Der Fire-Chief fühlte sich von der Frau hingezogen, die schlafend auf seinem Sofa lag.
Schon als sie ihn das erste Mal angeschrien hatte, da fühlte er so etwas wie Bewunderung. Hughes war eine der Frauen, die für ihre Freunde sterben würde, das war ihm sehr klar und er wollte auch einer der Freunde sein, für die sie so etwas machen würde. Ripley, wollte von ihr wahrgenommen werden.
"Ich hätte ihr nie helfen sollen." Er verdrängte alles, was er dachte, als ihm etwas klar wurde.
Was er getan hatte, war falsch. Als er damals Sulli half, da war das anders, denn Sulli war sein bester Freund, doch Hughes, war nur eine Kollegin. Jene Kollegin, die nun auf seinem Sofa lag und schlief.

Träume.

"Die Flammen werden und töten." Vic sah Ben verzweifelt an.
"Vic geh, ich bleibe bei ihm."
"Nein ich gehe nicht." Vic konnte sich nicht mehr bewegen, da ihre Schuhe sich langsam auflösten.
"i..ich sterbe." Vic war dabei aufzugeben.
"Das wirst du nicht." Vic spürte wie sich starke Arme, um sie legten, sie spürte, wie ein starker Oberkörper sich gegen ihren Rücken drückte.
"Ich bin bei dir." Die Person, strich mit ihren Händen über ihre Arme und Vic wurde immer heißer, doch nicht wegen der Flammen.
Langsam drehte sie sich zu der Stimme. "Chief?" Fragte sie verwundert.
"Lucas." Sagte er sanft und strich durch ihre Haare.
"Lucas." Wiederholte sie und sah ihn lange an. "Vic, solange ich bei dir bin, wir kein Feuer der Welt, dich töten. Langsam legte er seine Lippen auf ihre.
Der Kuss war fordernd und voller verlangen und als er ihren Körper fester an seinen drückte, konnte sie nur keuchen.
"Lucas, Lucas." keuchte sie immer wieder.

In der Gegenwart.

Ripley, lag in sein Bett, als er hörte, wie Hughes ihn rief, weshalb er schnell in sein Wohnzimmer lief. Doch als er da ankam, konnte er nicht fassen, was er da sah.
Hughes, lag weiter schlafend auf seinem Sofa und keuchte immer wieder seinen Namen.
"L.. Lucas, ja." Wimmerte sie.
Sie hatte definitiv, einen Sex-Traum mit ihm, doch wie konnte das sein. Nicht das er sich selbst als hässlich sah, doch man musste schon bedenken, das er 15 Jahre älter war und dennoch lag Hughes da und keuchte seinen Namen. Und ehe er sich versah, bemerkte er, wie etwas in seiner Hose, sehr hart wurde. Denn auch, wenn er es nicht sollte, so schaltete, sein verstand ab, als er Hughes zuhörte.

Ripley schlich sich langsam in sein Zimmer und hasste sich für das, was er gleich tun würde.
Langsam schlüpfte er in sein Bett und zog sich die Hose herunter und ignorierte die Stimme in seinem Kopf, die ihm sagte, er solle es nicht machen.
Vorsichtig umschloss er mit seiner Hand, sein immens hartes Glied und rutschte mit seinen Gedanken zu Hughes und ihrem stöhnen, welches er noch immer, aus seinem Nebenzimmer hörte.
Als er sich kurz darauf in seiner Hand ergoss, war ihm nicht klar, wie viel kommen würde. Doch er war auch seit Jahren, nicht so geil, wie in diesem Moment. Sein Körper entspannte sich langsam und sein rasendes Herz, schlug wieder normal, bis ihm klar wurde, was er gerade getan hatte. Er hatte, sich befriedigt, in dem er sich eine seiner Untergebenen vorstellte. Ihm war klar, das so etwas nie mehr passieren durfte und das hieß, er müsse sich von Hughes fern halten. Da diese Frau Ärger bedeutete, dachte er sich, als er sich sauber machte und dann sehr entspannt einschlief.

Hughes wachte mitten in der Nacht auf. Ihr war zum Weinen zu mute und sie wusste nicht, ob sie mit Ripley darüber reden sollte. Denn immer, wenn sie an Feuer dachte, oder mit Feuer zu tun hatte, dachte sie immer an ihren Vater, sie hatte das Gefühl, er stünde immer hinter ihr. Doch das war nicht mehr so, immer wenn sie jetzt die Augen schloss, war Ripley bei ihr und egal wie sehr sie sich anstrengte, sie konnte nicht mehr an ihren Vater denken, sondern nur noch an ihn.
"Was hat das zu bedeuten.." Ihr war klar, das egal, was es zu bedeuten hatte, Ripley sie nie so sehen würde, wie sie ihn inzwischen sah. Sie konnte es ihm aber nicht mal verübeln, wenn man bedenkt, wie sie ihn behandelt hatte und was sie ihm alles vorwarf.
"Wie sagte Travis immer, dem Herzen sind Vernunft und Regel egal," Wie recht er hatte, dachte sie, denn ihr Kopf sagte ihr, zieh dich an und geh und ihr Herz sagte, geh in sein Zimmer und kuschele dich zu ihm.

Als sie an seiner Zimmertür stand, beobachtete sie ihn, wie ihr schlief und es wäre so einfach, sich zu ihm zu legen, wenn er nicht ihr Fire-Chief wäre und sie nicht, sie wäre. Es wäre einfach, sie könnte sich zu ihm legen und er würde es vielleicht sogar zu lassen. Doch sie war nun mal sie und er war nun mal er. Vor ihr lag eine Entscheidung, die Tür schließen und gehen, oder hereingehen und sich zu ihm legen. Und egal was sie machen würde, in ihrem Kopf, waren beide Optionen ein Fehler, da ihr Herz zu ihm wollte und ihr Kopf nur wegrennen wollte. Es war eine der Situationen, in dem sie normaler weiße Travis angerufen hatte, doch sie konnte ja schlecht sagte. Travis würdest du dich zu Ripley in das Bett legen.
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