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Der Chief und die Frau von Station 19

Kurzbeschreibung
GeschichteAngst, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Lucas Ripley Victoria Hughes
15.11.2019
22.09.2020
8
18.457
 
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15.11.2019 2.407
 
Zusammenfassung:

Hughes hat noch immer mit dem Folgen, des Feuers zu kämpfen und ihr erstes Treffen zusammen mit Montgomery.

                                              Der Chief und die Frau von Station 19

Kapitel 3: Das erste Treffen

Sullivan, hatte Montgomery und Hughes zu dem anstehenden Therapietreffen, der Feuerwehrleute verdonnert, da sie sich angeschrien hatten.
Sie hatte Montgomery vorgeworfen, das er aufgegeben hatte und Sullivan meinte, das er von seinen Leuten nie mehr so etwas hören wollte. Noch dazu meinte er, das Montgomery das geschehene verarbeiten müsse und Hughes sei zu gereizt.
Im Grunde hatte sie keine Lust, doch sie hatte Montgomery ihr Wort gegeben, zu kommen. Da Sullivan drohte, die beiden so lange zu beurlauben.
Als Montgomery sah, das Hughes kurz davor war, das zu akzeptieren, bekam er Panik. Er bat sie, wenn sie jemals Freunde waren, dass sie bitte mit kommen solle.
Die Angst in seinen Augen, hatte sie weich werden lassen, doch eigentlich, hätte sie nichts gegen die Beurlaubung.
Seit dem blauen Feuer hatte sie solche Angst. Immer, wenn sie ihre Augen schloss, war sie wieder da, spürte die Hitze, wie ihre Schuhe, langsam schmolzen. Sie war wieder, da und sah, dem tot ins Auge. Doch in den Träumen, da war kein Warren, der sie beruhigte und auch kein Ripley, der mit dem Feuerwehrwagen in die Flammen fuhr. Da war nur sie und der verletzte und jedes Mal, verbrannten sie beide in den Flammen.

"Da bist du ja." Travis ging zu Vic und war verwundert, da sie zusammen zuckte. "Ich wollte dich nicht erschrecken." Doch sie winkte ab. "Alles okay Trav, ich war nur in Gedanken."
Er lächelte etwas, da sie ihm wieder etwas vertraute. "Also kommst du?" Er hielt ihr den Arm hin.

"Gerne." Sagte sie und hakte sich bei ihm ein.
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Ripley war gerade dabei, die Snacks und Getränke für die Sitzung vorzubereiten und grüßte vereinzelt Leute, die auf ihn zu gingen.
Als er die letzte Schüssel füllte, sah er Montgomery und Hughes, Arm in Arm hereinkommen.
Kurz seufzte er leise, da er heute eigentlich, nicht an Station 19 denken wollte.
Da war sie, die Frau, die meinte, es interessiere ihn nicht und der Mann, weswegen sie das sagte. Er hoffte nur innerlich, dass sie heute vor den Menschen, nichts der gleichen sagen würde.
Er sah den beiden nach, als sie sich sehr weit nach hinten setzten.

"Chief, schön sie hier zu sehen." Eine blonde Frau kam auf sie zu.
"Eben so." Sagte er ihr und nickte kurz.
"Also.., wenn das Treffen vorbei ist, wollen meine beste Freundin und ich, etwas trinken gehen. Ich wollte sie fragen, ob sie mitkommen wollen." Sie lächelte ihn so verführerisch an, wie sie konnte.
"Finden sie das nicht sehr unangemessen?"
Die Frau vor ihm lachte kurz. "Nur meine beste Freundin, ist bei der Feuerwehr, ich nicht. Ich bin nur mit, da sie sehr viel von ihnen erzählt hat." Sie spielte sich in den haaren und lachte gespielt.
"Wer ist denn ihre beste Freundin?" Fragte er sie.
Die Frau zeigte auf eine Frau, die er als Smith, kannte.
"Lieutenant Smith, können sie bitte mal kommen?" Sagte Ripley ruhig und die Frau, die vor ihm stand, war schon sehr aufgeregt.
"Ja Chief?" Smith, kam schnell zu ihm.
"Ich sage es ihnen nur einmal, da sie ein guter Lieutenant sind. Diese Treffe, sind für Feuerwehrleute, welche über ihren Beruf sprechen wollen oder etwas verarbeiten müssen und nicht dazu, das ein Lieutenant, ihre Freundin anschleppt, die ein Date will."
Smith schluckte nervös, da sie sich darüber keine Gedanken gemacht hatte. Immerhin, hatte noch nie ein Typ zu ihrer Freundin, nein gesagt.
"Und sie gehen nun bitte, diese Treffen, sind für Menschen wie uns."
"Schatz, sag was." sie bettelte Smith regelrecht an. "Mira, es ist besser, wenn du gehst."
Die blonde Frau ging sauer raus.
"Chief..ich."
"Kein Wort mehr, okay? Wir erwähnen es nie mehr."
Smith nickte ihm dankbar zu und ging wieder auf ihren Platz.

Doch ein gutes hatte das Treffen, mit der Frau gerade. Sie hatte es geschafft, das er nicht mehr an Station 19 dachte.
Langsam ging er auf die Bühne.
"Hallo, ich bin Lucas, einige von euch, kennen mich sicher schon." Als er das sagte, warf er kurz einen Blick zu Hughes, doch sie schaute zu Montgomery und lächelte ihn an. Auch, wenn er es nicht genau sah, so glaubte er, zu erkennen, dass sie seine Hand drückte.
"Ich bin schon seit ungefähr 15 Jahren, beim Fire-Departement von Seattle. Ich habe dabei sehr viel erlebt und sehr viel durchgemacht. Doch ein Vorfall vor einigen Monaten hat mir sehr zugesetzt." Er ging sich kurz mit der Hand durch seinen Bart.
"Einige erinnern sich, sicher an den Hochhausbrand."

Als Travis, Ripley, das Sagen hörte, legte er seine Hand sanft auf seine große Narbe, jene Narbe, die fast sein Leben gekostet hatte. Travis spürte, wie Vic etwas näher an ihn rückt und er war sehr froh darüber.

"Dieser Brand, das war ein Monster. Wenn ich meine Augen schließe, rieche ich noch immer den Rauch, höre die Explosionen. Es lässt mich nicht mehr los. Die Entscheidungen, die ich treffen musste, sie verfolgen mich. Genau deswegen, ist dieser Ort so wichtig für mich. Da wir einander verstehen, wir sind aufeinander angewiesen, wir vertrauen einander. Wir alle, die wir hier sind, sind mehr als Kollegen, mehr als Freunde. Wir alle sind eine Familie."
Als er geendet hatte, klatschten alle und er ging auf seinen Platz, damit andere reden konnten.

Vic spielte etwas mit ihren Fingern und hörte Travis auch nicht zu. Sie dachte nur an Chief Ripley und was er gesagt hatte. Es verfolgte ihn und ihn belasteten die Entscheidungen.
//es interessiert mich nicht? Möglicherweise mehr als sie denken.// er hatte sicher das gemeint und auch, wenn sie seine Entscheidung nicht verstand, so hatte sie ihn belastet.
"Vic?" Travis riss sie, aus ihren Gedanken. "Ja?"
"Ich sagte, es ist vorbei, ob du und ich jetzt noch etwas trinken wollen. Sullivan sagte ja, wir sollen an unserem vertrauen arbeiten."
Vic lächelte ihn kurz an. "Gerne, doch würdest du kurz draußen warten, ich muss nur kurz was klären."
"Klar." Travis lächelte kurz und ging raus.

Hughes ging nervös zu Ripley.
"Chief.."
Ripley goss sich gerade Tee ein und dachte erst, das es wieder die Frau war, als er sich umdrehte und Hughes sah.
"Hughes, ich habe sie und Montgomery, dahinten gesehen. Schön das es ihm gut geht. Wohl der einzige Lichtblick, von jener Nacht."
Sie dachte, es wäre das beste, es schnell zu machen wie, wenn man ein Pflaster abreißen würde.
"Es tut mir leid." Sagte sie sehr schnell.
Er legte verwirrt seinen Kopf schief.
"Es tut mir leid, was ich in jener Nacht zu ihnen gesagt habe. Ich habe nicht verstanden, warum sie so entschieden haben, um ehrlich zu sein, ich verstehe es immer noch nicht. Doch, wenn sie sich auch so fühlen, weil ich ihnen diese Vorwürfe gemacht habe, das wollte ich nicht. Sie machen einen guten Job."
Ripley lächelte etwas. "Hughes, sie haben mich vielleicht nicht verstanden, doch ich habe sie verstanden. Es ist alles okay."
Hughes lachte etwas. "Um ehrlich zu sein, wollte ich nicht mit, da ich dachte, es wird grauenvoll und Sullivan mich gezwungen hat. Doch ich muss sagen, dass ich schön fand, was sie zu sagen hatten."
Er hob seine Augenbrauen. "Äh, danke, denke ich."
"Was? Oh mein Gott, nein, ich wollte nicht, ich meinte nicht. Was ich sagen wollte war, ist das, was sie gesagt haben, deprimierend war, doch auf eine inspirierende Art und Weise."
Ripley lachte amüsiert und gespielt verletzt.
"Was? Nein, oh Mann, so sollte sich das nicht anhören." Hughes wollte am liebsten im Boden versinken.
"Hey, alles okay. Ich denke, sie könnten auch, deprimierend und inspirierend sein. Sie haben vieles erlebt, was anderen helfen könnte. Kommen sie nächste Woche und reden auch?"
Hughes wollte nein sagen, doch aus ihrem Mund kam ein anderer Satz. "Ja ich komme gerne, doch ich muss nun los, Travis wartet." Sie gab ihm die Hand und ging dann schnell.

Ripley sah ihr lächelnd nach. Das Treffen hatte ihm wirklich geholfen und Hughes gab ihm eine Entschuldigung. Damals nach dem Brand, da sagte sie es auch, doch er wusste, das diese nicht ehrlich war. Doch die von gerade war es. Sie sagte ihm, das er einen guten Job machte. Ihm wurde etwas leichter, um sein Herz.

Als Vic draußen war, legte sie verlegen, ihre Hände in ihr Gesicht.
"Vic, alles okay?"
Sie sah zu Travis. "Wir haben doch mal darüber geredet, das die Sätze, die ich manchmal sage, sich in meinen Kopf gut anhören, es aber nicht sind."
Travis nickte. "Ja wieso?"
"Weil ich dem Chief, gerade gesagt habe, dass seine Rede, deprimierend war."
Travis konnte nicht anders, als zu lachen. "Ach Vic."

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Als Travis und Vic lachend in die Bar ging, waren sie beide überrascht, ihre anderen Kollegen zu sehen. Gibson und Miller stritten sich um etwas. Maya und Andy tranken etwas und Sullivan beobachtete alle, aus guter Entfernung.
"Ist das Programm spannend?" Fragte Vic und ging mit Travis zu Sullivan. Er lachte ganz kurz. "Ich muss doch sicher gehen, das meine Leute, morgen noch zu gebrauchen sind. Und wie war ihr Treffen?" Fragte er, um abzulenken.
"Es half mir, mit etwas abzuschließen." Sagte Vic und sah lächelnd zu Travis.
"Ich sagte ihnen ja, das es helfen würde. Ich bin froh zu sehen, dass sie wieder zueinander finden."
"So sieht froh bei ihnen aus?" Vic hielt sich erschrocken die Hand vor den Mund.
"Es ist Feierabend, daher tu ich mal so, dass ich nichts gehört habe. Dafür, müssten sie mir bitte einen Gefallen tun." Sullivan trank gerade sein Bier leer.
"Ja.." Vic hasste es, nie dachte sie nach.
"Geben sie diesen Zettel bitte Herrera. Ich gehe jetzt nach Hause, macht ihr bitte nicht mehr so lange." Er gab ihr einen kleinen Zettel und ging.
"Zeig mal" Travis wollte den Zettel nehmen, doch Vic hielt ihn ab. "Nein, der gehört Andy."
Vic und Travis gingen zusammen, zu den anderen.
"Andy, Sullivan wollte, das ich dir das gebe." Sie gab ihr den Zettel und Travis und sie, sahen gespannt und neugierig aus.
Sie entfaltete den Zettel und verschluckte sich an ihrem Bier.
"Was steht da?" Vic und Travis rückten zu ihr, da Maya von der Gruppe weg ging.
"Maya, willst du es nicht wissen?" Travis sah zu ihr. "Ich muss kurz was erledigen." Sagte Maya.
"Andy." Vic stupste sie an.
"Da steht, yo sé hablar español.", sagte sie leise. "Und?" Travis und Vic war nicht klar, was sie wollte.
"Er hat die ganze Zeit verstanden, was ich alles Schlechtes über ihn sagte."
Vic lachte. "Immerhin besser, als zum Fire Chief zu sagen, das er deprimierend ist."
Der Satz hatte Andy aufgemuntert und so lachten sie beide.

Maya schlich sich heimlich zu Ryan.
"Da bist du ja." Sagte sie leise.
"Maya, willst du Andy nicht von deinem Bruder erzählen? Ich habe kein Problem, dir jede Woche ein Update zu geben, doch du solltest mit ihr reden."
Maya nickte. "Ich weiß, doch ganz ehrlich, erzählst du jeden von deiner Familie?"
Ryan setzte sich mit Maya auf den Boden, so das die anderen, die beiden nicht sehen konnten. "Andy weiß von meiner Familie."
"Ich würde auch von deiner Familie wissen, wenn ich dir gegenüber wohnen würde. Es geht auch nicht, um Andy."
Ryan nahm kurz ihre Hand. "Ich weiß was du meinst. Dir geht es darum, das du mir das erzählen kannst, da ich weiß, wie es ist, eine Familie zu haben, auf die man nicht stolz ist."
Maya nickte, das war es, um das es ihr ging und irgendwie auch nicht.
"Ich bin nicht stolz auf meine Eltern, doch ich liebe meinen Bruder."
"Ich weiß Maya, du kannst mich immer anrufen okay? Aber denkt drüber nach, es Andy zu sagen."
Ryan erhob sich langsam vom Boden und half Maya hoch.
Sie gab ihm einen Kuss auf die Wange. "Danke." Sagte sie und ging zu den anderen zurück.

"Was ist so lustig?" Maya fragte das, als sie wieder kam.
"Vic, hat zugestimmt, bei dem nächsten Treffen zu sprächen, da müssen wir alle hin." Lachte Gibson.
"Gelson, zu deiner Information, wir können nicht alle zu dem Treffen, oder sollen wir Station 19 schließen? Es ist wichtig das Vic und Travis hingehen.
"Nenn mich nicht immer Gelson." Schmollte er. "Ich will halt wissen, was Vic erzählt."
Vic umarmte Gibson von hinten. "Ich erzähle dir alles, was du willst."
"Wenigstens eine Frau, die meinem Charme erliegt." lachte er.
Diese kurzen Momente halfen Vic zwar, doch nur kurz. In dem Moment, als sie sich von Gibson löste und etwas Ruhe hatte, da kamen wieder die Flammen in ihrem Kopf. So wie Ripley sagte, wenn sie ihre Augen schloss, war sie wieder da, in den Flammen. Sie sollte es jemanden sagen, doch sie konnte es niemanden sagen. Wie sollte eine Feuerwehrfrau sagen, das sie etwas hatte, was noch schlimmer war als der Tod. Ja Vic hatte Angst vor Feuer. Sie konnte es vor sich sagen, doch sie konnte es keinem anderen sagen. Nicht mal Travis.
"Leute, ich gehe jetzt. Ich bin müde und ich wollte zu Hause noch überlegen, was ich bei dem Treffen sage."
"Soll ich mit?" Fragte Travis, doch Vic schüttelte nur ihren Kopf.
"Ist schon okay, ich gehe gleich schlafen, macht ihr euch einen schönen Abend."
Gibson rief ihr noch ein Taxi, da er meinte, dass ein charmanter Mann, so was machen würde.
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