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Der Chief und die Frau von Station 19

Kurzbeschreibung
GeschichteAngst, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Lucas Ripley Victoria Hughes
15.11.2019
22.09.2020
8
18.457
 
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15.11.2019 1.787
 
Zusammenfassung:

Station 19 bekommt einen neuen Captain und Hughes und Warren haben mit blauen Feuer zu kämpfen.

                                              Der Chief und die Frau von Station 19

Kapitel 2: blaues Feuer

Seit dem Streit mit Ripley und Hughes schlimmsten Tag in ihrem Leben, waren einige Wochen vergangen. Wochen, in dem sie Ripley aus dem Weg ging. Zu groß, war ihre Angst, dass sie ihn wieder anschrie. Auch er ging ihr aus dem Weg und schien nicht mit ihr reden zu wollen, doch ihr war das egal.

Als sie an diesem Tag auf Arbeit ging, war sie sehr glücklich, da sie wusste, das der neue Captain kommen würde.
"Kann ich ihnen helfen?" Fragte sie einen Mann, der vor der Station 19 stand. Er hatte eine Sporttasche über der Schulter und starrte einfach nur.
"Nein, es ist nur, wenn ich da reingehe, kann ich nicht zurück."
"Das kenne ich. Doch der Tag heute wird dennoch gut." Sagte sie ihm und starrte mit ihm zusammen.
"So? Warum das denn?" Fragte er interessiert.
"Wir bekommen heute einen neuen Captain, dann ist Ripley endlich weg." Plapperte sie einfach darauf los.
"Sie mögen ihn nicht?"
"Mögen? Ihm sind alle Menschen egal, es geht nur, um seine Vorschriften."
Sullivan lachte ganz kurz. "Sie müssen Hughes sein." Erschrocken, hob sie ihre Augenbrauen. "Was?"
"Ja ich habe alle Unterlagen gelesen, die mir Ripley gab und das Gespräch war nett, doch ihre Uniform fehlt einen Knopf. Es wäre nett, wenn sie das beheben würden und so sehr ich ihre Einstellung auch teile, reden Sie bitte nicht mehr schlecht über ihre Vorgesetzten." Sagte er ihr und ging rein.
Vic sah ihm nach und bekam Panik. Sie bekommen einen neuen Captain und das erste, was sie machte, war schlecht über Ripley zu reden.
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Der Sullivan mit dem Hughes vor Stunden draußen gesprochen hatte, hatte nichts mit dem gemein, der nun vor ihnen stand.
"Hughes, ich sagte ihnen, sie sollen, sich um ihren Knopf kümmern. Wenn ich ihn morgen noch immer so sehe, bleiben sie auf der Wache!"
Danach wandte er sich an Gibson. "Sie mal an Gelson, hat es hier hergeschafft." Gibson verzog das Gesicht und Maya musste sich ihr lachen unterdrücken.
Warren sah Sullivan nervös an. "Der Tourist also. Ich sage ihn eins. Ich halte nichts von ihnen, ich kenne ihre Akte. Ein Anästhesist, der lieber ein Arzt sein will, um dann zu merken, oh nein, ich will Feuerwehrmann werden." Warren, erkannte eine Bitterkeit in seinem Ton.
"Ich liebe diesen Job, es ist das, was ich machen will."
"Das müssen sie mir erst einmal beweisen. So Ich habe zwei Notfälle bekommen, den ersten machen Gibso und Bishop und den zweiten, Warren und Hughes. Die anderen, fangen an zu putzen." Sprach er knapp und ging wieder weg.

"Gelson?" Maya sah ihn verwundert an.
"So nannte er mich immer auf der Fire-Akademie, ich hatte gehofft, er hat das vergessen."
"Komm, las uns losgehen, bevor er wieder Lust hat, Feuerwehrleute zu verspeisen." Gibson hob überrascht seine Augen. "Maya Bishop hat Humor, ein Wunder."
Sie boxte ihn und stieg in das Löschfahrzeug.

Gerade als Hughes und Warren, in den Notfallwagen wollten, hielt Herrera, die beiden auf. "Wartet bitte kurz. Ich bin gleich da."
Sie ging zu Sullivan. "Captain, das ist nicht okay." Sagte sie ihm.
"Bitte?"
"Ja ich bin ranghöher und die beiden, sind neu. Ich sollte zu dem Notfall gehen."
"Damit ihre Kollegen nie etwas lernen? Herrera, in einer guten Station, müssen alle wachsen und nicht nur Sie." Sagte er und damit war das Gespräch beendet.
"Warren, Hughes, fahren sie los!"
Herrera ging wütend an Sullivan vorbei.
"Du machst dir schnell Freunde." Sagte Ripley etwas amüsiert.
"Du weißt das ich recht habe."
Ripley lachte. "Herrera sieht es anders."
Sullivan lachte auch kurz. "Du hast auch eine neue Freundin." Auch, wenn er Ripley hasste, so war er amüsiert darüber.
"Was meinst du?"
"Ich habe Hughes kennengelernt draußen, die konnte ihren neuen Captain kaum erwarten auch, wenn ich es bin."
Ripley spürte etwas Schmerz, er dachte wieder daran, dass sie ihm vorwarf, dass sie alle ihm egal waren.
Ripley lachte kurz, doch es war nur ein gespieltes lachen, denn einer seiner Unterstellten, konnte kaum erwarten, dass er ging.

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Warren und Hughes hatten es geschafft, den verletzten zu sichern und gerade als sie los wollten, entfachte ein Funke, die Flüssigkeit, welche aus dem Tank lief.
Hughes Augen weiteten sich. "Warren." Sie griff schmerzhaft Warrens Arm.
"Was?" Er war noch immer auf den Patienten konzentriert.
Als er aufsah, sah er kleine blaue Flammen, die immer größer wurden.
"Oh." Sagte er. "Ich glaube, irgendwo, müsste Wasser sein."
"Warren, blaue Flammen, lassen sich nicht mit Wasser löschen und sie sind heißer."
"Vic geh, ich muss bei ihm bleiben, aber geh."
Hughes sah ihn böse an. "Ein Feuerwehrteam, geht zusammen rein und zusammen raus." Er wusste, dass es eine versteckte Botschaft war, in Bezug auf Travis.
"Ich versuche schnell." Sie nahm ihr Handy heraus, was schon leicht geschmolzen war, weswegen sie nur eine SMS, an die erste Nummer schrieb.

//blaue Flammen, überall. Sind eingeschlossen, keine Schutzkleidung. Kommen nicht,,,,,//
Sie sendete schnell, da ihr Handy fast platzte.
"Ist die SMS raus?" Fragte Warren. "Wir können es nur hoffen."

Dean war genervt, das er putzen musste. Und er hatte ausgerechnet die Toiletten bekommen.
Als sein Handy piepte, war er am Nachdenken, ob er die SMS lesen solle, nicht das Sullivan ihn anschrie, wie früher.
Doch er war neugierig und guckte nach.
Innerhalb von Sekunden wurde sein Gesicht bleich.

Sullivan saß mit Ripley in seinem Büro und ging alles wichtige durch, als seine Bürotür aufgerissen wurde.
"Miller, man klopft an und nun raus!" Er hasste es, wenn Leute sich so verhielten und Miller machte nicht den Eindruck, als ob er gehen wollte.
"Es tut mir leid." Er war völlig außer Atem. "Warren, Hughes, blaue Flammen, eingeschlossen, ohne Schutzkleidung." Er redete so schnell er konnte.
"Was!" Ripley sprang auf und auch Sullivan.
"Sullivan, ich übernehme das! Ich brauche sofort ein Team, geben sie mir Mille und Herrera!"
Sullivan nickte, da er verwundert war, weshalb er so aufgebracht war.
"Los Miller!" Ripley rannte los.
"Herrera, ich brauche dich! Wir müssen los!"

Als Ripley mit den beide ankam, konnte seinen Augen nicht trauen. Er hatte schon drei Mal in seinem Leben blaues Feuer gesehen, doch noch nie in solchen Ausmaße.
"Oh mein Gott." Sagte Herrera, die so etwas noch nie gesehen hatte.
"C..Chief, wir können nichts machen. Wir haben nicht genug Schaum und wir können da nicht durch."
"Ruhe bitte. Ich denke nach." Als Ripley nachdachte, sah er zu Warren und Hughes, beide hatten sich über den verletzten gebeugt, um ihn zu schützen. Im Grunde, hatte Herrera recht, sie konnten nichts machen.
//das interessiert sie doch einen Scheißdreck// kam ihm der Satz in den Kopf.
"Hughes." Sagte er leise.
"Was?" Herrera hatte nicht genau gehört, was er gesagt hatte.
"Herrera, wir können nicht aufgeben."
"Herrera hat recht." Gab Miller zu.
"Auf den Löschwagen. Wir fahren in die Flammen." Sagte Ripley.
"Sind sie irre?" Herrera blieb stehen.
"Herrera, das sagt man nicht zu seinem Chief und nun los." Sagte er ihr.

Hughes und Warren sahen, wie das Feuerwehrfahrzeug, durch die Flammen fuhr. Hughes lächelte etwas, doch sie hatte kaum noch kraft.
Als sie ankamen, sprang Miller sofort zu Warren, um ihm zu helfen, den Verletzten auf das Fahrzeug zu bekommen.
"Wir müssen uns beeilen!" Herrera schrie sehr laut.
Doch Hughes konnte sich nicht mehr bewegen.
"Hughes, los!" Schrie Herrera noch mal.
Ripley sah, das Hughes gar nicht mitbekam, das sie alle da waren. Er sprang schnell vom Wagen. "Chief nicht, wir müssen los." Sagte Herrera und Miller setzte sich wieder in das Auto.
"Hughes komm." Ripley nahm ihre Hand, doch sie reagierte nicht. "Bitte." Doch noch immer kam nichts.
Ripley, konnte nicht mehr warten und nahm Hughes auf den Arm, da ihm klar war, das sie da nur wegen des Adrenalins stand, ihr Körper war am Ende.
Mit ihr im Arm kletterte er auf den Wagen.

"Chief, sie sind lebensmüde." Keuchte Herrera, doch sie war auch glücklich, das es Warren und Hughes gut ging. Sie hielt sich fast immer an alle Anweisung, bis zu dem Hochhausbrand, doch das wollte sie, seit gerade nicht mehr. Hughes und Warren, gehörten zu ihrer Familie.
"Chief?" Warren, sah ihn an, da er nichts mehr sagte.
Als sie wieder aus den Flammen fuhren, sprang, er mit Hughes im Arm, vom Wagen.
"Wir reden über heute nie wieder. Ihr seid alle sicher und das ist das wichtigste."
Miller, Herrera und Warren, sahen Ripley bewundernd an.
"Ja Chief, doch was sie heute geleistet haben, das war unglaublich. Es ist kein wunder, das sie der Chief sind." Herrera lächelte etwas.
"Danke, Herrera." Er legte Hughes vorsichtig auf eine Trage.
"Chief, was ist mit ihr?" Warren, war verwundert, da es ihm gut ging.
"Das wird ein Arzt herausfinden, Warren, doch machen sie sich keine Sorgen." Er legte eine Decke über Hughes und nahm schnell ein Funkgerät. "Sulli, deinem Team geht es gut." Sagte er nur.
"Warren, lassen sie sich bitte auch durchchecken." Ripley setzte sich erschöpft hin und auch, wenn alle ihn Lobten, er hätte anders handeln müssen. Wie Herrera gesagt hatte, sie hätten nichts tun können.
//das interessiert sie doch einen Scheißdreck. Sie sind schuld, weil sie sich nicht um Station 23 kümmern.// war er so ein schlechter Chief. Aufgebracht ging er sich durch die Haare.
//Ich will nie mehr etwas mit dir zu tun haben.// und schon wieder, waren Sullivan und Hughes in seinen Kopf.
"Alles okay?" Fragte Miller ihn.
"Ja klar." Sagte er nur. Er konnte das nächste Therapietreffen, der Feuerwehrleute kaum, erwarten. Nur noch eine Woche.
"Leute, ich muss nun los, den Rest bekommt ihr ja ohne mich hin." Sagte er, den anderen und ging los.
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