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[(D'c) HeartBeat] Die Verführung der Braut

GeschichteRomance, Suspense / P18 / Het
14.11.2019
18.01.2020
38
107.456
127
Alle Kapitel
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Dieses Kapitel
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04.12.2019 2.930
 
Seufzend drehte sich Joy auf die andere Seite. Wie zum Teufel sollte sie schlafen, wenn das Bett, das Shirt und alles nach ihm roch? Seit gefühlten Ewigkeiten wälzte sie sich von einer Seite auf die andere, von einer Bettseite auf die andere, doch egal wohin sie ihren Kopf legte, sofort stieg ihr sein Geruch in die Nase und jagte ihre Temperatur nach oben. Unruhig rieb sie ihre Beine aneinander und seufzte. Dass sie keine Unterwäsche trug, machte es auch nicht gerade einfacher, doch nach dem Duschen hatte sie nicht die getragene Wäsche wieder anziehen wollen und ihr Höschen im Waschbecken ausgewaschen und dann über die Heizung gelegt. Seufzend drehte sie sich erneut um und sah im dunklen zur Türe. Nicht mehr lange, dann würde der Morgen anbrechen und dann würde er sie nach Hause fahren. Einen Ort, wo sie seit letzter Nacht überhaupt nicht mehr hinwollte.

Wenn ihr eines in der Nacht klargeworden war, dann, dass egal wie gerne sie John hatte, er es niemals geschafft hatte, sie so durcheinander zu bringen wie dieser Mann, der im Wohnzimmer auf der Couch lag. John's Küsse waren sanft und lieb und am Anfang hatte sie immer erwartet, dieses wahnsinnige Kribbeln zu spüren, das Blut zu hören wie es durch ihren Körper rauschte und alles in Flammen setzte, denn das war das, was Birgit und Pam so oft erzählt hatten, was passieren würde, wenn der Richtige sie küsste. Wobei die beiden dann wohl schon ein paar Mal den Richtigen gehabt hatten.

Doch dieses alles um sich herum vergessen, nur noch den anderen wahrnehmen und spüren wollen, war nie passiert und irgendwann hatte sie angefangen, ihnen diese ganzen Geschichten nicht mehr zu glauben, auch wenn sie das natürlich niemals zugeben würde. Danach hatte sie dann angefangen zu glauben, dass mit ihr was nicht stimmte. Denn auch wenn John und sie nie Sex hatten, hätten seine Küsse sie doch trotzdem etwas fühlen lassen müssen, doch auch das war nie passiert. Also konnte es nur an ihr liegen. Sie hatte mal gegoogelt und herausgefunden, dass es Frauen gab, die nichts fühlten, frigide oder so hatte das geheißen und als sie das gelesen hatte, war ihr in den Sinn gekommen, dass sie vielleicht zu diesen Frauen gehörte. Wie sonst konnte man es erklären, dass sie sich nie für Jungs oder Männer interessiert hatte und dass die seltenen Küsse von John sie mehr als kalt ließen.

Deshalb hatte sie auch seinem Heiratsantrag zugestimmt. Er bekam eine Frau, sie eine Familie und alles war okay. Schließlich konnte sie eh nichts Erregendes fühlen, also würde sie auch nichts vermissen. Das hatte sie John, Pam und Birgit natürlich nicht gesagt. Es war einfach zu … wer gab schon gerne zu, dass er absolut nichts fühlte oder zumindest nicht das, was er fühlen sollte, wenn er von seinem Freund geküsst wurde?

Und bis gestern hatte sie es geglaubt. Geglaubt, dass sie überhaupt nicht zu dieser Leidenschaft fähig wäre und dann kam Josh und stellte alles auf den Kopf. Und jetzt wollte sie mehr, wollte wissen wie es ist, zu fühlen, zu brennen und alles um sich herum zu vergessen, wenn man in den Armen eines Mannes lag. Wenigstens einmal, um danach davon zu zehren und immer daran zu denken. Denn die Hochzeit absagen kam nicht in Frage, nicht wenige Stunden vorher. John brauchte sie, brauchte eine Frau für seine Karriere und sie würde zu ihrem Wort stehen.

Seufzend drehte Joy sich wieder um und erneut stieg Josh's Geruch ihr in die Nase und mit geschlossenen Augen atmete sie tief seinen Duft ein, spürte, wie sie erneut nervös wurde und sich alles in ihr zusammenzog.

Nein, das was sie gefühlt hatte als er sie geküsst und im Arm gehalten hatte, war wie dieser Rausch gewesen. Sie hatte es erst nicht glauben können und doch kam es immer wieder, selbst wenn sie nur an seine Küsse dachte, wollte sie mehr und mehr und sie fragte sich, wie es wäre, wenn er sie berühren würde. Wenn er mit seinen Händen über ihren Körper gleiten würde, sie streichelte und küsste, sie beide Haut an Haut lagen … stöhnend zog sie die Decke über den Kopf und biss sich auf die Lippen. Selbst wenn sie sich einmal selbst gestreichelt hatte, war niemals so etwas passiert, wie das, was ein Kuss von Josh in ihr auslöste.

Wieder ging ihr Blick zur Tür, sie würde so unendlich gerne, einmal nur … ein einziges Mal nur und auch nur mit ihm. Egal wie oft er sagte, dass er der Falsche war, dass er nicht der Richtige für ihr erstes Mal war. Es würde nicht nur ihr erstes Mal sein, es würde auch ihr einziges Mal sein und sie wollte Josh. Den Mann, der ihr gezeigt hatte, dass es das sehr wohl gab, dass man alles um sich herum vergessen konnte und das nur durch einen einzigen Kuss.



                                                                       
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Josh zog grummeln die Decke etwas höher und lege sich einen Arm über das Gesicht. Verdammt, die Couch war ihm noch nie so unbequem vorgekommen wie heute. Dabei hatte er schon unzählige Male auf ihr geschlafen, wenn er total erledigt von der Bereitschaft nach Hause gekommen oder nach einem Großbrand und gleichzeitigem Ende seiner Schicht, einfach nur noch umgefallen und eingeschlafen war. Wenn man zweimal am Tag eine gut fünfzig Kilo schwere Ausrüstung bis in den achten oder neunten Stock geschleppt hatte, ohne Aufzug, und dann oben festgestellt hatte, dass nur wieder einmal ein verfuckter Feuermelder eine Macke hatte und es gar keinen Brand gab und wieder abziehen konnte.

Fluchend zog er die Decke wieder auf die Couch, die sich mal wieder selbstständig gemacht hatte und langsam, aber sicher Richtung Boden rutschte. Und dass er Shorts anhatte, war auch nicht gerade dazu geeignet, dass er schnell einschlief. Aber er konnte kaum, wie es seine Gewohnheit war, einfach nackt schlafen, wenn hier eine Frau im Haus war. Himmel, wie sah das denn aus, wenn sie vielleicht irgendwann aus dem Schlafzimmer kam, weil sie was wollte oder brauchte und er würde hier splitterfasernackt auf der Couch liegen und die Decke auf dem Boden.
...wäre doch ‘ne nette Einladung...

Josh grinste, zumindest wäre es das für eine bestimmte Sorte Frauen, aber dazu gehörte der kleine Gartenzwerg nicht. Sie war der sprichwörtliche Diamant unter tausenden Strass-Steinchen und fluchend biss er die Zähne zusammen. Dieser scheiß Kerl, den sie da heiraten wollte, hatte sie absolut nicht verdient, nicht den kleinen Fruchtzwerg. Das war ein Feuermädchen und sie gehörte verdammt nochmal zu einem Feuerwehrmann.
...Du meinst Dich damit, ja?...
Knurrend versuchte Josh die Gedanken aus seinem Kopf zu vertreiben. Nein, er war nicht der richtige für den Gartenzwerg, aber es gab mit Sicherheit einen Feuerwehrmann, der sie auf Händen tragen würde, sofern er die Chance dazu bekam.

Vielleicht sollte er sich ein Glas alten Whiskey gönnen. Danach würde er garantiert schlafen. Deshalb trank er dieses Teufelszeug nicht und blieb immer bei seinem Bier. Mit Whiskey schoss er sich immer ab, aber heute … vielleicht … würde er schlafen und vergessen, dass im Nebenzimmer ein Feuermädchen lag und ihn total durcheinanderbrachte.
Fluchend schüttelte er den Kopf und legte sich erneut den Arm über die Augen. Vielleicht sollte er einfach was Holz hacken gehen oder sich endlich um die Baby-Wiege für seine Schwester kümmern, das Baby kam in drei Monate und er hatte das Teil nicht einmal zur Hälfte fertig.



                                                                   
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Joy seufzte und drehte sich erneut um. Wie oft hatte sie sich in der letzten halben Stunde jetzt eigentlich hin und her gewälzt? Frustriert sah sie an die Decke und schloss die Augen. Die Stille machte sie fast wahnsinnig und auffauchend schmiss sie sich wieder auf die Seite und sah erneut zur Tür, die mit jedem Atemzug größer wurde, näherkam und sie lockte sie zu öffnen, denn dahinter war das, was sie wollte. Dahinter war Josh, der so verdammt gut roch, dessen Geruch sie total wahnsinnig machte, der so gut küssen könnte und der irgendwie immer ein winziges Lächeln in den Mundwinkeln hatte. Mit so unendlich weichen Haaren, aus denen man die Hände gar nicht mehr entfernen möchte und wenn, dann höchstens, um ihn zu streicheln, erforschend über seine Brust zu gleiten, herauszufinden wie er sich anfühlte, hart und muskulös oder war seine Haut so weich und warm, wie sie es sich vorstellte.

Joy seufzte und stellte sich erneut vor, wie seine Hände über ihren Körper glitten, sie sanft berührten, wie er sie küsste, sein Spielchen mit der Zunge, die sie lockte, eroberte und sie herausforderte ihm zu folgen, ihn zu erkunden. Joy stöhne auf und merkte wie erneut alles in ihr kribbelte und diese verdammten Krabbelviecher in ihrem Körper wieder wachwurden und ihren Marathon unter ihrer Haut wieder aufnahmen. Gott, sollte das nun immer so gehen, wenn sie an ihn dachte? Himmel, es war doch absolut nichts passiert, außer zwei, drei Küssen. Scheiße...
...und jetzt stell Dir vor, wie es sich anfühlen könnte, wenn er mit Dir schlafen würde...

Verdammt, wenn er so stur war und nicht zu ihr kam, weil er meinte er sei der Falsche, dann würde sie eben zu ihm gehen und ihm klarmachen, dass sie ihn wollte. Entschlossen warf sie die Decke von sich und setzte sich auf die Bettkante. Und wenn er ihr eine Abfuhr verpasste? Er hatte mehr als deutlich gesagt, dass er nicht mit ihr schlafen würde. Er wollte nicht der erste sein, sei der Falsche dafür. Zum Teufel, gab es da einen Richtigen oder Falschen für?
...wenn Du es nicht riskierst, wirst Du es nie wissen...

Entschlossen stand sie auf und warf ihre langen Haare zurück. Leise ging sie zur Türe und öffnete sie langsam.
...Bitte, quietsche nicht … bitte, quietsche nicht...
Erleichtert holte sie Luft und schlüpfte in den Flur. Lautlos lief sie den Flur entlang und blieb im Türrahmen zum Wohnzimmer stehen.



Da lag das Objekt ihrer Begierde, die Decke etwas über die Hüfte gezogen, einen Arm über den Augen und nur das kleine Feuer im Kamin beleuchtete seine nackte Brust. Joy fuhr sich mit der Zungenspitze über ihre Unterlippe und ließ ihren Blick über Josh gleiten. Seine breiten Schultern, die kräftige Brust, den flachen Bauch, der nach unten zu einem wunderschönen V zusammenlief und zusätzlich jeden einzelnen Bauchmuskel betonte. Die mächtigen Muskeln, die einfach nur riesig wirkten und trotzdem nicht übertrieben waren. Gott, war dieser Mann schön.

Josh spürte, das jemand im Raum war und sah unter seinem Arm zur Türe, wo Joy stand und ihn betrachtete. Er konnte ihren Blick nicht deuten, doch er konnte ihn wie eine Berührung auf seiner Brust spüren und ihr Gesicht sprach ebenfalls Bände. Alleine dieser Gesichtsausdruck jagte seinen Puls in die Höhe und er musste sich zwingen, ruhig weiter zu atmen. Gott, sie sah einfach nur umwerfend sexy in dem für sie viel zu großen Shirt von ihm aus, das ihr bis zu den Knien ging und mit ihren zerzausten Haaren.
...verdammt, dreh Dich um und geh zurück ins Schlafzimmer...

Langsam und leise kam sie nun näher, den Blick auf ihn gerichtet und er konnte sehen, wie sich ihr Atem beschleunigte. Oh, verdammte scheiße.

Joy stand nun neben ihm und leckte sich erneut mit der Zungenspitze über ihre Lippe, während sie sich unendlich langsam vorbeugte und die Hand ausstreckte. Ihre Fingerspitzen berührten fast seinen Bauch, als sie plötzlich seine mehr als heisere Stimme hörte und zusammenzuckte.

„Tu das nicht, Joy. Bitte, geh schlafen.“

Langsam schob er seinen Arm von den Augen etwas höher Richtung Stirn und sah sie mit dunklen Augen an.

„Was … was passiert, wenn ich es doch tue?“ Joy sah ihm in die Augen und beugte sich etwas weiter vor, berührte sanft mit den Fingerspitzen seinen Bauch, ließ sie an den Muskeln entlanggleiten und spürte, wie sie unter ihrer Berührung zuckten und sich anspannten.

„Geh … schlafen...“

Seine Stimme klang mehr als gepresst und Joy sah ihm aufmerksam ins Gesicht, sah wie er die Augen schloss und die Lippen zusammenpresste. Zuerst wollte sie ihre Hand wegnehmen, weil sie dachte, dass er wütend war und sie nicht wollte, doch dann sah sie, wie er kurz gepresst Luft holte und ein kurzes Zittern durch seinen Körper lief. Plötzlich glitzerten ihre Augen auf und entschlossen ließ sie ihre Hand etwas höher gleiten und spürte seinen rasenden Herzschlag unter ihrer Hand.

„Joy, bitte … geh … schlafen.“

„Nein...“

Einen Moment sah er sie an, schien mit sich selbst zu kämpfen, bevor er plötzlich seine Arme ausstreckte, sie packte und mit einem Ruck auf sich zog. Joy war zu erschrocken, um etwas zu sagen und bevor sie sich wieder gefangen hatte, hatte er sich schon gedreht, sodass sie zwischen ihm und der Rückenlehne lag und er seitlich neben ihr mit einem Arm unter ihrem Kopf, während er gleichzeitig mit der anderen die Decke über sie beide zog.

„Das passiert dann.“ Hart presste er seinen Mund auf ihre Lippen, drängte seine Zunge zwischen ihre Lippen und eroberte sie rücksichtslos. Er würde sie so erschrecken, dass sie sich wehren würde, in ihm den Mistkerl sah, der er war und sie ihn aus ihren Gedanken vertrieb. Ihn einfach vergaß oder noch besser, sofort nach Hause wollte.

Joy war einen Moment wie erstarrt über seinen harten, fast brutalen Kuss, doch dann durchschaute sie ihn. Sie wusste nicht warum, doch sie wusste, dass er das mit Absicht tat. Langsam zog sie ihre Arme, die zwischen ihren Körpern eingeklemmt waren, heraus und ließ ihre Hände sanft an ihm hoch gleiten, legte sie in seinen Nacken und krallte ihre Finger in seine Haare. Bereitwillig kam sie ihm entgegen, stupste seine Zunge an und seufzte leise an seinen Lippen auf.

Überrascht hob Josh seinen Kopf und sah sie einen Moment ungläubig an, bevor er ihr sanft eine Locke aus dem Gesicht strich und wartete, dass sie ihn ansah. Dieser kleine, abgebrochene Gartenzwerg machte ihn fix und fertig und ließ sich nicht einmal abschrecken, wenn er absichtlich hart agierte.
...Verfluchte scheiße...

„Warum tust Du das? Du weißt, dass es falsch ist. Gott, ich bin nicht der Richtige hierfür. Du bist so klein und zierlich. Himmel, ich werde Dir wehtun, Joy. Und das will ich nicht. Willst Du so dringend mit einem Mann schlafen, dass Du es nicht siehst?“

Langsam ließ sie ihre Hand zu seinem Gesicht wandern und legte sie sanft an seine Wange, während sie ihm fest in die Augen sah. „Es ist nicht falsch, Josh. Absolut nicht. Und ich will nicht dringend mit einem Mann schlafen, dafür hab‘ ich zulange gewartet, das hätte ich bestimmt irgendwann früher vielleicht schon haben können. Doch ich hatte noch niemals so Gefühle wie bei Dir. Ich möchte mit Dir schlafen, Josh, nur mit Dir und wenn ich so empfinde, … dann bist Du der Richtige.“

„Himmel, Joy. Es ist falsch, so verdammt falsch. Du gehörst einem anderen, verdammt.“

„Noch … gehöre ich niemandem, Josh. Und selbst wenn ich Sonntag heirate, gehöre ich nicht John, denn wir werden niemals das Bett teilen. Ich habe Dir gesagt, warum wir heiraten.“

„Gott, Joy...“

Josh schloss die Augen. Wie sollte er gegen ihre Argumente ankommen, wenn sie sich so verführerisch an ihn schmiegte und all seine Sinne in Aufruhr brachte, alles in ihm danach schrie mit ihr zu schlafen. Sie zu schmecken, zu spüren und sie ganz und gar in Besitz zu nehmen.

„Ich will Dir nicht wehtun, Joy.“

Ein letztes Mal versuchte er sie zu überzeugen, dass er der Falsche war, obwohl er genau wusste, dass er verloren hatte. Doch sie schüttelte nur den Kopf und strich sanft mit den Fingerspitzen über seine Brust, bevor sie ihre Hände erneut in seinen Nacken legte und ihn langsam zu sich hinunterzog.

„Du wirst mir nicht wehtun, Josh. Frag mich nicht warum, ich weiß es einfach.“ Langsam fuhr sie mit der Zungenspitze über seine Unterlippe, bevor sie sie sanft zwischen ihre Zähne zog und zärtlich daran knabberte. Aufstöhnend schloss Josh die Augen und drängte mit seiner Zunge langsam zu ihrer Lippe, fuhr sanft darüber und augenblicklich antwortete sie ihm, öffnete ihre Lippen ein bisschen, um ihn einzuladen mit ihr zu spielen und aufseufzend schmiegte sie sich enger an ihn, als er ihrer Aufforderung nachkam.

Bedächtig ließ er seine Hand an dem Shirt hinuntergleiten und spürte das sanfte beben ihres Körpers, der sofort auf seine Berührungen reagierte. Endlich erreichte er den Saum des Shirts und glitt langsam darunter. Hauchzart fuhr er über ihre Beine wieder nach oben und hob dann, zischend Luft holend und sie ungläubig ansehend, den Kopf. Nicht nur, dass sie kein Höschen trug, sie war auch spiegelglatt rasiert.

„Herr im Himmel, Joy...“

Langsam öffnete sie die Augen und sah ihn unschuldig an, während sie gleichzeitig mit ihren Fingerspitzen über seinen Nacken strich. „Ich wollte vorhin nach dem Duschen das getragene Höschen nicht anziehen und hab es am Waschbecken ausgewaschen.“ Keck sah sie ihn an und flatterte etwas mit ihren Wimpern, während sie grinste. „Schlimm?“

„Gott, Fruchtzwerg. Ich glaube, Du hast es faustdick hinter Deinen hübschen Öhrchen und weißt genau was Du willst. Hm?“

„Vielleicht, ich weiß zumindest, dass ich jetzt mit Dir zusammen sein will.“

Langsam zog sie seinen Kopf wieder zu sich und Josh ließ es sich nur zu gerne gefallen. Er hatte längst aufgegeben. Joy hatte ihn bereits voll und ganz in ihren kleinen Händen und er konnte und wollte nicht mehr dagegen ankämpfen.
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