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[(D'c) HeartBeat] Die Verführung der Braut

GeschichteRomance, Suspense / P18 / Het
14.11.2019
18.01.2020
38
107.456
130
Alle Kapitel
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Dieses Kapitel
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02.12.2019 2.669
 
Fünf Minuten später bremste er vor seinem Haus in Sausalito ab und stieg vom Motorrad, bevor er sie sanft um die Taille packte und sie ebenfalls herunterhob.

Joy sah sich einen Moment um, während Josh neben ihr stand und sie beobachtete. Sie konnte seinen Blick wie eine Berührung auf ihrer Haut fühlen. Sie standen vor einem großen, einstöckigen Haus, das scheinbar komplett von einer Veranda umrundet wurde. Rechts neben der Tür stand eine gemütliche Sitzecke und das flache Dach war ein Stückchen über die Veranda hinausgezogen, sodass man selbst wenn es regnen sollte, draußen sitzen konnte. Sie ließ ihren Blick neugierig durch die Umgebung schweifen, als Josh ihre Hand nahm und sie hinter sich her, die zwei Stufen hinauf und auf die Veranda zog. Ohne die Eingangstür aufzuschließen, öffnete er sie einfach und Joy sah ihn erstaunt an.


„Schließt Du nicht ab, wenn Du weggehst?“

„Nope. Hatte ich bis jetzt noch nie nötig. Komm rein.“


Sanft schob er sie durch die Türe und betrat hinter ihr das Haus, während er gleichzeitig die Türe wieder schloss und kurz rechts neben die Tür fasste. Augenblicklich strahlte ein gemütliches Licht mitten im Raum auf und Josh sah aus halb geschlossenen Augen auf Joy hinunter, die sich neugierig umsah.

Genau gegenüber der Eingangstür war ein großer offener Kamin, mit einigen Bildern, davor stand eine Sitzgruppe, eine mehr als riesige Couch, daneben zwei gemütliche Sessel, die einen kleinen Glastisch einrahmten. Unter der Sitzgruppe lag ein weicher, flauschiger, cremefarbener Teppich, während ansonsten alles mit dunklem Parkett ausgelegt war. Links an der Wand hing ein mehr als großer Fernseher und darunter eine Anlage und eine Spielkonsole. Joy musste kurz grinsen, als sie sich vorstellte, dass Josh auf der Couch saß und irgendwelche Games zockte.

Rechts, einige Meter entfernt, schloss sich dem Wohnbereich eine offene, ebenfalls sehr großzügige und helle Küche an. Dahinter war die Seite komplett aus Glas und gab den Blick über die ganzen Bäume und tieferliegenden Häuser frei und erlaubte einen Blick bis hinunter zur Bucht.

Josh ging langsam zum Kamin und hockte sich davor, um ihr einen Moment zu geben sich weiter umzusehen und sich einen Moment, um das Gefühl zu erforschen, das ihn erfasst hatte, als er ihren Blick gesehen hatte. Ihr schien es mehr als zu gefallen, was sie zu sehen bekam und er hatte sich plötzlich, wie ein kleines Kind zu Weihnachten, gefreut, dass sein Haus und die Einrichtung ihre Zustimmung fanden und hatte mehr als pure Erleichterung darüber verspürt. Mit wenigen Handgriffen setzte er ein kleines Feuer in Gange und zog das Schutzgitter davor. Stirnrunzelnd sah er einen Moment in das Feuer. Wieso war es ihm so wichtig, dass es ihr hier gefiel? Sonst war es ihm doch auch scheißegal, ob irgendwelchen Frauen sein Haus gefiel oder nicht. Sie sollten ihm die Nacht versüßen und nicht hier einziehen.
Joy würde auch nur ein paar Stunden hier schlafen und er auf sie aufpassen, damit sie nichts unüberlegtes tat. Wie zum Beispiel mit irgendeinem nächstbesten Idioten ins Bett zu gehen, der sie wahrscheinlich wie eine Trophäe ficken wurde und sich überall brüsten, dass er ‘ne Jungfrau geknallt hatte.
Und wenn sie ausgeschlafen hatte, würde er sie nach Haus bringen, in die Obhut ihrer Freundinnen, und danach war ihm egal, ob sie sich dem nächstbesten Kerl an den Hals warf, nur damit sie einmal vor ihrer Ehe Sex hatte.
...das glaubst Du wirklich, ja? Dass es Dir egal ist, ob sie mit irgendeinem anderen ins Bett geht?...
Knurrend versuchte Josh die Gedanken zu vertreiben. Es war ihm verdammt nochmal scheißegal, das war nicht sein Mädchen, nicht einmal sein Typ und sie würde ein verdammtes Arschloch heiraten, der ihre Leidenschaft und Sinnlichkeit niemals zum Brennen bringen könnte, nur damit sie eine Familie hatte und er eine Frau zum Vorzeigen.

Joy sah auf Josh's Rücken, wie er vor dem Kamin hockte und scheinbar versonnen ins Feuer sah, und ließ ihren Blick erneut durch die Etage wandern. Alles war mit schweren, scheinbar alten Holzmöbeln ausgestattet. Die einzige Ausnahme bildete die Küche, die, wenn man es mit dem Wohnzimmer verglich, fast wie aus einer anderen Welt schien. Rechts zwischen Küche und Wohnzimmer und etwas entfernt vom Kamin ging ein Flur ab, genauso wie auf der anderen Seite des Raumes, ein ganzes Stückchen links neben dem Kamin und fast schon an der linken Wand. Während auf der einen Seite des Kamins noch ein mehr als breites Regal stand, das komplett mit Feuerholz aufgefüllt war, war rechts und zur Küche hin und ein schmaler hoher Schrank. Joy drehte sich zur Seite und sah rechts neben der Türe und zur Küche hin eine, für sie fast schulterhohe Stange, an deren Ende eine Scheibe war, darüber erneut ein Stückchen Stange und dann eine breite Sitzstange, an deren Enden jeweils ein Napf hing. So etwas hatte sie schon mal in einem Zoogeschäft gesehen.

„Du hast einen Papagei? Wo ist er?“ Neugierig sah sie sich um und suchte das gefiederte Haustier von Josh.

Leise lachend stand Josh nun auf und kam auf sie zu. „Cleo wäre wahrscheinlich beleidigt, wenn er das hören würde. Wenn er hier nicht sitzt, sitzt er unten im Keller. Da eines der Fenster dort immer ein Stückchen offen ist, kann er rein und raus wie er will. Es ist auch kein Papagei, sondern ein Rabe. Und meistens kommt er nur zum Schlafen ins Haus, wenn er was Leckeres will oder einfach nur um mich zu ärgern. Ansonsten ist sein Lieblingsplatz auf dem Verandadach über dem Eingang.“

„Ohh, ein Rabe? So ein richtiger, großer, schwarzer? Wie man sie oft in Filmen sieht?“

„Ja.“ Trocken gab Josh ihr die Antwort und sah ihr erstauntes Gesicht.

„Wow … Wie kommt man auf einen Raben als Haustier? Und er fliegt nicht weg?“

„Kleiner, absichtlich von jemandem gelegter Waldbrand und der Kleine saß am Rand des Brandherdes, halb erstickt, mit einem gebrochenen Flügel. Wollte sich wohl vor dem Feuer in Sicherheit bringen, aber war nun mal noch zu klein und konnte nicht wegfliegen. Ich tippe mal, dass er dann versucht hatte irgendwie wegzuhüpfen und auf den Boden gefallen ist. Der Kleine scheint damals einen ziemlichen Überlebenswillen gehabt zu haben. Andere Vögel wären wahrscheinlich ängstlich im Nest sitzen geblieben und verbrannt ... Ich habe ihn mitgenommen und naja … jetzt meint er wohl, dass er nun auf ewig bei mir bleiben sollte.“

„Und das stört Dich?“

„Nein, ich wäre ziemlich traurig, wenn er wegfliegen würde, tut er aber nicht, obwohl er andauernd draußen ist.“

„Du sagtest … Waldbrand … bist Du bei der Feuerwehr oder warum warst Du in der Nähe des Brandes?“ Joy sah ihn fragend mit großen Augen an und Josh zuckte grinsend mit den Schultern.

„Berufsfeuerwehr seit ich vierundzwanzig bin.“

Abwartend, wie sie reagieren würde, sah er sie an. Es gab, im Grunde, nur drei Arten Frauen: Die, die sofort mit ihm ins Bett wollten, wenn sie seinen Beruf erfuhren, weil sie voll auf Uniformen standen und auf den Nervenkitzel. Die anderen, die sich sofort zurückzogen, weil sie nicht mit so gefährlichen Berufen klarkamen und die dritte Gruppe, das waren die Feuermädchen. Frauen, die man nach Möglichkeit festhalten sollte, wenn man so eine fand. Das waren die, die mit dem Beruf klarkamen und verstanden, warum man es machte, obwohl jeder Einsatz bedeuten konnte, dass man nicht mehr nach Hause kam. Und mit denen jeder Moment, den man mit ihnen zusammen war, der Himmel auf Erden bedeuten konnte, denn jeder Tag könnte ihr letzter gemeinsamer sein.

„Hmm. Gefährlicher Beruf. Ich bewundere die immer, ich hätte Angst in ein brennendes Haus zu laufen. Aber ich glaube, es fühlt sich bestimmt toll an, wenn man ein Feuer gelöscht hat oder jemanden rettet, oder?“ Joy merkte nichts von Josh's inneren Disput und sah ihn nur bewundernd mit leuchtenden Augen an.

...scheiße … sie war ein verdammtes Feuermädchen...
Josh stieß die Luft aus, die er unbewusst angehalten hatte und fluchte innerlich. Er hatte ein verdammtes Feuermädchen am Hals, die obendrein noch Jungfrau war und Sonntag heiraten würde. Jeder verdammte Feuerwehrmann hoffte, irgendwann sein Feuermädchen zu finden.
Nur er nicht, verdammt. Er würde nicht zulassen, dass sein Mädchen irgendwann an seinem Grab stand und weinte, weil er im Feuer umgekommen war. Niemals. Er hatte miterlebt, wie erstarrt seine Mutter monatelang gewesen war, immer gewartet hatte, dass sein Dad nach Hause kam, nicht akzeptieren wollte oder konnte, dass er gegangen war.

Nein, er wollte kein Mädchen, er wollte nicht bei jedem Einsatz daran denken, was mit seinem Mädchen wäre, wenn er nicht mehr nach Hause käme, er brauchte einen verdammten klaren Kopf … und nun stand sie vor ihm. Klein, zierlich, überhaupt nicht sein Typ, wie pures Dynamit wenn sie ihn küsste und hatte ihm, ohne große Probleme, mit einem Blick und einem Kuss vollkommen den Kopf verdreht und ihn um den Finger gewickelt. Scheiße...
...und vergiss nicht … sie gehört bereits jemandem...
Er sollte sie nach Hause fahren, sofort, ohne Umwege und ohne ihr auch nur noch einmal zu nahe zu kommen. Verfuckte scheiße.

„Komm mit, ich zeige Dir das Bad und gebe Dir ein Shirt von mir, dann kannst Du duschen und ich mache Dir das Bett frisch.“

Josh ging auf den linken Flur zu und zeigte gleichzeitig auf den rechten. „Da drüben ist mein Arbeitszimmer, ein kleines Badezimmer mit Dusche und Gäste WC. Hier im Flur ist eine kleine Türe, dahinter geht es runter zum Keller. Weiter hinten am Ende vom Flur ist das Schlafzimmer, vom Schlafzimmer kommst Du in das große Bad, das kannst Du benutzen.“


„Es ist ein wirklich schönes Haus.“ Automatisch zog sie ihre Schuhe aus, bevor sie ihm folgte und genoss seufzend das kühle Holz unter ihren Füßen.

„Danke, es gehörte früher meinen Eltern. Im anderen Flur waren früher unsere Zimmer, also das von mir und meiner Schwester. Als sie nach Wyoming zu ihrem Freund gezogen ist, haben wir aus ihrem Zimmer das kleine Bad gebaut.“

„Wo sind Deine Eltern jetzt?“

„Mein Vater ist gestorben als ich sechs war. Sie hat ihn geholt und...“

„Das tut mir leid. Wer ist Sie?“

„Seine zweite Liebe neben meiner Mutter, das Feuer. Mein Vater war bei der Berufsfeuerwehr und ist im Feuer umgekommen, als er jemanden retten wollte.“

„Ohh … Das tut mir so leid. Bist Du deshalb auch zur Feuerwehr? … Und Deine Mutter?“

Josh sah sie kurz an und grinste, bevor er die Schultern zuckte. „Danke, aber es ist schon lange her. Nein, ich wollte schon immer zur Feuerwehr, nicht weil das Feuer meinen Vater geholt hat. Meine Mutter ist dann, vor knapp zehn Jahren zu meiner Schwester gezogen und wir sehen uns so zwei bis dreimal im Jahr. Sie kam nicht damit klar, dass ich in die Fußstapfen meines Vaters getreten bin. Sie meinte damals, dass es ihr reichen würde, dass sie meinen Vater verloren hat, sie würde nicht zuschauen, wie das Feuer auch mich bekommen würde. Das könnte ich nicht von ihr verlangen.“

„Das tut mir leid.“

„Ist okay. Ich habe sie verstanden. Das änderte aber nichts daran, was ich sein wollte...“



„Mom? Ich … habe mich bei der Feuerwehr beworben. Nach beenden der Highschool will ich zur Berufsfeuerwehr.“ Josh saß am Tisch und schob sein Hausaufgaben Heft beiseite, bevor er seine Mutter fest ansah, die, gerade am Ofen stehend, sich nun umdrehte und ihn entsetzt ansah.

„Nein, oh nein. Das wirst Du nicht. Nach der Highschool gehst Du zum College. Ich hab‘ mit dem alten Henry gesprochen, er wird Dich zum Tischler ausbilden, sobald Du mit dem College fertig bist. Du treibst Dich eh immer bei ihm rum und er meint, Du hast eine verdammte Gabe geschenkt bekommen, was Dein Schnitzen und Deine Holzarbeiten angeht und alles andere außer Tischler wäre pure Verschwendung Deines Könnens.“

„Ja, mit Holz arbeiten ist toll, Mom, aber das ist nicht das, was ich will. Ich will zur Feuerwehr.“

„NEIN! Solange Du nicht volljährig bist und ausgezogen, machst Du das was ich sage und Du machst bei Henry eine Ausbildung. Tischler ist ein guter, solider Beruf.“

„Aber Mom. Du willst nur nicht, dass ich zur Feuerwehr gehe wegen Dad. Aber ich muss doch nicht im Feuer umkommen. Verdammt, Mom, Du bist unfair.“

„Joshua Tristan, Du wirst kein Feuerwehrmann. Ich habe Deinen Dad verloren, ich werde nicht zulassen, dass sie auch Dich bekommt.“

„Und wenn ich die Ausbildung mache und dann immer noch zur Feuerwehr will? Was dann? Dann bin ich alt genug und Du kannst es nicht mehr verbieten.“

„Das werden wir sehen, wenn es soweit ist. Bis dahin ist das mein letztes Wort. NEIN! Und jetzt mach Deine Hausaufgaben fertig, wir essen in einer halben Stunde.“

„Aber...“

„Kein aber, das Thema ist hiermit beendet.“




Josh öffnete die Schlafzimmertür und schaltete wieder ein mehr als gedämpftes, gemütliches Licht an und hörte Joy kurz aufkeuchen. Grinsend sah er sie an, wie sie in den Raum sah.

Der große Raum wurde von einem mehr als riesigen Bett dominiert, das er selbst gebaut hatte und die stolzen Maße von zweimeterfünfzig mal zweimeterfünfzig hatte. Am Kopf und Fußende war halbmondförmig eine Begrenzung angebracht, in der unzählige Schnitzereien hervor gearbeitet waren. Flammen, die beim genauen Hinsehen eine Frau zeigten, die in dem Feuer tanzte, einen dabei ansah und scheinbar zu sich locken wollte, verschiedene Tiere, Bäume und Pflanzen, doch alles passte zusammen und lief ineinander über ohne dass es unruhig oder bedrohlich wirkte.

Die rechte Wand des Raumes bestand ebenfalls aus komplettem Glas und genau gegenüber des Fensters war ein Schrank, der von Wand zu Wand und bis unter die Decke ging. Genau gegenüber der Türe, in der sie standen, war die zweite Tür, die ins Badezimmer führte und neben Dusche auch einen Whirlpool beherbergte, den er gerne benutzte, um sich nach einer tagelangen Bereitschaftsschicht auf der Wache einmal richtig zu entspannen. Genau wie im Wohnzimmer war alles in dunklem Parkett ausgelegt und nur vor den Nachttischen und neben dem Bett lagen ebenfalls wie im Wohnzimmer kurze, weiche Teppiche.

Langsam ging er zum Schrank und öffnete ihn. Prüfend glitt sein Blick über seine Shirts, bevor er eines herauszog und ihr zusammen mit einem riesigen Badelaken reichte.

„Hier. Dürfte zwar etwas groß sein, aber zum Schlafen bestimmt okay. Das Bad ist da drüben. Lichtschalter rechts neben der Wand. Das Licht hier kannst Du vom Nachttisch aus steuern. Geh duschen, Du willst doch bestimmt die Schminke loswerden und Dich frisch machen, oder? Ich beziehe derweil das Bett für Dich neu. Danach bin ich dann im Wohnzimmer. Ich schlaf auf der Couch, wenn Du noch etwas brauchen solltest.“

Er kramte wieder im Schrank und zog frische Bettwäsche hervor und warf sie nachlässig auf das Bett. „Ich stell Dir gleich noch ‘ne Flasche Wasser ans Bett, oder magst Du lieber was anderes? Cola? Saft?“

„Nein, nein … alles gut.“ Verlegen hielt sie das Shirt in der Hand und sah ihn an, doch Josh wich ihrem Blick aus und machte sich daran das Bett abzuziehen.

„Geh, Joy.“

Josh sah sie nur kurz an und sah sofort wieder auf das Bett. Zum Teufel wie sie dastand und ihn mit diesem seltsamen Leuchten in den Augen ansah, wollte er was ganz anderes, als unbedingt das Bett beziehen. Er wollte sie im Bett, nackt, heiß und sich eng an ihn schmiegend. Wollte seinen Namen aus ihrem Mund hören, leise stöhnend und ihre Hände auf seiner Haut spüren. Alleine bei den Bildern, die ihm durch den Kopf schossen, schoss das Blut in seine Mitte und er presste wütend die Lippen zusammen. Zum Teufel, er hatte nicht einmal mehr seine Gedanken und seinen Körper unter Kontrolle, wenn sie ihn so ansah. Frustriert schnappte er sich die abgezogene Bettwäsche und warf sie in den Korb neben der Badezimmertür.

„Geh duschen, ich benutze das andere Bad und bin dann drüben. Gute Nacht, … 'Joy'

Er sah sie nicht an und verließ fast fluchtartig das Schlafzimmer, während Joy immer noch mitten im Raum stand und sein Shirt an ihre Brust presste.

Joy sah einen Moment auf die geschlossene Türe, durch die Josh verschwunden war, und hob dann langsam sein Shirt hoch. Tief atmete sie den Geruch ein und spürte wieder das Kribbeln in sich. Sein Geruch machte sie total nervös und gleichzeitig bekam sie doch nicht genug davon.
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