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[(D'c) HeartBeat] Die Verführung der Braut

GeschichteRomance, Suspense / P18 / Het
14.11.2019
18.01.2020
38
107.456
127
Alle Kapitel
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Dieses Kapitel
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24.11.2019 2.669
 
Josh wurde abgelenkt, als Andy plötzlich etwas unruhig hin und her rutschte und der Tänzer von gerade, frisch geduscht und nun wieder angezogen, am Tisch stand und sich dann auf den freien Stuhl neben Andy fallen ließ.

„Ich freue mich, dass Du hier bist, Andy.“ Grinsend sah er ihn an und lege kurz eine Hand auf Andy's Arm, bevor er Josh ansah und die Hand ausstreckte. „Hi, ich bin Ben.“

„JT.“ Josh verzog sein Gesicht, griff nach der Hand und drückt etwas fester als nötig zu, was, wie Josh zufrieden registrierte, Ben kurz zusammenzucken ließ, bevor er schnell seine Hand zurückzog.

„Freut mich, JT.“ Ben ließ seinen Blick über Josh gleiten, sah das mehr als zornige Funkeln in seinen Augen und drehe sich schnell wieder zu Andy um. „Bleibst Du noch? Ich hab‘ um drei noch ‘nen Auftritt und ich habe später noch etwas für Dich...“ Lächelnd beugte er sich etwas vor und sprach etwas leiser. „...und? Hat Dir meine Show gefallen?“

„Ich...“

„Ich geh mir ‘nen Bier holen.“ Josh sprang so schnell auf, dass der Stuhl zwei, drei Meter nach hinten rutschte und stürmte mit langen Schritten an die Theke, während vier Augenpaare ihm offen folgten. Und nur Joy sah angestrengt in ihr fast leeres Glas Mai Tai, um ihn nicht anzusehen und fragte sich, wo der verdammte Inhalt ihre Cocktails geblieben war.


„Ich glaube, der ist bi, … so wie der sich benimmt, ist er, glaub ich, eifersüchtig auf den Tänzer.“ Birgit sah Josh hinterher und dann wieder auf Pam, die Josh nicht aus den Augen ließ.



„Andy … Dein Freund, ist er auch...? … Ich habe das Gefühl, ich kann gleich meine Zähne vom Boden aufsammeln, wenn ich Dich noch einmal anfasse.“ Unbehaglich sah Ben dem Hünen nach, der bis gerade hier gesessen hatte und der sich nun an die Theke lehnte und mit dem Barkeeper sprach.

„Josh? Schwul?“ Andy prustete los und biss sich dann auf die Lippen. „Wenn Du ihn das fragst, kannst Du garantiert Deine Zähne vom Boden aufsammeln. Es gibt, glaube ich, keinen Mann auf der Welt, der mehr hetero ist als Josh.“

„Oh, … weil er mich gerade so zornig angesehen hat und mir fast die Hand zerquetscht.“ Ben strich sich durch seine Schulterlangen, blonden Locken und sah erneut unbehaglich zu Josh. „Ich meine, ich bin ja kein Weichei, aber mit dem möchte ich mich gerade nicht anlegen. Der sieht aus, als würde er mich am ausgestreckten Arm verhungern lassen.“

„Nein, baggere ihn einfach nicht an, lass ihn in Ruhe und alles ist gut. Er ist mein Freund und das schon so lange wie ich denken kann.“

„Hmm, okay … hab' eh was Besseres zum 'anbaggern' gefunden. “ Langsam beugte er sich vor und grinste dann, als er sich Andy's Bierglas schnappte und einen Schluck daraus trank, während er ihn nicht aus den Augen ließ.



Josh drehte sich etwas um und sah zu seinem Tisch und augenblicklich hatte er das Gefühl, dass sich ihm der Magen umdrehte, als er das gegenseitige antatschen und angaffen der beiden sah. Nicht, dass er Andy sein Glück nicht gönnte, das tat er durchaus, aber es war einfach nur ekelhaft, wenn zwei Kerle sich gegenseitig mit den Augen auszogen und fickten.

Sein Blick fiel auf den Tisch der drei Frauen und nachdenklich zogen sich seine Augen etwas zusammen, bevor er sich mit einem Grinsen zum Barkeeper umdrehte. „Was trinken die drei?“

Der Barkeeper sah kurz an Josh vorbei zu dem Tisch, auf den er unauffällig zeigte und dann wieder zu Josh. „Mai Tai's.“

„Gut, gib mir drei davon und ein frisches Bier, aber diesmal kalt.“ Josh stellte sein halbvolles Glas zurück auf die Theke und schob es beiseite.

„Das war kalt.“

„Sicher, euer Warmwasser in den Toiletten ist kälter als das Bier, was ich gerade von Dir bekommen habe. Also erzähl mir keinen Scheiß.“

Mit einem wütenden Blick mixte der Barkeeper die drei Drinks und knallte dann ein frisch gezapftes Bier auf die Theke. Zufrieden sah Josh die kleinen Perlen außen am Glas und die Bierkrone und grinste spöttisch.

„Na also, geht doch.“ Mit einem kleinen Lächeln schnappte er sich dann die vier Gläser und marschierte schnurstracks auf den Tisch der Frauen zu.


„Ladie's.“

Josh stellte die Gläser auf den Tisch und schob sie ihnen zu, bevor er sich einen Stuhl schnappte und ihn drehte. Rücklings ließ er sich darauf fallen und legte seine Unterarme locker über die Rückenlehne, während er gleichzeitig nach seinem Bierglas griff und amüsiert in die drei erstaunten, fast fassungslosen Gesichter sah. Nein, eigentlich waren es eher zwei. Blondie und die Rotblonde sahen ihn an, während die in der Mitte ihn nur kurz angesehen hatte und dann errötend angelegentlich an ihm vorbeisah, nur um Sekunden später noch roter zu werden und den Blick von der Bühne wieder auf den Tisch zu richten.

„Sie können doch nicht einfach uneingeladen hier...“ Die Rotblonde zog eine Braue hoch, doch Josh sah sie nur kurz an, bevor er seinen Blick auf Pam heftete.

„Oh, ich habe eine Einladung, nicht wahr?“ Grinsend drehte er sein Glas in den Händen, bevor er einen Schluck trank.

„Ja.“ Pam grinste ebenfalls und ihre Augen begannen zu funkeln, als sie ihn ansah. „Das ist Birgit...“ Sie deutete auf die Rotblonde und Josh nickte ihr kurz zu. „Ich bin Pam und das hier ist Joy. Und wie heißt unser Spender der edlen Flüssigkeiten?“

„JT. Hi, Pam, ...“ Langsam ließ er seinen Blick zu der Kleinen gleiten. Joy also. „Hey, Joy.“
Ein Name wie Samt, der einem runterging wie Öl und den man perfekt...
Josh knurrte innerlich und schüttelte unmerklich den Kopf. Zum Teufel, was ging hier ab?

„Hi … JT und danke.“ Joy sah ihn an und ihre Augen weiteten sich etwas, während er sich bemühte ein gleichgültiges Gesicht zu zeigen und sie dabei musterte. Riesige dunkelblaue Augen, mit seltsamen hellen Flecken sahen ihn nervös an, während gleichzeitig eine leichte Röte über ihr Gesicht huschte.

Joy schluckte und schimpfte mit sich selber. Zum Teufel, das war nur ein Mann, nicht mehr. Sie kannte genug Männer. Wieso zum Teufel, machte dieser wildfremde Kerl sie so nervös. Das ging ja mal gar nicht. Sie wurde fünfundzwanzig, würde Sonntag heiraten und war keine bescheuerte fünfzehn mehr. Trotzig straffte sie ihre Schultern, sah JT ins Gesicht, und direkt in seine Augen. Nur um überrascht ihre eigenen aufzureißen.

...oh scheiße...
Zum Teufel, was hatte der denn für eine verdammte Augenfarbe? So eine Farbe hatte sie bei einem Menschen noch nie gesehen. Sie hatten die gleiche Färbung, wie der Whiskey den John immer trank. Joy fuhr sich mit der Zungenspitze über die Lippen und sah wie seine Augen ihrer Bewegung folgten, während ein kleines, scheinbar amüsiertes Lächeln um seine Mundwinkel zuckte.

Pam und Birgit warfen sich einen Blick zu und Pam streckte langsam ihre Beine aus, wobei sie, natürlich völlig unabsichtlich, gegen Josh stieß. Langsam ließ er Joy aus den Augen und sah wieder zu Pam.

„Oh, Entschuldigung, ich wollte Dich nicht treten, JT.“

„Alles gut, nichts passiert.“ Er grinste kurz und wie von Fäden gezogen glitt sein Blick wieder zu Joy, bevor er sich zwang den Blick abzuwenden und erneut einen Schluck aus seinem Glas nahm.

Pam ließ ihren Blick von JT zu Joy und zurück gleiten, bevor sie sich etwas vorbeugte und damit die Aufmerksamkeit des Mannes auf sich zog, der sie nun wieder ansah.

„Also JT … ich bin neugierig, wofür stehen J und T?“

„J steht für Joshua. Ich werde aber nur Josh oder JT gerufen. JT generell und Josh von meinen Freunden.“

„Josh...“ Pam sprach den Namen langsam und betont aus und lächelte, während sie sich durch die Haare strich und sich mit der Zungenspitze über die Lippen fuhr. „...klingt toll und das T?“

„Auch für einen Namen? Würde ich mal so tippen?“ Grinsend sah er sie an und hob amüsiert eine Augenbraue.

„Thomas?“ Pam legte den Kopf etwas schief und sah ihn herausfordern an, während sich sein Grinsen verstärkte.

„Nope.“

Er sah, wie Joy mit ihrem Glas spielte und dabei auf seines sah und grinsend drehte er ihr sein Gesicht zu, während er verschmitzt lächelte und winzige Lachfältchen in seinen Augenwinkeln auftauchten. Scheinbar wollte die Kleine lieber ein Bier als dieses Zeug. Langsam schob er ihr sein Glas über den Tisch zu und sah, wie sie das Glas und dann seine Hände aufmerksam musterte, um dann, wie ertappt, zu erröten. Überrascht und dann verlegen sah sie ihn an und schüttelte dann den Kopf.

„Danke, ich ehm ... ich hab‘ doch das hier.“ Sie hob ihr Glas und schwenkte es demonstrativ hin und her.

Himmel, ihre Stimme war weich wie Samt und einen Moment vergaß Josh, dass noch andere am Tisch saßen.

„Theodor?“ Die Stimme von Pam unterbrach die beiden und Josh runzelte einen Augenblick die Stirn, bevor er fragend zu Pam sah.

„Bitte?“

„Das T in JT … steht es für Theodor?“

Josh lachte leise und schüttelte den Kopf. „Nope.“

Gleichzeitig schüttelte er über sich selber den Kopf. Die Blonde versuchte alles, um seine Aufmerksamkeit zu bekommen und garantiert könnte er sie mit nach Hause nehmen oder mit zu ihr und was tat er Idiot? Starrte den kleinen, abgebrochenen Gartenzwerg an, der absolut nicht sein Typ war und obendrein heiraten würde. Gott, heiraten, die Kleine war doch höchstens zwanzig. Wenn überhaupt.

Joy hörte sein leises, tiefes Lachen und spürte, wie es sich langsam in ihrem ganzen Körper ausbreitete, in jeden Winkel huschte und unzählige Krabbelviecher dazu veranlasste, scheinbar gerade jetzt unter ihrer Haut auf Wanderhaft zu gehen. Möglichst unauffällig versuchte sie auf ihrem Stuhl hin und her zu rutschen, so als könnte sie das Gefühl damit vertreiben oder ihm entgehen.

„Taylor?

Grinsend legte Josh den Kopf etwas schief und seine Augen blitzten Pam lachend an. „Nope.“

„Willst Du ihn mir nicht verraten?“ Pam beugte sich etwas vor und sah ihn bittend an, während sie dafür sorgte, dass ihre Oberweite richtig zur Geltung kam, was ihr hervorragend gelang, denn sein Blick glitt kurz zu ihrem Dekolletee und ihre Oberweite, und kehrte dann langsam in ihr Gesicht zurück, während ein kleines vergnügtes Funkeln in seine Augen trat.

„Nicht wirklich. Rate ruhig weiter.“

Schmollend sah sie ihn an und fuhr sich mit ihren Fingern etwas durch die Haare. „Was bekomme ich denn, wenn ich ihn errate?“

„Was hättest Du denn gerne?“ Josh grinste und sah sie aufmerksam an, als ein verräterisches Funkeln in ihre Augen trat. Sie machte es ihm wirklich mehr als leicht und lächelnd ließ er den Blick über sie wandern.

„Oh, ich wüsste da einiges. Aber ich lasse mich auch gerne … überraschen.“ Provozierend glitt sie spielerisch mit einem Fingernagel, sanft über seinen Unterarm und sah ihn dabei lächelnd an.

„Wenn ihr mich bitte kurz entschuldigen würdet?“ Joy stand auf und drehte sich um, während Pam einen schnellen Blick zu Birgit warf, die daraufhin grinsend aufstand.

„Ich komme mit, ich müsste auch mal wohin.“

Josh grinste kurz zu Pam, doch dann wurde sein Blick wieder von Joy angezogen. Himmel, der Gartenzwerg wirkte im Stehen kaum größer als im Sitzen. Sein Blick glitt zu ihrem Hintern, der sanft provozierend hin und herschwang. Verdammt, das war der niedlichste, aufregendste und provozierendste Frauenhintern den er je gesehen hatte und er hatte obendrein auch noch eine absolut perfekte Form. Nicht zu klein, sondern etwas voller mit perfekten Rundungen, die einen einluden zuzugreifen.
...scheiße...

„Josh?

„Hm?“ Er brauchte einen Moment, bevor er den Blick von Joy's Hintern losreißen konnte und Pam ansah.

„Joy ist niedlich, nicht wahr? Aber sie ist die Braut und wird Sonntag heiraten.“

„Ist nicht zu übersehen, dass sie die Braut ist, steht groß auf ihrem Shirt.“ Josh zog amüsiert eine Augenbraue hoch und fluchte innerlich. Jetzt schaffte er es also nicht einmal mehr, unauffällig zu sein. Und zu allem Überfluss war er dabei, die Blondine zu vergraulen, die ihm die Nacht versüßen sollte. Blondine, seine Krangenweite, seine Beute.

„Ich wollte es nur einmal erwähnt haben.“ Pam zog einen kleinen Flunsch und Josh beugte sich etwas zu ihr hinüber.

„Süße. Ich mag keine kleinen Mädchen. Deine Freundin ist doch höchstens … was? Zwanzig? Ich mag mehr Frauen, die wissen, was sie wollen und die Spielregeln kennen. Und die nicht obendrein einem anderen gehören.“

„Joy wird in ein paar Wochen fünfundzwanzig, auch wenn sie so jung aussieht.“ Pam lächelte wieder und strich erneut mit einem Fingernagel sanft über seinen Unterarm. „Frauen, die die Spielregeln kennen, ja? … und … nun, ich weiß, was ich gerne hätte...“

„Na dann sind wir ja schon zwei.“ Josh grinste und trank sein Bier leer, während er sie ansah. „Ich geh mir noch eins holen.“ Langsam stand er auf und ging an die Theke.



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Birgit sah Joy an, die sich gerade die Finger wusch und lehnte sich locker gegen das Waschbecken. „Was zum Teufel läuft da zwischen Dir und diesem JT?“

Joy zuckte zusammen und sah angestrengt auf ihre Hände, während sie sie verbissen weiter schrubbte. „Ich weiß nicht, was Du meinst.“

„Gott, Joyce, verarsche mich nicht. Ihr könnt ja kaum den Blick voneinander lösen und Pam versucht verzweifelt seine Aufmerksamkeit zu kriegen. Und egal wie charmant und nett er zu ihr ist, er kann ja kaum die Augen von Dir lassen.“

„Blödsinn.“

Genervt rollte Birgit mit den Augen und setzte sich mit Schwung auf den Wachbeckentisch, während sie ihre Beine baumeln ließ. „Willst Du das nicht merken? Oder merkst Du das wirklich nicht?“

„Er macht mich nur nervös, hast Du gesehen, wie riesig der ist? Der ist doch bestimmt...“ Joy sah nach oben und hob die Hände. „...das ist doch … keine Ahnung, als würde man vor einem Berg stehen.“

„Ein Berg der Dich mehr als nervös macht.“ Seufzend stupste sie Joy an, damit sie sie ansah. „Du weißt, dass ich der absolute ‘Joy und John Heiraten Gegner‘ bin, weil ich glaube, dass er nicht der richtige für Dich ist. Und dass ich immer gehofft hatte, dass Du ‘nen Mann triffst, der Dich umhaut. Aber ich glaube … dieser JT … ist ‘ne Nummer zu groß für Dich, Kleines.“

„Himmel, Birgit. Ihr habt beide mehr als deutlich gemacht, dass John der Falsche ist. Trotzdem werden wir heiraten, weil wir uns lieben.“ Die letzten Worte stieß sie fast trotzig hervor und Birgit seufzte erneut auf.

„Nein, tust Du nicht. Ich denke, Du weißt gar nicht was Liebe wirklich ist ... sonst würde Dich dieser Josh nicht so nervös machen können.“

Joy biss sich kurz auf die Lippen und sah dann zu Birgit. „Ich werde fünfundzwanzig. Ich bin kein Teenie mehr...“

„Ja … fünfundzwanzig, seit zwei Jahren mit einem Mann zusammen, seit einem Jahr verlobt und immer noch Jungfrau. Und komm jetzt nicht wieder mit dem 'wir-wollen-warten' Scheiß, das ist absoluter Bullshit.“

„Was soll die Scheiße jetzt, Biggi? Dieses dauernde, 'Du muss auch mal feiern und Spaß haben' und nun Deine Predigt? Meinst Du ich bin bescheuert, oder was? Ich weiß, dass Pam ein Auge auf ihn geworfen hat und meinetwegen kann sie ihn haben, verdammt. In weniger als sechsunddreißig Stunden bin ich verheiratet. Wenn Pam also ‘nen Abenteuer sucht oder sich verknallt hat, soll sie ihn sich schnappen. Gott … Du tust gerade so, als wollte ich ihr den Kerl klauen. Echt mal... Ich … habe … John … verdammt.“ Wütend stürmte sie an Birgit vorbei zur Türe und drehte sich dort nochmal um, bevor sie Birgit mit glitzernden Augen ansah.

„Weißt Du was? Ich werde Dir mal zeigen, wie das aussehen würde, wenn ich ihn anbaggere, dann kannst Du anfangen Dir Sorgen zu machen, ob ich Pam einen Kerl wegschnappen würde, und das kurz bevor ich heirate...“

Mit einem Knall schlug die Türe zurück gegen die Wand und glitt dann langsam wieder nach vorne, bevor sie leise einschnappte und Birgit fassungslos auf die geschlossene Türe sah.

„So … war das doch gar nicht gemeint...“


Mit einem mehr als unguten Gefühl folgte sie Joy wieder nach vorne. Entweder war Joy angetrunken oder gerade dermaßen wütend, dass sie sogar vergaß sich in ihr Schneckenhaus zurück zu ziehen, wenn sie das Gefühl hatte, dass sie etwas verkehrt machte. Zumindest hatte sie Joy noch nie so wütend erlebt, aber auch noch nie so entschlossen.
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