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[(D'c) HeartBeat] Die Verführung der Braut

GeschichteRomance, Suspense / P18 / Het
14.11.2019
18.01.2020
38
107.456
130
Alle Kapitel
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Dieses Kapitel
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18.01.2020 2.715
 
„Josh?“ Andy sah sich kurz im Aufenthaltsraum und ließ sich dann auf die Couch neben Josh fallen, der entspannt dasaß und die Augen geschlossen hielt, als würde er schlafen. Aufmerksam sah er ihn an, das leichte Lächeln und den zufriedenen Gesichtsausdruck und Andy freute sich mehr als alles andere für ihn. Seit ein paar Tagen wohnte Josh nun mit Joy zusammen und selten hatte er Josh so entspannt und glücklich gesehen, auch wenn es den beiden zu schaffen machte, dass Joy's Mann erfolgreich das annullieren der Ehe verhindert hatte, wie Andy gestern erfahren musste. Joy's Mann hatte vor, ihnen das Leben so schwer wie möglich zu machen und seufzend hatten die beiden dann zu ihm gesagt, dass Joy die Scheidung von John einreichen würde, auch wenn das um einiges länger dauern würde als eine Annullierung.

„Hmm?“ Josh öffnete ein Auge etwas und sah zu Andy, der ihn betrachtete und leicht grinste, bevor er ernst wurde.

„Du … hm … Du weißt doch, dass ich Samstag in diesem Club mit Ben war, oder?“

„Ja. Und wie war es? Oder nein, sag es mir besser nicht.“

„Ist nicht wirklich meines, was da so abgeht. Ben hatte mich was herumgeführt und mir alles gezeigt, aber … nein. Wenn jemand sowas mag, ist ja okay, ich für mich brauch das nicht wirklich. Werd‘ mich auch mit Ben nicht mehr treffen. Er steht auf sowas und das wird er bei mir nicht bekommen. “

„Das tut mir leid. Du mochtest ihn, oder?“ Josh sah Andy nun aufmerksam an und sah wie dieser den Kopf schüttelte.

„Schon auf eine Art, aber es war eigentlich nur Sex. Aber deshalb muss ich nicht mit Dir reden, sondern wegen etwas anderem. Denn es war wahrscheinlich ganz gut, dass ich da war.“ Nervös sah Andy ihn an und wartete bis Josh ihn fragend ansah und sich aufsetzte.

„Was ist los, Andy?“

Andy beugte sich etwas vor, sodass er näher an Josh kam und räusperte sich kurz. Er war nicht sicher, ob es richtig war, das jetzt und hier anzusprechen, aber er wollte, dass Josh es wusste. Erneut sah er sich kurz um und senkte dann etwas seine Stimme. „Du hattest mir doch erzählt, dass zwischen Joy und ihrem Mann nie was lief und sie noch unberührt war, weil er impotent ist. Und sie ihn mehr aus Freundschaft geheiratet hat. Dass da nie was gelaufen ist mit ihnen brauchen wir nicht diskutieren, aber impotent … ich glaube, er hat sie einfach nur zu seinem Zweck missbraucht. Du hattest ja gesagt, dass er bei Wilko arbeitet und der Alte Schwule hasst.“

„Ja und?“ Josh runzelte die Stirn und konnte Andy gerade nicht wirklich folgen. „Sie war gestern nochmal bei der Anwältin und hat die Scheidung eingereicht mit dem Zusatz, dass ihr eine Annullierung aber lieber wäre. Mal sehen, was sich Vega nun einfallen lässt, um das zu verhindern.“ Josh presste die Lippen zusammen, als er daran dachte, wie aufgelöst Joy gewesen war und wie sie in seinem Arm geweint hatte, weil John die Annullierung erneut abgelehnt hatte.

„Er ist nicht impotent, Josh. Ich glaube, dass er Joy all die Jahre belogen hat. Denn sie ist nicht der Typ, der lügen würde.“

„Bitte, was? Wie kommst Du da drauf?“ Fassungslos sah Josh Andy an, der ihm nun einen Briefumschlag reichte. Zögernd griff er danach und sah auf den Umschlag und dann auf Andy.

„Schau selbst. Ich wollte nichts sagen, bis ich wusste ob die Bilder, die ich mit dem Handy aufgenommen hatte, was geworden sind. Ich konnte ja nur vorsichtig und heimlich fotografieren. Und wenn sie nichts geworden wären und sie nur auf meinem Handy wären, hätten sie nichts genutzt und euch nicht geholfen.“ Nervös sah Andy zu Josh, der nun langsam den Umschlag öffnete und die Handvoll Bilder herauszog.

Zischend holte Josh Luft und sah ein Bild nach dem anderen an. „Das glaub ich jetzt nicht. So ein erbärmlicher Bastard. Er hat sie belogen, für seine Zwecke benutzt und gönnt ihr nicht mal das kleinste bisschen Glück, während er...“ Angewidert schob er die Bilder wieder in den Umschlag.

„Was machen wir nun?“

„Ich habe gleich Pause und ich werde dem Dreckskerl einen Besuch abstatten.“

„Willst Du nicht erst mit Joy reden?“

„Nein, ich werde ihr gar nichts davon sagen. Und Du bitte auch nicht, Andy. Ich will nicht, dass sie weiß, was John für ein Arsch ist und dass er nicht impotent, sondern schwul ist. Du kennst sie, sie traut keinem was Böses zu und es würde sie mehr als alles andere verletzen, dass er sie all die Jahre belogen hat. Es reicht, dass es sie so unglücklich macht, weil er sie nicht freigeben will, obwohl sie dachte, sie wären Freunde. Was glaubst Du, wie es sie treffen würde, wenn ich ihr das hier zeige?“ Josh hob den Umschlag hoch. „Nein, ich werde mir den Kerl vorknöpfen und er wird Joy freigeben. Meinetwegen kann er sagen, dass er es sich anders überlegt hat, ist mir scheißegal. Hauptsache Joy ist glücklich, frei und wir haben Ruhe vor ihm.“

„Ich komme mit.“

„Brauchst Du nicht, Andy. Ich will Dich da nicht reinziehen und Du hast mehr als genug getan und uns geholfen. Danke.“ Josh lächelte kurz, bevor er wieder ernst wurde.

„Nein, ich komme mit. Vielleicht brauchst Du Hilfe oder 'nen Zeugen oder sonst was. Am besten fahren wir sofort. Ich sag Shane Bescheid, dass wir 'ne Stunde oder so weg sind. Selbst wenn ein Alarm kommt, sind genug Leute hier und er kann uns zur Not anrufen.“ Entschlossen stand Andy auf und Josh grinste ihn an.

„Danke, Andy.“

„Nicht dafür. Ihr könnt mich aber gerne zum Paten des ersten Walker Baby's machen.“

„Das wirst Du sowieso werden.“

„Na dann ist ja alles gut.“ Brummend verließ Andy schnell den Raum, damit Josh nicht das Grinsen auf seinem Gesicht sah.



Eine halbe Stunde später stürmten Josh und Andy den langen Gang entlang, der zum Vorzimmer von John führte. Die Empfangsdame unten war so freundlich ihnen zu sagen wo sein Büro sei und dass sie bei seiner Sekretärin einen Termin machen müssten. Termin … Josh verzog das Gesicht. Er würde keinen Termin brauchen.

Kurz holte er Luft, bevor er die Türe aufdrückte und an dem Schreibtisch eine junge Frau sitzen sah, die sie nun neugierig ansah. „Guten Tag, kann ich Ihnen behilflich sein?“ Freundlich lächelnd sah sie die beiden an und Josh nickte kurz.

„Ich möchte bitte zu John Vega, ist er da?“

„Ja, er ist da … Haben Sie einen Termin, Mr...?“

„Nein.“ Josh sah sie kurz an und wollte schon auf die Tür zugehen, als diese aufging und ein paar Leute herauskamen. Schnell ging er ihnen entgegen und schlüpfte durch die Tür, bevor sie sich schloss.

„Sir, Sie können doch nicht … Stopp.“


Josh hörte wie die Frau aufsprang und ihr Stuhl gegen die Wand knallte und das Andy hinter ihm stand. Langsam ließ er seinen Blick durch den riesigen Raum gleiten, sah auf die Gestalt, die am Fenster stand und dann zu dem Mann, der hinter dem Schreibtisch saß und ihn nun erst überrascht und dann wütend ansah.

„Walker … raus hier. Sonst lasse ich den Sicherheitsdienst rufen.“

Der Mann am Fenster drehte sich überrascht um und musterte Josh von oben bis unten. Während die Sekretärin nun ebenfalls den Raum betrat und sich wortreich entschuldigte.

„Den können Sie gerne Rufen, aber vorher haben wir was zu besprechen.“

„Nein. Wir haben gar nichts zu bereden. Verschwinde.“

„Nicht? Ich denke schon.“ Verächtlich warf Josh den Umschlag auf den Schreibtisch, während der andere der Sekretärin zunickte, die daraufhin verschwand und er selbst ein Handy zuckte.

„Soll ich unten anrufen, John?“

„Was ist das?“ John sah auf den Umschlag als wäre er vergiftet und Josh verzog verächtlich seine Lippen, während Andy erst mal im Hintergrund blieb und abwartete.

„Eine kleine 'freundschaftliche' Botschaft. Schauen Sie es sich an.“

Langsam griff John nun nach dem Umschlag und öffnete ihn, nur um einen Augenblick später leichenblass zu werden. Unruhig ging er die Bilder durch und holte zischend Luft, bevor er sie an den Mann, der nun näherkam, weiterreichte.

„Ich gehe davon aus, das sind nicht die einzigen Bilder, oder? Das wäre dumm. Also erpressen Sie mich damit. Was wollen Sie Walker? Geld? Ist ihr und Joy's Plan schiefgelaufen und jetzt wollen Sie es so versuchen?“

Josh presste wütend die Lippen aufeinander und seine Narbe glühte weiß auf, bevor er Luft holte und John verächtlich ansah. „Sie kennen Joy scheinbar kein bisschen, Vega. Was ich will oder Joy, ist nicht ihr scheiß Geld...“ Er ging ein Stückchen näher und warf dem anderen Kerl nur einen kalten Blick zu, der diesen sofort stoppte und er stehenblieb und auf Josh und John sah. Langsam beugte sich Josh vor. „Ich will, dass Sie Joy freigeben, der Annullierung zustimmen, und zwar sofort und ohne großes Theater.“

„Und wenn nicht...?“ John sah Josh an und verzog das Gesicht.

„Dann geht eine Kopie dieser Bilder an Wilko. Und dann ist Ihre Karriere beendet, Vega.“

John sackte zusammen und sah zu Derek, der ihn abwartend ansah und immer noch das Handy in der Hand hielt, bevor er wieder zu Josh sah. „Und was bekomme ich?“

„Sie bekommen die Fotos hier als Andenken und niemand wird jemals etwas von Ihren Neigungen erfahren, Vega. Weder Joy noch Wilko noch sonst jemand. Die restlichen Fotos werden einfach gelöscht, nachdem die Annullierung durch ist. Sie können weiter den armen impotenten Mann spielen, der in Wirklichkeit schwul ist und sich in der BDSM Szene herumtreibt und sich ficken lässt.“

John stöhnte auf und sah erneut zu Derek, der, wie Josh nun erkannte, ebenfalls auf den Fotos war und den anderen Part innehatte. „Derek? Ruf bitte den Anwalt an, ja? Ich brauch die Tage einen Termin.“

„Nicht die Tage, Vega. Sofort. Ich gebe Ihnen genau eine Woche, dann will ich, dass Joy von ihrer Anwältin einen Brief erhält, indem sie ihr mitteilt, dass Sie der Annullierung zugestimmt haben und alles erledigt ist oder wird.“

„Ich weiß nicht, ob das so schnell...“ John wollte etwas sagen, doch Josh unterbrach ihn sofort.

„Es ist mir scheißegal, Vega. Dann sorgen Sie dafür, dass es schnell geht. Eine Woche. Keinen Tag länger.“ Ohne ein weiteres Wort richtete er sich auf und drehte sich um und wollte gerade zur Türe, als John ihn aufhielt.

„Was werden Sie Joy sagen?“

„Ich?“ Josh sah John über die Schulter hinweg an. „Ich werde ihr gar nichts sagen und mich mit ihr freuen, wenn sie den Brief von ihrer Anwältin öffnet. Was Sie ihr sagen...“ Josh zuckte die Schultern. „Ist mir scheißegal … meinetwegen, dass Sie Ihre Meinung geändert haben und ihr alles Gute für die Zukunft wünschen. Doch sollten Sie sie verletzten oder meinen, uns trennen zu können, indem Sie ihr sagen, dass ich hier war … werden Sie es bereuen, Vega. Ich lasse Ihnen alle Optionen offen, doch Sie sollten mich nicht länger reizen. Das würde Ihnen wirklich nicht bekommen. Vergessen Sie Joy oder mich einfach oder dass wir uns jemals getroffen haben, und alles ist gut.“













-----Epilog-----



Seufzend sah Joy in den Spiegel. Irgendwie, trotz allem vermisste sie Pam und Birgit, besonders heute. Vorsichtig zupfte sie eine Locke zurecht und sah sich prüfend an. Ihre Augen strahlten, eine leichte Röte lag auf ihrem Gesicht und ihr Herz raste vor Aufregung. Ohne Zweifel, sie war mehr als glücklich und heute der schönste Tag in ihrem Leben. In ein paar Stunden war sie Mrs. Joshua Tristan Walker und der ganze Stress und Ärger und die Enttäuschungen des letzten Jahres wären vorbei.

„Aufgeregt?“ Lächelnd setzte sich Monique neben sie und hielt ihren mehr als dicken Bauch vorsichtig fest.

„Ja, und wie...“ Ihre Blicke trafen sich im Spiegel und lächelnd sahen sie sich einen Moment an, bevor Monique das Gesicht verzog und leise aufstöhnte. Zischend holte sie Luft und sah dann wieder auf Joy, die sie prüfend ansah.

„Alles gut, Minnie, Die Kleine ist heute nur mehr als aufgeregt, wie wir alle und boxt und tritt mich schon den ganzen Morgen. Wer hätte auch gedacht, dass Josh mal heiraten würde.“ Leise lachend sah sie auf ihre zukünftige Cousine und zwinkerte ihr zu, bevor sie ernst wurde. „Du vermisst Deine Freundinnen, nicht wahr? Es tut mir leid, dass ihr euch so zerstritten habt, aber zumindest ist Pam heute unten. Ich hab‘ ziemlich lange gebraucht, Andy davon zu überzeugen, dass er sie wirklich einladen kann und es nicht zu einem Eklat kommen wird. Auch wenn sie mehr als scheiße gebaut hat, sie hat eine zweite Chance verdient. Vielleicht solltest Du Dich doch mit ihr versöhnen? Trotz allem was sie getan hat, heiratet ihr beide heute und Andy hat sie ja ziemlich im Griff. Ich glaube, die beiden mögen sich wirklich sehr gerne. Wer hätte das gedacht, dass Andy sich nochmal oder wieder auf eine Frau einlässt.“

Joy zögerte kurz, bevor sie leise seufzte. „Birgit war schon immer mehr Pam's Freundin als meine. Und Pam? Gott, ja, ich werde mich Andy zuliebe mit ihr vertragen, doch ich werde ihr bestimmt niemals mehr vertrauen können.“

„Hmm. Sie hat sich doch damals tränenreich und mehr als einmal entschuldigt, dass sie versucht hat, Dich und Josh zu trennen. Sie hatte halt Angst, Dich als Freundin zu verlieren, Joy.“

„Das hat sie ja dann auch. Himmel, sie hat ihre Unterwäsche und Klamotten in unserem Schlafzimmer deponiert und lag nackt im Bett, als er von seiner Schicht nach Hause kam. Sie wusste genau, dass ich das Wochenende eigentlich erst nach ihm nach Hause kommen würde und hat darauf abgezielt, dass ich sie so erwische und denke, die beiden hätten was miteinander. So oder so wäre unsere Freundschaft damit beendet gewesen.“ Stur sah Joy Monique an und schüttelte dann den Kopf.

„Sie war Deine beste Freundin, Joy. Gib ihr eine Chance und wenn es mit Andy und Pam etwas Ernsteres wird … Andy ist Josh's bester Freund, Du würdest Josh damit verletzten und Andy auch; ich weiß, wie gerne Du Andy magst.“

„Ja, weil Josh das damals anders gesehen und Pam ausgelacht hat, dass sie das versucht hatte...“ Joy musste grinsen, als sie an die Situation dachte. Pam nackt in ihrem Bett und sie beide, gerade von der Arbeit gekommen, standen fassungslos im Schlafzimmer und sahen auf Pam, bis Josh plötzlich in schallendes Gelächter ausbrach und Pam nur amüsiert angesehen hatte, während er sich die Lachtränen abgewischt hatte. Und dann kopfschüttelnd zu Pam gemeint hatte, ob sie wirklich glauben würde, eine Chance gegen Joy zu haben. Und Joy hatte sich in dem Augenblick noch mehr in Josh verliebt. Joy lächelte sanft und wollte gerade noch etwas sagen, als sich nach kurzem Klopfen die Türe öffnete und Shane den Kopf reinsteckte.

„Joy? Sie warten alle und Josh bekommt gerade Panikattacken, weil Du noch nicht da bist. Er will schon hochkommen. Andy und Bonnie können ihn kaum beruhigen und unten halten. Komm, Kleines, lass den armen Mann nicht länger warten, sonst dreht er wirklich noch durch.“ Lächelnd sah er sie an und Joy stand schnell auf.



Fünf Minuten später ging sie an Shane's Arm langsam den Gang zwischen den Stühlen entlang. Sie wusste, dass die ganzen Kollegen und Freunde links vom Gang saßen, alle in ihrer Galauniform und jetzt aufgestanden waren, als sie reingekommen war. Rechts saßen die Familienmitglieder, doch ihr Blick hing an Josh, der vorne in seiner Galauniform stand und ihr liebevoll und voller Stolz entgegensah. Mit klopfenden Herzen ging sie ihm entgegen und konnte es kaum erwarten, vorne neben ihm zu stehen. Sie musste sich fast zwingen, langsam zu laufen und hörte Shane leise lachen. „Langsam, Du bist früh genug bei ihm, er wird Dir garantiert nicht davonlaufen.“

Endlich stand sie neben ihm und Shane legte ihre Hand in Josh's. Doch das war alles uninteressant, sie konnte den Blick nicht von Josh's Augen und der unendlichen Liebe, die darin lag, abwenden. Langsam beugte er sich vor und küsste sie sanft. „Du bist so wunderschön, Joy. Gott, ich liebe Dich. Ich kann es kaum erwarten, mit Dir verheiratet und alleine zu sein.“

„Ich liebe Dich auch, Joshua.“

„Ehm … vielleicht solltet ihr damit warten, bis ich euch getraut habe?“ Lächelnd räusperte sich der Pfarrer und beide zuckten zusammen, konnten aber trotzdem nicht den Blick voneinander lösen. Leicht kopfschüttelnd und in sich hinein grinsend fing er mit der Trauungszeremonie an.


„Liebe Anwesenden, wir haben uns heute hier versammelt...“
 
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