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Von Finsternis und Sternen

von Zorbi
OneshotFamilie, Freundschaft / P16
Old Shatterhand Winnetou
14.11.2019
26.12.2020
8
16.192
15
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61 Reviews
Dieses Kapitel
8 Reviews
 
24.12.2019 2.549
 
Liebe Leserinnen und Leser, mitten im Adventstrubel kam mir die Idee zu diesem Oneshot, die ich dann ganz spontan als Weihnachtsspecial umgesetzt habe. Es geht schließlich nichts über eine einmal etablierte Fanfiktiontradition ;-) Ich wünsche viel Spaß mit der kleinen Geschichte und euch allen wunderschöne Festtage! Eure Zorbi




GEFANGEN



Es war einer dieser Tage, die verschleiert von Hitze und Staub an ihm vorbeizogen. Horatio MacFarlane fuhr sich mit dem Ärmel über das Gesicht. Gottverdammter Backofen. Unwillkürlich suchten seine Augen die Sonne. Man mochte wollen oder nicht, dieses Land setzte einem zu. Der Himmel, die Berge, die Prärien, alles war zu gewaltig, zu außerordentlich, als dass das menschliche Hirn es zu fassen vermöchte.

Obwohl Horatio sich seit Jahren im Westen herumtrieb, schien ihm die Wucht, mit dem die Natur ihr Vorrecht unterstrich, noch immer ungeheuerlich. Ebenso wie die Glut, die das Vorankommen in den Sommermonaten so mühselig gestaltete. Die Packtiere schlurften mehr, als sie trabten, und ihm war nur allzu bewusst, dass sie bald schlappmachen würden. Es hatte jedoch wenig Sinn, in dieser Einöde zu halten. Nichts als verdorrtes Büffelgras weit und breit, dazu Felsblöcke in sämtlichen Formen und der allgegenwärtige rote Staub, der in jede Ritze drang. Selbst das Tuch, das er sich in weiser Voraussicht um Mund und Nase gewunden hatte, verhinderte nicht, dass der überwiegende Teil seines Gesichts mit einer feinen, kristallinen Schicht bedeckt war.

Er ließ die Zügel etwas lockerer und ergriff einen Zipfel des Stoffes, um den Sand aus den Falten zu schütteln. Sein Pferd schwang den Kopf hin und her, wohl in der Hoffnung, sich dadurch der lästigen Fliegen zu entledigen, die sich an die kleine Karawane geheftet hatten. Begütigend tätschelte Horatio den Hals des braven Hengstes. Sie hatten miteinander den Kontinent durchquert und waren beisammen geblieben, als er damit anfing, seine Waren in den Grenzgebieten des Westens zu verkaufen.

Es gefiel ihm, sein eigener Herr zu sein, niemandem über Kommen und Gehen Rechenschaft ablegen zu müssen. Und wer je eine Nacht unter dem Dach der Sterne zugebracht hatte, würde das erhebende Gefühl, mit dem gesamten Universum verbunden zu sein, nicht mehr missen wollen. Bald stellte sich heraus, dass er ein Geschick für das Tauschgeschäft besaß, weil er es verstand, sich den Eigenarten der Indsmen anzupassen, denen er seine Waren feilbot. Ja, er war immer noch da, und das sollte ihm erstmal jemand nachmachen. Die Mitarbeiter der Kompanien, die wie Pilze aus dem Boden schossen und die unabhängigen Trader verdrängten, hatten keine Ahnung davon, wie man richtig mit Menschen umging. Seine freundliche Art hingegen, der Respekt, dem er jedem erwies, der seinen Weg kreuzte, sowie das eine oder andere Geschenk sorgten dafür, dass er überall willkommen war.

Ein einziges Mal hatte es so ausgesehen, als würde er sein abenteuerliches Auskommen mit dem Leben bezahlen. Damals war er mit knapper Not einer Horde wild gewordener Comanchen entwischt. Seitdem mied er die frei umherwandernden Stämme und hielt sich bei seinen Streifzügen an die verstreuten Dörfer entlang des Rio Grande und die Pueblos jenseits des Apachenlandes. Die Vernunft riet ihm, all jene Punkte auszusparen, die als gefährlich galten, um sein Risiko einzugrenzen. Dass er heute unweit der rauen Ausläufer der Sierra Blanca unterwegs war, verdankte er allein dem Umstand, über Gebühr lang in Fort Washita aufgehalten worden zu sein. Wenn er nicht vor der Regenzauber-Zeremonie bei den Hopi und Zuñi eintraf, würde dies die Einkünfte empfindlich schmälern, auf die er während des Winters angewiesen war.

„Da drüben gibt es B... b-äume, Mac“, riss ihn die Stimme seines Gehilfen aus den Überlegungen. Er schaute in die Richtung, in die Perrys versehrte Hand wies.

Tatsächlich. Ganz im Norden, am Rande des Blickfeldes, hob sich eine dunkle Masse vom ewigen Nichts ab, wenn man genau achtgab. Ein kleiner Hain, den Umrissen nach zu urteilen. Dort würde es kühler sein.

„Wir reiten hin! Ist ohnehin höchste Zeit für eine Rast.“

Er wendete sein Pferd und hielt geradewegs auf das Buschwerk zu. Scharfe Augen hatte der Junge, das musste er zugeben. Obwohl Horatio sich seiner ursprünglich nur aus einer Not heraus angenommen hatte, erwies sich Perry unversehens als angenehmer Gefährte. Er war bereit zu arbeiten, zufrieden, den Mund zu halten und Anweisungen zu befolgen, und er besaß ein ehrliches Gesicht, ohne das kein Peddler in seinem Gewerbe bestehen würde. Es war nichts als glückliche Fügung gewesen, dass Perry auftauchte, zumal der unselige Greg Tomkins einmal mehr im Suff um sich geschlagen hatte und eingebuchtet worden war. Horatio hatte sich im Geiste bereits gezwungen gesehen, abwarten zu müssen, bis der Sheriff seinen Gefährten aus dem Kittchen entließ, oder sich endgültig von dem Saufbold zu trennen und alleine weiterzureisen. Dann hatte plötzlich Perry vor ihm gestanden und sich angeboten. Horatio wusste nicht genau, was ihn dazu bewogen hatte, den schlaksigen, stotternden Jüngling mit der verkrüppelten linken Hand zu verpflichten, der noch nicht einmal seinen eigenen Namen über die Lippen brachte. Tatsächlich hatte der Trader seinen spontanen Entschluss nie bereut.

Je näher sie an die Bauminsel gelangten, die inmitten der Steppe thronte, desto unglaublicher kam Horatio ihre Existenz vor. Ob das unbedingt vorhandene Wasser unterirdisch verlief oder gar an irgendeiner Stelle zutage trat? Die Aussicht hatte etwas Zwingendes, Magisches und vertrieb seine Lethargie. Er hörte am Schritt der Packtiere, dass auch diese Morgenluft witterten.

Gut zwei Stunden, nachdem Perry die frohe Entdeckung gemacht hatte, fanden sie sich unter den ersten Zweigen und saßen ab. Der willkommene Schatten legte sich wie Balsam auf Horatios brennende Haut. Nur ein paar Minuten Atem schöpfen, bevor sie die Tiere freiließen. Er wanderte zu einer alten Steineiche, an dessen Stamm er sich niederzusetzen gedachte. Noch ehe er sie allerdings erreicht hatte, knickten ihm die Beine ein und er stürzte zu Boden.

Und bis er verstand, was geschah, geschah es zu schnell, als dass er noch imstande gewesen wäre, irgendetwas auszurichten.

Der friedlich anmutende Platz verwirbelte sich, ergab sich Bewegungen, Farben und schrillen Schreien. Der Kerl, der ihn umgeworfen hatte, packte ihn beim Handgelenk, schleifte ihn zum nächsten Baum und wand ihm die Arme rückwärts. Wie im Nebel gewahrte Horatio, dass er gebunden wurde, dass sie einen ebenso hilflosen Perry herbeischleppten und ihn auf dieselbe Art und Weise fesselten.

Er hätte sich ohrfeigen mögen. Warum war er so nachlässig gewesen! Die Tatsache, dass sie tagelang keine Menschenseele zu Gesicht bekommen hatten, hatte ihn eingelullt, hatte ihm ein trügerisches Gefühl der Sicherheit verschafft. Nun würden sie beide dafür bezahlen.

Es waren Indianer, sieben an der Zahl, Apachen, dem Äußeren nach zu urteilen. Allesamt junge Kerle, die gefährlichste Sorte, deren Wagemut und Risikobereitschaft mit ihrem Bestreben zusammenhingen, sich einen Platz in der Gesellschaft zu sichern. Seine Kehle wurde noch trockener, als sie es ohnehin schon gewesen war. Er schluckte, um die notwendige Erklärung herauspressen zu können.

„Wir sind Freunde! Freunde... versteht ihr mich?“

Sie zeigten keine Reaktion. Verdammt. Wie war bloß der richtige Ausdruck? Fieberhaft suchte Horatio nach dem entsprechenden Wort. Er hatte es beileibe schon Dutzende Male gehört. Wenn er sich ihnen nicht schleunigst verständlich machte, hatten sie keine Chance.

Nit'eké! Freunde!“

Die Behauptung führte nicht zum gewünschten Erfolg, im Gegenteil. Aufmerksam geworden trat einer der Burschen auf Horatio zu und zog das Messer. Der Trader schloss die Augen. Er wollte den Ausdruck in den Zügen des Indianers, der ihn von dieser Welt befördern würde, nicht sehen. Aber er spürte lediglich einen Ruck und musste würgen, als ihm ein Stück Stoff in den Mund gestopft wurde. Dann begriff er, dass der Apache ihm einen Streifen vom Saum seines Hemdes abgetrennt hatte, um ihn zu knebeln, ehe er wieder von ihm abließ.

Perry wimmerte leise. Nicht auch das noch. Wenn sie ihre Angst offen zeigten, war ihr Leben keinen Pfifferling mehr wert.

Doch er war nicht in der Lage, dem Jungen das geringste Zeichen zu geben oder sonst irgendetwas zu unternehmen. Hilflos sah er mit an, wie die Indianer sich anschickten, die Säcke zu durchwühlen, in denen die Waren verstaut waren. Kochgeschirr, Fallen, wollene Decken, Tuch, alles flog in hohem Bogen ins Gras. Das folgende triumphierende Geheul bedeutete ihm, dass sie auch die Waffen gefunden hatten. Im Nu hatten sie sie zu einem Haufen aufgestapelt. Ein Knabe mit einem blutroten Stirnband machte sich an den Satteltaschen zu schaffen, die den Vorrat an Whisky bargen, welchen Horatio stets bei sich führte. Man konnte ja nie wissen. Der stämmige Kerl daneben, der sich durch seine persönliche Habe arbeitete, stieß einen Grunzlaut aus. Der Peddler reckte den Hals, um zu erhaschen, was ihn zu dieser verächtlichen Reaktion getrieben hatte.

Teufel noch eins, das Buch. Das Buch, das Horatio von Anfang an auf seinen Reisen begleitet hatte, das aus dem fernen England stammte und auf dessen Besitz Grandpa so stolz gewesen war. Am Heiligen Abend pflegte der alte Herr daraus vorzulesen und es waren diese Stunden, die Horatio mehr denn alle anderen mit der Heimat verband – auch wenn er sagenhaften Geschichten im Grunde misstraute und ihm die Mahnungen seines Großvaters immer übertrieben vorgekommen waren. Wer benahm sich schon wie Ebenezer Scrooge. Trotzdem hatte er sich nichts weiter als das Weihnachtsbuch erbeten, als sie Grandpa beerdigten. Es in den Händen eines Wilden zu sehen, der es achtlos hin und her wendete, bevor er es von sich schleuderte und sich über den restlichen Inhalt der Taschen hermachte, versetzte Horatio einen Stich.

Auch wenn sie wahrhaft andere Sorgen hatten. Er sah zu Perry hinüber und registrierte, dass dieser stumm die Lippen bewegte. Sei's drum. Ein Gebet dürfte in ihrer Lage kaum schaden.

Der Knabe hatte unterdessen eine der Flaschen mit dem Alkohol in den Fingern und mühte sich unbeholfen mit ihrem Verschluss ab. Ehe es ihm allerdings glückte, an den Inhalt zu gelangen, wurde ihm die Pulle mit solcher Gewalt aus der Hand geschlagen, dass sie am nächsten Stamm zerschellte. In Sekundenschnelle tränkte der Geruch billigen Fusels die Luft, während ein Teil der Flüssigkeit im Sand versickerte und sich der Rest einem See gleich auf dem Boden ausbreitete. Bevor die Lache das Buch erreichte, bückte sich der Apache, der für die Sauerei verantwortlich war, hob es auf und begann, darin zu blättern.

Ob er etwas mit den Bildern anzufangen wusste, mit denen die Ausgabe liebevoll ausgestattet worden war? Horatio bezweifelte es. Zwar war der Text als Geistergeschichte übertitelt und die Indianer huldigten ja durchaus ihren höheren Wesen, diese waren andererseits von so gegensätzlicher Gestalt, dass der Apache sie nicht als solche in den Zeichnungen wiedererkennen würde. Der Trader erwartete, das Buch im nächsten Moment erneut auf der Erde landen zu sehen, aber zu seiner Überraschung geschah nichts dergleichen.

Der junge Mann, der an die 18 Jahre zählen mochte, umklammerte es vielmehr so fest, dass seine Knöchel weiß hervorstachen. Seine Augen glitten beständig über die Seiten, von links nach rechts, fast so, als würde er... lesen?

Horatio schüttelte ob dieses absurden Gedankens den Kopf. Wenn er nicht aufpasste, sah er als Nächstes Gespenster. Er würde sich jetzt konzentrieren, dass ihm etwas einfiel, damit sie von den verfluchten Bäumen freikamen.

Dieser Entschluss war eben gefasst, da klappte der Apache das Buch zu, drehte sich im Kreis und rief ein Indianerwort, das Horatio nicht verstand, die anderen jedoch veranlasste innezuhalten. Als der Mann sicher war, aller Aufmerksamkeit auf sich gezogen zu haben, näherte er sich den Gefangenen bis auf wenige Schritte und blieb zwischen ihnen stehen. Sein dunkles Auge umfasste sie abwechselnd, bevor er schließlich zu Perry trat, der in offensichtlicher Todesangst bestrebt war, vom Baum loszukommen. Der Indianer tat freilich nichts weiter, als den obersten Riemen zu durchtrennen, welcher dem Jungen quer über dem Hals lag und ihm das Atmen erschweren musste, wonach er Horatio den Knebel abnahm. Erst dann hob er an zu sprechen.

„Die Bleichgesichter durchqueren das Land der Mescaleros, ohne zuvor um Erlaubnis gefragt zu haben. Dieser Umstand gibt uns das Recht, sie für das Versäumnis zur Verantwortung zu ziehen. Trotzdem wollen wir Nachsicht üben, weil sie ehrliche Gesichter tragen, wenn sie bereit sind, für das Benutzen des Weges zu bezahlen.“

Das, was er vorbrachte, und vor allem die Art, wie er es tat, war fast schon eine Rede zu nennen. Horatio biss sich auf die Unterlippe, um seine Verwunderung nicht offenbar werden zu lassen. Der Apache sprach ein reines Englisch, seine Ausdrucksweise war getrost als gewählt zu bezeichnen, und sein Auftreten entsprach dem eines viel älteren Mannes.

„Gebt ihr uns die Waffen, mit denen ihr Handel treibt, so ist es ein gerechter Tausch. Den Rest eurer Ware mögt ihr behalten. Ihr werdet zügig durch unser Land reiten und nur anhalten, wenn ihr selbst oder eure Tiere einer Rast bedürfen. Seid ihr damit einverstanden, lassen wir euch gehen.“

Damit schien er genug gesagt zu haben, denn er verschränkte die Arme und verfiel in Schweigen. Horatio mühte sich vergeblich, sich von dem flammenden Blick zu lösen, mit dem der Indianer den gesamten Hain in seinen Bann legte. „Wir nehmen deine Bedingungen an“, hörte er sich antworten. Und wie unter einem inneren Zwang fügte er hinzu: „Danke.“

Der Apache neigte leicht das Haupt, wandte sich ab und gab seinen Gefährten einen Wink. Einer kam herbei und schnitt die Gefangenen vollends los, während die anderen Messer, Feuerwaffen und Munition unter sich aufteilten.

Sie gehorchten ihm ganz selbstverständlich, was Horatio nicht im Mindesten erstaunte. Er spürte, dass er einem besonderen Mann begegnet war. Trotzdem blieb ihm die ganze Sache ein Rätsel. Gedankenverloren rieb er sich die schmerzenden Arme. Seit wann bekümmerten sich die unzivilisierten Völker um die Errungenschaften der Kultur? Ihm war bisher nichts dergleichen untergekommen. Wie auch immer. Er gab sich einen Ruck und gesellte sich zu Perry, der in Windeseile begonnen hatte, ihre Habseligkeiten aufzulesen.

Die Indianer verschwanden indessen ebenso lautlos, wie sie erschienen waren. Die eigentümliche Begegnung bescherte Horatio ein letztes Bild, welches ihm lange im Gedächtnis haften sollte: das Bild des jungen Anführers, der umringt von den Seinigen im Unterholz verblich, in der einen Hand den erbeuteten Revolver, in der anderen das Buch, das er wortlos mitgenommen hatte.

Auch Horatio und Perry saßen wieder auf und trieben die Pferde der Gebirgskette entgegen, die sich im Westen am Horizont abzeichnete. Kaum hatten sie den ersten Hügel erreicht und waren imstande, das Gelände zu überblicken, drehte sich der Peddler noch einmal um. Das Land flirrte ausgestorben wie eh und je und die verflossene halbe Stunde mutete ihm nurmehr wie ein Spuk an.

„Mac, k... k-omm! Wir müssen weiter!“

Die Dringlichkeit in Perrys Stimme sorgte dafür, dass Horatio seinen Hengst in Galopp versetzte. Es war bestimmt klug, einige Meilen zwischen sich und die Indianer zu bringen, ehe sie es sich anders überlegten.

Allein, während er mit seinem Trupp über die Prärie preschte, kam er nicht umhin sich zu fragen, was genau es gewesen war, das sie dem Tod hatte ein Schnippchen schlagen lassen. Waren die Apachen in Wahrheit nie bestrebt gewesen, ihnen ernsthaft zu schaden, sondern hatten zu ihrem Vergnügen mit ihnen gespielt? Ja, hätten sie kriegerische Handlungen daheim womöglich sühnen müssen? Oder zeigte sich das Schicksal den Weißen an diesem Tage gnädig, weil es der Redlichkeit zum Sieg zu verhelfen trachtete?

Die dritte Möglichkeit, nämlich dass sie es tatsächlich dem Besitz eines Buches zu verdanken hatten, ihr Leben retten zu können, war absolut lächerlich. Zwar hatte so etwas wie Ehrfurcht oder Bewunderung im Gebaren des jungen Anführers gelegen, als er es studierte.

Aber da wäre ihnen wohl ein rechtes Märchen zugestoßen und Horatio hatte noch nie an Märchen geglaubt.
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