You can`t stop the girl

OneshotFamilie, Schmerz/Trost / P16
Dimitri Belikov Königin Tatiana Ivashkov Oksana Rosemarie "Rose" Hathaway Tasha Ozera Vasilisa "Lissa" Dragomir
13.11.2019
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Dieser OS spielt im 5 Buch er weicht komplett von der restlichen Handlung ab und auch die Vorgeschichte, die drin vor kommt ist etwas abgewandelt. Wer Rechtschreibfehler etc. findet darf sie behalten zumindest vorerst :).

Viel Spaß beim Lesen.

P.S inspiriert hat mich dazu der Song You Can`t Stop the Girl von Bebe Rexha.
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Wir stellten uns dieser Übermacht an Wächtern, die immer wieder versuchten uns anzugreifen und uns bewegungsunfähig zu machen. Schnell merkten wir das nicht, wie wir wohl doch beide gedacht hatten, Dimitri das Ziel ihres Angriffes war, sondern ich. Und als mir das bewusst wurde packte mich eine unglaubliche Wut aber auch eine gewisse Erleichterung. Was auch immer ihr Grund war es war nicht das Misstrauen in ihn was sie uns angreifen ließ. Sobald ich dies begriffen hatte begann ich meine Strategie zu ändern ich verteidigte nun nicht mehr länger ich griff aktiv an, auch wenn es mir wiederstrebte meine Kameraden und eigentliche Kampfgefährten anzugreifen. Ihnen war nicht bewusst wie ihnen geschah und auch Dimitri schien nicht recht zu wissen was er von meinem plötzlichen Sinneswandel halten sollte denn er hielt inne und verteidigte sich nicht weiter, was dazu führte das er selbst schnell von einem seiner Eskorte unschädlich gemacht wurde. Nun kämpfte ich also alleine aber das war mir nur recht schneller als es wohl alle erwachtet hätten hatte ich den Kampf beendet und zwar mit mir als Gewinnerin. Allen war ihre Überraschung und ihrer Wut darüber deutlich anzusehen, aber machen konnten sie grade nicht wirklich was dagegen. Sie alle waren verletzt beziehungsweise waren kurz zeitig durch bestimmte Griffe außer Gefecht gesetzt worden von mir. Schwer atmend wandte ich mich an den Anführer des Angriffs er war einer der ständigen Leibwächter von Königin Tatiana und war immer und überall dort wo sie war, zumindest normalerweise. Sofort beschlich mich eine gewisse Unruhe als mir bewusst wurde das sie nicht hier war er aber schon, das konnte nichts gutes bedeuten. Es musste irgendetwas vorgefallen sein etwas sehr Bedeutendes. Ich atmete tief ein um meine durcheinander kreisenden Gedanken zu ordnen, es brachte schließlich nichts, wenn ich ihn jetzt kopflos und ohne jeglichen Zusammenhang mit irgendwelchen Fragen bombardierte von denen er noch nicht einmal mehr die Hälfte würde verstehen können, da sich meine Stimme vor lauter durcheinander gestellten Fragen überschlagen würde. Nein erst musste ich meine Gedanken ordnen und dann konnte ich Fragen stellen, doch das sollte ich schnell denn sonst hätte ich nicht mehr die Chance sie zu stellen denn die Wächter die ich eben noch abgewehrt hatte würden nicht lange in diesem Zustand bleiben sie würden sich schnell erholen und dann würden sie mich wieder angreifen und noch einmal könnte ich es nicht schaffen sie alle alleine abzuwehren, dafür fehlte mir nach dieser Nacht einfach die Kraft. Ich war müde und meine Kraft war erschöpft es bleib mir also nichts anderes übrig als jetzt zu handeln, auch wenn meine Gedanken Karussell fuhren und ich mich am liebsten am Boden zusammen gerollt hätte um zu schlafen. Also holte ich noch einmal Luft und fragte laut und mit klarer Stimme damit mich auch jeder der Wächter und auch die meisten anderen anwesenden Gäste im Café hörten: „Was hat das her zu bedeuten Wächter Conner? Wieso greifen sie und die anderen Wächter der Garde mich grundlos an?“ „Das kann ich dir wohl besser beantworten meine Kleine“; erklang eine hoheitsvolle Stimme, die ich hier und vor allem so plötzlich und vor allem hinter mir niemals erwartet hätte. Mechanisch begann ich mich umzudrehen und den Kopf zu schütteln, das konnte und durfte nicht wahr sein. Denn es gab nur eine Möglichkeit wie sie so plötzlich und vor allem hinter mir hätte auftauchen können, denn es gab nur einen Eingang in diesem Café und der lag vor mir und dort war sie nicht durch gekommen nicht seit ich mit meinem spärlichen Frühstück geholt hatte und mich mit Dimitri und seiner Meute an Wachhunden unterhalten hatte. Auch die verstörten Blicke der Königsgarde bestätigten nur meinen Verdacht. Ich konnte es nicht verhindern mir begannen die Tränen in strömen über die Wangen zu rinnen während ich mich gänzlich der Sprecherin hinter mir zu wandte. Als ich dann mit meinen eigenen Augen sah was mein Gehirn schon nur durch Worte und Gesten erfasst hatte konnte ich nicht verhindern das ich mit einem lauten Schrei zusammenbrach.  Ich sank auf die Knie und schlug mir die Hände übers Gesicht während ich immer wieder ein und dieselben Worte hervor presste. „Nein, nein das darf doch nicht wahr sein. Nicht du auch noch Tante Tia, nicht du. Wir haben doch nur noch dich. Du darfst nicht tot sein.“ Ich merkte nicht das ich mit diesen Worten alle verstörte und das niemand sie begriff auch merkte ich nicht das sich alle Wächter, welche bei den Angriff auf mich beteiligt gewesen waren sich erholt hatten und eigentlich wieder Kampfbereit waren nur nicht wussten wie sie mit dieser sich ihnen bietenden Situation umgehen sollten. Sie standen einfach nur völlig versteift und verstört da auch Dimitri rührte sich nicht, aber nichts davon bekam ich mit. Ich war gefangen im meiner eigenen völlig zerstörten Welt. Nun gab es nichts mehr. Lissa und ich hatten mit dem Tot von Tante Tia nun auch noch den letzten Erwachsenen unserer Familie verloren. Gott Lissa, schoss es mir kurz zeitig durch den Kopf, sie weiß sicher noch nichts von Tante Tais Tot. Wie soll ich ihr das bitte beibringen und wie soll sie das bloß verkraften. Doch auch diese Gedanken gingen bald in meiner eigenen Trauer unter. Ich merkte nicht wie Dimitri sich zu mir begab und versuchte mich zu beruhigen ich nahm nichts wahr außer diesen unerträglichen Schmerz über den Verlust. Auch Tante Tias versuche mit mir zu reden nahm ich nicht wahr. Ich nahm erst wieder etwas anderes wahr als sich eine neue und doch sehr vertraute Stimme zu dem stetigen Gemurmel um mich herum mischte. Es war die dröhnende Stimme von Wächter Croft: „Was ist den hier los? Hathaway aufstehen! Was soll das ganze Theater hier?!“ Mit einer einzigen Bewegung war ich wieder auf den beinen zu Croft herumgewirbelt und hatte ihm einen Boxhieb vom feinsten verpasst. „Was hier los ist“, zischte ich den am Boden liegenden Hauptmann an,“ Was hier los ist? Sie verdammter Mistkerl haben ihr Versprechen gebrochen! Sie haben versprochen für ihre Sicherheit zu sorgen während ich die Aufgaben übernehme, für die Sie nicht genug Eier in der Hose haben. Sie haben gesagt ihr passiert nichts während ich meinen Kopf riskiere um ihren und die der restlichen Bewohner des Königshofes zu schützen. Sie haben nichts davon getan. Ich habe gestern Nacht mal wieder gekämpft und das alleine ich habe mich einer Gruppe von 10 Strigoi gestellt und Sie haben es nicht geschafft meine Tante zu beschützen. Sie und alle ihnen unterstellten Wächter der Königsgarde sind eine Schande für uns Dhampire“. Ich wusste das ich zu weit ging das ich sie beleidigte, ich wusste das es falsch war zu schreien aber ich konnte nicht anders. Zu lange hatte ich immer alles in mich hinein gefressen, hatte alles für mich behalten, ich konnte nicht mehr anders. Die von Lissa genommene Dunkelheit der letzten Tage und Wochen tat wohl ihr übriges, zudem schien nun auch Lissa von Tante Tias Tot erfahren zu haben, denn ihre Trauer peitschte mit einer ungeheuren Wucht durch unser Band das sie mich noch mehr mit riss, zudem zog die Dunkelheit auch wieder an ihr. Sie drohte wieder in den Dunklen Abgrund abzurutschen wie in St. Vladimir. Das konnte und durfte ich nicht zu lassen also zog ich auch diese Dunkelheit von ihr in mich hinein. Es war zu viel, aber es ging nicht anders und dann begriff ich was der Angriff der Königsgarde auf mich zu bedeuten hatte. Bisher hatte ich diese frage weitestgehend verdrängt, da mich Tante Tias Tot zu sehr mitnahm aber jetzt, jetzt wurde es mir klar. Sie verdächtigten mich. Sie dachten wohl ich hätte sie getötet. Ich begann hysterisch zu lachen. Sie glaubten ich hätte meine eigene Tante getötet, gut das sie meine Tante war wusste hier kaum jemand am Hof, aber dennoch sie trauten es mir zu. Sie trauten mir einer Wächterin, die schon so oft für die Moroi gekämpft hatte, zu da ich die Königin eben dieser getötet hätte. Sie mussten wohl dieses Schmierentheater von Tante Tia und mir gestern im Ratssaal geglaubt haben und mussten darin ein Mordmotiv gesehen haben. Dabei haben wir nur versucht so viele Dhampire zu beschützen wie es geht. Es gab nämlich königliche Moroi die forderten das jeder Dhampire egal ob männlich oder weiblich egal wie alt er oder sie schon war mit sofortiger Wirkung eingezogen wird zum Kampf, die Kinder schon mit 16 auf die Schlachtbank geführt werden und das jede Dhampirfrau mindestens drei Kinder zur Welt bringen sollte beziehungsweise den männlichen Moroi immer wenn sie es wollten zur Verfügung stehen sollten und dabei nicht verhüten dürften sie sollten somit immer bereit sein Kinder zu empfangen, damit es immer genug gab. Meine Tante fand diese Gesetzes Vorschläge abartig und somit suchten Lissa, sie und ich nach einer Lösung. Uns fiel nichts ein, außer dass wir zumindest die Altersgrenze runter setzen würden. Bis Lissa ihre Halbschwester oder ihren Halbbruder gefunden hätte. Tante Tia hatte uns vor ein paar Tagen offenbart das Eric sich wohl einen außerehelichen Fehltritt erlaubt hatte. Wir waren bestürzt, als wir es erfahren hatten, aber gleichzeitig war uns beiden klar was das bedeutete Lissa hatte somit das Recht auf ihren Platz im Rat und auch auf den Thron, wenn die Zeit dafür gekommen wäre. Wir mussten also nur dieses Geschwisterkind finden es legitimieren lassen und der Spuck mit den dubiosen Gesetzen wäre endlich vorbei. In der Zwischenzeit würde Tante Tia die Unterzeichnung des Altersgesetzes solange wie möglich hinaus zögern mit der Begründung es gäbe eine Geheimwaffe die im Augenblick die Bedrohung durch die Strigoi eindämmt, das war mein Part in der ganzen Geschichte ich sollte jagen und mein Leben riskieren um alle zu schützen und das wusste Croft. Er war eine der wenigen Personen, die eingeweiht wurden waren, er wusste das meine „Beziehung“ zu Adrian
nur zur Tarnung war, damit ich in Ruhe jagen konnte und nun hetzte er mir die Garde auf den Hals und fragte noch scheinheilig was los war. Eine unglaubliche Energiewelle durchströmte mich und ohne es recht zu wissen sprach ich die Worte, die meine und die Welt so vieler anderer für immer erschüttern würde: „Ich kann nicht glauben das Sie mich verdächtigen meine eigene Tante getötet zu haben, ich war es nicht, aber diese Magie wird den oder diejenige finden. Sie wird schreien und die Schreie werden erst aufhören bis Sie sie verhaftet haben und somit die richtige Mörderin beziehungsweise den richtigen Mörder gefunden haben!“ ein kollektives keuchen war zu hören dann wurde alles schwarz um mich herum. Ich merkte nicht wie ich in mir zusammensackte wie Dimitri mich auffing, wie meine Tante alle anschrie, das ich es nicht war, wie die Garde auf sie hörte und anfing den wahren Täter zu suchen, wie sie schließlich Tasha schreiend im Kreise meiner Freunde und Familie fanden und sie vor allen gestand, ihre Hasstirade auf mich und meine Tante, Dimitris, Lissas, Christians und den Wutanfall meiner Mutter als sie das hörten, ich bekam nichts von alle dem mit. Auch das man Dimitri wieder in den Wächterrang erhob und alle Zweifel gegen ihn ausgeräumt wurden. Ich schlief einen Koma ähnlichen Schlaf in meinem Zimmer. Auch die ständige Bewachung durch meine Familie und Freunde bekam ich nicht mit auch nicht, dass man Oksana aus Baja hatte kommen lassen, weil Lissa, Adrian und sämtliche Ärzte nicht wussten was ich hatte bekam ich nicht mit. Ich schlief fast zwei Wochen durch, später erfuhr ich von Dimitri das Oksana meinte das es wohl eine Schutzreaktion von meinem Körper gewesen war das er den Schmerz, die Trauer, die Angst, die Einsamkeit, die Zurückweisung, aber vor allem die Dunkelheit nicht mehr ausgehalten hätte. Diese hätte auch die Kontrolle über mich übernommen, als ich die Worte aussprach um den wahren Mörder von Tante Tia zu finden. Ich hatte wohl den Wunsch diese Schmerzen, die ich im inneren empfand mit jemandem zu teilen, also nahm die Dunkelheit sie und wandte sie gegen den Mörder beziehungsweise in diesem Fall die Mörderin und ließ diese meinen Schmerz spüren. Oksana meinte das ich einfach ein Ventil brauchte und das Tasha dieses in diesem Augenblick war und als das erledigt war hat mein Körper einfach den dienst verweigert und hat sich die Ruhe geholt, die er wohl dringend brauchte. Sie meinte auch das ich von nun an aufpassen muss da sowas immer wieder passieren könnte, wenn ich nicht eine gesunde Mitte zwischen Lissa schützen, Wächterin und ich selbst sein finden würde. Sie meinte ich bräuchte einen Anker denn ohne diesen wäre ich verloren. Sie meinte sie hätte in Russland gespürt, das ich schon einmal einen ähnlichen Ausbruch gehabt hätte, diesen aber besser verarbeitet hätte sie sagte mir das ich was auch immer mir damals geholfen hätte wieder tun sollte.  Sie wusste nicht, dass es Dimitri gewesen war der mir damals geholfen hatte der meine Rettung gewesen war er und seine Liebe zu mir und das ich diese verloren hatte. Das war der Moment, in dem ich ein zweites Mal innerhalb kürzester Zeit zusammenbrach aber dieses Mal schadete ich niemand andrem, sondern nur mir. Ich tat das gleiche was Lissa einst getan hatte als sie nicht mehr weiter wusste und konnte. So fand mich dann ausgerechnet die Person, die der Grund dafür war das ich keine Hoffnung und Kraft mehr hatte, da ich dachte das ich ihn und somit meinen Anker verloren hatte. Er brachte mich zu Oksana, damit sie mich rettete, denn er wusste Lissa war dafür die falsche Person, und Oksana verstand, aber nicht nur sie denn in meinem schwächsten Moment in der Angst mich zu verlieren begriff auch er das ich ihn brauchte genauso wie er mich brauchte. Und von da an gab es nichts und niemand mehr der mich stoppen konnte.
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