Malfoy's Geburtstagsgeschenk

von Jules24
KurzgeschichteRomanze, Freundschaft / P18
Blaise Zabini Draco Malfoy Harry Potter Hermine Granger Luna Lovegood Ronald "Ron" Weasley
12.11.2019
26.03.2020
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Draco saß schlussendlich im Separee, nachdem Blaise ihm keine Ruhe gelassen hatte gab er klein bei und folgte dem Schild ins Separee. Kurz bevor er den Raum betrat, versperrte ein kräftiger Türsteher ihm den Weg und machte ihn auf einige spezielle Regeln, die das Separee betrafen aufmerksam. Gelangweilt und doch gewissenhaft ging er die Regeln in einem eindeutig auswendig gelernten Monolog herunter.

Unter anderem beinhalteten die Regeln das es nicht erlaubt war die Tänzerin anzufassen, außer sie würde seine Hand nehmen und auf sich platzieren und selbst dann musste seine Hand genau dort liegen bleiben, wo die Tänzerin seine Hand hingelegt hatte. Keine Sekunde verschwendete er daran das diese Regel ein Problem für ihn darstellen würde. Er hatte bestimmt schon viele, hübschere, heißere Frauen unter sich die ihn förmlichst anbettelten sie anzufassen, da würde er bestimmt keiner Frau zu nahe kommen, die es nicht wollte und dafür bezahlt wurde.

Am Schluss kam ihm der Türsteher erschreckend nahe und sagte ihm noch eine der wichtigsten Regel, die es ihm Separee zu beachten gab. Draco war es nicht erlaubt aufzustehen, während die Dame für ihn tanzte, wenn er das Tat war der Abend schneller für ihn gelaufen als er bis zehn zählen konnte und dass, obwohl er für die ganze Nacht gebucht hatte. Eindringlich hatte der Muskelprotz ihm das mitgeteilt bevor er zur Seite wich und ihm, mit einem dreckigen Grinsen auf dem Gesicht, viel Spaß und eine trocken bleibende Hose wünschte.

Auf diese Aussage hin hatte er zu aller erst unauffällig die Hocker, die vor der Bühne standen, mit einem Reinigungszauber gesäubert bevor er sich einen der am Mittig stehendsten aussuchte und sich darauf niederließ. Das Zimmer hatte vielleicht Platz für drei Tänzerinnen und nicht mehr als 10 Zuschauer. Laut dem Eindruck und der Lage des Clubs war es wahrscheinlich auch eher selten, dass das Separee gebucht wurde. Mit einem Schnauben bemerkte er welch Glückspilz er war. Er war gelangweilt. Er hatte keine Ahnung wer hier für ihn tanzen sollte. Einmal hatte er gehört das Luna Lovegood eine Tänzerin geworden war und sie Gagen im dreistelligen Bereich bekommen würde, ihre Tänze waren heilend und reinigend, ohne irgendwelche Magie doch eine Luna Lovegood erwartete er genauso wenig wie einen Harry Potter. Außerdem würde Zabini ihm nicht so ein Geschenk machen, den er selbst war von der blonden Zauberin zu Schulzeiten mehr als angetan ganz im Gegenteil zu Draco, der sie schon immer für verrückt hielt.

Wieder glitten seine Gedanken zu der Tänzerin, die ihm Zabini besorgt hatte. Immer mehr glaubte er daran, dass es ein Spaß war und das er sein Geburtstagsgeschenk erst noch erhalten würde. Wahrscheinlich machte er sich einen Spaß daraus Draco im Glauben zu lassen, das ein Tanz von einer Muggel-Tänzerin sein Geschenk war und vielleicht würde er sogar einen Tanz erhalten und dann würde Blaise hereinstürmen und ihm sagen, dass es ein Spaß von ihm war und ihm dann sein Geschenk übergeben. Ja dieser Gedanke beruhigte Draco. Wahrscheinlich war es so. Mit diesem Gedanken ging es Draco gleich viel besser und eine gewissen Angespanntheit, die ihn schon den ganzen Abend begleitet hatte, fiel von ihm ab. Seine Gedanken kreisten um immer wieder die gleichen Fragen. Was für ein Geschenk hatte Blaise ihm wohl besorgt? Sollte er der Tänzerin zusätzlich ein Trinkgeld geben? War sie halbwegs ansehnlich und würde er das nächste Quidditch Spiel gegen seine alten Schulkameraden, dass sie alljährlich austrugen, gewinnen?

Immer wieder kreisten seine Gedanken um diese Fragen, bis er schließlich durch den Lichtwechsel im Raum davon abgehalten wurde, da dieser, so nahm er an, den baldigen Anfang der Show darstellen sollte. Langsam hörte er, wie Musik anfing zu spielen und die Bühne wurde beleuchtet, auf diese wenig später eine Dame trat. Er konnte ihr Gesicht nicht sehen da sie zielstrebig auf die Stange, die in der Mitte der Bühne war, zuging.