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Happy Birthday

Kurzbeschreibung
OneshotAllgemein / P16 / Gen
Antonin Dolohow Hermine Granger Luna Lovegood
10.11.2019
10.11.2019
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Happy Birthday

Flucht!
Das war alles, woran Hermine denken konnte. Da kam ihr das Geburtstagsgeschenk ihrer Freundin Luna gerade recht! Eine Reise nach Irland. Das war genau das richtige um vor Charlie Weasley zu fliehen.
Sie hatten einen One-Night-Stand und nun hatte er es sich in den Kopf gesetzt um Sie zu werben. Genau das hatte Sie nicht gewollt. Der Sex war zwar großartig und in dem Moment genau das, was sie gebraucht hatte, aber eine Beziehung mit ihm wollte Sie nicht. Er war nicht der, dem Hermine eigentlich schon seit so langer Zeit ihr Herz geschenkt hat… Sie hatte sich ja auch nur auf ihn eingelassen, da sie wusste das er eigentlich nur ein Mann für eine Nacht und am nächsten Morgen schon verschwunden war. Nur leider nicht bei Ihr…
Luna kam an diesem Morgen zu ihr und erzählte ihr davon, dass Sie ein Haus in der nähe von Dublin gekauft hatte und dort mit ihr ihren Geburtstag feiern will. Begeistert sprang Hermine auf und mit einem geübten Schwung ihres Zauberstabs ließ sie all ihre Sachen, die sie benötigte in ihren Koffer fliegen. Kurze Zeit später waren die zwei mit Hilfe eines Portschlüssels verschwunden und ein enttäuschter Charlie Weasley stand vor verschlossenen Türen vor Hermines Haus.
Hermine und Luna standen auf einem kleinen Hügel mitten im Wicklow Nationalpark. Sie nahmen einen tiefen Atemzug und genossen die herrlich frische Luft und diese wundervolle Aussicht.
„Rabastan hatte recht, es war eine gute Idee, hier ein Ferienhaus zu kaufen.“ sang Luna fröhlich vor sich hin und lief langsam den Hügel hinunter zu ihrem kleinen Häuschen. Für Muggel war es nicht sichtbar und so hatten Sie ihre Ruhe. „Kommt er auch hier her?“ fragte Hermine ihre Freundin und lief ihr hinterher. Die Aussicht vor ihr war einfach wunderschön. „Er kommt ende der Woche um nach dem rechten zu sehen, bis dahin sind wir unter uns.“ „Das ist schön, wir waren schon lange nicht mehr alleine.“ Lächelnd umarmte sie Luna und gemeinsam betraten Sie das kleine Haus. Es war sehr gemütlich und rustikal. In der Küche gab es einen Kamin, eine kleine Kochzeile und unter dem Fenster stand ein kleiner runder Tisch um den vier Stühle standen. Im Wohnzimmer gab es ein gemütliches Sofa das Neben dem Kamin stand und in der ecke stand ein gut gefülltes Bücherregal. Hermines Augen strahlten bei diesem Anblick auf. „Es gefällt dir.“ kam es knapp von Luna. Ein kurzes nicken war die Antwort. Sie gingen die Treppe hinauf und suchten sich beide ein Schlafzimmer aus. Hermine nahm das Zimmer links neben der Treppe. Lunas Zimmer war gegenüber. Eingerichtet waren beide gleich. Ein großes Bett in der Mitte, ein kleiner Schrank, an der Wand ein Spiegel, ein Kamin gegenüber vom Bett und dunkelblaue Vorhänge an den Fenstern. Die Wände hatten einen warmen Farbton und auf dem Boden lag ein weicher Teppich.
Eine Tür führte in ein kleines Bad mit einer Wanne. Hermine fühlte sich sehr wohl. Das brauchte Sie dringend. Abstand. Einfach eine Auszeit von allem. Von der stressigen Arbeit, von Charlie, von ihren Verpflichtungen, ihren Gedanken, einfach von allem.
Luna war ein Schatz!
„Ich weiß meine Liebe.“ Hermine zuckte zusammen als sie Lunas Stimme in ihrem Kopf hörte. „Luna! Du weißt, ich mag es nicht, wenn du das machst.“ „Entschuldige, aber die vielen Schlickschlupfe hier um deinen Kopf…Du weißt ja, das macht mich ganz Wuschig…“ „Ja, ich verstehe…“ kam es von Hermine. In Wahrheit verstand sie es nicht wirklich. „Du wirst es irgendwann verstehen…“ „Luna!“ „Entschuldige“ gluckste die Blonde Hexe.
„Wir sollten ins Dorf gehen in den Pub. Ich habe Hunger.“ „Wir könnten doch auch hier etwas essen.“ sagte Hermine. „Nein, dann verpasst du Ihn noch.“ „Wen meinst du, Luna?“ „Das wirst du dann sehen. Es ist mein Geschenk an dich.“ „Dein... Luna, was soll das bedeuten, du hast mir doch diese Reise Geschenkt… Hast du wieder etwas gesehen?“
Die Blonde Hexe lächelte ihre Freundin sanft an und sprach weiter „Ich weiß, dass Charlie nicht der richtige für dich ist.“ „Dass weiß ich selber.“ kam es von der braunhaarigen Hexe. „Der richtige wartet nämlich im Pub auf dich.“
Hermine schluckte. Sie wusste, dass ihre Freundin dinge sah. Sie hatte ja auch vorraus gesagt, dass die Todesser nach einem Bewährungsprogramm wieder in die Gesellschaft integriert werden. Damals hielt sie Luna für verrückt. Auch, als sie ihr Rabastan als ihren Freund vorstellte. Hermine hatte anfangs große Probleme damit. Immerhin verdankt sie zwei schlimme Narben zwei Todessern. Aber mit der Zeit lernte Sie ihn besser kennen.
Was niemand wusste, insgeheim konnte Sie selbst einen bestimmten nie vergessen. Diese Augen, die Sie damals so intensiv angesehen haben. Als könne er ihr direkt in ihre Seele blicken…
Durch Rabastan lernte sie viele ehemalige Todesser besser kennen. Sie bereuten ihr verhalten und so übel waren Sie gar nicht. Viele von ihnen lebten mittlerweile sogar in Muggel Gegenden.
Der Krieg der damals herrschte war furchtbar und beklagte viele Opfer, auf beiden Seiten. Das war nun 10 Jahre her. Hermine dachte oft an die Opfer. Sie hatte mit der Zeit gelernt damit umzugehen und auch die anderen Hexen und Zauberer haben sich nach dem ersten schock damit abgefunden.
Zu ihrer Verwunderung hatte sie sich nach einer Weile sogar mit Barty angefreundet. Es ist eine merkwürdige Beziehung zwischen den beiden, aber er tat ihr gut.
Luna riss Hermine aus ihren Gedanken als sie Sie fragte „Können wir?“ „Oh, ja natürlich.“ Damit gingen sie los. Ein stück weit die Straße hinauf sahen sie ein Haus und dahinter einen kleinen Stall. Auf der Wiese dahinter lebte eine kleine Schafherde. Wobei, klein konnte man das nicht mehr nennen. Wenn sie sich nicht verzählte, waren es 47 Schafe. Sehr süße Schafe.
Sie schlenderten weiter Richtung Dorf und genossen die Aussicht. Als sie den Pub erreicht hatten, spürte Hermine ein merkwürdiges kribbeln auf ihrem Oberkörper.
Ihre Narbe.
Das hatte sie seit damals öfter. Es war kein Schmerz, eher ein angenehmes ziehen. Luna bemerkte ihr leichtes zucken und grinste vor sich hin. „Er ist hier, du spürst es also.“ „Was meinst du Luna? Wer ist hi…“ Hermine brach ihren Satz ab. Dort in einer ecke saß Er. Antonin Dolohov. Der Mann, dem Sie ihre Narbe verdankte und der sie tief in ihren Gedanken nicht mehr losließ und Sie in ihren Träumen so oft verfolgte.
Seit dem Tag im Ministerium fühlte sie sich zu ihm hingezogen. Sie verstand nicht warum. Aber sie konnte ihn nie vergessen. Ihre Narbe kribbelte immer mehr.
Luna nahm an einem Tisch in seiner nähe Platz und nickte ihm zur Begrüßung zu. Antonin blickte kurz auf und ihre Blicke trafen sich.
Es war ein magisches Gefühl. Irgendetwas tief in ihr, sagte ihr, dass er ihr Seelenverwandter ist. Und das war nicht Lunas Stimme in ihrem Kopf. Das machte Sie noch verrückt! „Also, lass uns etwas Bestellen und deinen Geburtstag feiern.“ sagte Luna etwas lauter als nötig. Antonin sah kurz auf und blickte dann wieder auf seinen Tagespropheten.
„Nicht so laut Luna, ich will nicht, dass es jeder mitbekommt. Mein Geburtstag ist nichts Besonderes.“ „Wenn du meinst. Ich glaube, ich nehme die Pastete… und Pudding.“ Das war typisch Luna, dachte Hermine sich und lächelte. Der Abend war sehr schön und die beiden Hexen lachten viel und sprachen über alles Mögliche. Hermine fühlte sich oft beobachtet. Als sie in Antonins Richtung sah, trafen sich ihre Blicke erneut und er lächelte sie an. Automatisch lächelte sie zurück und wurde etwas rot im Gesicht.
Moment, warum wurde sie rot? „Weil du ihn magst.“ erklang Lunas Stimme in ihrem Kopf. Hermine zuckte zusammen und sah ihre Freundin leicht entsetzt an. „Tu ich nicht, Luna!“ „Belüg dich nur selbst…“ kam es lächelnd von dieser. „Ich lasse euch zwei Mal alleine, ich glaube, ich habe draußen ein paar Nargel gehört. Wir sehen uns später.“ Damit erhob Luna sich und ließ eine verwirrte Hermine zurück.
Da saß sie nun allein an diesem Tisch und blickte in die Augen von Antonin Dolohov. Diese wundervollen Augen, die sie in einen bann zogen. Er stand auf, nahm sein Glas Feuerwhiskey und kam auf sie zu. Vor ihr bleib er stehen, stellte sein Glas ab und nahm ihre Hand in seine. Er gab ihr einen leichten Kuss auf ihren Handrücken und sah ihr tief in die Augen. „Miss Granger, ich wünsche ihnen alles Gute zum Geburtstag.“ „…Danke“ hauchte sie. Er hatte Luna also vorhin gehört. „Darf ich?“ fragte er mit seinem Russischen Akzent und deutete auf den leeren Stuhl. Die Hexe nickte und der schwarzhaarige Zauberer setzte sich zu ihr.
Er sah verdammt gut aus, dachte Hermine still. Gepflegte, etwas längere Haare und einen drei Tage Bart. Er trug eine dunkle Hose und ein schwarzes Hemd. Hermine fühlte sich plötzlich wie ein verliebter Teenager. Sie wurde nervös und nestelte an dem saum ihres Pullovers herum. ‚Ich kann das nicht‘ dachte sie, als Antonin ihr kurz zuzwinkerte. Sie atmete tief aus und nahm einen Schluck Butterbier. Warum fühlte es sich nur so gut in seiner nähe an?
„Seid ihr schon lange hier?“ fragte der Russe sie und riss sie so aus ihren Gedanken. „Erst seid heute. Ich bin praktisch geflohen.“ „Interessant. Darf ich fragen wovor?“ „Du darfst…“ „Also? ...“ „Charlie Weasley.“ war Hermines knappe Antwort. Antonin hob eine Augenbraue in die Höhe. „Wir hatten vor einer Ewigkeit eine Nacht zusammen und jetzt hofft er auf mehr…“ „Aber du willst nicht mehr?“ ein leichter Hoffnungsschimmer war aus seiner Stimme zu hören. „Nein“ sagte die braunhaarige Hexe leicht verwirrt und sah dem Zauberer tief in seine Augen.
Hermine fragte sich immer noch, was mit ihr passierte. Ihre Narbe kribbelte immer mehr und ein Gefühl, endlich angekommen zu sein durchfuhr sie. Als ob er ihre Gedanken lesen könnte sagte er plötzlich „Deine Narbe, du spürst sie, oder?“ „Ja, das tue ich…“ „Ich spüre es auch, seid dem Tag, an dem ich sie dir zugefügt habe. Das tut mir Übrigens sehr leid. Ich bin froh, dass Überlebt hast.“ „Oh…“ mehr brachte Hermine nicht hervor. Ein plötzlicher drang, ihn zu küssen überkam sie und ehe sie sich versah, waren ihre Lippen auf seinen. Es fühlte sich gut an. So etwas hatte sie noch nie gespürt. Auch Antonin spürte dieses verlangen und zog die Hexe fester an sich. „Zu dir oder zu mir?“ flüsterte er ihr ins Ohr. Hermine hörte sich selbst leise „Zu dir“ sagen. So schnell, dass sie nicht einmal bemerkte wie Sie dort hingekommen sind, waren sie auch schon in seinem Schlafzimmer. In ihrem Kopf hörte Hermine eine leiste Stimme „Viel Spaß, es ist das richtige… ach ja, Happy Birthday.“ Und sie wusste, Luna würde niemals damit aufhören…
„Du weißt schon, dass ich dich nie wieder gehen lasse, oder?!“ fragte Antonin als er sie in seine Arme zog. Hermine seufzte zufrieden auf. „Ich weiß…“ Alles andere war vergessen, auch Charlie, der wahrscheinlich immer noch vor ihrer Tür auf sie wartet...
Sie lächelte und küsste Antonin.
Das war ihr bisher bester Geburtstag...


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Hellow :3
Das hier ist mein erster Harry Potter Oneshot den ich extra für die Liebe Deathity geschrieben habe.
In diesem mussten natürlich ihre mega krass süssen Schafe vorkommen und natürlich eine kleine Anspielung auf die tollen FF der liebenHelia ♡  Schaut unbedingt bei ihr vorbei! :)

Ich hoffe es hat euch gefallen.

Liebste Grüße
ShippoChan~
 
 
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