Geschichte: Freie Arbeiten / Prosa / Erotik / Domina

Domina

von Nakago
GeschichteDrama / P18
10.11.2019
19.01.2020
11
39.802
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Dieses Kapitel
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17.11.2019 3.377
 
Kapitel 1
Heute 2014


"Danke Karl", erwidere ich ruhig auf seine Ansage, dass wir in zwei Minuten bei meinem Kunden sind. Meinen Chauffeur davon in Kenntnis zu setzen, dass New York kein Kriegsgebiet ist, hat sich als ein unmögliches Unterfangen herausgestellt. Karl sitzt vor mir hinter dem Steuer meines schwarzen Mercedes AMG GLE Coupe und manövriert das über zwei Tonnen schwere SUV souverän durch den New Yorker Feierabendverkehr. Wir liegen gut in der Zeit. Pünktlichkeit ist mir wichtig. Vielleicht ein Erbe meiner angeblichen deutschen Urgroßeltern, die ich nie kennen gelernt habe. Aber es gehört für mich zum Beruf, auf die Minute pünktlich bei meinem Kunde oder Kundin zu sein.

Da an Eingängen von Hotels Parkverbot herrscht, rollt der AMG GLE Coupe mit seinem 585 PS starken V8-Motor direkt vor dem überdachten Eingangsbereich des Hotels aus.

"Die Einkaufstaschen, bitte", weiße ich Karl an, bevor er aussteigt, zum Kofferraum geht, die  Einkaufstaschen mit den Aufdruck bekannter Nobelketten wie Gucci und Louis Vuitton auslädt und mir dann die Tür öffnet. Er reicht mir die Behandschuhte Hand und hilft mir auszusteigen. Ich lächle ihn dankbar an. Einst war Karl sicherlich äußerlich ein gut aussehender Mann gewesen. Durch Zufall habe ich sein Jahresbuch der Highschool Abschlussklasse gesehen. Damals war er sicher ein umschwärmter Mädchenschwarm gewesen. Aber eine Sprengfalle der Taliban hat seine linke Gesichtshälfte in eine Ruinenlandschaft verwandelt. Selbst nach zehn Operationen sieht Karls Gesicht aus, als hätte es jemand zuerst zerhackt und ins Feuer geworfen. Sein Anblick konnte kleine Kinder zum weinen bringen und das war keine Metapher. Aber mich stört sein zerstörtes Antlitz nicht, denn ich sehe das Schöne, was sich dahinter befindet.

"Danke, Karl!", sage ich während des Aussteigens zu ihm und meine es auch so.

"Ma´am!", erwidert mein Chauffeur und schließt hinter mir die Tür. Ich eile nun mit den Taschen  in der Hand durch die mir sich durch einen Türsteher öffnende Tür ins Innere des Gebäudes. Aus meinem Burberry Trenchcoat zücke ich eine Dollarnote, die ich dem Türsteher als Trinkgeld reiche. Karl fährt derweil den Wagen weg. Als ob ich hier zu Hause wäre, begebe ich mich auf gerader Linie zu den Fahrstühlen im hinteren Bereich des Foyer. Ein dicker Teppich dämpft meine Schritte. Eine Kabine ist im Erdgeschoss und ich drücke den Knopf für den fünften Stock. Im Spiegel der Kabine überprüfe ich kurz mein Aussehen und bin zufrieden mit der Erscheinugn die ich sehe. Es ist zwar etwas lästig, für eine Sitzung in ein Hotel zu gehen, wo ich doch über ein diskretes Studio für solche Spiele verfüge. Aber manche Kunden ziehen es eben vor, mich in einem Hotel zu treffen. Wie von einem Fünfsterne Hotel zu erwarten, ist schon die Ausstattung auf den Gängen mondän. Schließlich stehe ich vor 514. Meine mit echten Diamanten geschmückte Uhr von Cartier zeigt mir, dass ich zwei Minuten und fünfzehn Sekunden zu früh bin. Da ich mir angewöhnt habe, in einem Zeitrahmen von zwei Minuten zu früh bis zwei Minuten zu spät anzukommen, warte ich die fünfzehn Sekunden ab, bevor ich bestimmt an die Tür klopfe.

Mein Kunde ist schon da, hat sich frei gemacht und ist nur noch mit einem Bademantel des Hotels bekleidet, als er mir einen kurzen Moment später die Tür öffnet.

"Mistress Caro!", begrüßt er mich mit einem Diener und küsst den mir dargereichten Handrücken. Der Mann ist Anfang Vierzig, Fitnessstudio trainiert und Solarium gebräunt. Sein dunkles, einfach zurück gekämmtes Haar ist schon seit einigen Jahren auf einem stetigen Rückzug, was ihm eine hohe Stirn beschert, die ihm aber durchaus steht. Durch meine Pumps überrage ich ihn etwas, aber ohne meine zwölf Zentimeter hohen Absätze wäre ich kleiner als er.

"Pünktlich wie immer", merkt der Mann an, den man durchaus als attraktiv empfinden kann. Er spricht ein geschliffenes Englisch, dass seine gehobene Herkunft aus der Upper Class der New Yorker Eastside deutlich unterstreicht.

"Anstrengender Tag?", frage ich meinen Kunden, als ich meinen Taschen auf eine für Gepäck ausgelegte Halterung lege und sie öffne. Ich beginne eine Sitzung immer mit etwas Smalltalk. Zum einen um die Atmosphäre etwas zu lockern und zum anderen, zu erfahren, wie sich der Klient momentan fühlt. Dadurch bekomme ich ein Gefühl dafür, wie hart ich heute rangehen kann oder eben auch nicht.

"Durchaus Stressig", erwidert er und erzählt mir ein paar Details über das heutige Börsengeschehen. Ich weiß, dass dieser Mann als Hedgefond Manager im Jahr zwischen 20 und 40 Millionen Dollar verdient. So stand es jedenfalls einmal in einem Artikel eines renommierten Wirtschaftsjournals über ihn. Er hilft mir, mich aus meinem dunkelblauen Burberry Trenchcoat zu winden und hängt ihn auf. Darunter trage ich ein maßgeschneidertes, meine schmale Taille betonendes schwarzes Mieder aus weichem Nappaleder mit Pushupeinlage, welche meine natürlichen Brüste gut zur Geltung bringt. In regelmäßigen Abständen sind verchromte Nieten in Form von Rauten eingebaut. Im Schritt bedeckt ein schwarzer V-String von guter Qualität meine rasierte Scham. Auch wenn ich diese Tangas immer nur einmal trage, achte ich durchaus auf deren Qualität und bevorzuge hier Ware von Victorias Secret.

Ich schlüpfe aus meinen schwarzen Straßenpumps und ziehe andere der gleichen Art vom Designer Jimmy Choo an, die ich aus der entsprechenden Tasche nehme. Das geschieht aus hygienischen Gründen, da dieser Mann mir bald die Schuhe ablecken wird. Ich gebe ihn einen Beutel, die er zum Bett trägt, daraus entnimmt er Ketten, die später zur Fixierung dienen werden. Es spart Zeit und lenkt den Kunden kurz vor dem Beginn der Sitzung noch etwas ab, wenn er mir gewisse Vorbereitungen abnimmt. Manche Kunden sind reine Nervenbündel und solche Aufgaben dienen dazu, sie etwas runter zu bringen. Derweil lege ich zwei Näpfe auf eine runde Plane am Boden, fülle den einen mit etwas Milch und den anderen mit Keksen in Form von Hundeknochen. Dann rolle ich eine weitere Plane aus schwarzem Lederimitat auf der Mitte des Bettes aus, kontrolliere den Sitz der Ketten und lege danach die restlichen Utensilien bereit. Meine Kunde schlüpft nun aus dem Morgenmantel, hängt ihn ordentlich auf. Sein Glied ist schlaff, die Eichel aber schon leicht violett verfärbt. Wahrscheinlich hat er vor einiger Zeit schon einen Steifen gehabt, die aber inzwischen abgeklungen ist.

"Wollen wir beginnen?", frage ich.

"Mein Safeword für Abbruch der Szene heißt Gelb und für den vollständigen Abbruch Sitzung ist Rot. Ich stehe weder unter Drogen noch Alkoholeinfluss", antwortet er flüssig und fährt fort: "Ich gebe das Recht auf meine körperliche Unversehrtheit auf und begebe mich in die gestrengen Hände von Mistress Caro." Dieses Ritual habe ich von meinem ersten richtigen Meister übernommen, der mich in die wunderbare Welt des äußerst variantenreichen BDSM eingeführt hat. In der Szene hat er den Spitznamen "Mr. Safetie" bekommen, weil für ihn Sicherheit immer an erster Stelle steht. Auch für mich steht die Sicherheit meiner Kunden wie auch die meine an erster Stelle. BDSM ist nicht ungefährlich und selbst harmlos wirkende Praktiken wie Bondage können durch falsch gesetzte Knoten zu bleibenden Schäden führen. Ich helfe ihm nun, Arm und Beinmanschetten aus schwarzen Leder anzulegen und überprüfe dabei gleich, ob die Manschetten zum einen Rutschfest sitzen und zum anderen ihm nicht das Blut abschnüren. Dann lege ich ihm ein Hundehalsband mit Leine an. Als letztes packe ich seine Hände in schwarze Fäustlinge aus Leder.

"Bereit zum spielen?", frage ich meinen Kunden, falls er es sich anders überlegt haben sollte.

"Ich bin bereit, Mistress Caro", erwidert er.

"Gut. Drei, zwei, eins, die Sitzung beginnt!", gebe ich nun das Startsignal und straffe meine Haltung, wie es sich für eine gestrenge Herrin geziemt und fixiere meinen Sklaven mit einem strengen Blick, was ihn durchaus leicht erzittern lässt.

"Dann in Postion Eins, du Hund!", befehle ich mit schneidender Stimme und lasse drohend eine Hundepeitsche vor seiner Nase durch die Luft pfeifen.

Sofort geht der "Hund" in Position Eins. Mein Meister lehrte mich die Zwölf Positionen, die jede Sklavin zu beherrschen hat. Diese Positionen habe ich nun für mich und meine Kunden übernommen. Position Eins ist eine kniende Position mit gespreizten Schenkeln, die Unterarme ruhen dabei mit den Handflächen nach ober auf dem Oberschenkel. Der Oberkörper ist dabei aufrecht. Das ist praktisch die kniende Grundstellung. Mein Sklave trägt sein Kinn hoch, aber den Blick gesenkt. Ich habe ihm gelehrt, dass er sein Kinn voller Stolz erheben soll, aber seinen Blick voll Demut zu senken hat. Schäme dich niemals für deinen Fetisch, auch das hat mich mein Dom gelehrt. Leider führt BDSM immer noch ein Schattendasein. Während Homosexualität in den meisten nördlichen Bundesstaaten der Ostküste der USA inzwischen halbwegs toleriert wird, ist BDSM immer noch das Schmuddelkind, das höchsten zum Hausfrauenporno in Form von 50 Shades of Grey taugt, was ich inzwischen für eine für die Szene eher schädliches Machwerk halte, da es einfach BDSM auf wenige Aspekte reduziert und durchaus auch ein falsches Bild vermittelt.

"Braver Hund!", lobe ich ihn, da die Position fehlerfrei ist und streichle ihn sanft über sein Haupt. Ich fühle seine Haare, die sich weich und schmiegsam anfühlen. Hund hechelt erfreut.

"Position Drei, Hund!" Sofort lässt sich mein Sklave nach vorne fallen, streckt seinen Arsch in die Höhe und ist jetzt auf allen vieren. "Vorwärts!" Er setzt sich in Bewegung und ich halte ihn an der Leine quasi neben mich. Nun ist es Zeit, ihm sein Schwänzchen zu verpassen. Ich habe drei Analplugs mit entsprechenden Hundeschwänzchen vorbereitet. Zum einen die Größe, die wir letztes mal verwendet haben und je eine Größe kleiner oder größer, falls mein Kunde eine andere möchte.

"Wähle, Hund!" Wieder fährt meine Hundepeitsche pfeifend an seinem Gesicht vorbei und zeigt mit dem Lederstück an der Spitze auf die Plugs. Hund schnüffelt scheinbar an den schwarzen Plugs aus vulkanisiertem Kautschuk und stupst schließlich den größten an. So einen großen habe ich diesen Kunden noch nie verpasst. Seit einigen Monaten hat er mich unregelmäßig gebucht und haben mit der Stufenweisung Dehnung seines Anus begonnen. Die Rosette ist der stärkste Muskel des Menschen und muss ganz vorsichtig langsam erweitert werden. Ich überschlage kurz das Risiko einer Überdehnung oder gar eines Risses und komme zu dem Schluss, dass mein Kunde durchaus schon weit genug ist, auch diese Größe mit der notwendigen Obacht aufzunehmen.

"Bist du dir sicher, Hund?", frage ich trotzdem nach, nicht, dass er nur die Größe verwechselt. Er stupst ein winselndes Geräusch ausstoßend ein weiteres mal mit der Nasenspitze den Plug an, nimmt ihn dann schließlich zwischen die Zähne und lässt ihn vor meine Füße fallen. Nun gut, mein Kunde hat sich für eine weitere Stufe in unserem Spiel entschieden. Bei dieser Art von Geschäftsbeziehung ist der Kunde mein König, da unser Verhältnis rein geschäftlich ist, da ich nur seine Domina und nicht seine Domme bin.

Also greife ich mir den Plug und füge dem schon vorhandenen Speichel eine großzügige Menge Gleitmittel hinzu. Natürlich könnte ich seine Qualen dadurch steigern, ihn nur mit Speichel benetzt in seinen Arsch zu schieben. Aber auch hier gilt es, gewisse Grenzen zu wahren. Und bei einer Steigerung des Durchmessers von einem Plug zum nächst größeren ist es nicht ratsam, beim ersten Versuch alles andere als äußerst großzügig mit dem Gleitmittel zu sein.

"Position Zwei, Hund! Und schiebe deine Arschbacken auseinander." Normalerweise ist Position Zwei dass sich der Sub aus Position Drei nun mit der Brust auf den Boden drückt, die Arme weit nach vorne an den Handgelenken überkreuzt, dabei schiebt er seinen Arsch so weit wie möglich in die Höhe. Position Zwei wird meist für das Bearbeiten der Pobacken mit dem Flogger, Gerte oder Rohrstock benutzt. Hund kommt sofort meinem Befehl nach und öffnet mit seinen Pfoten soweit wie möglich sein Arschloch.

"Entspann dich, Hund!" befehle ich und unterstreiche meine Aufforderung mit einem sehr leichten hieb genau in seine Ritze hinein. Der Schlag ist sanft und ohne Kraft, da mein Bottom dort nicht aufgewärmt ist und er sich als verheirateter Mann und Familienvater sich keine Striemen oder gar Markierungen erlauben kann. Trotzdem zuckt er durch die bloße Berührung mit dem dünnen Klatscher der Hundepeitsche zusammen. Natürlich ist das keine normale Hundepeitsche, sondern hat einen etwas breiteren Klatscher aus weichem Nappaleder, dessen Ecken alle mit Radien versehen sind. Ich lasse ein paar weitere, eher symbolische Hiebe meiner scharf gesprochenen Aufforderung folgen, die ihn leicht aufstöhnen lassen. Das tut ihm nicht wirklich weh, aber das klatschende Geräusch der Aufschläge lassen die Wirkung und auch seine Lust steigern. Schließlich bin ich zufrieden mit dem Grad der Spreizung seines Anus und lasse gesammelten Speichel aus meinem Mund aus großer Höhe in sein Rektum tropfen. Das gefällt Hund und stöhnt lustvoll auf. Das ist sein Ding und lässt seine Männlichkeit entsprechend anschwellen. Nach dem Speichel tröpfel ich ich bewusst langsam weiteres Gleitmittel hinein. Schließlich bin ich zufrieden und gehe nun leicht in die Hocke, um so besser den Plug positionieren zu können.

Dieser Plug aus Gummi hat einen ordentlichen Durchmesser und selbst der innere Ring ist schon eine Herausforderung. Also heißt es, hier äußerst behutsam vorzugehen und beginne langsam den Plug ihn in einzuführen. Recht schnell füllt es ihn aus, dehnt den Ring weiter. Sorgfältig achte ich auf seine körperlichen Reaktionen. Anfänger überschätzen sich leicht und wollen auch zeigen, was für leidensfähige Bottoms sie doch sind. Und dieser Kunde ist noch ein Anfänger, der sich erst jetzt dazu überwunden hat, seine sexuellen Fantasien in die Wirklichkeit umzusetzen.

Mit leichten drehenden Bewegungen führe ich ihn mit sanftem, aber stetig anwachsenden Druck in ihn hinein. Hund beginnt leicht zu winseln, da der Durchmesser schließlich anspruchsvoll zu nennen ist. Aber dann komme ich mit sanften Druck über den Punkt und der Plug flutscht mit einem saugenden Geräusch in ihn hinein. Lustvoll stöhnt mein Kunde nun auf, während sein Gummischwänzchen in Form einer Hunderute nach oben zeigt. Für einen Moment fürchte ich schon, dass er abspritzt, denn sein Schwanz ist hart und die Eichel glänzt im satten Violett. Aber zum Glück ist das nicht der Fall. Die Herausforderung beim dominieren von Männern ist, dass sie innerhalb der gebuchten Zeit letztendlich nur einmal können. Nur in Ausnahmefällen können sie mehr als einmal hintereinander abspritzen. Ist die Ladung verschossen, ist der Spaß fast schon vorbei. Es ist dann immer schwer, die verbliebene Zeit der Sitzung mit etwas anderem als reden und smalltalk zu füllen. Klar kann ich als Domina meinem Bottom immer irgend eine Aufgabe geben. "Leck mir die Schuhe!" "Reinige mein Rektum mit deiner Zunge!" Aber dadurch, dass der Kunde unmöglich in der Zeit wieder einen hoch bekommt, hat er auch nur wenig Spaß daran. Und hier gilt, der Kunde ist König!

"Das hast du fein gemacht, Hündchen! Ein ganz lieber bist du!", lobe ich also meinen Bottom und streichle ihn, wie ein Kind einen Welpen herzen würde. Bei dieser Art von Petplay ist es meinem Kunden wichtig, eine gesunde Mischung aus Strafe und Zuneigung zu bekommen. Hund japst begeistert und hechelt. Nun ist es Zeit, ihn an der Leine zu nehmen und etwas spazieren zu führen. Von außen betrachtet muss es unglaublich lächerlich wirken, wie er auf allen vieren nun neben mir hertrottet, hier und da an etwas schnüffelt, bis ich an der Leine ziehe und ihn zur Bewegung auch mit einem ganz leichten Hieb mit der Hundepeitsche animiere. Ich lasse ihn auch mehrmals auf das Bett springen, bzw. klettern und scheuche ihn wieder herunter.

"Feiner Hund!", lobe ich ihn und nun folgt etwas Spiel mit einem quietschenden Gummiknochen, der er apportieren darf, nachdem ich in von der Leine gelassen habe. Sprich ich werfe den Knochen in einer Ecke und Hund holt ihn mit den Zähnen zurück. Schnell merke ich, dass mein Kunde diesem Spiel schon recht bald gelangweilt ist, da er nun an meinen Schuhen anfängt zu schnüffeln.

"Meine Schuhe sind schmutzig, lecke sie sauber, Hund!", gebe ich ihm die Freigabe für dieses Spiel. Das ist zwar ein Topping from the Bottom, aber da mein Kunde dafür mehrere tausend Dollar bezahlt, bestimmt letztendlich er, was wir in der Sitzung alles machen. Als seine Domme würde ich anders reagieren als seine Domina und ihm auf seinen Platz weisen. Ich würde ihn fest an den Haaren packen, seinen Kopf zu Boden pressen und ihn in Postion zwei befehlen. Dann aufstehen, meine Fußspitze auf seinen Nacken stellen und seinen hoch aufragenden Arsch so lange mit der Hundepeitsche bearbeiten, bis er in einem satten Rot erstrahlt. Aber diese Art von Spiel würde sichtbare Spuren hinterlassen und die Markierungen würden sich nur schwer seiner Frau erklären lassen.

Für die meisten Laien ist eine weibliche Herrin im BDSM immer eine Domina. Aber eine Domina ist eine Professionelle, die Geld für ihre Dienste nimmt. In meinem Fall sind das zweitausend Dollar die Stunde, Plus eine feste Pauschale von 1250 Dollar. Eine Domme dagegen ist das weibliche Gegenstück zu dem klassischen männlichen Dom. Eine Amateurin, die Lust daraus zieht, ihren Partner oder Partnerin zu dominieren. Mir macht dominieren durchaus großen Spaß, auch wenn Petplay nicht zu meinen Favoriten gehört.

Mit großer Begeisterung beginnt er nun an meinen Pumps zu schlabbern. Das gefällt ihm und er schwenkt enthusiastisch seine Rute. Das der Fetisch meines Kunden, nicht er meine. Natürlich gebe ich lobende Kommentare ab und weise ihn auf Stellen hin, die noch auf Hochglanz gebracht werden müssen. Mein Job als Domina ist es, meinen Kunden zufrieden zu stellen und dabei die Illusion zu erschaffen, dass er das was er da tut nur aus dem Grund tut, um mir, seiner Herrin zu gefallen. Und nicht, weil es sein Fetisch ist und ihm einer dabei abgeht.

"Hast du fein gemacht, Hündchen!", lobe ich ihn und verspielt dreht er sich auf dem Rücken und kraule seinen Bauch, was Hündchen mit einem freudigen Japsen quittiert. "Ja, ein ganz feiner bist du."

"Hat Hündchen nun Lust auf sein Fresschen?", frage ich, da es nun mehrere Möglichkeiten gibt, dass Spiel weiter zu führen. Als Domme würde ich es ihm einfach befehlen, aber als Domina muss ich sehr viel stärker auf seine Bedürfnisse eingehen. Er ist der Kunde und ich seine Dienstleisterin. Ein Umstand, den ich niemals vergessen darf, wenn ich meine Kunden halten will. Nur wenige können mich leisten und ich kann nicht inserieren. Ich lebe praktisch nur von Mundpropaganda und Weiterempfehlungen.

"Wuff!", meint Hund, stellt sich auf alle Vieren und eilt zu seinem Napf. Die nächsten fünf Minuten schaue ich zu, wie ein erwachsener Mann auf allen Vieren krabbelnd äußerst mühsam Milch aus einem Hundenapf schlabbert und dabei eine nicht unerhebliche Sauerei anrichtet. Deswegen hat ich auch eine saugfähige Plane darunter gelegt. Danach geht er zum anderen Napf und schnappt sich ein paar der Kekse in Hundeknochenform. Während ich meinen Kunden beobachte, bereite ich mich auf die nächste Stufe des Spiels vor. Ich denke zurück an die Tage meiner Sklavenerziehung, als ich mich in die gestrengen Hände meines Doms begeben hatte, der aus einer White Trash einen Diamant geformt hat. Ich bin das, was man in der BDSM Szene eine Switcherin nennt. Was nichts weniger heißt, dass ich mich an jedem Ende der Peitsche wohl fühle. Schon nach wenigen Minuten ist mein kleines Höschen nass, während ich mich daran erinnere, wie es sich angefühlt hat, ihn in mir zu haben. Von der Decke hängend, gehalten von ein paar Seilen, die sich in mein Fleisch schnürten. Und wie es sich angefühlt, hat, die Singletail zu schmecken. Die Peitsche, welche in unserem Teil der New Yorker Szene nur der ausgebildeten Sub und dem erfahrenen Dom vorbehalten ist. Natürlich kann jeder eine Peitsche schwingen, aber sie so akkurat einzusetzen, dass die Treffer nur rote Streifen und keine blutigen Striemen hinterlassen, ist eine Kunst für sich.

Hund ist nun satt und kommt hechelnd auf mich zu. Übermütig stupst er nun mit seinem Gesicht an meinen Schritt. Das gehört zum Spiel und zu seiner Fantasie.

Nakagos wirre Gedanken

Hier beginnt die Sitzung mit etwas Petplay, wird sich aber im nächsten Kapitel noch steigern. Dies ist praktisch Livi bei ihrer täglichen Arbeit als Domina. Man erfährt zwar recht wenig neues, aber ich denke, es dürfte halbwegs interessant sein, sie bei der Arbeit zu beobachten.

Vielen herzlichen Dank für die gleich drei lieben Reviews, die drei Empfehlungen und die vielen Favos.
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