Krieger des Lichts

von Cedar
GeschichteFantasy, Übernatürlich / P16
09.11.2019
17.01.2020
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Kapitel Eins.
MorgenGrauen.

Gähnend streckte Hagane Kotetsu die Glieder: die Nacht schien heute gar kein Ende nehmen zu wollen. Er konnte seine Augen jetzt kaum noch offenhalten und bis zur Wachablösung dauerte es immer noch gut zwei Stunden.
Schon seit Sonnenuntergang maskierte ein dicker Mantel aus Wolken jeden Zentimeter des Himmels. Trüb und grau wölbte er sich in dieser Nacht über die Wälder vor Konoha, ohne etwas von seiner üblichen Weite, seiner Unendlichkeit zu zeigen.
Kotetsu glaubte beinahe, nur die Hand ausstrecken und zugreifen zu müssen, um mit einem kurzen Ruck Mond und Sterne zu befreien, deren silbriger Schimmer sich heute Nacht hartnäckig hinter den düsteren Wolken verborgen hielt.
Ohne ihr mattes Funkeln am Himmel gab es außer der Öllampe, die munter zwischen ihm und Izumo flackerte, nichts, was der Dunkelheit Einheit gebieten konnte.
Mit unstillbarer Gier fiel sie über die Welt her, vertilgte Konturen und Farben restlos von der Erdoberfläche und ließ dabei nichts weiter als formlose, zuckende Schatten zurück. Zwischen Himmel und Erde gab es keine Grenze mehr. Alles versank in Dunkelheit und alles verwandelte sich in Dunkelheit.
Kotetsu fröstelte leicht, als ein frischer Windstoß die Bäume zum Rauschen brachte.
Izumo neben ihm hingegen schien weder den kühlen Wind noch die rauschenden Blätter wahrzunehmen: er schlief und saß dabei kaum noch auf seinem Stuhl, sondern hing zwischen den Armlehnen. Dabei lag sein Kopf überstreckt im Genick, sodass ihm der Kiefer weit offenstand. Speichel rann aus seinem Mundwinkel und tropfte an seinem Kinn hinab.
Mit jedem Atemzug wichen kleine Nebelwolken aus ihren Mündern und stiegen träge zum Himmel auf.
Blinzelnd blickte Kotetsu ihnen hinterher und beobachtete, wie sie in die graue Dunkelheit über seinem Kopf empor schwebten, bis der Wind sie fort wischte.
Im Osten erwachte unterdessen allmählich der Tag: weit, weit entfernt am Horizont brach ein einsamer Lichtstrahl über die Wipfel der Bäume hinweg und tauchte einen schmalen Streifen Land in bleiche Helligkeit.
Die Bäume erhielten langsam wieder ihre gewohnte Gestalt zurück. In zahlreichen Grauschattierungen hoben sie sich von der einheitlichen Schwärze der Nacht ab.
Zwischen den Stämmen erhoben sich Nebelschwaden vom Boden; ähnlich den kleinen Wolken, die aus Kotetsus und Izumos Mündern aufstiegen, mit dem Unterschied, dass die Schleier im Unterholz viel massiver wirkten. Nicht wie aus Wasserdampf, sondern fast schon gegenständlich.
Geisterhaft wanden sie sich um die Stämme, setzten sich in die Furchen der Baumrinden, krochen unter Wurzeln hindurch und kletterten hinauf in das Geäst der Blätterkronen.
Es war, als versuchten die trüben Schwaden längst vergessene Erinnerungen wieder zum Leben zu erwecken, um sie Kotetsu zu zeigen. Die Art, wie sie sich mit jedem Augenblick neu formierten, erschufen für den Hagane die Illusion eines Willens, der dem Nebel innezuwohnen schien.
Ein Wille, mächtig genug, den Verstand des Ninja zu überwältigen und ihn mit sich fortzunehmen, um ihn in ein gespensterhaftes Nebelwesen zu verwanden, dessen Seele auf ewig dazu verdammt war, ruhelos umher zu wandern. Er glaubte beinahe, jenen Willen rufen zu hören...
Kotetsu stutzte.
Wie der Nebel wohl klingen würde, wenn er eine Stimme hätte?
Männlich, vermutlich. Und alt. Schrecklich alt; immerhin gab es den Nebel schon seit Anbeginn der Zeit und wenn er eine Stimme hätte, so gäbe es diese wohl auch schon seit Anbeginn der Zeit. Sie wäre also ausgedünnt und schwach von all den vielen Worten, die sie in all der langen Zeit schon gesagt hatte. Sie würde düster klingen, und rau; rau wie das Reiben von Schmirgelpapier auf Holz und düster wie patschende Schritte auf regennasser Straße in der Nacht.
Kotetsu!
Kotetsu war nicht wirklich überrascht zu hören, dass tatsächlich jemand (oder etwas) seinen Namen rief. Er hatte schließlich darüber nachgedacht, wie der Nebel klingen könnte. Da erschien es ihm nur logisch, sich diesen Klang nun auch vorzustellen.
Kotetsu!
Dass seine Überlegung und seine Vorstellung jedoch so weit auseinander klafften, überraschte ihn sehr wohl.
Kotetsu!
Denn da sprach die Stimme einer Frau zu ihm, die klang wie eine Melodie – weich und zärtlich, klar und...
Kotetsu!
...silbern. Kotetsu hatte nie darüber nachgedacht, wie Silber wohl klingen mochte. Oder ob es das überhaupt tat. Aber als die Stimme aus dem Nebel nach ihm rief, schien ihm plötzlich einzuleuchten, wie das Metall klingen musste. Obwohl er sich das nie gefragt hatte.
Kotetsu!
Der Ruf wurde lauter. Und als er lauter wurde, merkte Kotetsu, dass er ihn gar nicht mit den Ohren hörte, sondern mit jeder Faser seines Körpers spürte – in seinem Herzen, hinter seiner Stirn, auf seinen Lippen.
Kotetsu!
Kotetsu stand auf und stolperte ein paar Meter von Izumo und ihrem Wachposten weg.
Hilfe, Kotetsu!
Der Nebel wurde noch gegenständlicher. Wie ein kontrahierendes Herz verdichtete er sich in einem kleinen, weißen Wirbel, um drei Atemzüge später in einer Welle aus blauem Licht zu explodieren.
Die hellen Strahlen nahmen Kotetsu die Sicht. Der Boden entglitt seinen Füßen. Er stürzte, ohne den Aufprall zu spüren.
Es dauerte, bis sich seine Augen wieder von der unerwarteten Helligkeit erholten.
Deshalb wollte er ihnen zunächst auch nicht glauben, als sie plötzlich vor ihm stand, diese Gestalt. Er blinzelte, in der Hoffnung, den unwirklichen Anblick so vertreiben zu können.
Vergeblich. Sie wollte nicht weichen.
Ihr Gesicht war ohne Konturen, wie eine Maske. Zwei leere, schwarze Höhlen klafften dort, wo normalerweise die Augen saßen. Nase und Mund fehlten.
Sie hatte pechschwarzes Haar. In beinahe bodenlangen, seidenfeinen Strähnen wand es sich um das Gesicht und den Körper der Gestalt, als ob es lebendig wäre. Blaue Flammen, vier an der Zahl, umschwebten die Erscheinung.
Sie hob einen Arm und streckte ihn in Kotetsus Richtung aus. Der weite Ärmel ihres weißen Kimono verbarg dabei ihre Hand.
Komm' zu mir. Bitte - hilf mir.
Kotetsu rappelte sich wieder auf und ging auf die Gestalt zu. Sein Körper fühlte sich fremd an. Wie ferngesteuert.
Ganz automatisch streckte er seine Hand nach ihr aus und berührte sie, diese Geisterfrau. Ihr Ärmel löste sich sofort auf, zerfiel einfach in Nebel. Auf Kotetsus Haut anfühlte sich die Berührung an wie ein Kuss von kalten Lippen. Die Härchen auf seinem Körper stellten sich auf.
„Wobei soll ich dir helfen?“, flüsterte er; aus Angst, er könnte das Nebelwesen erschrecken.
Folge mir.
Es dämmerte ihm. „Du bist der Wille des Nebels, oder? Du kommst, um mich zu holen.“
Folge mir.
Und tatsächlich, Kotetsu folgte ohne weitere Fragen zu stellen. Die Gestalt schwebte voran.
Ja, schwebte: unter dem Saum ihres Kimonos schritten keine Füße über den Boden hinweg.
Genaugenommen gab es diesen Saum gar nicht. Die Gestalt verblasste zum Boden hin und war von den Knien abwärts nur noch eine Wolke.
Doch nichts von alledem beunruhigte Kotetsu. Die blauen Flammen lenkten ihn zu sehr ab. Für ihn waren sie so faszinierend wie schimmernde Seifenblasen für ein kleines Kind.
Die Geisterfrau schlug den Weg Richtung Osten ein, weg von Konoha und in die Morgendämmerung. Kotetsu folgte.
Die Gestalt verließ die Straße, schwebte durchs Unterholz. Kotetso folgte.
Äste brachen unter seinen Füßen. Dornen zerkratzten ihm die Hände und das Gesicht. Er strauchelte immer wieder, weil er nicht darauf achtete, wohin er ging und deshalb in kleine Erdlöcher trat oder über emporragende Wurzeln stolperte. Nichts davon nahm er wahr. Da war nur noch die Geisterfrau mit dem wehenden, schwarzem Haar und ihren vier blauen Flammen
Kotetsu folgte ihr wer weiß wie weit und blieb erst stehen, als sich das Dickicht aus Bäumen, Sträuchern und Wurzeln zu einer Lichtung teilte.
Der Nebel war hier dichter denn je, sodass Kotetsu die Geisterfrau nur noch wegen ihrer blauen Flammen ausmachen konnte. Sie verweilte.
Hilf, mir!, rief sie immer wieder.
„Wobei?“, fragte Kotetsu in ihre Rufe hinein, aber konnte sich selbst nicht hören.
Vorsichtig, weil er im Nebel seine eigenen Füße nicht sah, tastete er sich Schritt für Schritt vorwärts, zu den blauen Lichtern hin. Erst als er keine Armlänge mehr von ihr entfernt war, entdeckte er sie.
Nicht die Gestalt. Sondern die junge Frau am Boden, über der sie schwebte.
Hilf mir!
Kotetsu schnappte erschreckt nach Luft und presste sich instinktiv die Hände auf die Ohren. Dieser letzte Ruf war kein Ruf mehr, sondern ein Schrei. Nicht länger weich oder zärtlich, klar oder silbern, sondern einfach nur entsetzlich. Schlimmer als Fingernägel, die über eine Tafel kratzen.
Noch lange hallte dem Schrei ein mehrstimmiges Echo nach, das Kotetsu wieder nicht mit den Ohren hörte, sondern mit jeder Faser seines Körpers spürte.
Es tat schrecklich weh. So sehr, dass er schreien wollte, aber zu sehr, um dafür Luft holen zu können. Er sank in die Knie.
Die Gestalt und ihre blauen Flammen wirbelten um ihn herum. Ihr konturloses Gesicht war zur grausigen Fratze verzogen. Sie umkreiste ihn so schnell, dass er sie überall sah: ein verzerrter, schwarz-weißer Schweif, in dem immer wieder die konturlose Maske ihres Gesichtes auftauchte.
Kotetsu schloss die Augen, aber das half nicht. Er sah sie immer noch in der Dunkelheit hinter seinen geschlossenen Lidern.
Erst als ein plötzlicher Windstoß sie davontrug, kehrte Ruhe ein.
Nur mit viel Überwindung wagte Kotetsu es, die Augen aufzuschlagen und seine Hände sinken zu lassen. Er hörte sein eigenes Blut rauschen, so heftig klopfte sein Herz. Tränen stiegen ihm in die Augen und er zitterte.
Atemlos richtete er seinen verschleierten Blick auf die junge Frau am Boden, zu der die geisterhafte Gestalt ihn geführt hatte.
Er konnte ihr Gesicht nicht sehen, denn das Mädchen lag auf dem Bauch mit dem Hinterkopf zu ihm. Wie ein Schleier verdeckten die Strähnen ihres langen, kupferroten Haars ihren Körper.
Das regelmäßige Heben und Senken ihres Rückens war das einzige Zeichen von Leben in ihr.
Kotetsu!
Kotetsu zuckte zusammen. Zögerlich hob er eine Hand und strich mit den Fingern vorsichtig ein paar der roten Strähnen zur Seite: sie fühlten sich ganz weich an.
„Ich bin doch da“, murmelte er, fasziniert von dem Anblick, den das zur Seite gestrichene Haar enthüllte. Mit der freien Hand wischte er sich die Tränen aus dem Gesicht „Du brauchst nicht mehr nach mir zu rufen.“
„Kotetsu!“
Die Stimme veränderte sich. Sie wurde tiefer, rauer – kurz männlich. Und, vertraut. Besorgt. Aufgeregt.
„Izumo...?“
Kotetsu stöhnte auf und griff sich an die Stirn. Seine Sicht neigte sich – nach rechts, nach links. Seine Sinne erwachten wieder zum Leben.
Er roch die Sporen junger Waldpilze, die nahe der Baumwurzeln am Rande der Lichtung trieben.
Er roch das würzige Aroma wilder Kräuter, die zwischen den Grashalmen sprossen.
Er roch Moos und süßliches Harz.
Er hörte das gurgelnde Plätschern eines Baches, der unweit dieser Lichtung fließen musste.
Er hörte den Wind, der verheißungsvoll durch die Baumwipfel strich.
Und er spürte Nässe. Nässe von Tau und von Schweiß, die auf seiner Haut und in seiner Kleidung steckte. Seine Zähne klapperten. Ihn fror.
„Was ist denn los mit dir? Wer ist das?“
Izumos Stimme klang seltsam verzerrt. Für Kotetsu hörte sie einen Halbton höher als sonst und ein metallisches Echo folgte ihr.
Verwirrt sah Kotetsu von Izumos Gesicht zum bewusstlosen Mädchen, dann wieder zurück zu Izumo. Er war wie gelähmt.
„Ich weiß es nicht…“, murmelte er und würgte leise. Sein Magen zog sich schmerzhaft zusammen.
„Kotetsu!“, rief Izumo aus, als dieser kippte.
Über ihnen färbte der Morgen den Himmel allmählich blutrot…
__________


﴾Einleitung﴿

Dem aufmerksamen Leser und fleißigem fanfiktion.de-Besucher wird aufgefallen sein, dass dieses Kapitel die letzten zwei Tage im Naruto FF-Bereich zu finden war, aber nach einem ausführlichen Mail-Austausch hat mich eine bestimmte Person dazu ermutigt, dieses Projekt in eine MMFF umzuwandeln, obwohl ich davor ehrlich gesagt ziemlich große Angst habe. Bisher habe ich mich nämlich bei dieser Art von Projekt nicht als besonders geschickt erwiesen, aber dank dem ausführlichen Mail-Austausch bin ich guter Hoffnung, dass es dieses Mal anders wird, weil ich gerade aus dem letzten Projekt dieser Art viel gelernt habe und nun umsetzen kann.

﴾Plot﴿

Meine erste große Literatur-Liebe war “Lord of the Rings”, weshalb Fantasy, insbesondere High Fantasy, bis heute einen besonderen Platz in meinem Herzen hat und das soll aus dieser Geschichte werden: High Fantasy in Naruto. Wie? Dazu möchte ich nicht allzu viel verraten, aber so viel: die Ninja-Welt kommt in Kontakt mit einer Dimension, die ihr im Laufe dieser Geschichte kennenlernen werdet, indem Charaktere aus der fremden Dimension in der Welt von Naruto landen und umgekehrt, woraus sich nachvollziehbarerweise eine Menge Wirrungen ergeben -Kulturschock und neue, dunkle Bedrohungen inklusive.
In diesem Zusammenhang könnt ihr ja mal über die Frage nachdenken, was wohl aus dem Vater von Hagoromo und Hamura wurde. Ich weiß, der Anime hat dazu was veröffentlicht, aber da ich den Anime schon seit Asumas Tod nicht mehr verfolge und danach nur noch den Manga gelesen habe, existiert diese Storyline für mich nicht und ich habe mir eine ganz eigene Version dieses Charakters, seiner Beziehung zu Kaguya und der Geschichte der beiden überlegt. Und ganz ehrlich, ich hab’ die Geschichte von Kaguyas Partner auf Narutopedia recherchiert: meine Version ist wesentlich besser und spannender.

﴾Die Charaktere﴿

Die Suche nach Charakteren erfolgt in zwei Phasen.
Phase I: Charaktere aus der Naruto-Welt.
Mit der Welt der Ninja sind wir alle vertraut und haben entsprechend genug Wissen, um Charaktere zu entwerfen. Was ich genau mit denen anstelle, wird sich zeigen: vielleicht werdet ihr in eine andere Dimension gerissen, vielleicht bekommt ihr es mit Besuchern aus der anderen Dimension zu tun. Ihr könnt ein Ninja sein, ihr könnt aber auch ein Zivilist mit einem gewöhnlichen Beruf wie Schneider sein - I don't care.
Phase II: Charaktere aus der “anderen Welt”.
Ja, ich brauche auch Charaktere aus der “anderen Welt”. Bevor ich die Anmeldung für diese Charaktere öffne, sollt ihr diese Welt erst mal ein bisschen kennenlernen. Klar, ich könnte so Wikipedia-artige Artikel über diese Dimension schreiben und euch anhand von diesen Charaktere entwerfen lassen, aber ich müsste verdammt viel spoilern und würde viel Erlebnis kaputt machen. Durch die Augen der Naruto-Charaktere, die in die “andere Welt” gelangen, und dieses einen, den ich bereits in die Naruto-Welt geschickt habe, werdet ihr hoffentlich genug über die “andere Welt” lernen, um Charaktere zu entwerfen, die aus dieser stammen: Lebensweise, die Magie (es ist Fantasy, natürlich gibt es dort Magie) etc. Kann aber ein paar Kapitel dauern, bis ihr genug über die andere Dimension erfahrenhabt.

﴾Regeln und Anmerkungen﴿

1.)  Bitte NUR anmelden, wenn ihr vorhabt, die Geschichte auch länger als zwei Kapitel aktiv zu verfolgen. Und mit “aktiv verfolgen” meine ich durchaus kommentieren… Auch das erste Kapitel... Da steckt sehr viel Arbeit drin...
2.)  VOR EINSENDUNG DES STECKBRIEFES bitte einen kurzen Charakterumriss einsenden: “Ich möchte einen männlichen/weiblichen Charakter erstellen, der …” oder welches Schema euch auch beliebt. Ein, zwei Sätze reichen, sie sollen mir aber vermitteln,welche Idee hinter dem Charakter steckt. Betrachtet diesen Charakterumriss als Teaser bzw. Pitch und gestaltet ihn so, dass ich neugierig auf den Charakter werde. Ich entscheide schon beim Umriss, ob ich den Charakter näher kennenlernen möchte oder nicht. Anhand der Charakterumrisse treffe ich eine Vorauswahl und bearbeite nur die Steckbriefe der Charaktere, die mich in dieser Vorauswahl überzeugt haben. In diesem Zusammenhang: wartet meine Rückmeldung zu eurem Teaser ab(!) und schickt erst einen Steckbrief ein, wenn ich mein Okay gegeben habe. Fangt vorher am besten gar nicht an, ihn auszufüllen. Verwandtschaften und Beziehungen zu Canon-Charakteren sind grundsätzlich gestattet, aber bei diesem Charakterumriss bereits ankündigen und mit mir absprechen.
3.)     Wie ausführlich ihr mit euren Steckbriefen seid, ist mir vollkommen egal. Stichpunkte sind okay, ebenso wie Fließtext. Wenn ihr der Meinung seid, bei der Beschreibung einer Persönlichkeit reichen drei Sätze, okay. Ich werde allerdings vielleicht anderer Meinung sein bzw. Ergänzungen vornehmen, wo ich sie für notwendig halte.
4.)     Achtet darauf, dass die Charaktere ausgewogen erstellt sind  und bedenkt, dass alles Konsequenzen hat: Erlebnisse beeinflussen die Persönlichkeit eines Menschen etc.
5.)     Alle Angaben im Steckbrief sind freiwillig! Wenn euch zu einem Punkt nichts einfällt, lasst ihn lieber frei, bevor ihr etwas seltsames hinschreibt. Wenn ich Lücken sehe, werde ich nachfragen, was denn das Problem war und gemeinsam finden wir bestimmt eine Lösung.
6.)     Sollte etwas unklar sein oder es andere Probleme geben, die die MMFF betreffen, habt ihr zwei Möglichkeiten: den Kopf auf die Tastatur schlagen und anschließend verzweifelt kreischend im Kreis rennen, oder die überaus liebenswerte und hilfsbereite Cedar fragen. Allen, denen es hilft, bietet sie sich außerdem zum Brainstorming an.
7.)     Es ist möglich, dass ich euch immer mal wieder zu euren Charakteren anschreibe, und auch noch Fragen habe, wenn die Geschichte schon läuft. Unsere Zusammenarbeit endet mit dem Einsenden des Steckbriefes noch lange nicht ;)
8.) Ich habe vor, die Geschichte auch auf anderen Platformen zu veröffentichen. Ich werde natürlich Credit für die eingesendeten Charaktere geben, aber jeder, der einen Charakter einsendet, erklärt sich auch damit einverstanden.
9.) Die Auswertung der Charaktere erfolgt mit Google Docs: ihr bekommt einen Link mit eurem Steckbrief und In-Text-Kommentaren zugeschickt. So mache ich das inzwischen beim Betalesen und Feedbackgeben zu Geschichten und finde, davon profitieren alle Parteien. Kleiner Zusatz: es dürfen nur die Leute Feedback erwarten, von denen auch ich Feedback bekommen habe - als kleiner Anreiz. Feedback geben kann ich nämlich gut, die Uni hat mich  sogar ein Jahr lang dafür bezahlt.
10.) Take your time. Ich hab’s nicht eilig: lieber warte ich und habe gut durchdachte Charaktere.
11.)  Ich behalte mir vor, diese Liste bei Bedarf zu ergänzen.

﴾Der Steckbrief﴿

(kursiv Geschriebenes bitte durch die eigenen Antworten ersetzen)

P R O F I L
Username: zwecks Übersichtlichkeit – so erkenne ich gleich, von wem der Charakter ist und komm' gar nicht erst in die Verlegenheit, es zu vergessen
Name: falls der Charakter keinem bekannten Clan entstammt, bitte auf die Phonetik achten – 'Müller' passt einfach furchtbar schlecht in die Ninja-Welt.
Vorname: so lange es vom Klang her zum Manga passt, ist mir die Sprache egal. Dann sind natürlich auch Eigenkreationen gestattet.
Alter:: von 14 bis ins hohe Alter ist theoretisch alles möglich.
Geschlecht:
Herkunft: Die komplette Ninja-Welt ist von den Rissen in den Grenzen zwischen den Dimensionen betroffen, auch wenn ich Konoha als Startpunkt gewählt habe. Also ist es egal, woher eure Charaktere stammen. Aber bitte kein munteres Umsiedeln zwischen den Dörfern bei Ninja. Beim letzten Mal habe ich fünf Charaktere zugeschickt bekommen, die aus Kiri (oder sonst woher kamen), aber irgendwann beschlossen haben, dass sie in ihrer Heimat nichts mehr hält und sie deswegen nach Konoha ziehen könnten. Ich glaube nicht, dass es so einfach ist: so wie ein deutscher Soldat nicht einfach der amerikanischen Army beitreten kann, weil er Bock drauf hat. Ja, ja - Alianz und so. Im zweiten Weltkrieg haben Russland und Amerika auch zusammen gegen Deutschland gekämpft und sich ein paar Jahre später doch mit der Atombombe bedroht. Nachdem der große gemeinsame Feind besiegt ist, werden die Ninja vermutlich auch sehr schnell wieder zu altem Verhalten zurückkehren. Deswegen mag ich die Fortsetzung von “Naruto” überhaupt nicht, weil Kishimoto die Zukunft viel zu utopisch gestaltet hat. Von anderem Blödsinn abgesehen.
Rang/Beruf:: von Ge-Nin bis Anbu ist auch hier theoretisch alles möglich. Ist euer Charakter kein Ninja (was nebenbei bemerkt keine Pflicht, sondern nur ein Angebot ist - ich arbeite auch sehr gerne nur mit Ninja) hier alternativ den Beruf angeben und natürlich darauf achten, ob es das in der Ninja-Welt geben kann oder nicht. In der Naruto-Welt gibt es sowas wie Social Media-Manager vermutlich nicht
Geburtstag:: tt.mm. - reicht.

H I N T R G R U N D
Clan: es muss kein Canon-Clan gewählt werden – sollte ihr euch einen eigenen ausgedacht haben, diesen vorher mit mir besprechen und den Clan an dieser Stelle dann mit Geschichte beschreiben. Der Charakter muss aber auch nicht zwingend einem Clan entstammen.
Kurzbiographie:: was hat der Charakter erlebt, um zu dem zu werden, der er ist? - hier geht es also um seine Vergangenheit. Tat er sich in der Akademie schwer? Ist er bei irgendwelchen Prüfungen durchgefallen? Hat er jemand wichtigen verloren? Hat er am letzten Ninja-Krieg teilgenommen und/oder den Angriff von Kyubi miterlebt? Hat er besonderen Ruhm erlangt? Gibt es etwas, was er/sie bereut? Die Geschichte spielt außerdem nach dem Vierten Ninja-Weltkrieg: welchen Einfluss hatte dieser auf den Charakter? Bei Zivilisten entsprechend anpassen...
Familie:
- Mutter: alles, was es wichtiges über die Mutter zu wissen gibt – Name, Alter, ob tot oder lebendig, meinetwegen Aussehen, Charakter und Verhältnis
- Vater:: siehe Mutter

- Geschwister: sofern Vorhanden; siehe Mutter bzw. Vater
--> diese Liste darf/kann/soll nach Bedarf um die Unterpunkte „Tanten“/„Onkel“, „Cousins/„Cousinen“, „Partner“ (egal ob Freund/in, Verlobte/r, Ehepartner), „Kinder“ ergänzt werden


C H A R A K T E R
Sexualität: es geht um Menschen – Menschen können hetero sein, sie können aber genauso homo oder bi sein oder kein Interesse an erotischen Interaktionen haben. All das  hat Auswirkungen auf die Persönlichkeit.
Eigenschaften: wie gesagt, so ausführlich wie ihr es für nötig haltet...
Stärken: alles bedenken, was mit der Persönlichkeit zu tun hat - sozial, charakterlich, bestimmte Situationen, in denen sich die Stärken besonders zeigen etc.
Stärken: hier gilt dasselbe wie für die Stärken, nur anders herum – ich zähle auch Ängste zu Schwächen! In welchen Situationen gerät er leicht in Stress?
Vorlieben: alles, was dem Charakter Freude bereitet – welche Mensch mag er? Welche Farben? Welches ist sein Lieblingstier? Was findet er bei anderen Menschen attraktiv? Was tut er in seiner Freizeit? Und so weiter, und so weiter...
Abneigungen: alles, was dem Charakter den Tag vermiesen oder ihn pissig machen kann
Macken/Angewohnheiten: jeder hat sie – und wenn es nur Fingernägelkauen ist... ja, bin auch beeindruckt von so viel Originalität.

A U S S E H E N
Größe/Gewicht bitte in cm und kg angeben
Link bitte nur Anime, am liebsten im RPG-Stil – es ist keine Pflicht! Wer ein Bild hat, darf die folgenden Punkte auslassen. Schließlich habe ich Augen und kann sie benutzen. Sollte es Abweichungen geben (zum Beispiel bei der Haarfarbe), unter dem entsprechenden Punkt vermerken.
Statur: ihr kennt die typischen Adjektive ja alle – gedrungen, weiblich, hager, dünn, bliblablub...
Gesicht zu einem Gesicht gehören Kopfform, das Kinn, die Wangen, Mund, Augen, Nase...
Haar: Schnitt, Länge, Farbe, Struktur, Scheitel, Schmuck... Strähnchen? Gar keine Haare?
Besonderheiten: falls deinem Charakter Gliedmaßen fehlen, er gepierct oder tätowiert ist, Narben...
Kleidung:wer mir für jeden Anlass ein anderes Outfit beschreiben möchte, meinetwegen. Mir reicht aber auch eins vollkommen aus. Die meisten Charaktere in Naruto laufen schließlich auch immer in denselben Klamotten rum.

F Ä H I G K E I T E N
bei Zivilisten kann dieser Abschnitt gelöscht werden

Kampfstil: allgemeine Beschreibung – welche Distanz bevorzugt der Charakter? Ist er überhaupt gut? Kämpft er defensiv oder offensiv? Wo liegen im Kampf seine Stärken? Wo hat er Schwächen? Eher Nin-, Gen- oder Tai-Jutsu?
Element: höchstens zwei – bitte angeben ob aktiv oder inaktiv (beherrscht der Charakter schon Jutsu auf elementarer Ebene? Nicht jeder Ge-Nin kann das...)
Bevorzugte Jutsu: welche verwendet der Charakter am häufigsten? Hat er einen Vertrauten Geist? Beherrscht er medizinisches Nin-Jutsu? Fällt euch noch was ein?
Besonderheiten: alles, was für den Charakter speziell ist – bestimmte Waffen, Ninken, Kekkei Genkai, geheime Jutsu des Clans, irgendwelche Siegel...
Anderes: Talente, die einem Ninja nützlich sein können –  Menschenkenntnis, Beobachtungsgabe, Teamwork, Führungsqualitäten... Seid kreativ!