On the Road

von Pikachu26
GeschichteFreundschaft / P12
09.11.2019
09.11.2019
4
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"Ich bin Zuhause!" Lara hängte ihre Jacke an der Garderobe auf und zog ihre Schuhe aus. "Lara!", hörte sie plötzlich die Stimme ihres kleinen Bruders Max. Max kam in den Flur gerannt und umarmte sie. "Lara, sie streiten wieder!", flüsterte Max. Lara blickte zu Treppe. Da hörte sie auch schon die Stimmen ihrer Eltern. "Komm Max, wir spielen ein bisschen!", flüsterte Lara und zog ihren Bruder in dessen Zimmer.
Während "Danke Danke! Danke Danke! Merci beaucoup! An jedes Stoppschild und jede Schranke. Ihr gehört dazu!" aus dem Radio dudelte, bauten die beiden Geschwister LEGO.
Plötzlich wurde die Zimmertür aufgerissen. "Abendessen!", knurrte Laras Vater und die beiden Geschwister verließen das Zimmer und setzten sich im Esszimmer an den Esstisch. Laras Mutter stellte einen Topf mit Spaghetti auf den Tisch und stellte einen anderen mit Tomatensauce dazu. Ihr Vater begann bereits sich eine große Portion Spaghetti auf den Teller zu schaufeln und begann zu essen bevor ihre Mutter saß. "Wie lange wollt ihr euch eigentlich noch streiten?", zischte Lara. Während Laras Mutter den Mund öffnete knallte die Faust ihres Vaters auf den Tisch und Lara sprang auf. "Es reicht!", schrie er und Lara verließ umgehend den Raum.
So schnell sie konnte stürmte sie die Treppe zu ihrem Zimmer rauf. Sie öffnete die Tür betrat das Zimmer und schloss die Tür schnell wieder. Langsam ging Lara zu ihrem Bett wobei sie dreimal fast über Bildbände der USA, Italiens, Frankreichs und Spaniens gestolpert wäre. Sie ließ sich auf ihr Bett fallen und hob den Deutschland Bildband von ihrem Fußboden auf. Langsam blätterte sie sich durch die Seiten bis sie plötzlich die Seite mit Frankfurt erreichte. Drei Stunden Zugfahrt von hier aus. Sie blickte auf den Fahrplan der Regionalbahn über ihr Handy und entdeckte das in drei Stunden ein Nachtzug starten würde. Blitzschnell fiel ihr Blick auf ihren blauen Geldbeutel und sie rechnete sich aus das sie mit dem Geld darin locker nach Frankfurt kommen würde und immer noch ordentlich hätte. Eins mussten man ihren Eltern lassen, sie gaben einem genug Taschengeld. Schnell riss sie ihre Schranktür auf und zog ein paar Klamotten aus dem Schrank. Sie ließ die Sachen in ihren Koffer fallen und zog einige Reiseführer aus ihrem Regal. Irgendwas brauchbares würde schon dabei sein, dachte sie. Sie griff nach ihrem Laptop und ihren Kopfhörern. Schnell zog sie eine Jacke an und griff nach halbwegs bequemen Turnschuhen. Noch drei Bücher und los. Langsam ging Lara die Treppe runter. Ihre Mutter brachte Max ins Bett während ihr Vater fernsah. Sie griff nach der Türklinke und öffnete die Tür. Dann rannte sie.
Drei Straßen weiter stoppte sie. Sie war weit genug entfernt. Sie zog ihre Schülerkarte für den Bus aus ihrer Tasche. Für den Zug würde die ihr zwar nichts bringen, aber irgendwie musste sie ja zum Bahnhof kommen.
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