Mut, Glaube, Verzweifling ....und Hoffnung

von Turrani
GeschichteAbenteuer, Romanze / P12
Naruto Uzumaki Sakura Haruno Sasuke Uchiha TenTen
09.11.2019
07.12.2019
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Eine weile lang war sie noch bei Naruto geblieben, sah ihm dabei zu wie er mit Kushina umging und wie er Tsunades Untersuchung über sich ergehen ließ, mit einem Grinsen. Er hasste es wie die Pest, im Krankenhaus zu sein, das war in ganz Konoha ein offenes Geheimnis, und zu sehen wie er rum hibbelte, und sich in Geduld zu üben versuchte war amüsant. Gott, wäre es nach ihm gegangen, dann wäre er schon längst über alle Berge gewesen, bevor Tsunade das Krankenhaus betreten hätte an diesem frühen Morgen.
Und zu seinem Pech, hat ihm Tenten in der Hinsicht auch noch einen Strich durch diese Rechnung gemacht, indem sie eben mit Kushina und einer Portion Ramen bei ihm aufschlug. Wenigstens war es schön zu sehen, das Naruto seine Tochter vom ersten Augenblick an ihn sein Herz schloss und sie wirklich aufrichtig liebte, was sie für sie beide freute.

Sie kannte die Angst vor Kushina, die Angst vor der allerersten Begegnung mit ihm, Tenten hat ihr oft erzählt, wie sie dreinblickte wen sie von ihm Sprach, von ihrem Blick. Die kleine hatte wahnsinnige Angst davor von ihm nicht akzeptiert zu werden, auch wen diese ja in ihren Augen völlig unbegründet war, sie wusste das Naruto sie vergöttern würde.
Anders sah es da schon bei Sasuke und Sarada aus, sie wusste das er eine Familie ebenso gern wollte wie Naruto auch, bloß hatte sie ein wenig davor Angst, wie es dann sein würde.
Sasuke hatte so lange in der Dunkelheit gelebt, das sie nicht wusste wie er als Vater sein würde, wie er sich anstellen wird in dieser für ihn sehr ungewohnten Rolle, sie wusste es nicht. Das machte ihr ein wenig Angst, das er für sie nicht der Vater sein würde denn sie ja dringend brauchen würde, und deshalb fürchtete sie sich davor jetzt nach Hause zu gehen.

Sie wusste, das er auf dem Weg zu seinem Anwesen war, als sie sich in Richtung Krankenhaus bewegte um nach Naruto zu sehen, von dessen Seite er nicht gewichen ist. Aber er musste sich ihr irgendwann stellen, und sie hoffte nur das Sarada ihm mit ihrer Art von sich
überzeugen konnte, auf nur jede erdenkliche Art und Weise die ihr einfiel.
Seufzen ergab sie sich ihrem Schicksal, als sie endlich vor ihrem Zuhause stand und die Tür aufschob, sie schlüpfte aus ihren Schuhen und horchte erstmal in den Flur hinein. Zu hören bekam sie aber nichts, jedoch fiel ihr etwas anderes auf, ein Geruch der nahezu gerade himmlisch roch was nur eines bedeuten konnte, er war mal wieder am kochen.
Jeder der Sasuke kannte, würde sicher laut auflachen, wenn man ihm erzählen würde das er für sein Leben gern kochte, das war etwas das sich für jeden absolut lächerlich anhörte.

Aber bei Gott so war es nun mal, hinter einem Herd war sie gut, und ihr Essen schmeckte wirklich vorzüglich, aber dieser Mann war auf diesem Gebiet ein Genie in wirklichen allen belangen.
Als er sie das erste mal zu einem essen zu sich einlud, und sie dann sein selbst gekochtes zum ersten mal probierte, hatte sie geradezu eine Geschmacks-Explosion in ihrem Mund erlebt. Er hatte ein Talent dafür das mit nichts zu vergleichen war, und er benutzte dabei so gut wie nie ein Kochbuch, genau so wenig wie Naruto dies beim Gärtnern tat.
Es schmeckte wahrlich so himmlisch, das es fast schon eine Verschwendung an sich schon war, das er den Beruf eines Shinobis ergriff statt den eines Koches in einem Restaurant. Oftmals fragte sie sich mehr als nur einmal, wie sein Leben wohl aussehen würde, wenn es wirklich so gekommen wäre, und er stattdessen diesen Weg eingeschlagen hätte.

Sie konnte nur eines mit Sicherheit sagen, das ihm sehr viel Leid erspart geblieben wäre, wen er diesem Beruf nachgegangen wäre, das konnte sie zu hundert Prozent sagen. Aber an sich war sein Weg für ihn doch der richtige, ohne diesen wäre er nicht zu dem Mann der er Heute ist geworden, zu einem Mann der alles geben wird für die die er liebt.
Manchmal fragte sie sich wirklich, warum zwei so geniale und starke Kämpfer, ausgerechnet mit solch einem, mehr als nur andersartigen Talenten gesegnet worden sind. Vielleicht sahen die Götter dies als ausgleich für ihre Kraft vor, ihnen etwas in die Wiege zu legen, das mal eben so völlig im glatten Widerspruch zum Leben eines Kämpfers stand. Was auch immer der Grund war, es taten ihnen Gut und sie blühten in ihren Hobbys auf eine Weise auf, die sie als Ausgleich zu dem vielen Töten in ihrem Leben einfach brauchten.

Langsam und vorsichtig schritt sie den Flur entlang, darauf bedacht so leise wie nur möglich zu sein, während sie der Küche nun immer näher kam, und nicht schlecht staunte. Wie sie erwartet hatte, stand er hinter dem Herd und kochte, während Sarada ihrem Vater wie es schien dabei zur Hand ging, und ein paar Zutaten für ihn eben klein schnitt.
Da sie noch nicht so groß war wie er, stand sie auf einem kleinen Holz-Schemmel um auf geeignete Höhe dafür zu sein, und summte ein wenig vor sich her in diesem Augenblick.
"Dir ist doch sicher bewusst, das ich dich schon von der Tür aus spüren konnte oder?", Sasuke wand sich um, drehte aber vorher noch den Herd auf geringere Stufe damit nichts anbrannte. Ein Lächeln legte sich auf seine Lippen, ein zufriedenes und auch glückliches, das sie ein wenig umheimlich fand wen sie bedachte, das er nur sehr selten Lächelte, aber nie so.
"Wie geht es dem Dobe?"

"Papa, man nennt seinen Besten Freund nicht Dobe, das macht man einfach nicht" meckerte Sarada ihn an, und blickte ihn dabei mit in die Hüften gestemmte Hände an, und tadelndem Blick.
"Ich muss mich von ihm seit Jahren Teme nennen lassen, und noch dazu hat er sich das mehr als nur redlich verdient, also wirst du das in nächster Zeit auch sicher nicht ändern" erwiderte er gelassen.
"Dem Baka geht es bestens, besser als das sogar nachdem er mal wieder eine Portion Ramen hatte die ihm Tenten vorbei gebracht hat, der fühlt sich jetzt sicher wieder wie ein Fisch im Wasser".
"Mama".
"Ich sagt dir fast dasselbe wie dein Vater eben, das er sich diesen Titel schon vor langer Zeit verdient hat, und du kannst noch soviel daran herum meckern es wird nichts ändern Sarada". Auf diese Erwiderung kam nur eine kleines aber feines "Tse", ehe sie sich nun dem Gemüse zu wand das sie kleinschneiden sollte, und das Thema so für sie gegessen war.

Sasuke hingegen sah sie nur kurz an, während seine rechte Augenbraue dabei sacht entschwebte, was Sakura in diesem Moment eben nur grinsen ließ als sie das sah. Offenbar hat er diesen Laut von ihr wohl noch nicht zu hören bekommen, umso überraschender war nun sein Ausdruck als er dieses Versäumnis soeben nachholte, und nun sie ansah.
"Mich brauchst du jetzt gar nicht so fragend anzuglotzen, das ist eindeutig dem Einfluss deiner Gene zu verdanken, von mir hat sie das jedenfalls nicht, das kannst du mir glauben. Frag dich lieber mal, wie der Baka wohl reagieren wird, wen er den Laut zum allerersten mal von ihr zu hören bekommt, auf den dämlichen Gesichtsausdruck freu ich mich jetzt schon".
"Sarada, du kennst doch sicher Kushina, sagt sie hin und wieder auch mal die Worte `Echt jetzt´?" fragte Sasuke nach.
"Ja und ob, sie sagt es ständig wann immer sie kann, das nervt manchmal so tierisch, das sie mir damit wirklich noch einmal den letzten Nerv rauben wird, und dann garantiere ich für nichts".
"Ja, eindeutig eure Gene die daran schuld sind, das ist schon mal sicher".




Fast zur selben Zeit betrat Naruto sein Haus, und konnte es nicht fassen endlich wieder Zuhause sein, in seinem eigene Haus in dem er sicher vor allen Gefahren war, vor allen. Er atmete einmal tief ein und aus, und spürte zugleich wie ihm eine Last von seinen Schultern fiel, die ihm bis jetzt niemand nehmen konnte, nicht einmal seine Freunde.
Erst jetzt, in diesem Moment in dem er sich wirklich sicher sein konnte, sich endlich zu hundert Prozent in Sicherheit zu befinden, fiel all die Anspannung und die Angst der letzten Tage von ihm. Kushina, die die Bedeutung dieses Momentes nicht verstand, war schon drauf und dran die Hand ihres Vaters zu greifen, um ihm ihr Zimmer zu zeigen, aber Tenten hielt sie davon ab.
Sie blickte sie nur lächelnd an, und flüsterte ihr ein leises "warte kurz, gib ihm einen Moment Zeit" zu, etwas das sie wohl verstand und sich noch ein wenig in Geduld faste, fürs erste.

Naruto trat ein paar Schritt vor, blickte nach links in die Küche während sich ein Lächeln auf seinen Lippen bildete, bevor er seinen Weg fortsetze, und Richtung Wohnzimmer lief. Tenten wusste wo es ihn hin zog, ihr war es klar gewesen das es ihn in sein Heiligtum zog, zu dem Ort an dem er sich immer am Ausgeglichensten fühlte, in seinen eigenen Garten.
Als er damals verschwand, und sie die Pflege von diesem Ino anvertraute, staunte sie nicht schlecht über die Schönheit und auch diese Schlichtheit seines Gartens, die sie erstaunte.
Sie entdeckte dort auch Blumen und Kräuter-Sorten, die ihr völlig unbekannt waren, und die wohl anscheinend seine eigene erfolgreiche Züchtung waren, was sie um so mehr erstaunte. Das Naruto solch ein Handling für Gartenpflege hatte wusste sie nicht einmal, und wen sie es gewusste hätte, hätte sie sich vermutlich selbst an ihn ran geschmissen.

Tenten musste schmunzeln, als sie eben mal wieder an ihren Gesichtsausdruck dachte, nachdem Kushina sie fragte was das den genau heißen soll, sich an ihn ran schmeißen. In ihrem ganzen Leben, hat sie noch nie zuvor gesehen, das Ino Yamanaka jemals einmal wirklich  in Erklärungsnöte geriet, und nicht die passenden Worte mal eben parat hatte. Kushina Uzumaki Ama schaffte das bis dato undenkbare, sie versetzte Ino in einen grad der Verwirrung und Sprachlosigkeit, während sie rot wie eine Tomate wurde in dem Moment.
Zu ihrem Glück, hatte sie damals keine Kamera zur Hand, ansonsten hätte sie diesen Augenblick für alle Zeit auf Foto gebannt, und ihre Kinder und Kindeskinder damit erfreut. Und als sie das Sakura erzählte, schmiss sich diese fast weg vor lachen, und bereute es zutiefst nicht dabei gewesen zu sein, das hätte sie wirklich zu gerne selbst gesehen.

Naruto schritt den Flur entlang, ging durch das Wohnzimmer hindurch und öffnete die Tür zum Innenhof seines Hauses, eine kleine laue Brise streifte ihn, ehe er seinen Garten betrat. Kurz ließ er seinen Blick schweifen, und bemerkte zugleich das dieser nicht so verlassen war wie er vermutet hat, als er auf einmal einen Blonden Haarschopf erblickte.
Ino stand keine Fünf meter entfernt, mit einer Gießkanne in der Hand um die Blumen noch einmal zu wässern, und hätte diese beinahe fallen gelassen vor schreck als sie ihn sah. Ein Grinsen stahl sich auf Narutos Lippen, eine schreckhafte Ino sah man nicht alle Tage, es war ein äußerst seltener und auch amüsanter Anblick musste er zugeben in diesem Augenblick.
"Darf ich mal erfahren was du hier machst Ino?"
"Wonach sieht es denn aus Naruto, ich kümmere mich um deinen Garten, etwas worum mich Tenten gebeten hat nachdem du zu deiner Mission aufgebrochen bist, da sie keinen grünen Daumen hat".

"Wohl war, Gartenpflege gehört nicht zu ihren Talenten, dafür hat sie ganz andere Qualitäten" erwiderte er, und blickte kurz über seine Schulter zu ihr hinweg und blinzelte ihr zu. Auf diesen kleinen Seitenhieb war sie nicht gefasst, und natürlich wusste sie worauf er nun wieder anspielte, was ihr eine leichte Röte auf ihre Wangen trieb, und Ino grinsen ließ.
"Es ist jedenfalls schön zu sehen das du wieder zurück bist, dann wird dass Leben im Dorf schon bald noch ein wenig aufregender, und darauf würde ich sogar wetten abschließen. Fürs erste sollte ich jetzt aber wohl gehen, Yuki kommt ja sicher bald auch nach Hause und ich sollte so langsam anfangen zu kochen, wir sehen uns noch Naruto". Mit diesen Worten drückte sie ihm die Kanne in die Hand, schritt an ihm vorbei zur Tür und verschwand im Wohnzimmer, währen ihm soeben ein Licht aufging, als er sich zu Tenten um wand.

Sie hat sich schon gefragt, wie lange es wohl dauern würde, bis sein Gehirn die neue Information die er eben erhielt, soweit verarbeitet hat das eine Frage dabei heraus springen würde.
"Moment mal, wer zum Teufel ist den Yuki? hab ich in den letzten Jahren irgendwie etwas verpasst?"
"Eine ganze Menge wen du mich fragst Schatz, Yuki ist Inos Tochter und Kushina und Saradas beste Freundin, und jetzt darfst du drei mal raten wer wohl der Vater von Yuki ist".
"Ach wirklich, das kann ich mir schon denken, dann hat unser Pinselschwinger seinen Pinsel mal in das richtige Tintenfässchen gestopft, wurde ja auch mal Zeit das er seinen Zug macht".
"Was meinst du mit Pinsel in das richtige Tintenfässchen gestopft den Papa?" diese Frage seitens Kusihina, kam regelrecht wie aus einer Pistole geschossen, worauf er sie nun anblickte. Tenten wurde bei dieser Frage ein wenig Roter im Gesicht, sie hatte ja ganz vergessen das man vor ihrer kleinen vorsichtig mit seiner Wortwahl sein sollte, sonst kam genau so etwas.

Auf den Mund gefallen war sie nämlich ganz und gar nicht, sie war vorlaut und konnte auch schon mal Rotzfreche Töne von sich geben, etwas das sie zu stark an Naruto erinnerte. Das war auch eine der ersten Eigenschaften die Tsunade an ihr auffiel, dass sie schon fast genau so schwer zum schweigen zu bringen war wie ihr Vater, zumindest meistens.
Und wen so ein Fall eintrat, gab es nur zwei Optionen die man dann hat, ihr entweder antworten, oder sie mit etwas anderem ablenken, in ihrem Fall zogen Ramen da immer noch am besten.
Sie musste nur dieses eine Wort hören, und schon vergaß sie regelrecht alles andere um sich herum, das war eine Taktik die bei ihr fast immer zog, na ja zumindest in den meisten Fällen. Naruto kratzte sich verlegen am Hinterkopf, auf so eine Erwiderung war er nun so gar nicht gefasst gewesen, weshalb er sich besser eine gute Antwort einfallen lassen sollte.

"Das ist Erwachsenen-Sache, das erzähle ich dir wen du etwas älter bist Maus, das ist ein Thema, für das du noch knapp zehn Jahre zu jung bist, wirklich" erwiderte er ruhig und gelassen.
Kushina sah ihn an, verschränkte ihre Arme vor der Brust und tippelte unruhig mit ihrem rechten Fuß herum, und schob dabei auch noch ihre Unterlippe schmollend vor in diesem Moment. Naruto war klar das ihr diese Antwort nicht gefiel, aber es war nun mal ein Thema für das sie noch eindeutig zu jung war, fiel zu jung und damit musste sie sich jetzt abfinden.
"Redet ihr etwas über Sex?", diese Worte ließen Tentens Oberkiefer fast schon hörbar zu Boden knallen, während Naruto sie gerade ein wenig sprachlos ansah in diese Augenblick. Er hatte mit allem gerechnet, was aus dem Mund seines Töchterchen kommen könnte, aber dieses eine Wort am Schluss ihres Satzes machte ihn dann doch ein wenig Ratlos.
"Wo hast du den dieses Wort aufgegriffen Kushina?" fragte Tenten überrascht

"Neulich mal, als ich bei Tante Ino war und Tante Sakura zu besuch kam, ich hab sie kurz über dieses Thema sprechen gehört, hab aber nicht so viel mitbekommen, was ist den Sex?"
"Das ist etwas das zwei Erwachsene tun, so wie deine Mama und dein Papa wen sie sich ganz doll liebhaben, aber nur wen man wirklich auch erwachsen ist, etwas worauf wir lange verzichten mussten" erwidert Naruto.
"Ach so, na dann geh ich mal und lass euch eine weile allein" mit diesen Worten wand sie sich rum, und war schon fast bei der Tür zum Wohnzimmer angekommen, als Tenten sie noch mal aufhielt.
"Halt Junge Dame, wohin willst du den jetzt auf einmal?"
"Ich geh Yuki besuchen, damit ihr euch ganz doll lieb haben und Sex haben könnt, Papa sagte doch eben das ihr beide wohl sehr lange darauf verzichten musstet" gab sie lächelnd zurück. Tenten sackte erneut der Kiefer weit nach unten, und Naruto schmunzelte vor sich hin als sie im inneren des Hauses verschwand, und damit aus ihrer beider Sichtfeld.

Nun waren sie beide allein, ein Moment den er wohl nutzen würde, als er in das knallrote Gesicht seiner Verlobten sah, was er genau so amüsant fand wie seine kleine Tochter Kushina.
Eine waschechte Uzumaki eben, eine die kein Blatt vor der Mund nahm, und die sicher auch ihre Großeltern gut unterhalten hätte, von dem geilen Bock Jiraiya ganz zu schweigen. Hätte der alte Mann mitangehört, was sie soeben von sich gegeben hat, dann hätte er sich sicher vor lachen weggeschmissen, oh ja er hätte sich gut mit ihr verstanden. Langsam schritt er näher an Tenten heran, die mit jedem schritt den er näher kam, einen weiteren nach hinten wich, solange bis sie eine Wand im Rücken spürte die sie aufhielt.
"Jetzt wo wir beide alleine sind, sollten wir die Zeit für uns nutzen, findest du nicht auch mein Täubchen?" seine leicht rauchige Stimme ließen ihre Knie zittern, und ihre Lippen beben.

Sie wusste was jetzt kommen würde, und wen sie ehrlich war war sie ja auch froh darüber, das Kushina so clever war, und die Zeichen erkannte auf die alles soeben hingedeutet hat. Das Funkeln in seinen Augen entging ihr jedenfalls nicht, als er näher kam, ebenso wenig das Grinsen das sich auf seine Lippen stahl, und das nie etwas gutes hieß.
"Weißt du..." sein Mund war so dicht an ihrem, das sein warmer Atme diesen bei jedem Wort streifte, bei jeder kleinen Silbe, weshalb es ihr schwer fiel sich auf diese zu konzentrieren.
"Auf das hier musste ich wirklich lange verzichten, jede Nacht wen mich mal keine Alpträume plagten habe ich von dir geträumt, und du alleine hast mich all die Zeit am Leben gehalten. Der Wunsch zu dir zurück zu kommen, zu der Liebe meines Lebens, war das einzige das mich all die Jahre der Folter überste..." Tenten Zeigefinger auf seinen Lippen beendete seine Ansprache.

"Hör auf zu reden und küss mich endlich, bevor ich auf die Idee komme dir in de..." ihr Satz ging in dem bezwingenden Kuss unter, denn er ihr in diesem Augenblick schenkte. Ein leises seufzen entwich ihren Lippen, eines das niemals gehört werden würde, jedoch genau die Reaktion hervor rief die sie erwartet, und mit der sie auch gerechnet hat. Ein knurren stieg seine Kehle empor, als er seine Hände unter ihr Gesäß schob und sie auf seine Arme hob, Tenten erwiderte dies indem sie ihre Beine um seine Hüfte schlang.
Ihre feingliedrigen Finger vergrub sie in seinen Haaren, während sie diesen leidenschaftlichen Kuss nicht eine Sekunde unterbrachen, als er mit ihr zusammen auf die Tür zu schritt. Oh ja das hier hatte ihnen beide gefehlt, das war etwas das Kushina richtig erkannt hat, und sie freute sich schon wirklich diebisch darauf, diesem vergnügen wieder nach zu gehen.




Der laue Wind strich sanft über ihre nackte Haut, die Decke unter der sie mit Naruto lag war ihr bis zu Hüfte hinab gerutscht, und legte ihren gesamten Rücken frei, was sie nicht störte. Es war ein warmer Tag, und die leichte Brise die durch das Offene Fenster herein kam war angenehm, ebenso die sanften Streicheleinheiten die er zukommen ließ.
Ein Lächeln zierte ihre vollen Lippen, ein überaus zufriedenes Lächeln den ihre Walt wieder im Lot, sie hatte ihn zurück, die große Liebe ihres Lebens ohne die sie nicht sein konnte. Alles war wieder so wie es sein sollte, was jetzt noch fehlte war, das sie diesen Kerl finden und zur strecken bringen würden, der ihr Glück überschattete und es bedrohte. Aber das würde auch noch kommen, und dann gäbe es nichts mehr das sie fürchten müsste, keine Gefahr mehr, die das Leben ihrer Tochter bedrohen würde, keine.

Für den Moment gab sie sich aber damit zufrieden, dem schlagenden Herzen Narutos zuzuhören, dessen gleichmäßiger Takt ihr ein Lied voll Liebe und Zuneigung vorspielte. Ihm so nahe zu sein, war für sie immer noch das größte Glück von allem, gleich nach ihrer mehr als nur wundervollen Tochter, die sie nur dank ihm auf diese Welt gebracht hat.
"Weißt du was mir jetzt wieder einfällt? stell dir nur mal Inos Gesicht vor, wen sie von dem Gespräch erfährt, das wir vorhin mit Kushina geführt haben, sie wird sich sicher schief lachen".
"Vergiss Ino, stell dir doch nur mal vor, wie Sakura reagieren wird wen sie das hört, sie wird mir dafür zweifellos eine über den Schädel ziehen, gleich nachdem sie sich fast Tot gelacht hat". Ein Grinsen stahl sich auf Tentens Lippen, ja diese Vorstellung war schon ziemlich amüsant musste sie zugeben, darüber würde sie sich noch monatelang kaputt lachen.

Kushina war nun mal ein Unterhaltungsfaktor, der mit wirklich allem möglichen Aufbieten konnte, man musste ja nur was Falsche sagen in ihrer Nähe, und schon war für ein Lacher gesorgt.
Zu würde mit Sicherheit für einige peinliche Momente sorgen, und der nächste würde sicher nicht lange auf sich warten lassen, da war sie sich auch mehr als nur sicher. In der nun anbrechenden Ruhe, blickte Naruto auf sie hinab, und die Ängste vergangener Tage kamen nun wieder zurück, als er sich wieder der Gefahr bewusst wurde, in der sie schwebte.
Sie war sein ein und alles, genau wie Kushina, er musste beide beschützen vor dem Sturm der kommen könnte, und vor dieser Schlange die sich in Konoha einschleichen wollte. Wenn ihm dies gelingen würde, würde er seine heile Welt in einen Scherbenhaufen verwandeln, und das durfte niemals passieren, er würde dies niemals zulassen das war ihm klar.

Eine Möglichkeit wie er sie schützen könnte, war eine Methode die schon sein Vater bei seiner Mutter an wand, etwas das er nun auch tun würde um für ihre Sicherheit zu sorgen. Er begann eine kleine Menge Chakra zu schmieden, was Tenten wohl spürte als sie sich nun aufrichtete und ihn ansah, während er seine Augen kurz schloss um sich zu konzentrieren.
Im nächsten Moment, legte er seine Rechte Hand auf ihre linke Schulter, und ließ sein Chakra fließen, als er ihr eine Markierung für sein Hiraishin No Jutsu verpasste in diesem Augenblick. Tenten fühlte ein kribbeln, dort wo seine Hand ihre Haut berührte, und als er sie nur wenig später wieder weg nahm, und sie auf ihre Schulter blickte sah sie was er getan hat. Das Mal war für ein paar Sekunden deutlich zu sehen, ehe es verschwamm und dann nicht mehr zu sehen war, ein wenig überrascht sah sie ihn an, mit fragendem Blick.

"Das hätte ich schon vor langem tun sollen, mein Vater tat dies auch bei meiner Mutter um sie besser beschützen zu können, er setzte eine Markierung in ihr Fuin ein das Kurama in ihr hielt.
Solange er dort draußen ist, seid ihr beide in größter Gefahr Tenten, bevor ich ihn nicht gefunden und zur Strecke gebracht habe, wird er immer wie ein dunkler Schatten über uns liegen. Du und Kushina ihr seid meine Familie, und ich werde alles was in meiner Macht steht tun, um diesen Dreckskerl von euch fern zu halten, er wird niemals einen von euch beiden bekommen".
"Und ich werde das ebenso wenig zulassen, er wird mir dich nicht noch einmal wegnehmen, und bevor er Hand an unsere Tochter legen kann, werde ich ihn vorher eigenhändig Töten".
"Das könntest du nicht, er ist für dich viel zu stark das konnte ich spüren, ich will mir nicht einmal ausmalen woher diese Stärke kommt, aber ich habe da so eine kleine Vermutung".
"Orochimaru".

"Ja, der Kerl muss irgendwie schon mal mit ihm zu tun gehabt haben, ich weiß nicht auf welche Art und Weise, aber ich hoffe das er uns diese Frage bald beantworten kann, echt jetzt".
Tenten blickte ihn einen Moment überrascht an, ehe sie zu kichern begann in diesem Moment, aus welchem Grund auch immer, offenbar entging ihm gerade ein Witz auf seine kosten. Und mit dem Kichern hörte sie auch nicht wieder auf, wen das so weiter ging, würde sich dieses bald zu einem waschechten Lachen auswachsen, und er wusste nicht mal warum.
"Kannst du mir verraten warum du jetzt über mich lachst?" krampfhaft versuchte Tenten das Kichern zu unterdrücken, sah ihn während er seine Arme vor der Brust verschränkte an. Allein der Blick mit dem er sie bedachte reichte, um sie erneut zum Lachen zu bringen, und so langsam riss Naruto nun der Geduldsfaden in diesem Augenblick, bis es ihm reichte.

Er ergriff ihre Handgelenke und warf sie auf den Rücken, ragte nun über ihr auf wie ein Berg vor dem man sich plötzlich wiederfand, der vor einem wie aus dem nichts aufragte. Das er gerade wenig amüsiert über ihr Gekicher war konnte sie sehen, und sie versuchte sich ja am Riemen zu reißen, aber es gelang ihr nur dank seiner Ausdrucksweise recht schlecht.
"Willst du mich jetzt wirklich wütend machen mein Täubchen? den wen ja dann kicher nur weiter, und ich leg dich zur Strafe gleich über mein Knie und versohl dir den Hintern, echt jetzt".
Jetzt konnte sie wirklich nicht mehr an sich halten, und fing lauthals an zu Lachen, bis ihr regelrecht Tränen kamen und ihr Bauch dabei anfing zu schmerzen vor lachen, was ihn verwirrte. Tenten lachte nur immer weiter, bis sie sich irgendwann dann doch ein wenig wieder in den Griff bekam, und ihn zuckersüß anlächelte, bevor sie ihn auf den Rücken warf.

Das ihr dies so einfach gelingen konnte, schrieb er mal eben seiner körperlichen Verfassung zu, da er noch nicht ganz auf der Höhe war und es noch dauern würde, bis er wieder der alte war.
"Momentan könntest du mich nicht übers Knie legen, selbst wen du es wollen würdest, aber du kannst es gerne in ein paar Wochen mal versuchen Schatz, echt jetzt" gab sie kichern von sich.
"Ach deswegen hast du über mich gelacht, weil ich mal wieder die Worte echt jetzt benutzt habe, wie?"
"Ja genau deswegen, in den letzten Jahren habe ich das bisher von Kushina immer zu hören bekommen, das nun jetzt wieder von dir zu hören, erinnert mich daran wie ähnlich sie dir ist".
"Und das ist gleich ein Grund über mich zu lachen?"
"Du hattest ja auch nicht das Bild von einer schmollenden Kushina vor Augen, die mit verschränkten Armen mal eben einen mehr als nur bockig drein schauend ansah, das war damals zu komisch". Ein erneutes kichern kam über ihre Lippen, etwas das sie nicht unterdrücken konnte als sie an diesen Moment zurück dachte, ein Moment den sie niemals vergessen wird.




Die Nacht brachte die wohlverdiente Ruhe mit sich, die so friedlich über dem Dorf lag, das die meisten zufrieden schlafend in ihrem Bett lagen, und von der nahen Zukunft träumten.
Na ja zumindest die meisten, einer fand in dieser aber keine Ruhe, einer der in solchen Nächten nie wirklich viel schlief, und was zum teil daran lag das es eine Vollmondnacht war. Den wen der Mond in voller Pracht am Himmel stand, erinnerte ihn dies an das zurück, was er vor vielen Jahren für immer verloren hat, durch die Hand seines Bruders. Doch diesmal waren seine Träume ein wenig anders, da sich in diesen Vergangenheit und Zukunft vermischten, und dabei ein mehr als nur sehr grausiges Bild zeichneten.
Ein so grausames, das er schweißgebadet davon aufwachte, und einen Schrei der in seiner Kehle steckte gerade noch so unterdrücken konnte, bevor er fluchtartig das Bett verließ.

Er eilte ins Bad, und hielt sich zittern am Waschbecken fest, nachdem er sich eiskaltes Wasser ins Gesicht spritze um nicht die Nerven zu verlieren, und blickte in den Spiegel. Wie er erwartet hat waren seine Sharingan aktiv, in solchen Momenten, wurden sie durch seine starken Gefühlsregungen aktiviert, er brauchte eine Sekunde um sich zu sammeln. Nachdem sich Sasuke soweit im griff hatte, das sein Chakra wieder normal und gleichmäßig floss, namen seine Augen wieder das übliche dunkle Schwarz an das man kannte.
Eines wusste er sicher, so schnell würde er keinen Schlaf mehr finden, also schlich er sich nun wieder leise zurück in sein Schlafzimmer, zog sich eine Hose über und verschwand. Das letzte was er wollte war es, Sakura jetzt zu wecken, und sie um ihren Schlaf zu bringen, den sie mehr brauchte als er zur Zeit wegen ihrer Arbeit im Krankenhaus Morgen.

Sie musste eine Doppelschicht schieben, da eine der Schwestern erkrankt ist und Tsunade sie bat aus zu helfen, daher legte sie sich ja auch schon sehr früh zum schlafen hin. Leise lief er den Flur entlang, blieb dabei kurz vor Saradas Zimmer stehen, und öffnete sie eben mal einen Spalt breit um hinein sehen zu können, um sicher zu gehen das es ihr gut ging.
Wie er erwartete schlief sie tief und fest, er nahm sch einen Augenblick um ihrem ruhigen gleichmäßigem Atmen zuzuhören, bevor er die Türe wieder leise schloss und weiter ging.
Sasuke trat hinaus in den Garten, und setzte sich auf den Steg der diesen rund herum umschloss, bevor er hinauf zum Vollmond blickte, und nun wieder die Bilder seines Traumes sah. Er hatte diese so klar vor Augen, als wäre es gestern erst gewesen, als Itachi zum wohle Konohas seinen gesamten Clan auslöschte, um den Frieden für alle zu wahren.

Mittlerweile konnte er verstehen warum er es tat, einen neuen Krieg hätten viele nicht überlebt, und wahrscheinlich wäre Konoha dabei völlig zerstört worden, was niemand überlebt hätte.
Er tat es um genau das zu verhindern, um einen Bürgerkrieg zu beenden bevor er zu einem Weltkrieg der Nationen wurden, bevor dieser überhaupt erst beginnen konnte damals. Er tat es weil er sein Dorf und die Menschen liebte, weil er den Frieden liebte in dem sie damals aufgewachsen sind, er tat es auch zum wohle seines Bruders den er retten wollte. Wäre er an seiner Stelle gewesen, und sich so stark mit seinem Dorf verbunden gefühlt wie er, hätte er auch all seine Gefühle und sein Herz getötet, um dies zu verhindern.
Sein Bruder brachte das größte Opfer von allen, ein Opfer das selbst das von allen Kagen übertraf, denn er verdammte sich damit selbst zu einem Leben als Verräter in der Dunkelheit.

Und selbst dann, schützte er aus den Schatten heraus noch Konoha, indem er Akatsuki beitrat um sie von innen heraus auszuspionieren und im Augen zu behalten, zum wohle Konohas.
Im war es zu verdanken das er noch lebte, das er das Andenken an ihn bewahrte, das der Uchiha-Clan neu entstehen konnte, und das er nun eine Tochter hatte die dank ihm lebte. Wäre er nicht gewesen, wäre der gesamte Clan er eingeschlossen damals untergegangen, alles was er nun hatte verdankte er nur seinem Opfer, und das würde er niemals vergessen.
So in Gedanken versunken, merkte er noch nicht einmal das er nun nicht mehr allein war, als eine dampfende Tasse, gefüllt mir köstlich riechendem Tee nun vor seiner Nase erschien. Sakura stand direkt neben ihm, lächelte ihn kurz an ehe sie diese in seine Hand drückte, und sich neben ihm auf dem Steg setzte, und nun fürs erste einmal schwieg.

Aus Erfahrung wusste sie, das es besser war ihn den ersten Schritt machen zu lassen, wen Sasuke reden wollte würde er das tun, ihn zu bedrängen half dabei nicht wirklich viel. Sie wusste wie er tickte, sie kannte ihn besser und länger als jeder andere im Dorf, wen man von Naruto und Kakashi absah, also wartete sie darauf das er das Gespräch begann.
"Morgen früh geh ich umgehend zu Naruto, und bitte ihn euch eine Markierung aufzuerlegen", das war nicht dass was sie jetzt zu hören erwartet hat, und doch sagte es sehr viel aus.
Denn auch wen er es nicht aussprach, wusste sie das er mit diesem Satz seine Angst um seine Familie zugab, um sie, und auch die um ihre Tochter Sarada, die zu einem Ziel wurde. Und auch wen sie es in nicht mit Worten sagte, beruhigte sie der Gedanke ein wenig, das Naruto und Sasuke sie beide so immer finden würden, egal was auch kommen würde.