Erotik-Shots

von Virtulina
OneshotRomanze / P18
08.11.2019
23.11.2019
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Noch nie saß ich mit jemandem so eng in der Kirche, wie in dieser Christmette. Ich wahr froh, meinen atheistischen Freund wenigstens heute zum Kirchenbesuch „überzeugt“ zu haben, auch wenn meine Argumente eher sündhafter Natur waren. Der 24. Dezember neigte sich schon langsam seinem Ende zu, ebenso der Gottesdienst, als ich seine Hand auf meinem Oberschenkel spürte. Sie machte mich leicht nervös, wie seine ganze Präsenz mich schon die ganze Zeit nervös gemacht hatte. Seine Wärme, sein unglaublich zärtlicher, liebevoller Kuss beim Friedensgruß, und natürlich die Aussichten auf später machten es mir beinahe unmöglich mich richtig auf das Gottesdienstgeschehen zu konzentrieren.
Seine warme Hand lag unschuldig und federleicht, aber dennoch deutlich merklich recht zentral auf meinem Oberschenkel und streichelte dort leicht über meine hautenge Jeans. Dann wurde das Schlusslied angestimmt. Das Licht, das die Kirche bis jetzt erleuchtete, wurde gelöscht, sodass nun die gesamte Kirche in beinahe absoluter Finsternis lag. Nur die Christbaumbeleuchtung im Altarraum spendete dort atmosphärische Helligkeit. Die Orgel erfüllte den Raum mit prunkvollen Klängen, ehe sie auf ein beinahe gefährlich leises Niveau zurückfuhr und dafür die Gemeinde um uns herum „Stille Nacht“ zu singen begann.
Dann geschah alles recht schnell. Seine Hand wanderte! Die Geräusche in meinem Gehirn verschwammen schlagartig zu einem einzigen Rauschen. Ich konnte nur noch diese Finger und den leichten Atem meines Freundes an meinem Ohr wahrnehmen. Beides dafür umso deutlicher. Seine Lippen waren so nah! Die von ihm ausgehende Wärme schoss mir nur so vom Ohr mein Rückgrat hinunter, zog eine Gänsehaut hinter sich her und die Hand, die plötzlich in gefährlicher Nähe zu meinem Schritt meinen Schenkel packte, lenkte mir diesen kribbelnden Schauer direkt in meine zentralste Körperregion.
„Glaub mir“, wurde mir ins Ohr gehaucht und ich glaubte ihm sofort, „du wirst heute Nacht nicht still sein.“
Anschließend nahm er ohne Weiteres seine Finger von mir.
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