Toujours et à jamais

GeschichteRomanze / P16
Ginevra Molly "Ginny" Weasley Harry Potter Hermine Granger Ronald "Ron" Weasley
06.11.2019
09.11.2019
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Als sie dann endlich nach Hause kamen duftete es schon im ganzen Haus nach essen. Sie zogen sich ihre Mäntel aus und stellten ihre Aktentaschen neben die Garderobe und begaben sich dann in die Küche an den gedeckten Tisch wo Hermine, Ginny und die kleine Lilly schon saßen und warteten.
„ Na ihr drei hübschen. Wie war euer tag?“, fragte Harry gespannt.
„ hallo mein Schatz. Naja war ganz aufregend, wir haben ein bisschen geputzt, gekocht und waren dann mit Lilly bei meiner Mum, die sich riesig gefreut hat uns zu sehen“, sagte Ginny.
„ das ist schön“, sagte Harry. „ Bei mir war es glaube ich aufregender, oder sagen wir einmal aufschlussreicher“, meinte Harry bevor er begann sich das essen in den Mund zu schaufeln.
„ ja genau apropos Arbeit. Harry wolltest du nicht noch irgendetwas sagen?“, fragte Ron und as auch endlich.
„ Ja das meinte ich ja mit aufschlussreich. Aber ich wette ihr werdet nie darauf kommen worum es sich handelt!“, sagte Harry neckend.
„ naja wenn wir nicht darauf kommen, dann sag es uns doch mein schatz“, sagte Ginny.
„ Also gut. Ihr müsst mir aber versprechen nicht durchzudrehen oder irgendwie anders negativ zu reagieren“, sagte Harry.
„ ja machen wir“, sagten alle drei.
„ Also gut, wie ihr wollt. Heute Morgen als Ron und ich im Büro antrafen trennten sich unsere Wege wie üblich. Als ich dann aber meine Bürotür öffnete, wurde ich von Percy und Draco malfoy angelächelt. Ich fand es sehr komisch das Draco in meinem Büro stand, und noch komischer das er mich anlächelte aber als dann auch noch Percy meinte er will mit mir reden wurde ich immer misstrauischer. Er wollte mit mir nach draußen um das alles im ruhigen zu besprechen, was folgte stoppte mir den Atem. Er meinte dass draco Auror werden will und ich ihn einarbeiten soll und er dann sogar mein Partner werden würde. Ich war außer mir vor Wut doch musste ich. Also begab ich mich wieder in mein Büro und da fing Draco auch schon an mit mir zu reden und dies vertiefte sich dann in ein richtiges Gespräch oder bei uns eine Aussprache. Er entschuldigte sich für all das was er uns ja angetan hatte und das wir ihm verzeihen können aber das er weiß das dies nicht gleich Funktioniert, deswegen sagte er noch wie sollten es erst einmal hinnehmen. Ich habe ihn dann einiges Gefragt und bin dann zu dem Schluss gekommen das er eigentlich einen guten Kern hat ihn aber immer hinter einer Fassade verstecken musste. Naja das waren dann auch schon die Neuigkeiten“, sagte Harry und schenkte dem eben gesagten keinen weiteren Augenblick, er wollte lieber weiter essen in sich hineinschaufeln.
„ Was hast du da gerade gesagt? Du musst mit Malfoy zusammen arbeiten und regst dich darüber kein bisschen auf? Geht es dir Gut Harry, hast du Fieber?“, fragte Ron völlig entsetzt,
„ Ja mir geht es blendend, ich habe eine Idee. Morgen wird er wieder da sein und da kommst du auch einmal mit in mein Büro und er soll dir alles selber erklären, und bei euch beiden soll er sich auch selber entschuldigen also werde ich ihn morgen fragen ob er mit seiner Familie zum Abend essen kommen möchte“, sagte Harry.
„ Du willst das Lucius und Narzissa zu uns nach hause kommen? Bist du des Wahnsinns? Also langsam glaube ich echt du spinnst ein bisschen“, sagte Ginny ganz aufgebracht.
„ ich werde doch nicht Lucius und Narzissa einladen. Pansy und Draco kommen mit ihrem kleinen Sohn“, sagte er schnell also antwort doch sah er sie nicht an.
„ wieso Pansy und vor allem welcher Sohn?“, fragte Hermine verwirrt.
„ Außerdem wäre es blöd wenn ich Lucius einladen würde, kommen könnte er eh nie“, fügte Harry noch hinzu.
„ hallo? Hast du mir zugehört?“, fragte Hermine nun wütend.
„ ja das habe ich Hermine. Draco hat vor einem Jahr Pansy geheiratet und die beiden haben einen kleinen Sohn. Ist das so schwer zu glauben? Denkst du nicht das auch ein draco malfoy einmal lieben kann?“, wollte Harry wissen.
„ Doch schon aber ich kann nicht glauben das du ihm nach all dem was er uns all die Jahre angetan hat einfach so verzeihen kannst. Ich bekomm es einfach nicht in meinen kopf hinein“, sagte Hermine und schüttelte den Kopf.
„ ich habe Draco gar nichts verziehen. Ich habe nur erst einmal zu ihm gesagt dass ich ihn beobachten werde um zu sehen ob er sich wirklich so verändert hat wie er es schwor“, sagte Harry nun etwas aufgebracht, da sich jeder gegen ihn stellte.
„ Wieso hast du gerade gesagt das Lucius sowieso nie kommen könnte?“, fragte nun auch endlich Ron und trug seinen Teil zu dieser Diskussion bei.
„ Weil Lucius in Askaban gestorben ist und Draco nun nicht mehr unterdrückt und von ihm gepeinigt wird“, schoss es nur so aus Harry hinaus.
„ Wie meinst du das gepeinigt?“, fragte Ginny.
„ naja er hat ihn durch Schläge und Flüche dazu gezwungen alles zu glauben was er ihm sagte er hat ihm all die Jahre falsche Sachen eingeredet und musste sich ihm unterwerfen, mich würde es nicht verwundern wenn…“, sagte Harry und brach dann den Satz ab weil er sich nicht wagte diesen Gedanken auszusprechen.
„ Dich würde es nicht wundern wenn was Harry?“, fragte Ron.
„ Wenn er ihn Vergewaltigt oder Misshandelt hat. Ich meine nicht einfach mal nur so eine Ohrfeige, sondern richtig mit blauen Flecken und Blutergüssen!“, sagte Harry.
„ ihr habt gesehen wie er gleich immer zu seinem Vater ist wenn er kam er ist ihm jedes mal förmlich in den Arsch gekrochen nur um ihm zu gefallen um nicht noch mehr erleiden zu müssen“, sagte er nun wütend und musste sich verkneifen zu schreien.
„ Harry, woher weißt du das alles?“, fragte Hermine total entsetzt.
„ Sagen wir mal so, ich bin heute nicht wirklich zum Arbeiten gekommen sondern habe mich mit draco über die Vergangenheit unterhalten und warum er so geworden ist“, sagte er.
„ Tut mir leid wenn ich euch hier gerade unterbreche, aber ich bringen Lilly ins Bett, sich muss sich so etwas noch nicht mit anhören“, warf Ginny in die Rund und verschwand dann mit Lilly aus dem Raum.
„ Harry jetzt bitte alles noch einmal in Kurzfassung und ganz langsam“; sagte Ron.
„ Also ich habe mich mit ihm unterhalten und er sagte das er nur uns gegenüber so war weil ihm sein Vater all die Jahre eingeredet hat das Schwarze Magie das eizigst wahre ist. Wenn er nicht hörte musste er schlimme schmerzen erleiden manchmal schlug er ihn bis zur Bewustlosigkeit und manchmal noch mehr. Ich kann mir denken das Draco noch schlimmere Details weggelassen hat. Ich glaube er meint es dieses Mal ernst, und ich bin der Meinung wir sollten ihm eine Chance geben und ich werde morgen im Büro noch einmal Ausführlich mit ihm darüber reden. Wenn ihr einverstanden seid, lade ich sie gleich für morgen ein?“, fragte Harry in die Runde.
„ ja Harry tu das, und bitte red noch einmal mit ihm. Ich möchte wissen was damals wirklich passiert ist und möchte auch das er mir erklärt warum er uns behandelt hat wie den letzten Dreck!“, sagte Ginny die gerade wieder den Raum betrat.
„ ja das mach ich, und ich hoffe ihr seid mir jetzt nicht irgendwie sauer oder könnt euch ein bisschen in mich hineinversetzen. Ich weiß wie es ist gequält zu werden.“, sagte Harry nun etwas bedrückt.
„ ja Harry wir wissen was du alles durchmachen musstest und wir werden dir auch immer zur Seite stehen, aber jetzt lasst uns schlafen gehen“, sagte Hermine.
„ ja das wird wohl das Beste sein ich bin nämlich Hunde müde“, sagte Ron und gähnte schon richtig auffällig.
„ na dann wünsch ich euch eine Gute Nacht“, sagte Harry und umarmte Hermine, drückte Ron die hand.
„ Euch auch eine Gute Nacht“, sagte Hermine während sie Ginny in den armen lag.
Die vier verließen die Küche und begaben sich dann in ihre Schlafzimmer.
Das Abendessen sorgte bei Ginny und Harry noch für einigen Gesprächsstoff.
„ Harry meinst du er ist wirklich von seinem Vater, also du weißt schon was?“, fragte Ginny die es einfach nicht aussprechen wollte.
„ ja ich bin mir sicher, bei diesem grausamen Mann kann ich mir alles vorstellen und ich glaube auch das narzissa nie wirklich diese Ehe haben wollte, doch sie hat sich wohl einfach ihrem Schicksal gefügt“, erwiderte Harry und legte sich in sein bett.
„ ich finde es furchtbar wenn Menschen so etwas tun. Vor allem bei so einer Person wie draco, die Psychisch sowieso etwas labil ist, wie kann er das nur seinem eigen Fleisch und blut antun?“, fragte sie entsetzt und den Tränen nahe.
„ ich weiß nicht wie ein Mensch so etwas nur tun kann, ich könnte es nie im Leben und schon gar nicht an meiner kleinen Lilly. Ich liebe sie viel zu sehr um ihr solche schmerzen zuzufügen. Ich würde mich wohl eher selber umbringen“, sagte er und nahm seine Ginny in den Arm.
„ ich werde draco wohl erst einmal nicht verzeihen können, doch ich glaube ich werde mich fügen und versuchen ihn zu verstehen was ich aber im Moment fühle, ist mitleid. Der arme tut mir leid, er hat bestimmt nie erfahren was eine richtige Familie ausmacht. Ich kann nur hoffen dass er mit seinem Kind anders umgeht“, sagte sie und schmiegte sich an ihren Harry.
„ Die beiden wollten dieses Thema für diesen Abend beenden und deswegen sagten sie sich gute Nacht. Doch dabei blieb es nicht denn die beiden kuschelten noch eine ganze weile und verfielen immer wieder in heftige knutscherreien.