Mount Everest

GeschichteAllgemein / P16
Derek Morgan Emily Prentiss OC (Own Character) Penelope Garcia
03.11.2019
17.01.2020
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*Hallo ihr Lieben,
es gibt mal wieder eine neue Gesichte von mir!
Genau genommen ist es meine zweite Criminal Minds Geschichte, aber nach langer Überlegung habe ich mich dazu entschieden, die Erste zu löschen und mit ihren besten Aspekten und vielen neuen Ideen diese hier daraus zu basteln, also falls euch manche Sachen bekannt vorkommen habt ihr eventuell vorher 'can you do this?' bereits gelesen... So oder so wünsche ich viel Spaß und hoffe es gefällt euch.
LG*



1.Das Spiel beginnt mit falschen Fragen

Völlig entspannt ließ ich mich von einem der Polizisten aus dem Streifenwagen ziehen und in die Polizeistation führen. Die vielen Blicke ignorierte ich. Sollten sie doch denken, was sie wollten. Sie konnten ja nicht wissen, dass ich nicht so abgestürzt war wie ich aussah, sondern nach einem Plan arbeitete und einfach nur Zeit schindete. Ihre Welt war nicht viel größer als dieses Revier, wie sollten sie also weiter denken können? Während Andere das Wohl ganz Amerikas und sogar noch weitreichender im Blick behalten mussten hielten vermeintliche Gangmorde diese verschlafene Kleinstadt in Atem.


Es gab hier nicht mal wirklich Gangs, die diesen Titel verdienten. Bevor ich mich jedoch weiter mit diesem dummen Scheuklappendenken beschäftigen konnte, entdeckte ich ein paar mir von Fotos bekannte Gesichter in der Menge und konnte nicht anders als zufrieden grinsen. Wollten wir doch mal sehen, ob das ach so tolle Team der BAU ohne Scheuklappen denken konnte und das ganze Bild sehen, oder ob ich auch hier ohne Anstrengungen im Ziel ankommen würde. Lasst die Spiele beginnen!


Ich wurde in den Verhörraum gebracht und meine Handschellen sogar an den Tisch gekettet. Hier wollte scheinbar jemand Druck auf mich ausüben und mich gewaltig einschüchtern. Wenn sie wüssten, wie lachhaft das ist. Ich sah mich um, studierte die Wände ganz genau und wartete einfach ab, dass etwas passieren würde. Es war etwas wie Schach. Ich hatte meinen Zug gemacht, jetzt waren sie dran. Die Tür ging auf und drei Herren kamen herein. Showtime. Einer in Uniform ging an mir vorbei und lehnte sich hinten an die Wand, wo ich ihn nur etwas aus den Augenwinkeln sehen konnte, während die zwei im Anzug die sich vor mir an den Tisch stellten. "Meine Name ist Special Agent Hotchner von der Verhaltensanalyse Einheit des FBIs, mein Kollege Agent Rossi. Officer Birk haben sie ja schon kennengelernt." begann der eine das Gespräch, ehe die beiden sich setzten. Tatsächlich wusste ich mehr über sie, als über den Kleinstadt Officer hinter mir an der Wand, aber das konnte ich jetzt noch nicht zugeben, es galt Zeit zu schinden. “Ich wusste gar nicht, dass meine Sachen aus einer Wohnung haben zu wollen jetzt etwas ist, wofür das FBI mir Verhaltensberatung schickt. Würden Sie wollen, dass Officer in Ihrer Unterwäsche rum wühlen, Agent Hotchner?” "Was haben Sie mit Mario DiSantos zu tun?" fragte Agent Rossi ungerührt zurück. Schade, zumindest einen kleinen Kommentar zu meinem erstklassigen Ausraster vor der Wohnung hatte ich mir erhofft. "Sie sind in einer kleinen Stadt hier kennt fast jeder jeden." antwortete ich ganz unverbindlich. "Komisch nur, dass niemand Sie zu kennen scheint. Sie haben keinen Ausweiß, Sie wurden noch nie von Mister DiSantos Nachbarn gesehen und auch nicht von irgendjemand anderem hier auf der Wache.” “Haben Sie keine Bekannten in anderen Städten?” “Sie widersprechen sich, Miss.” erklärte Agent Hotchner ganz ruhig, fasst als erwartete er, dass mich die Tatsache zum einknicken bringen würde “Entweder wohnen Sie in dieser Kleinstadt oder eben nicht. Ganz abgesehen davon, dass nicht ein Stück an Damenbekleidung in der Wohnung gefunden wurde, also welches Spiel spielen Sie?"


‘Das wüssten Sie wohl gerne, oder?’ hätte ich widerum all zu gerne gefragt, aber dann wäre das Gespräch vermutlich schnell vorbei, als ich das wollte und so schwieg ich und gab ihnen die Illusion, als fühlte ich mich ertappt. Und überhaupt Mario, nicht ein einzelnes Damenteil? Ich war enttäuscht. Oder sollte ich begeistert sein? Ich meine, irgendwo war ich seine Vorgesetzte und sollte froh sein, dass er sich nicht von irgendwelchen Frauen von der Mission ablenken ließ, aber eigentlich behielt niemand in solchen Situationen eine reine Weste und wenn es nur war um die Tarnung aufrecht zu erhalten, also wozu es erwarten? "Ich glaube, Sie verstehen nicht worum es geht. Es sind drei Menschen sind tot, wir haben besseres zu tun, als uns mit Leuten zu beschäftigen, die nur Aufmerksamkeit wollen!" klingte sich Agent Hotchner da wieder in das Gespräch und begann aufzustehen. Das war definitiv das Zeichen für Plan B. Die Uhr an der Wand zeigte schließlich definitiv das meine Zeit noch nicht vorbei war. “Ich möchte mit Agent Prentiss reden” machte ich dann meinen nächsten Schachzug und lehnte mich nach hinten, während sie sich ansahen und dann den Raum verließen. Sie waren wieder dran.


Ich konnte mir lebhaft vorstellen, was hinter der Scheibe passierte. Da standen sie alle und diskutierten, ob man meinen Wünschen nachgeben sollte, warum ich sie überhaupt kannte, vermutlich lief mein Gesicht zeitgleich durch tausende Systeme, um herauszufinden, wer ich war. Der übliche Wahnsinn. Ich sah wieder zur Decke und sagte in Gedanken das kleine Ein-mal-eins auf. Ich kam bis neun mal sechs, bis sich die Tür wieder öffnete und Emily in den Raum trat. Ich setzte mich wieder auf, wobei die Ketten etwas klapperten und verdrehte die Augen. Sie setzte sich mir schweigend gegenüber und sah mich an. Es herrschte kurzes Schweigen, ehe ich meine Hände so gut es ging und unter weiteren geklapper auf den Tisch legte und mich zu ihr vorlehnte. Sie tat es mir gleich. "Ich hätte irgendwie gedacht, ich müsste mehr diskutieren um an mein Ziel zu kommen" meinte ich mit einem Lächeln "Immerhin bin ich die Verhaftete, die scheinbar nichts mit dem Verdächtigen und berüchtigsten Gangmitglied der Stadt zu tun hat und sich trotzdem dafür verhaften ließ. Gebt ihr solchen immer was Sie wollen?" fragte ich etwas dreist. "Warum sich dann verhaften lassen?" "Aus beruflicher Neugier" "Als was arbeiten Sie?" "Darf ich Ihnen nicht sagen" "Natürlich" meinte sie ironisch. “Wenn Sie mir eigentlich nichts sagen dürfen, warum dann mit mir reden?” “Ich wusste, Sie würden es verstehen.” “Was verstehen?” ich sah, wie sie die Geduld verlor und lehnte mich weiter nach vorne, so weit dass ich wusste kein Aufnahmegerät würden meine Stimme beim flüstern wahrnehmen. Sie tat es mir gleich. Dank der Ketten wusste sie ja, dass ich ihr nichts tun konnte, egal wie nah sie kam. “Mario DiSantos ist Lauren Reynolds” Ich konnte augenblicklich sehen, dass sie sofort das Gesamtbild verstand, wie alle Puzzleteile sich in ihrem Kopf zusammensetzten, aber auch ihr schnelles Aufspringen würde nichts mehr ändern. Ich sah auf die Uhr und lehnte mich erneut zurück. Ich war hier fertig, jetzt hieß es nur noch warten.
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