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Abenteuer der Digiritter in der Welt von The Witcher 3

GeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P18
Hikari "Kari" Yagami und Gatomon Koushirou "Izzy" Izumi und Tentomon Mimi Tachikawa und Palmon Sora Takenouchi und Biyomon Taichi "Tai" Yagami und Agumon Takeru "T.K." Takaishi und Patamon
03.11.2019
03.05.2020
4
5.205
 
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03.11.2019 1.522
 
Sanft streifte er ihr eine Strähne aus den Augen und streichelte über ihre Wange. Zärtlich und zaghaft küsste er sie auf die Lippen und strich langsam über ihren Rücken. Als er den Kuss jäh unterbrach und sie anblickte, seufzte sie. Kurz blickten sie sich tief in die Augen. Er strich ihr mit zwei Fingern sanft über den Arm und küsste sie erneut. Erst wieder zaghaft, doch dann wurde der Kuss intensiver. Ein leidenschaftliches Spiel ihrer Zungen entfachte sich. Er drückte sie sanft in die liegende Position und beugte sich über sie. Ihre Hände wanderten unter sein Shirt und über seinen muskulösen Rücken. Sie schob das Shirt hoch und unterbrach den Kuss kurz, um es ihm abzustreifen und achtlos zu Boden fallen zu lassen. Ihre Hände zogen ihn wieder zu sich herunter, bis er schließlich ganz auf ihr lag und sie setzten ihr leidenschaftliches Zungenspiel fort. Fordernd strichen ihre Finger durch seine Haare. Er schob ihr Oberteil hoch und streichelte ihren Oberkörper.
Das zaghafte Klopfen an der Tür überhörten sie einfach und setzten ihr intensives Spiel fort. Immer fordernder und wilder küssten sie sich. Er zog ihr das Oberteil aus, drückte ihren fast nackten schlanken Oberkörper an seinen und küsste ihren Hals und ihre Schulter. Sie hielt die Augen geschlossen und genoss seine Berührungen. Ein leises Stöhnen entfuhr ihr. Ihre Hände wanderten über seine starke Brust, weiter über seinen muskulösen Bauch, bis zu seinem Hosenbund. Sie öffnete den Gürtel und den Leistenknopf und zog seine Hose so weit wie es diese Position zuließ, herunter.
Auch das erneute, etwas lautere Klopfen versuchten sie zu überhören.
Er küsste sie wieder leidenschaftlich und beide ließen sich auf das Bett sinken. Seine Hände streichelten ihren gesamten Oberkörper. Sanft schob er mit zwei Fingern einen Träger ihres BHs herunter und wieder vergrub sie ihre Hände in seinem Haar.
Das Klopfen war diesmal lauter und dringlicher, doch auch jetzt wollten sie es nicht hören. Ungestört küssten sie sich weiter, ungestört setzten ihre Hände ihre Reise, den anderen Körper zu erkunden, fort. Er drückte seinen Unterleib gegen ihren und schob ihren Rock etwas hoch. Ein leises Stöhnen, durch seine spürbar wachsende Erregung ausgelöst, konnte sie nicht unterdrücken. Seine Zunge suchte ihren Weg ihren Hals entlang zum Schlüsselbein. Sanft saugte er an ihrer Schulter und plötzlich flog die Tür auf. Beide erschraken und fuhren auseinander.
„Es tut mir leid, dass ich jetzt so reinplatze, aber ihr reagiert ja auf kein Klopfen“!
„Man, Kari, verschwinde! Das wir auf kein Klopfen reagieren sagt doch wohl alles“!, meckerte der noch halb auf Sora liegende Taichi seine kleine Schwester an, die in der Tür stand und sich die Augen zuhielt.
„Ja, ich weiß, ich würde ja auch nicht einfach so reinplatzen, ich wollte auch nur sagen, dass Mama und Papa schon halb in der Wohnung stehen“!
„Oh verdammt“! Tai sprang von Sora, die darüber genauso erschrocken war, auf, zog sich seine Hose hoch und versuchte eilig seinen Gürtel wieder zu zumachen, was aber nicht so recht klappen wollte.
„Warum kommen die denn jetzt schon, die wollten doch den ganzen Nachmittag wegbleiben, ich dachte diese doofe Ausstellung würde so lange dauern“?, grummelte der braunhaarige vor sich hin, während er sein Shirt angelte und anzog. Die peinlich berührte Sora war schon komplett angezogen, richtete ihren Rock und ihre Haare und saß nun unbequem auf dem Bett.
Kari schaute ihrem Bruder, der sich in seiner Eile ständig in seinen Klamotten verhedderte, mittlerweile amüsiert beim Anziehen zu.
„Na ja, sie waren ja auch den ganzen Nachmittag weg“, merkte sie grinsend an, lehnte sich mit verschränkten Armen gegen den Türrahmen und schaute zu Sora, die nach kurzem Blickkontakt leicht errötet schnell zu Boden sah. Tais Blick flog zur Uhr, die schon kurz nach sieben anzeigte.
„Verdammt! Warum hast du nicht eher was gesagt? Und warum musstest du reinplatzen, das hättest du auch etwas weniger nervenaufreibend lösen können“!, warf er Kari vor, während er seine Haare etwas glatt strich.
„Also, ich hätte gar nichts gesagt, wenn Mama und Papa eben nicht angerufen hätten, damit jemand den Backofen vorheizt“. Kari ging in die Küchenzeile und überhörte einfach, was ihr Bruder als letztes sagte. Tai folgte ihr.
„Mensch Kari, aber ....“, fing Tai an, doch seine Schwester unterbrach ihn.
„Tai, ist es dir lieber von deinen Eltern inflagranti erwischt zu werden, oder von deiner kleinen Schwester“? Kari sah ihn kurz abwartend an, doch als keine Antwort von Tai kam und das Umdrehen des Schlüssels im Schloss der Wohnungstür die jähe Ankunft ihrer Eltern voraussagte, wusste sie, dass die Diskussion beendet war und sie diese gewonnen hatte.
Tai musste sich eingestehen, dass es ihm um einiges lieber war von Kari in so einer Situation erwischt zu werden, als von seinen Eltern. Auch wenn es ihm trotzdem sehr unangenehm war. Die Tür ging auf und herein traten Tais und Karis Eltern.
„Hi, ihr beiden“, kam es von Susumo,  der die Wohnungsschlüssel auf den Küchentisch warf.
„Hi“, erwiderten Tai und Kari monoton. „Hey ihr zwei“, begrüßte sie auch ihre Mutter Yuuko, die ihre Tasche auf dem Tisch ablegte. „War irgendetwas“?, frug sie ihre Kinder.
Kari grinste Tai kurz von der Seite an, der sie daraufhin mit einem bösen Blick anfunkelte und sich an die Küchentheke lehnte.
„Nein, nein“,meinte Kari und holte aus dem Kühlschrank das vorbereitete Essen heraus. „Außer dass Sora heute mit uns isst“!, fügte sie als Antwort noch hinzu.
„Oh, Sora ist hier“?, frug Tais Vater  und schaute zu seinem Sohn. Noch bevor Tai antworten machte sich Sora bemerkbar. „Hallo“, ertönte es  aus dem Wohnzimmer. Karis und Taichis Eltern begrüßten sie freudig.
„Na, das ist aber schön, dass du mal wieder mit uns isst“, bemerkte Tais Mutter.
„Ich, ähm…, ich kann nicht mitessen, ich hab später Training und muss deshalb jetzt gehen“, fing Sora an sich zu verabschieden. Tai schaute sie alarmiert an. Er wusste, dass sie heute kein Training hat.
„Oh, das ist aber schade. Dann komm doch mal wann anders wieder zum Essen, wir würden uns freuen“,  sagte Tais Mutter freundlich. Sein Vater setzte sich gerade auf das Sofa und schaltete den Fernseher ein. „Oder, Susumo“?, fügte seine Mutter noch zu seinem Vater gewandt hinzu. „Oh, ähm…ja, ... ja, komm doch nächste Woche vorbei, erwiderte dieser und widmete sich dem Fernseher. Sora lächelte und kurze Zeit war es still.
„Ich begleite dich zur Tür“,  meinte der braunhaarige schnell, schlüpfte aus der Küche  heraus und ging mit Sora zur Tür. Sie schwiegen sich an, während Sora ihre Schuhe anzog.
„Ich, ähm…“, versuchte Tai die unangenehme Stille zu brechen. „Na ja, das war wohl heute etwas dumm gelaufen“!  Er grinste sie verlegen an und dachte sich, dass dem obercoolen Yamato so etwas sicher nicht passiert wäre. Sora schenkte ihm nur einen kurzen Blick.
Doch Tai konnte aus ihrem Blick nichts herauslesen. Oft konnte er dies bei seiner Freundin, aber manchmal gelang es ihm einfach nicht. Er bekam deswegen oft ein Gefühl der Unsicherheit und Wertlosigkeit und musste dann wieder an Yamato denken, seinen ehemaligen besten Freund.
Sora umarmte Taichi und riss ihn somit aus seinen Gedanken. Sie legte ihren Kopf auf seine Brust und schmiegte sich an ihn. In Tais Bauch machten sich viele Schmetterlinge breit und er musste zufrieden lächeln, als er ihre Umarmung erwiderte.
Ein kleines Weilchen standen sie einfach so dort und genossen die Nähe des jeweils anderen, bis sich schließlich Sora etwas von ihm löste und ihn sanft küsste.
„Wir sehen uns morgen. Ich liebe dich“!, flüsterte sie ihm zu und lächelte ihn zaghaft an.
Tai nickte und lächelte zurück. „Ich liebe dich auch“! Er gab ihr noch einen zarten Kuss, bis sie sich ganz voneinander lösten und Sora die Wohnung verließ.

Als Tai die Tür schloss, lehnte er sich kurz an diese, bis schließlich das Telefon klingelte und er dazu aufgefordert wurde ranzugehen, da scheinbar alle mit etwas anderem beschäftigt waren.
„Oh, hallo, ich hol mal schnell Kari. Ach  du willst mit mir reden“? Tai war erstaunt, sonst rief Takeru eigentlich nur an, um mit Kari zu sprechen.
„Ja, ist das so wunderlich“?, meinte T.K. und musste lachen, als ihm bewusst wurde, dass er die Yagamis sonst eigentlich nur wegen Kari anrief. „Okay, hör zu, ich hab doch noch einen Game Cube. Und ein Kumpel hat mir Super Mario Odyssey für diesen Game Cube kompatibel gemacht. Und jetzt komm ich an einer Stelle nicht weiter. Du hasst doch vor 3 Jahren  dieses Spiel gesuchtet! Kannst du vielleicht vorbeikommen und mir mal bitte helfen“?
„Ok, ich komme nach dem Essen zu dir und schau mal was du verzapft hast“, lachte Tai. „Bis später“!  Er legte auf.
Als er in sein Zimmer ging, musste Tai  in sich hineingrinsen. Der alte Zockerhase Takeru brauchte Hilfe bei einem Spiel und  suchte diese ausgerechnet bei Taichi, der die letzten Jahre nur noch sehr selten die Konsole an hatte.
Tai ließ sich auf sein Bett fallen und dachte an Sora. Er seufzte. Sein ungutes Gefühl machte ihm zu schaffen. *Takeru ist sicher eine willkommene Ablenkung*, dachte er sich. Dabei war ihm jedoch nicht bewusst, dass sich Sora vor nicht einmal einer halben Stunde, Taichi voll und ganz hingegeben hätte.


Fortsetzung folgt!
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