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the sweet call of mother fortune

von Dacolea
Kurzbeschreibung
GeschichteRomance, Schmerz/Trost / P18 / Het
J-Hope OC (Own Character) RM V
02.11.2019
22.01.2022
117
239.148
33
Alle Kapitel
276 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
15.01.2022 2.717
 
×Alecs POV×

"Sie hat gerade ein Interview...und du meinst wirklich das ist eine gute Idee?", flüsterte ich am Telefon und stand ungeduldig vor dem Gebäude, "und der Kaffee endet nicht auf meinem Hemd?"

"Die Chancen stehen 70 zu 30...du entscheidest wie du es sehen willst", lachte Dongcheol am anderen Ende des Hörers, "ich muss jetzt aber auflegen. Pflichten und so. Du machst das schon. Fighting"

Fighting? Das wird schwer. Ich komme gerade von einem Gespräch mit Namjoon und habe dort schon ordentlich was einstecken müssen. Er war wütend auf mich und zwar nicht zu knapp. Jedoch wollte er mir helfen Theas Zorn zu besänftigen. Er erzählte mir wie furchtbar unausgeglichen sie war. Sie wurde schnell wütend und fluchte viel mehr als zuvor. Sie nahm nicht mehr zu und machte wieder auf einem ähnlichen Level Sport, wie sie es vor ihrem Krankenhausbesuch tat. Sie war kaum noch zuhause und ignorierte mich seit Tagen. Selbst mit Vater sprach sie nicht mehr als das nötigste und er hatte gar nichts damit zu tun.

Jedes bemühen meinerseits stieß auf ihre kalte Schulter. Sie würdigte mich kleines Blickes.

Vielleicht würde sie mir jetzt zuhören? Ich hatte hier ihren Lieblingskaffee und ein Stück Blaubeertorte. Sie liebte Blaubeeren...vielleicht waren sie mein Glücksbringer?

Da war sie...

"Thea! Mrs. Choi. Wie schön euch beide zu sehen. Ich war in der Nähe und dachte meine Schwester würde sich über einen Kaffee und etwas Gebäck freuen"

Der Blick Ihrer Managerin war eindeutig. Oh je...

"Danke mein Lieber", fing sie an und legte ihre Hand auf den Rücken meiner Schwester, "wir sind aber in Eile. Bitte entschuldige uns"

"Dann nehmt es bitte mit ja? Eine kleine Stärkung für den langen Arbeitstag", bestand ich darauf und drückte beide Sachen in Mrs. Chois Hände.

Meine Augen suchten dabei die meiner Schwester. Sie sah durch mich hindurch und hinter ihrer Maske erkannte man ihr regungsloses blankes Gesicht.

Ich war nichts in ihren Augen. Ein jämmerlich Niemand der sich um die Gunst der Schwester bemüht.

Und scheitert...

"Kleine", flüsterte ich, "ich werde euch beide nie wieder anschreien. Ich habe mit ihm geredet und er würde mir vergeben, wenn du es je könntest"

Ihre Augen fixierten meine und wurden ganz schmal.

"Sag ihm, dass er reden kann soviel er will. Er ist für mich gestorben, wie seine Worte für mich keinerlei Bedeutung mehr haben"

Ihre Worte trafen mich wie eine eiskalte Klinge, die sich in meine Brust bohrte. Sagte sie das wirklich?

"Thea..."

Sie ließ mich einfach stehen, während ihre Managerin mich mitleidig ansah und flüsterte: "Du hast ihr wirklich sehr weh getan...sie bekämpft lediglich Feuer mit Feuer. Du sollst fühlen wie sie sich fühlte, als du ihr das Herz gebrochen hast."

Und dann ließ auch sie mich stehen und folgte schnellen Schrittes ihrer Klientin.

Ich sollte leiden...sie wollte mich leiden lassen. Hieße das, dass sie mir verzeihen würde? Irgendwann? Es gab Hoffnung?!

Oh Gott gib mir die Stärke solange ihrer Ignoranz stand zu halten. Bitte. Ich möchte wieder für meine Schwester da sein. Mit ihr sprechen und sie in den Arm nehmen. Sie war alles was meine Vergangenheit so besonders machte. Sie und die Erinnerung an unsere Familie und unsere Freunde.






×Theas POV×



"Er hat dir einen Iced Vanilla Latte mitgebracht und...uhhh ist das ein Stück Blaubeertorte?", schmunzelte Mrs. Choi, als sie sich zu mir ins Auto setzte.

Schmollend nahm ich ihr die Sachen ab und steckte neugierig meine Nase in die Tüte. Sie hatte recht. Es war ein toller Kuchen...

"Er gibt sich wirklich Mühe. Gestern hat er dir eine Lunchbox gebracht und vorgestern hat er uns Regenschirme bei dem starken Regen gebracht und dir ein hübsches Abendkleid geschenkt. Man kann nicht leugnen, dass er wirklich um deine Vergebung bittet"

"Ich werde ihm aber trotzdem nicht vergeben. Selbst wenn Joonie ihm verzeihen kann...ich kann es nicht. Noch nicht", meinte ich trocken und nahm einen Schluck Kaffee.

"Wie lange willst du ihn noch quälen?"

"Solange es sein muss", mein Blick glitt aus dem Fenster, "keiner tut mir so weh ohne gestraft zu werden. Niemand"

"Das klingt eigentlich fast so, als hättest du ihm bereits verziehen", stellte sie fest und ließ mich nur schnauben.

Ich hatte ihm nicht verziehen...egal wie viel Mühe er sich auch gab. Er hatte dieses Mal echt Scheiße gebaut und sollte nicht so einfach davon kommen. Geschenke und Aufmerksamkeiten würden mein Herz nicht erweichen. Ich war Niemand den man sich so erkaufen konnte. Materielle Dinge bedeuten nichts, wenn keine Emotionen hineingelegt werden. Es geht vielmehr um Gesten. Darum, dass eine Person zeigt wie wichtig der andere für sie ist...so wie Alec sich bemühte...er...bemühte sich...um mich....

"Wohin fahren wir?"

"In den Shop. Wir haben viel zu tun meine Liebe. Du wolltest die Mannequins selbst einkleiden und entscheiden wo welche Kleidungsstücke liegen. Außerdem müssen wir die Eröffnung en Detail planen und alle Beteiligten informieren. Du musst dir noch Gedanken machen was du tragen möchtest und wie Make-up und Haare gestylt werden sollen"

"Ich dachte ich trage etwas aus der Casual Collection...eher locker und entspannt? Vielleicht die lockere Lederimitathose mit dem engen Turtelneck mit den transparenten Stellen an Brust und Rücken?"

"Ist das nicht etwas zu freizügig? Die Hose sitzt sehr tief und das Oberteil bedeckt gerade so deine Rippen...vielleicht solltest du etwas mehr Stoff tragen? Die Zuschauer werde Angst bekommen, wenn sie dich so abgemagert sehen"

"Hoodie und Skinnyjeans?"

"Das wäre besser...vielleicht nimmst du den schönen schwarzen mit den transparenten Schultern?"

"Dann trage ich den und Haar und Make-up so wie immer. Nichts besonderes"

"So wie wir dich kennen", kicherte sie entspannt und kämpfte sich durch den dichten Verkehr, "was anderes erwarten wir auch nicht"

"Wenn das jeder erwartet, vielleicht sollte ich dann im Abendkleid auftauchen? Oder ich mache es meinen Angestellten gleich und komme auch in der Uniform"

"Diese Idee gefällt mir sogar noch viel besser", lächelte sie mich kurz an, ehe sie wieder konzentriert auf die Straße sah, "dann machen wir es so. Da werden sich deine Angestellten freuen."


Das glaubte ich tatsächlich auch. Ich hatte mir ein wirklich nettes Team zusammengestellt, die hoffentlich gut miteinander arbeiten werden.

Für den schwierigen Start, hatte ich meine Leute für eine Online-Beratung geschult. Sie konnten alle viele Sprachen, zu meinem Glück, und sie kannten sich gut mit Mode aus und sie waren sehr trendbewusst. Mit ihnen würde diese Pandemie hoffentlich unbeschadet an meinem Shop vorüber gehen.

"Wir sind da Liebes, komm wir haben viel zu tun", lächelte sie mich an und parkte ihr Auto in der Nähe, ehe wir ausstiegen und zum Hintereingang liefen.

"Ich habe das Kleid hergebracht was ich gerne ausstellen würde. Es ist noch gänzlich unbekannt, aber ich trug es bei...einen mir sehr wichtigen Geburtstag"

"Ahhh ich verstehe. Dann zeig es mir bitte und erzähle mir etwas über die Worte die du zu diesem Stück aufhängen willst"

"Ich würde sowas dazuschreiben wie...es ist eines meiner frühstens Stücke meiner Ausbildung und es hängen wunderschöne Erinnerungen daran die mir eine neue Heimat in einem zuerst fremden Land schenkten"

"Das ist schön beschrieben und keiner kann darauf schließen, dass du darin auch eine neue Familie gefunden hast", lächelte sie unter ihrer Maske und fuhr fort, "dann lass uns keine Zeit verlieren"

Und wie wir keine Zeit verloren. Bis spät in die Nacht machte ich mich mit ihrer Hilfe an die Arbeit die letzten Feinheiten zu erledigen. Die Mannequins kleidete ich mit noch unveröffentlichten Designs ein. In denn Schaukasten stellte ich das Kleid von Eomonis Geburtstag aus und schmückte den Kasten mit wunderschönen selbstgefalteten Schmetterlingen, ganz wie die, die ich für die kleinen Engelchen zeichnete. Ob sie mit ihren Müttern einmal herkommen würden? Und diese Schmetterlinge sehen würden?

Wann würde ich seine Familie wiedersehen können?

"Dein Blick ist mit einem Mal so traurig...woran denkst du?"

"An zwei entzückende kleine Mädchen", flüsterte ich, als ich den letzten Schmetterling fixierte und von der Leiter stieg, "sie haben mein Herz gestohlen und ich hoffe hiermit kann ich ihnen eine kleine Freude machen"

"Du magst Kinder nicht wahr?", fragte meine Managerin neugierig und nahm meinen Arm sanft.

"Ja", lächelte ich, "Kinder sind einfach wunderbar. Sie sind so ehrlich und ihr Lachen ist die beste Medizin für trübe Tage"

"Haben du und Namjoon denn schon Pläne? Ich hoffe doch nicht. Ihr seid nichtmal verheiratet und erst so frisch zusammen..."

"Ahhh?! Nein, nein sowas ist noch nicht in Planung. Keine Sorge so schnell passiert dahingehend noch nichts meine Liebe. Ich gebe aber auch zu, dass ich gerne Tante werde würde"

"Ach die Möglichkeit wird sich noch früh genug ergeben meine Liebe", lachte Mrs. Choi erheitert und zog mich langsam aus dem Verkaufsraum hinein in das Büro, "es ist schon spät und du solltest nach Hause"

"Ich will aber nicht. Dieser Ort ist viel zu schön um nach Hause zu wollen. Du jedoch sollst Heim zu deinem Mann. Er wird mir böse sein, wenn ich dich zu lange bei mir behalte"

"Du willst mich loswerden?"

"Ich will, dass du morgen fit bist"

"Das will ich auch"

"Nagut...aber du gehst vor. Ich räume die Kartons noch weg und dann rufe ich ein Taxi"

Sie wollte nicht nachgeben, aber am Ende konnte ich sie verabschieden und widmete mich wirklich den Tätigkeiten die ich ihr versprach, nur anstelle mir ein Taxi zu rufen, rief ich Hyungwon an.

"Kleines, warum bist du noch wach? Du kannst dich nicht immer so selbstzerstörerisch verhalten. Irgendwann schlägt das Schicksal zurück und ich möchte nicht, dass du Schaden nimmst"

"Dir auch einen schönen Abend", lachte ich um seine mahnenden Worte zu überspielen, "wie geht es dir? Ich habe so lange nicht mehr angerufen und das Treffen habe ich auch immer weiter nach hinten geschoben"

"Mach dir darüber keine Gedanken, wir warten geduldig auf dich", gluckste er und fuhr fort, "bist du zuhause? Oder..."

"Eher das oder"

"Hast du Lust auf eine Spazierfahrt? Ich ahne schon wo du dich versteckst"

Er wusste wie er mich aus der Reserve locken konnte.

"Ich kann dich nicht mehr aufhalten oder?"

"Nein kannst du nicht", lachte er und klimperte hörbaren den Autoschlüsseln, "du bist doch in Hongdae oder?"

"Bin ich"

"Dann warte dort auf mich"






×Hyungwons POV×


Dieses Mädchen machte uns allen aktuell nur noch Sorgen. Ich hoffe ich konnte ihr jetzt ins Gewissen reden. So fuhr ich geschwind zu ihr.

"So ich stehe jetzt vor deinem Laden...kommst du heraus oder muss ich dich hinaustragen? Ich möchte mir die Überraschung eigentlich nicht verderben, wenn ich reinkommen muss", waren meine ersten Worte als ich sie erneut anrief und eine schmale Silhouette tauchte an einem Fenster im ersten Stock auf, ehe ihre sanfte Stimme am anderen Ende erklang.

"Ich komme heraus, die Überraschung will ich dir nicht nehmen. Warte dort bitte"

Und ich wartete auf sie.

"Da bin ich", begrüßte sie mich in der Stille der Nacht und begeleitete mich zu meinem Auto, "es ist schön dich zu sehen"

"Ich finde es auch schön, dass du überhaupt zu mir herausgekommen bist", lächelte ich unter der Maske und wir liefen entspannt zu meinem Auto, "hast du was gegessen?"

"Nicht seit heute morgen", gestand sie leise und korrigierte sich sofort, "ach nein! Ich habe ein Stück Kuchen gegessen! Den hat Alec mir gebracht"

"Dann habe ich ja nicht falsch gedacht", stellte ich vorwurfsvoll fest und hielt ihr die Autotür auf, "bedien dich"

"Fastfood und Spazierfahrt? Du bist ein Goldstück Hyungwon!"

"Dafür sind Freunde da Liebes", lachte ich sanft und ließ sie einsteigen, bevor ich das Auto umrundete und auch einstieg, "also...die gewöhnliche Runde?"

"Jede Runde die du möchtest", lächelte sie mir entgegen und knabberte bereits an einer Pommes, "überrasch mich"

Dann würde ich sie mal überraschen, dachte ich in dem Moment wo ich den Motor startete und das Gefährt in Bewegung setzte.

"Gibt es etwas neues von deiner Familie?"

"Über Alec will ich nicht reden", murrte sie genervt und starrte in die Tüte, "aber Vater...", sie begann zu lächeln, "du kennst doch Junhee oder? Vaters Assistenten. Ich glaube er wird vielleicht bald bei uns einziehen"

Meine Augen wurden immer größer. Verstand ich das richtig? Ihr Vater...bandelte mit seinem Assistenten an? Mr. Hoffmann war homosexuell? Warte nein er hatte eine Frau, also war er Bisexuell? Oder? Ähm...wie sollte ich darauf reagieren?

Ahhh Hyungwon fahr nicht noch über eine rote Ampel?!

"Die ist rot?! Stopp!?", schrie Thea besorgt und ich schaffte es gerade noch so zum Halt zu kommen.

Schockiert sah ich zu ihr rüber und fand um ehrlich zu sein auch keine Worte.

"Schock mich nicht so unvorbereitet", flüsterte ich blass und ließ meinen Kopf gegen das Lenkrad sinken.

Sie griff nach meinem Arm und drückte leicht zu, während ihre sanfte Stimme ruhig anfing zu sprechen: "Das tut mir leid. Ich wollte dich nicht so überfahren..."

"Du bist zu direkt Liebes", seufzte ich fertig, "wegen dir wäre ich fast über Rot gefahren...mach das nicht nochmal mit mir"

Länger konnte ich nicht mehr diesen Schock so verarbeiten, da die Autos hinter uns anfingen zu hupen. War es schon wieder grün?

"Es tut mir leid Hyungwon...soll ich lieber fahren?"

Ich schüttelte bestimmt den Kopf.

"Nein das war nicht der Plan. Du bleibst Beifahrer Liebes"

"Dann bleib wenigstens da bei den Parkplätzen kurz stehen...ich glaube du hast Fragen"

Die hatte ich. Wirklich.

"Nagut...", grummelte ich etwas undeutlich vor mich hin und fuhr auf den besagten Parkplatz. Mit einer Bewegung schaltete ich den Motor aus und sah zu ihr herüber, "also jetzt erklär mir alles. Dein Vater und Mr. Gi? Wie kam es dazu? Ich dachte dein Vater wäre...also das er auf Frauen steht"

Und sie erklärte mir alles. Sehr ausführlich. Doch darüber hinaus sagte sie noch etwas. Etwas Besonderes. Zumindest für mich.

"Es ist so schön dich wieder zu sehen. Ich vermisse unsere Gespräche. Dich. Deine Jungs...ich vermisse euch alle furchtbar"

Sie griff nach meiner Hand und drückte diese sacht.

Wie sollte ich ihr nach diesen Worten noch einen Vortrag halten können?

"Ach Liebes", seufzte ich und beugte mich zu ihr rüber, um sie Umarmen zu können, "ich habe dich auch vermisst. Du hast uns alle lange warten lassen. Wir haben uns Sorgen gemacht. Wir alle. Du weißt doch, du kannst uns jederzeit anrufen. Wir sind Freunde. Dafür sind wir da. Wir sind da um aufeinander aufzupassen"

Langsam löste ich mich von ihr und schob ihr gleichzeitig ein paar Pommes in den Mund, den sie gerade zur Antwort öffnete.

"Also iss bitte", lächelte ich und sah kurz aus dem Fenster.

Ihre Familie erweiterte sich gerade und gleichzeitig verbannte sie ihren Bruder aus ihrem Leben. Wenn auch nur vorübergehend.
Es geschah wirklich viel in diesem Moment. Ihr ging vieles durch den Kopf und die Medien rissen sich noch immer um jede Einzelheit die sie über den Vorfall mit diesem Schwein von Stalker erlangen konnten. Dann der Krankenhausaufenthalt. Der Stress mit der Shoperöffnung.

Es war zu viel was gerade auf sie einschlug. Das konnte man ihr ansehen. Thea wirkte abgekämpft, müde und traurig.

Doch war da noch etwas...

Wie sie sprach und wie sie sich vor mir gab, wirkte sie sehr einsam auf mich.

Wie konnte dieses Mädchen, die so viele Freunde hatte, so einsam sein?
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