In love with a Faun

von DerLord
GeschichteAllgemein / P16 Slash
02.11.2019
23.10.2020
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02.05.2020 1.041
 
Seit zwei wochen sind wir wieder von unsrer Fahrt zurück. Mit Fiona und den andern halte ich regen Kontakt. Bis auf Oliver ihm gegen über habe ich kein lebenzeichen von mir gegeben. Ich habe mich versucht abzulenken und ihn zu vergessen, doch das was zwischen uns vor gefallen ist geht mir nicht mehr aus dem Kopf. Und auch Alexander hat nicht mehr mit mir geredet. Gedankenverloren starre ich auf das Schriftstück  vor mir. Meinen Geschichtsprofessor höre ich schon gar nicht mehr zu sonder kritzel etwas auf das papier. Meine Sitznachbarin Luna stößt mir mit dem Ellenbogen in die Seite.  Ich zucke erschrocken zusammen. "Was ist denn?". "Hörst du überhaupt zu und wer ist das den du da zeichnest?", fragt sie. Ich schaue auf das Blatt. //Oh fuck jetzt zeichne ich ihn auch schon//. "Niemand", antworte ich. Es ist ja nicht so das ich es ihr nicht sagen würde immerhin sind wir beide sehr gut befreundet. "Ach komm Miri". Ich seufze. "Das ist Oliver"; sage ich. Sie macht große Augen. "Der Sänger mit desen Band du als ihr in Berlin wart auf der Bühne stand?". "Ja genau der". Sie legt den Kopf schief. "Du klingst nicht gerade begeistert. Ist was zwischen euch vorgefallen?". Ich seufze wieder. "Wir haben uns vielleicht so ein zweil mal geküsst und er war mit mir essen", sage ich. Jetzt schaut sie verwirrt. "Aber das ist doch eigentlich was schönes oder irre ich mich da". "Nein...doch eigentlich schon. Aber er hat eine Freundin", sage ich. "Aber das ist kein Hinderniss. Du scheinst ihn zu mögen und er dich doch auch so wie es sich anhört also was hindert dich daran einfach zu ihm zu gehen".  Ich seufze erneut. "Er lebt in Bayern, das ist viel zu weit weck", sage ich. Sie verdreht die Augen. "Das ist auch kein Hinderniss. Wir haben ab morgen drei Tage zeit. Also fahren wir dort hin ob du willst oder nicht", legt sie fest. "Was nein kommt nicht in frage", sage ich laut, zu laut. "Ruhe dahinten oder haben sie etwas produktives zum Unterricht beizutragen", sagt unser Geschichtsprofessor und schaut uns böse an.

Tatsächlich habe ich Luna nicht davon abbringen könne, denn sie hat gleich nach der Schule eine kleine Unterkunft im Heimatort des Sängers gebucht. Nach dem ich sehr wiederwillig Fiona gefragt haben wo er wohnt und sie es mir mit einen grinsen auf den Lippen beim Telefonieren mitgeteilt hat. Und so stehe ich jetzt am Bahnhof und warte ungeduldig auf sie. Ich schaue auf mein Handy. In zehn minuten fährt der Zug los. Ich drehe mich einmal um mich selbst und entdecke sie. Sie kommt gerade aus der einen Richtung angehetzt. "Tut mir leid das es so lange gedauert hat der Taxifahrer kam zu spät", endschuldigt sie sich. Ich winke ab. "Schon okay lass uns schnell zum Zug gehen", sage ich. Sie nickt und wir laufen zu Bahnsteig. Der Zug ist bereits da so das wir auch gleich einsteigen und uns auch sofort ein Abteil suchen. Schnell finden wir ein leeres und räumen unsere Sachen auf die Gepäckablage. Ich lasse mich auf die Sitze sinken. "Oh man Miri hör auf so ein Gesicht zu ziehen er wird dich schon keinen Kopf kürzer machen nur weil du vorbei kommst. Er mag dich", sagt sie. "Woher willst du wissen das er mich mag. Nur weil er mich auf der Bühne geküsst hat oder was", sage ich. Sie reist die Augen auf und schüttelt den Kopf. "Ist das wirklich dein ernst. Er hat dich auf der Bühne geküsst das sagt doch schon alles. Man sie es doch ein". "Nein", antworte ich trotzig.  "Wie du meinst", sagt sie, setzt die Kopfhörer auf und widmet sich einem Buch.  Ich tue es ihr gleich nur starre ich aus dem Fenster. Keiner von uns verliert wärend der fahrt ein wort. Erst als wir angekommen sind sagen wir wieder etwas. "Wo ist unsere Unterkunft?", frage ich sie. Luna greift in ihre Tasche und krammt einen Zettel hervor. "Nicht weit nur ein stück zu laufen",sagt sie. Ich nicke und lasse sie voraus gehen und folge ihr dann. Es dauert wirklich nicht lange bis wir am Hotel angkommen. Luna übernimmt den Checkin und schleift mich aufs Zimmer. Nach dem wir unsere Sachen im Schrank verstaut haben setzt sie sich mir gegenüber aufs Bett. "So und jetzt schreibst du ihn und fragst ihn was er morgen vor hat", sagt sie.  "Oh nein kommt nicht in frage. Ich schreibe ihm betsimmt nicht", sage ich. Sie verdreht nur die Augen krallt sich mein Handy. Schnell Tipp sie irgendwas ein und wirft es mir wieder aufs Bett. Sofort greife ich danach um die Naricht noch zu löschen, doch Oliver hat schon genantwortet. _Nein, ich habe morgen noch nichts vor. Wieso fragst du?_. Ich muss schlucken. Doch schon wieder nimmt mir Luna das Handy aus der Hand und antwortet für mich und gibt es mir wieder. Perplex starre ich auf den Chat. "Das wird sich irgendwann noch rechen", sage ich. Doch sie grinst mich einfach nur an. "Los lass uns essen gehen und dann schlafen", sagt sie. Ich gebe einen Missmutigen laut von mir.

Am nächsten morgen stehen wir zeitig auf gehen Früstücken und machen uns auf den weg zum Bus. Während ich es vorziehe zu schweigen fragt Luna den Fahrer wo wir zu der adresse kommen. Er erklärt es ihr freundlich und wir steigen ein. So dauert es auch nicht lange bis das Transportmittel an besagter Haltestelle hält.  Wir steigen aus und laufen die wenigen Meter bis zum Haus. Mit jedem schritt werde ich nervöser. "na los klingel jetzt", sagt Luna als wir schon mindestens fünf minuten vor der Tür stehen. Ich schüttle den Kopf und will auf dem Absatzt kehrt machen, doch sie macht mir einen Strich durch die Rechnung, den sie klingelt kurzer Hand so das ich wie zur Salzsäule erstarrt stehen bleibe.
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