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Specials + One Shots

von Kurokochy
OneshotAllgemein / P12 / Gen
Aki Izayoi / Akiza Izinski Yusei Fudo
01.11.2019
01.11.2019
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2.109
 
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Happy Halloween ihr Lieben und herzlich willkommen bei meinem allerersten Festtage-Special! :)
Wie ihr durch die Überschrift vielleicht schon geschlussfolgert habt, geht es um eine Zombieapokalypse in der Yusei (der Zombie) und Akiza (die Zombie-Jägerin) welche eigentlich auf verschiedenen Seiten stehen sollten, leben. Doch macht ihnen dies ihre Liebe etwas schwer... von ihren eigenen Kameraden für verrückt erklärt, versuchen die beiden, ihre komplizierte Beziehung "am Leben" zu erhalten und sich gegenseitig vor den ihren verständnislosen Kameraden zu schützen.
.... Wie ihr vielleicht schon erkannt habt, wird es ein YuAki Oneshot ;3 (Überraschung, Überraschung... ^^“) ich würde mich freuen, wenn Ihr Lust habt mal reinzugucken :3
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Prolog

Die letzten paar NOCH LEBENDEN Menschen haben sich in einer Barrikade verschanzt und ein paar von ihnen versuchen sogar die sabbernden Hirnfresser zu bekämpfen. Doch das habt ihr nun auch schon tausendmal gesehen, nicht wahr? Deshalb wird diese Geschichte etwas anders werden... Denn hier wird heute aus der Sicht eines jungen, intelligenten, schwarzhaarigen jungen Mannes erzählt. Er und seine Freunde wahren gerade dabei die gegnerische Seite zu nun ja... zu "minimieren" da sah er sie. Eine rothaarige Schönheit, mit regelrecht unheimlichen Kampfkräften... auf den ersten Blick in sie verliebt, versucht er, ihr näherzukommen, doch ihre Kameraden hielten ihn davon ab. Misstrauisch sahen sie ihn an. „Der hier greift ja gar nicht an!“, bemerkte einer von ihnen verblüfft. „Vielleicht stimmt irgendetwas mit seinem Hirn nicht!“, erwiderte der andere und musterte den Schwarzhaarigen eindringlich. „Wenn er sich nicht währt können wir ihn doch mitnehmen und untersuchen!“, brüllte ein weiterer von hinten. Gaaanz langsam hob der Zombie seine Hände in die Luft als Zeichen der Ergebung. Nun interessierte sich auch die Rothaarige für den Sonderfall. Ein Zombie der sich ergibt... das ist neu.




In einem dunklen Raum dicht neben den Barrikaden fand sich Yusei auf einem Stuhl gefesselt wieder.
Ihm gegenüber standen zwei grimmig drein blickende Männer. Neben ihm noch einmal zwei. Er wollte sich gerade seinem, im Moment äußerst starken Trieb, ihre Hirne zu fressen, hingeben, da sah er das Mädchen im Schatten stehen. Lauernd wie eine Raubkatze fixierte sie ihn mit ihren braunen Augen.
Sein Herz das eigentlich schon aufgehört hatte zu schlagen, pumpte für einen kurzen Augenblick wieder Blut durch seine Adern.
Misstrauisch musterten die anderen ihn. „Er scheint dich bewusst anzusehen...“, murmelte einer von den Männern an die Rothaarige gerichtet. „Jetzt sei doch nicht albern! Warum sollte ein Zombie Interesse an ihr haben??? Der will doch nur ihr Hirn.“, erwiderte der andere Mann. „Ach ja? Und warum interessiert ihn dann unsers nicht?!“, fragte der erste wieder seinen Kameraden. „Vielleicht bist du ihm ja zu dumm!“, grinste der orangehaarige Typ.
Doch dieser Streit interessierte Yusei nicht. Seine Augen waren weiter auf das Mädchen gerichtet.
Sie seufzte und kam näher. Die Zeit schien... zu flackern... Wie das Licht dieses kühlen Raumes.
„Das bringt doch so nichts... Crow, Blister, lasst mich mal ran.“, sagte sie und ging mit selbstbewussten Schritten auf den Schwarzhaarigen zu. Verblüfft bemerkte Blister das die Augen des Zombies, welche typischerweise nur stumpf ins Leere starten, jeder Bewegung der Rothaarigen folgten. Respektvoll machten die beiden einen Schritt zurück. Es knarzte über den unebenen Boden, als sie den Stuhl zu sich heranzog. Nun saßen sich beiden gegenüber.
„...bist du dir sicher, dass du do nah an ihn ran willst Akiza...?“, fragte Blitzer leicht nervös, da sein ehemals bester Freund durch einen für besiegt geglaubten Zombie infiziert wurde und er seit dem gar nicht genug Abstand zu den Viechern haben konnte. Fasziniert starrte Yusei sie an. Sie war so nah... der süßliche Geruch ihres Hirns lockte ihn und er musste sich zusammenreißen nicht zuzubeißen.
„...A....ki....za...“, wiederholte er verträumt ihren Namen. Schockiert starten ihn die Zombiejäger an. „E-Es kann reden...!“ Ein paar Stunden waren vergangen und die Anzahl der Überwacher hatte sich verdoppelt. Ehrfürchtig hielten sie alle Abstand zu ihm.
„Was ist, wenn er eine Art Weiterentwicklung der Zombies ist...?“, murmelte Crow. „Ich glaube, er ist bloß überdurchschnittlich intelligent im Vergleich zu   seinesgleichen...“, brabbelte Blister vor sich hin. Die einzige, die keine zwei, drei Meter mehr Abstand von ihm suchte, war die Rothaarige. Er hatte ihre Neugierde geweckt. „Seit doch mal still dahinten!“, zischte sie und wandte sich wieder dem Zombie zu. „Verstehst du was wir sagen...?“, fragte sie nun wieder etwas ruhiger, weshalb der Schwarzhaarige leicht zu nicken begann. Fasziniert musterte Akiza ihn. „...Warum hast du dich ergeben...?“, fragte sie vorsichtig und hob neugierig eine Augenbraue. „Aki...za...“, sagte er wieder, nur etwas schneller und sah ihr dabei tief in die Augen. Ihr Spiegelbild reflektierte sich in seinen Toten Pupillen. Sprachlos sah sie ihn an. Misstrauisch beäugten die anderen im Raum die Unterhaltung. „Wir sollten morgen weiter machen...“, sprach Blister plötzlich und sah Akiza dabei streng an. Seufzend stand sie auf und ging. Fassungslos sah Yusei ihr hinterher. Warum geht sie? Habe ich nicht genug gesprochen...? Widere ich sie an???
Hilflos musste er dabei zusehen, wie sie fort gingen. An sein früheres Leben konnte er sich nicht erinnern, doch der Schwarzhaarige glaubte guten Gewissens sagen zu können, dass er sich in genau diesem Moment das erste mal "einsam" gefühlt hat.



Die Tage vergingen und der Hunger wurde immer unerträglicher. Trotz allem biss er die Zähne zusammen, da die seltsam andersartige Akiza ihm jeden Tag einen Besuch abstattete. Jedes Mal, wenn sie vorbeikam, brachte sie ihm neue Wörter oder Sätze bei. Ihn jedoch interessierte es nicht sonderlich etwas sagen zu können, sondern viel mehr, dass sie mit ihm sprach, dass sie zuhörte. Er lernte, wie wichtig zuhören war. Ihre Anwesenheit war Himmel und Hölle zugleich für ihn. Inzwischen, am dritten Tag, war es ihm allerdings schon gar nicht mehr möglich zuzuhören. Seinen Hunger und das Verlangen nach Hirnen, das Bedürfnis zu essen, zu unterdrücken.... Es beanspruchte seine volle Konzentrationsstärke. Mitleidig betrachtete die Rothaarige den Zombie. Ächzend und stöhnend litt er an seiner Strafe. Es gab keine Aufzeichnungen über einen Zombie, der je so eine lange Fastenzeit überlebt hatte.
....Allgemein gab es keinerlei Aufzeichnungen ihresgleichen. Starben sie überhaupt ohne Essen...? Und mussten es Hirne sein...? Akiza konnte deutlich sehen wie krampfhaft er versuchte nicht alle im Raum sofort zu attackieren. „Können wir ihn denn nicht irgendetwas zu essen besorgen...?“, fragte sie mitleidig, bevor sie den Raum betrat. Ihre Leute sahen sie schockiert an. Ihnen bereitete es Freude einen Zombie so leiden zu sehen. „Er wird schon nicht verhungern, immer hin ist das Ding schon tot...“, murmelte Blister. Leicht angepisst schnalzte Akiza mit der Zunge. „Dann seht es halt als Experiment, um heraus zu finden was noch den Hunger von Zombies stillen kann...!“, wütend stürmte sie den Verhörsaal.
Erleichterung machte sich in Yusei breit, als sie den Raum betrat und zugleich wurde der Schmerz größer. Er spürte nichts, wenn ihm ein Arm abfiel oder ihm ins Bein geschossen wurde, aber hungrig zu sein. Das tat sogar verdammt weh. „St..imm...t wa...as nich...t?“, fragte er noch leicht unbeholfen in der Sprache und hielt seinen Kopf auf die kühle Tischplatte gedrückt, um sich vom lieblichen Duft ihres Oberstübchens nicht ablenken zu lassen. Betroffen sah sie ihn an. Warum machte er sich Sorgen um sie, wenn er doch derjenige war, der litt ...? Es war der Rothaarigen noch nicht bewusst, aber sie sah ihn schon lange nicht mehr nur als einen interessanten Sonderfall. Nein. Viel mehr als eine Art Freund. Allein ihm Dinge zu erzählen und zu wissen, dass er es verstand und dennoch zuhörte, hatte ihn ihr emotional irgendwie näher gebracht...  Mitleidig musterte sie den Schwarzhaarigen. „Mir geht es gut. Was ist mit dir?“, fragte sie extra langsam, damit er jedes Wort auch mit Sicherheit verstehen konnte.
Wo bleibt nur das Essen...?! Dachte Akiza sich leicht angesäuert und tippte ungeduldig mit ihren Fingern auf die metallene Tischplatte, während der Schwarzhaarige sich versuchte an der glatten Oberfläche festzukrallen.  Schwer atmend suchte er nach den passenden Worten, um ihr zu antworten. Doch dazu kam er nicht mehr als seine Nase etwas erfasst. Er wusste nicht, was es war, aber es roch so ähnlich wie das, was seine Sinne die ganze Zeit über so durcheinander brachte... Er begann leicht zu sabbern, als Crow mit einem Teller in das Zimmer kam. „Hirn~...“, stöhnte Yusei begeistert. Doch es war irgendwie kleiner als gewohnt... und hatte eine seltsame Farbe...   Er roch noch einmal daran. Es war ganz klar kein Menschenhirn, aber der Hunger trieb es rein. Akiza rümpfte die Nase leicht versuchte, aber aus Höflichkeit zu lächeln als er es runterschlang. Kaum war Yusei fertig, begutachtete er die teils angewiderten, teils neugierigen Blicke seiner gegenüber. Verwundert starrte er sie an. Er verstand nicht, was sie von ihm wollten. Eine Weile geschah nichts, doch plötzlich begann der junge Zombie zu würgen und sich schmerzlich zu krümmen. Seine Instinkte hatten ihm eigentlich davon abgeraten dieses nicht-menschliche-Zeug zu essen, doch da der Hunger stärker war hatte er nun auch die damit verbundenen Probleme. Zusammen mit einer Menge Magen Säure stieß Yusei das bereits fast verdaute Hirn aus, weshalb nun eine stinkende gelbgrüne Pfütze auf dem Boden schwamm. Ausgepowert hockte der Schwarzhaarige daneben, ehe er völlig abdrehte. Wild schlug er um sich, brüllte und war im allgemeinen völlig außer Kontrolle. Verzweifelt vor wahrscheinlich Schmerz oder auch Hunger, begann er seinen Kopf gegen eine der Wände zu schlagen. Im Hintergrund notierten sich ein paar der Forscher seine Reaktionen. Entsetzt sah die Rothaarige ihrem neu gewonnenem Freund dabei zu wie er den Verstand verlor.



Ein weiterer Tag war vergangen. Gestern wurde Akiza aus dem Verhörzimmer exekutiert, um zu vermeiden, dass sie sich verletzte. Sie hatte protestiert, er würde ihr nie etwas tun, doch bei diesem Anblick... wurde ihr erst wieder bewusst, dass er ein Hirn-fressender, sabbernder, mordender, Zombie war. Eine wandelnde Leiche. Tief unten in ihrem Lager eingesperrt verweste er, nein, ES vor sich hin.
Für den heutigen Tag hatten sich ein paar der Eingeweihten entschieden, Akiza wieder jagen zu schicken, um ihr Bild von Zombies zu festigen. Doch ahnten diese nicht, was sie stattdessen entdecken würde...
Mitten während der Jagd viel der Rothaarigen etwas Schwerwiegendes auf. Die Zombies... waren völlig hilflos. Natürlich waren sie schon immer dumm und langsam gewesen, aber... ihr Gruppenvorteil sollte nun einmal nicht unterschätzt werden. Heute allerdings war jeder von denen allein unterwegs...! Was sollte das..? Machten sie einen Entwicklungsschritt zurück? Ab einem gewissen Radius wo sie sie wittern konnten, schleppten sich die Untoten zwar allesamt in ihre Richtung, doch mehr auch wieder nicht. Und bei ihrem Tempo konnte man leicht entkommen. Völlig verwirrt schnappte sich Akiza ein paar brauchbare Dinge wie Dosen oder wildes Gemüse und marschierte zum Lager zurück, wo sie sich in ihr Bett legte, um nachzudenken. Den gesamten restlichen Tag grübelte die junge Frau, ehe es schließlich dunkel wurde und sie gedankenversunken in einen tiefen Schlaf fiel. Das Horn erklang, weshalb der Gefangene völlig ausgehungerte Zombie wusste, dass der nächste Morgen angebrochen war. Er hatte die schlechteste Laune die ein untoter nur haben konnte...
Seit fünf Tagen war er nun schon hier eingesperrt. Ohne irgendetwas gegessen zu haben, jedoch umringt von einem köstlich Büfett! Und der einzige Grund, weshalb er sich zusammenriss, kam seit gestern nicht mehr...!  Knurrend und brummend mit leichtem Schaum vor dem Mund starrte er auf die Tür, als würde er diese jeden Moment aufreißen, wäre er nicht angekettet...
Akiza unterdessen trug ihre merkwürdige Beobachtung ein paar Kollegen vor, welche allerdings nur mit der Schulter zuckten und meinten, dass sie halt Glück hätten oder dass Zombies nun einmal dumm sind. „Das sind sie nicht! Habt ihr etwa bereits das Exemplar-! .....oh Gott, ich war gestern gar nicht bei ihm......! Wie geht es ihm...?“ „...nun ja... Es hat Hunger und ist dementsprechend wütend...“ So schnell wie sie ihre wundgelaufenen Füße tragen konnten, rannte die Rothaarige zu ihrem inzwischen völlig ausrastenden Freund...  Oder war er das überhaupt...? Was auch immer er war, er litt gerade. Das konnte sie durch die Panzerglasscheibe des alten Verhörraumes sehen.
„Lasst mich rein.“, verlangte Akiza plötzlich und ihre Kameraden sahen sie mit schock geweiteten Augen an. „Nein. Sehen sie nicht wie es die Kontrolle verliert...? Egal was für eine Art von Verbindung sie zu ihm aufgebaut haben Ma'am, es wird nichts mehr bringen...“, in eben diesem Moment wo eine junge Forscherin namens Carly sie zurückhielt, wurde es plötzlich Mux Mäuschen still... man hörte nichts, abgesehen von dem Quieken der Rohre und der rauschenden Stille, bis ein hässliches Knacksen die Ruhe vertrieb...

„D-Der Zombie...! Er hat sich die Arme abgerissen...! ER IST FREI!!!


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Ich hoffe es hat euch gefallen XD
Auch wenn es leider ein Tag nach Halloween erschienen ist ^^"
Ich würde mich wie immer über Reviews freuen ;3

LG Eure Kurokochy~~~
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