Requiem

von HDYFND
GeschichteRomanze, Schmerz/Trost / P18 Slash
Dr. Hannibal Lecter Will Graham
01.11.2019
30.03.2020
7
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15.12.2019 2.363
 
Kapitel Drei:
Dies Irae



››You are family, Will.‹‹
Hannibal Lecter


Einen Tag nach der Wiedergeburt



Zu reden sind sie nicht in der Lage.
Von glühender Faszination erfüllt betrachtet Will die Edelstahlnadel mit gebogenem Kopf, die derart ruhig in seiner Hand liegt, dass es ihn zweifeln lässt, ob er tatsächlich bei Bewusstsein ist.
Er erinnert sich an…
Hannibal, der sich durch die aus den Schränken gezerrten Tablettenvorräte wühlt. Selbst unter schweren Lidern entgeht dem Blick des Psychiaters nichts. Er stapelt Packungen übereinander, schiebt andere beiseite, pflückt Blisterpackungen aus ihren Papphüllen und bricht arglos Tabletten aus ihnen heraus. Hors d'oeuvre aus Analgetika, Antibiotika, Neuroleptika. Synthetische Opioide, angerichtet in baren Handflächen. Eine kaum köstliche Komposition.
… den Umstand, dass Hannibal stets im Vollbesitz seiner geistigen Fähigkeiten ist.
Selbst jetzt ist Will sich gewahr, dass sich Hannibal jeder einzelnen seiner Handlungen bewusst ist, ihrer Konsequenzen und deren Konsequenzen, wie er es auch bei der Zusammenstellung des Medikamentencocktails gewesen war, dem Will sich (ohne sich selbst die Muße zu lassen, die auf ihn wartende Wirkung zu hinterfragen) gefügt hatte, obgleich sich seine Kiefer noch immer kaum hatten öffnen lassen. Mit kühlem Leitungswasser heruntergespült hatte es keine fünfzehn Minuten gedauert, und Will fühlte sich wacher, als er es je in seinem Leben gewesen war.
Auf dem feuchten Wannenrand sitzend, ein Handtuch um die Hüfte geschlungen, pulsiert das Blut in seinen Venen, dehnt seine Gefäße, wabert heiß und zäh durch sein Hirn. Die Wärme der Fußbodenheizung kribbelt unter nackten Fußsohlen, als stünde der Boden unter Strom. Eine Empfindung, die Wills gesamten Geist füllt, sobald er sich nur darauf konzentriert.
Stetes Flimmern jeder Zelle seiner Existenz.
Allgegenwärtig.
Ein Zustand der Hyperwachheit, in dem jede Empfindung so vollumfänglich scheint und jede Farbe bis an die Grenzen des physikalisch Möglichen gesättigt, als lägen seine Sinne wie bare Leitungen blank, als hätten die Zapfen seiner Retina höchstselbst beschlossen, die Limitationen des elektromagnetischen Spektrums nicht länger als gegeben zu akzeptieren.
Außer Frage stehend, dass Hannibal ihn bewusst in diesen Zustand versetzt hat.
Keine Grenzen mehr.
Will konzentriert sich, hält inne; wartet darauf, dass die erblühenden Dimensionen ihn umstülpen, Besitz von ihm ergreifen, mit seinen Gedanken, seinen Empfindungen, seiner Wahrnehmung verschmelzen.
Keine Grenzen.
Er friert nicht.
Er zittert nicht.
Er existiert. Und das ist alles, was er wissen muss.
Will lässt die Luft aus seiner noch immer rebellierenden Lunge gleiten, und seine Aufmerksamkeit bündelt sich durch die Medikamente zu einem dünnen, erbarmungslosen Strahl, der seinen Anfang und sein Ende mit der Nadel und dem Faden in seiner Hand nimmt. Er ist überzeugt davon, dass er mit seinem Blick ohne Weiteres tief in Hannibals Fleisch schneiden könnte, wenn er sich nur einen Moment der Unachtsamkeit leistete.
Hannibal, der neben ihm auf dem geschlossenen Sitz der Toilette auf einem Stapel ordentlich zusammengefalteter Badetücher sitzt, lehnt mit Schulterblättern und Hinterkopf an der mit dunklen Fliesen verkleideten Wand hinter sich. Sein Rücken ist zu einem leichten Hohlkreuz gebogen, sodass sich seine Hüfte nach vorn schiebt und Will die frisch gereinigte Austrittswunde der Schussverletzung präsentiert. Zwei satte Blutstropfen quellen hervor, lösen sich, ziehen eine Spur gen Süden. Die zarte Behaarung seiner Brust, die sich unter flachen Atemzügen hebt und senkt, klebt klamm an Hannibals Haut.
Als Will seinen Kopf hebt, lösen sich seine Augen nur mit Mühe von der Wunde in Hannibals Unterbauch; kämpfen sich an anämisch-blasser, schweißbedeckter Haut empor, bis Will das Gesicht des Älteren erblickt. Die nassen Strähnen kurzen Haars aus dem Gesicht gestrichen stehen die kantigen Züge seines Gesichts bis hin zu den geschlossenen Augen und den Bögen feiner Augenbrauen unter schmerzerfüllter Spannung.
Als Hannibal bemerkt, dass Will innehält, öffnen sich nachtschwarze Abgründe, die jeglichen Bernsteinglanz seiner Iriden verschlungen haben.

Sie blicken einander schweigend an. Ein Moment, der Ewigkeiten fasst, bis Will sich unter Hannibals bedingungslosem Vertrauen nach vorn beugt, im Begriff die Wunde zu nähen, und der Ältere schließt erneut seine Augen und lässt Will gewähren. Wills rechtes Knie schiebt sich zwischen Hannibals Beine, bis seine Kniescheibe gegen die Keramik der Toilette stößt.
Stich um Stich setzt Will eine Einzelkopfnaht nach der anderen.
Stich um Stich muss er seinen geschwächten rechten Arm auf Hannibals Bein ablegen, um seine Bewegungen zu stabilisieren.
Stich um Stich ist es kaum die eleganteste Variante, die an den Rändern ausgefranste Wunde zu verschließen, doch die einzige, die ihm (jetzt, hier) möglich ist.
Und der Strahl seiner Aufmerksamkeit leitet ihn, unerbittlich, Stich um Stich um Stich, blendet alles aus, was unnötig scheint. Auch das zarte Öffnen der Lippen des Mannes unter seiner Hand als einzigen Ausdruck des Schmerzes, den er sich erlaubt, bleibt Will verborgen.
Als er die letzte Einzelkopfnaht verknotet, öffnen sich Hannibals Augen, als hätte er hinter geschlossenen Lidern Wills Arbeit kartographiert.
Er begutachtet die Naht, doch kann in Will in den glänzenden Iriden nicht erkennen, ob der Arzt die ihm widerfahrene Behandlung gutheißt. Stattdessen streift Hannibals Zeigefinger flüchtig über den wulstigen Rand der Naht. Der Rand des weißen Handtuchs, das um seine Hüfte gewunden ist, hat sich durch Rinnsale ausgetretenen Blutes zu zartem Rosé eingefärbt. Der Arzt greift nach Mull, reinigt und trocknet die Haut um die Wunde, während Will ein in Papier verpacktes Wundpflaster behutsam aus seiner Hülle löst und die Naht mit dem blassweißen Stoff bedeckt.
Einen flüchtigen Moment streifen Hannibals Fingerknöchel Wills Knie, als er den Jüngeren wortlos darum bittet, sich etwas von ihm zu entfernen. Wills Magen krampft, als Hannibal mühsam seine Sitzposition ändert und er Will seinen Rücken zuwendet.
Die Eintrittswunde, die das Projektil auf Höhe Hannibals‘ Taille hinterlassen hat, hat einen glatten, kaum ausgefransten Wundrand, weshalb Will die Wunde mit zwei Stichen verschließen kann. Letztlich bedeckt er die Wunde mit einem kleineren Pflaster und greift nach zwei Mullbinden, die er um Hannibals Unterbauch schlingt.
Sein Atem stockt, als sein nackter Oberkörper flüchtig Hannibals kühlen Rücken berührt.
Ein Blitz, der durch seine Gedanken zuckt.
Dass der Ältere die Luft anhält, bemerkt Will nicht.
Stattdessen beginnt er wie Espenlaub zu zittern.

Noch immer spürt Will den Schmerz in seinem Körper pulsieren; in seinen Wunden, in seinem Bewusstsein, doch scheint er dumpf und fern. Ein Hall, den der Wind in sein Ohr trägt. Eine seichte Mahnung zur Vorsicht weit draußen auf hoher, rauer See.
Vorsichtig richtet Hannibal sich auf und stützt sich mit flachen Händen haltsuchend an den beschlagenen Fliesen der Badezimmerwand ab, als er durch die dunstgesättigte Luft in Richtung des Waschbeckens wankt und ein Glas mit Leitungswasser füllt, das er Will reicht. Der Jüngere bemüht sich, zu trinken, doch fließt ihm die Hälfte des Wassers aus seinem bewegungsunfähigen rechten Mundwinkel, sein Kinn hinab, eine Spur über seinen Hals ziehend.
Bevor Will begreifen kann, was geschieht, streckt Hannibal seine Hand aus, streicht mit seinem Daumen über Wills vor Nässe glänzende Lippen. Erst dann nimmt er ihm das leere Glas ab. Mit einer unbestimmten Bewegung bedeutet er Will, auf den Toilettensitz zu rutschen und die improvisierte Sitzerhöhung aus Badetüchern zur Seite zu schieben. Das zarte Puffen, mit dem der weiche Stoff auf den Boden fällt, lässt beide Männer zusammenfahren.

Will erwartet Schmerz, doch verschluckt er sich an einem überraschten Keuchen, als Hannibals Zeigefinger unvermittelt sanft über die kreisrunde Narbe der alten Schusswunde streicht, die sich nur wenige Zentimeter neben jenen aufklaffenden Hautlappen befindet, die die Stichwunde in Wills Schulter hinterlassen hatte.
Ihr Wiedersehen in der Galleria degli Uffizi. Allein Botticelli und die Seelen der Toten sind Zeugen ihrer Wiedervereinigung. Als sie heraustreten blutet späte Nachmittagssonne honigfarbenes Licht über das lebendige Florenz. Chiyohs stummes Repetiergewehr durchschneidet Betrug und Vergebung.
Ehe Will die Erinnerung an sich vorbeiziehen lassen kann, werden die drei Stiche, die in chirurgischer Präzision die Stichwunde seiner Schulter verschließen, von einem Pflaster bedeckt.
Er bemerkt Hannibals Zögern, sein wissendes Abwägen, als seine allsichtigen Pupillen die Anatomie der Wange des Jüngeren zu sezieren scheinen, als könne Hannibal durch Wills Haut hindurch bis hinab zu seinen Muskeln, Sehnen, Nerven blicken, als er die Verletzung kartographiert, und Möglichkeiten und Chancen der Heilung gegeneinander ausbalanciert. Will kann nicht sagen, ob Hannibal zu einem zufriedenstellenden Ergebnis gelangt.
Trotz der Schmerzmedikamente krallen sich seine Hände in die Muskulatur seiner blassen Oberschenkel, als Hannibal einen Mullbausch mit Desinfiziens tränkt und die Wunde reinigt.
Erneut hält der Arzt inne; steht dann auf, öffnet einen der Badschränke und greift mit routiniertem Handgriff nach einem silberglänzenden Gegenstand.
›I wanted to surprise you.‹
Sollte Hannibal ihm die Kehle durchtrennen, so würde er es geschehen lassen.
Er würde sich nicht wehren.
Er würde nicht schreien.
Doch zittert er, als Hannibals Finger seinen Unterkiefer greifen und er beginnt, den Bart des jüngeren Mannes abzurasieren, sorgfältig und bedacht, ohne ein einziges Mal die zarte, darunterliegende Haut zu durchstoßen. Wills Blick hängt dabei an Hannibals nach oben gedrehtem Unterarm, an der langen, wulstigen Narbe entlang der Linie kräftiger Venen, dessen Spiegelbild sich gleichfalls auf dem anderen Arm findet.
Trotz der Schmerzmedikamente schreit Wills Gesicht vor Schmerz, als Hannibal die geraden, glatten Wundränder der Wange mit Wundgarn verschließt, präzise und effizient, als sei sein eigener, schmerzgetränkter Zustand nicht mehr als eine Illusion. Was bleibt, als der Psychiater seine Arbeit beendet und eine Mullkompresse mit Fixierpflastern auf der Naht befestigt, ist die dumpfe Erkenntnis, dass etwas Grundlegendes mit Wills Gesicht nicht in Ordnung ist. Er spürt die Taubheit, die in seinem rechten Mundwinkel brennt, die nach Ober- und Unterlippe greift, die ihn denken lässt, sein rechter Kiefer sei plötzlich zu groß für seine Mundhöhle.
Doch ist es nicht von Belang.
Nicht jetzt, nicht hier.
Denn einen Moment denkt er an…
Das Messer, dessen Griff schwer in seiner Hand wiegt, als sich seine Finger fest um ihn schließen.
›I would have loved to show you Florence, Will.‹
Das Kreischen der Säge, die an seiner Stirn ansetzt.

… Hannibals zarte Fingerspitzen in seinem Gesicht, die an den Rändern des Pflasters entlangfahren, den Stoff behutsam an Wills Haut drücken.
Als Will seinen Blick hebt versinkt er in rotglühenden Iriden; stürzt in die Abgründe hinab, die ihn verlangend willkommen heißen. Doch spürt er Hannibals Erschöpfung, in den Fasern seines Körpers, in den Räumen und Fluren seines Geists. Sieht sie in schweren Lidern, in blassen Gesichtszügen.
Hannibals Hand gleitet weiter, streicht feuchte, schwarze Locken hinter Wills Ohr, während seine Augen für einen kurzen Moment der Bewegung folgen.
›I let you know me. See me. I gave you a rare gift.‹
Ihre Iriden finden einander erneut, halten einander fest.
Zwei verirrte Wesen in dunkler Nacht, denen nichts bleibt, außer einander.
Zwei Wesen, die ohneeinander nichts sind, doch miteinander mehr als es Worte je beschreiben können.
Wills gesunder linker Arm hebt sich. Seine Hand schiebt sich in Hannibals Haar, seine Finger greifen die kurzen aschgrauen Strähnen. Haltsuchend. Im freien Fall.
›But you didn’t want it.‹
Sie sinken, angezogen von einer unwägbaren Kraft, die sie in einer Vehemenz zueinander treibt, derer sich beide nicht erwehren können. Ihr beider Atem, schwer und mühevoll, als hätten sie einen Marathon gemeistert, streicht prickelnd über ihre Gesichter.
›Didn’t I?‹
Ein trockenes Stöhnen quillt aus Wills Kehle, als sich zwei glühende Stirnen aneinander betten, als Hannibals Lippen für den flüchtigen Hauch einer Berührung Wills finden und ein Wort formen, das entfernt an ›schlafen‹ erinnert.

Die Nachmittagssonne, hoch am Firmament, taucht die Welt in unverbrauchte Helligkeit, als Will und Hannibal die wenigen letzten Meter in Richtung des Schlafzimmers überbrücken, wankend, sich aneinander festhaltend, schmerztrunken, während sich die Strahlen des Lichts an den Ecken und Kanten des Hauses brechen.
Entfernt…
›Ding dong, the dragon is dead.‹
… denkt Will an Dolarhydes Leiche, die noch immer auf der Terrasse vor dem Haus liegt, das Blut mittlerweile getrocknet, die Haut weiß und fad.
›Are congratulations in order?‹
Zwei Tabletten in arglosem Hellblau (Sedativa? Neuroleptika?) bringen traumlosen Schlaf, kaum, dass Wills Kopf ins Kissen sinkt.
Er träumt nicht.
Doch falls er geträumt hatte, dann von dem steten Puls unter seinen Fingerkuppen.

Als er aufwacht ist es Nacht.
Ein vehementer Druck in seinem Unterbauch erinnert Will an seit Stunden unerfüllte Bedürfnisse.
Er verzichtet darauf, das Licht einzuschalten. Stattdessen lässt er sich vom hellen Schein des nun abnehmenden Vollmonds in Richtung des Bads leiten. Die Wirkung der Medikamente hatte mittlerweile nachgelassen, umklammert jedoch noch immer die letzten Kanten und Ecken und Bündel seiner Wahrnehmung, hängt schwer an seinen Muskeln, lässt ihn taumeln. Will spürt den Schmerz, das Zerren und Reißen in seiner Schulter, die heißklebrige Taubheit seiner rechten Gesichtshälfte, die um das Doppelte geschwollen schien, das stete Surren seiner Nerven. Kurz hält er inne und spürt die Pein mit jeder Faser seiner Existenz, lässt sich von ihr fluten, in Besitz nehmen.
Mein Name ist Will Graham.
Und ich bin am Leben.


Als er sich die Hände wäscht, begegnet er zum ersten Mal, völlig unvorbereitet, seinem Spiegelbild. Doch statt des Schocks überwiegt die Überraschung, geboren aus dem Umstand, das eigene Gesicht zum ersten Mal seit Jahren ohne Bart zu sehen. Die markante Linie seines Kiefers im verschwommenen Schein des Mondlichts. Und wider Erwarten ist seine Wange unter dem Pflaster nicht geschwollen.
Will ist bewusst, dass die Stichwunde mit größter Wahrscheinlichkeit irreparable Schäden hinterlassen würde. Nicht nur Narben.
Er spürt das Kribbeln der Taubheit und den Speichel, der in seinem rechten Mundwinkel getrocknet ist.
Vorsichtig kneift er erst seine Augen zusammen, hebt dann seine Augenbrauen und beobachtet mit Genugtuung, wie sich beide seinem Willen fügen und seine Stirn in Falten legen.
Vielleicht eine unvollständige Fazialisparese.
Hannibal würde ihn aufklären.

Will sinkt zurück in die Kissen; zieht die Decke über seinen nackten, ausgezehrten Körper.
Der Hauch einer Bewegung zu seiner Rechten lässt ihn wissen, dass auch Hannibal wach ist. Der leichte Baumwollstoff der Decke knistert, als sich eine Hand über die Matratze schiebt, als warme Finger nach seiner Hand suchen.
›This is all I ever wanted for you, Will. For both of us.‹
Will denkt an…
Funkelnde Pupillen in der mondhellen Nacht. Sich ineinander flechtende Hände, gerahmt vom Tosen der Brandung des Atlantiks.
… die Ungewissheit der Zukunft, die sich vor ihnen erstreckt.
Doch Angst hat er nicht. Und er weiß, mit Hannibal an seiner Seite…
›Achilles wished all Greeks would die, so that he and Patroclus could conquer Troy alone.‹
… würde er sich nie wieder fürchten müssen.
Seine Augen schließen sich, und hinter seinen Lidern wartet Musik, als sich in seinem Geist Streicher zu einem flehenden Crescendo spannen und langsam in den Wogen des Schlafs verstummen. Ein letzter Takt, dona eis requiem.