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Castle & Beckett - Partner und Freunde fürs Leben

von Ahadi
SammlungFreundschaft, Liebesgeschichte / P16 / Gen
Kate Beckett Richard Castle
30.10.2019
10.12.2020
50
162.840
6
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Dieses Kapitel
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20.11.2019 2.401
 
Ich grüße euch.

Wie immer an dieser Stelle und ihr es mittlerweile schon gar nicht mehr anders von mir kennt, so gibt es von mir selbstverständlich auch heute, hier und jetzt ein ganz großes „Dankeschön“ für all diejenigen unter euch, die mir zum voran gegangenem Part freundlicherweise einen Kommentar zukommen ließen.

So und nun…ja, ich weiß, dass ich es eigentlich gar nicht mehr extra zu sagen bräuchte, da ihr garantiert schon alle wisst, was jetzt kommt, aber ich sage es trotzdem, allein schon aus Höflichkeit: Ich wünsche euch, meine lieben und sehr geschätzten Lesern, wie ihr es höchstwahrscheinlich schon denken könnt, möglichst viel Vergnügen beim Lesen!

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„Ende gut, alles gut“, sagte Castle ungefähr zwei Stunden später, nachdem Julia Roberts und Richard Gere, alias Vivian und Edward, trotz aller Widrigkeiten, wie es bei solchen Filmen nun mal so üblich war, schlussendlich doch noch zueinander gefunden hatten und ein glückliches Liebespaar geworden waren, das typische Happy-End eben.

„Ja“, entgegnete Beckett kurz und knapp, so dicht an ihren Partner geschmiegt, wie es nur ging, sie waren sich im Laufe des Films, wie von ihnen beiden insgeheim erhofft, immer näher gekommen, bis irgendwann schließlich ihr Kopf auf seine Schulter gebettet lag und sein rechter Arm fest, aber dennoch sanft um ihre schmale Taille geschlungen war.

„Möchtest Du vielleicht noch einen Film sehen?“, fragte er sie, wissend, dass sie morgen einen arbeitsfreien Samstag hatte und sie sich somit ruhig noch einen Film ansehen könnten, ohne Angst haben zu müssen zu spät ins Bett zu gehen, folglich Gefahr zu laufen morgen früh zu verschlafen und dadurch zu spät ins Revier zu kommen.

„Nein danke, heute Abend nicht mehr“, antwortete sie, stieß ein herzhaftes Gähnen aus und streckte sich soweit das ihre Umarmung zuließ, während er zur Fernbedienung griff und mithilfe dieser den Fernseher, sowie den DVD-Player ausschaltete, bevor er sich anschließend wieder der wunderschönen Frau in seinen Armen zuwandte.

„Willst Du dann vielleicht irgendetwas anderes machen?“, stellte er ihr daraufhin eine weitere Frage, wobei er so bei sich im Stillen hoffte, dass sie ihm gleich sagen würde, dass sie am heutigen Abend nichts anderes mehr tun wollte, als weiterhin in seinen starken Armen zu liegen, er persönlich hätte absolut nichts dagegen, nicht im geringsten.

„Nö. Ich möchte lieber einfach nur weiter so hier liegen bleiben“, sollte sich seine stille Hoffnung tatsächlich erfüllen, auch wenn er es zunächst nicht so wirklich glauben wollte und doch war es so, er hatte es mit seinen eigenen Ohren gehört und er hätte über das, was er da so eben gerade vernahm, in diesem Moment gar nicht glücklicher sein können.

„Wenn das dein Wunsch ist, erfülle ich ihn Dir liebend gerne“, hatte er, wie bereits erwähnt, nichts dagegen einzuwenden, ihre derzeitige Position auch weiter bei zu behalten und noch länger in ihrer innigen, fast schon intimen Umarmung zu bleiben, obwohl er Kate nie für eine Frau gehalten hatte, die gerne kuschelt, jedenfalls nicht mit ihm.

„Vielen Dank, Rick. Du bist so gut zu mir“, gab sie mit freundlicher, sanfter Stimme zurück und fuhr mit ihrer linken Hand sanft über sein teures, dunkelrotes Hemd, das seine breite Brust bedeckte, dessen muskulöse Beschaffenheit sie unter ihrer Handfläche deutlich fühlen konnte und es weckte unweigerlich den Wunsch in ihr, es ihm ausziehen zu wollen.

„Ich bitte Dich, Kate, das ist doch selbstverständlich“, winkte er ab, nicht wollend, dass sie sich bei ihm für etwas bedankte, das er ganz aus freien Stücken und nur zu gerne für sie tat, einfach nur deswegen, weil er sie über alles liebte und stets alles in seiner Macht stehende tun würde, nur um sie zum Lächeln zu bringen und sie glücklich zu machen.

„Nein, das ist es nicht. Es ist vieles, aber nicht selbstverständlich, im Gegenteil“, widersprach sie ihm prompt, sie verstand beim besten Willen nicht, warum er alles, was er für sie tat, einfach so als Selbstverständlichkeit abtat, obwohl er, genauso wie sie auch, eigentlich ganz genau wissen müsste, dass es das genaue Gegenteil davon war.

„Rick, ich weiß, dass ich Dir das bislang nie so wirklich offen gezeigt, geschweige denn gesagt habe. Aber ich möchte, dass Du weißt, dass ich Dir für alles, was Du in den letzten Jahren für mich getan hast, unglaublich dankbar bin. Auch wenn ich, ehrlich gesagt, gar nicht weiß, womit ich das alles überhaupt verdient habe“, erklärte sie ihm.

„Ich kann Dir sagen, womit Du all das verdient hast, Kate. Und zwar, indem Du einfach nur Du bist. Die absolut wundervollste, atemberaubendste, einzigartigste und außergewöhnlichste Frau, die ich je in meinem ganzen Leben getroffen habe“, informierte er sie daraufhin über den Grund seiner Fürsorge und Großzügigkeit ihr gegenüber in den vergangenen Jahren.

„Und ich versichere Dir, dass Du Dich bei mir für rein gar nichts bedanken musst, nicht im geringsten. Denn Dich hier und jetzt in meinen Armen halten zu dürfen, ist mehr als Dank genug für mich“, fuhr er unbeirrt mit seiner Aufklärung fort, wobei jedes einzelne Wort aus tiefstem Herzen stammte und ebenso ehrlich und rein war, wie seine Liebe zu ihr.

Als Dankeschön dafür erhielt er von ihr ein strahlendes Lächeln, welches nicht nur ihr makelloses, perlweißes Gebiss so perfekt zum Vorschein brachte, sondern ließ auch ihre schönen, rehbraunen Augen tausendmal heller und traumhafter funkeln, als es irgendein Stern am nächtlich schwarzem Firmament zu schaffen vermochte.

Und als ob diese beiden Dinge, die für ihn, genauso wie schon in der Vergangenheit, so auch dieses Mal ein wahrhaft kostbares und unbezahlbares Geschenk des Himmels waren, nicht schon genug Belohnung für ihn wären, beugte sie sich im nächsten Augenblick zu ihm vor und gab ihm, so zu sagen als kleinen Bonus, einen zärtlichen Kuss auf die linke Wange.

Dies hatte zur Folge, dass sich sein Herzschlag, genauso wie jedes Mal, wenn sie ihn auf diese oder auch irgendeine andere liebevolle Weise berührte, binnen Sekunden verdoppelte und in ihm ein fast unkontrollierbares Verlangen geweckt wurde, sie einfach an sich zu ziehen und sie bis zur Atemlosigkeit zu küssen, so wie er es sich schon so lange wünschte.

Aber genauso wie jedes Mal, wenn dieser Wunsch in ihm aufkam, der danach begehrte endlich gestillt zu werden, erschien zeitgleich auch das Gefühl der Angst in ihm, die Angst, dass sie nicht so empfand wie er, dass sie ihn, wenn er sie küsste, zurückweisen würde, dass er mit diesem großen Vorwärtsschritt ihre gesamte Beziehung für immer zerstörte.

Doch hatte er sich früher an diesem Abend, bevor Beckett bei ihm im Loft erschienen war, nicht fest vorgenommen, sich versprochen oder sich viel mehr hoch und heilig geschworen, dass, wenn sie beide sich näher kommen sollten, er dann keinen Rückzieher mehr machen und stattdessen die Dinge einfach auf sich zukommen und ihnen ihren ganz natürlichen Lauf nehmen lassen würde?!

Und er war schließlich ein Mann, der bisher stets sein Wort gehalten hatte und er würde heute Abend auch garantiert nicht damit anfangen, seine Versprechungen zu missachten und schon mal gar nicht aus Angst und sei es auch aus Angst davor, von der Frau, die er liebte, zurück gewiesen zu werden und sie womöglich für immer zu verlieren.

Von daher pfiff er einfach kurzerhand auf die Angst, die er in sich verspürte, so groß und eventuell auch berechtigt diese auch war und beschloss stattdessen mutig seinem Vorhaben nach zu gehen und somit sein Versprechen bzw. seinen Schwur auch dieses Mal zu halten, allen möglichen Risiken und Folgen seines bevorstehenden Handelns zum Trotz.

Aber gerade, als er schließlich all seinen Mut zusammen genommen hatte und dazu bereit war den ersten Schritt zu machen, erweckte die brünette Schönheit an seiner Seite mit einem sanft klingenden „Rick“ seine Aufmerksamkeit, woraufhin er sie direkt anblickte und der Ausdruck in ihren Augen, den er zu sehen bekam, war für ihn gänzlich unleserlich.

„Ja Kate?“, stellte er, obwohl ihr Augenausdruck ihm schon leichtes Unbehagen bereitete, sein Anliegen dennoch kurzzeitig beiseite und ließ ihr, der Dame, ganz der Gentleman, der er nun einmal war, bereitwillig den Vortritt, nicht zuletzt deswegen, weil er neugierig darauf war zu erfahren, was sie wohl auf dem Herzen hatte und ihm sagen wollte.

Es vergingen jedoch viele Sekunden, in denen sie kein einziges Wort sagte, zwar öffnete sich ihr Mund immer wieder, doch es kam kein einziger Ton heraus, sie wollte ihm anscheinend unbedingt etwas mitteilen, wusste aber nicht so richtig, wie sie es ausdrücken sollte, etwas, was er nur allzu gut aus eigener, jahrelanger Erfahrung kannte.

Und mit jeder Sekunde, die verging, wurde sein Unbehagen immer größer und er hatte zunehmend Schwierigkeiten dabei ruhig sitzen zu bleiben und zu warten, bis sie ihm endlich sagte, was sie ihm augenscheinlich so dringend mitteilen wollte, er fühlte sich wie so ein kleiner Schuljunge, der vor lauter Aufregung dem Unterricht kaum noch folgen konnte.

Doch mit dem, was passierte, als die sonst so taffe Polizistin schließlich die endlos wirkende Schleife des Zögerns und Zauderns verließ, hatte er niemals gerechnet, denn sie packte ihn urplötzlich mit einem „Ach, scheiß drauf“ am Hemdkragen, zog ihn ruckartig zu sich hinunter und presste ihre Lippenpaare leidenschaftlich aufeinander.

Er war von ihrer Kussattacke, da diese für ihn völlig unerwartet kam, im ersten Moment natürlich entsprechend perplex, doch sobald der Überraschungs- bzw. Schreckmoment verflogen war und zwar genauso schnell, wie sie erschienen war, begann er die positiven Auswirkungen des Kusses auf ihn oder viel mehr seinen Körper wahr zu nehmen.

Der Buchautor spürte tausend kleiner Stromstöße, die durch seinen ganzen Leib jagten und ihn von seinen Haarspitzen, bis hin zu seinen Zehen geradezu elektrisierten, außerdem fühlte er, wie ein riesiger Schwarm von Schmetterlingen in seinem Bauch herum flogen, von seinem galoppierenden Herzschlag und seinem rasanten Puls mal ganz zu schweigen.

Allerdings ließ der von ihr initiierte Kuss auch die Braunhaarige nicht völlig kalt, ganz im Gegenteil, denn ihr Körper reagierte ebenfalls mit zwar heftigen, aber dennoch wunderbaren Empfindungen auf den Kontakt ihrer verlangend aufeinander gepressten Lippen, die denen, die er verspürte, gleich kamen und diesen auch in Nichts nachstanden.

Leider mussten sie sich, auch wenn sie den Kuss, wenn es nach ihnen ginge, noch ewig fortgeführt hätten, früher als ihnen lieb war voneinander trennen, weil ihre Lungen anfingen zu brennen, erst nur ganz leicht, doch mit jeder weiteren Sekunde nahm das Brennen immer mehr zu, bis es irgendwann einfach nicht mehr zu ertragen war und die zwei den Kuss, wohl oder übel, beenden mussten.

„Ich liebe Dich, Rick. Ich liebe Dich schon seit einiger Zeit und ich werde es auch für den Rest meines Lebens tun“, hauchte sie ihm zu, noch immer sehr deutlich hörbar nach Luft schnappend, ihre Stirn an seine lehnend und ihre Nasen sanft aneinander reibend, konnte sie seine Lippen immer noch auf ihren spüren und den nächsten Kuss jetzt schon kaum erwarten.

„Ob Du es glaubst oder nicht, aber Du hast mir gerade die Worte aus dem Mund genommen“, entgegnete er daraufhin, ebenfalls noch immer ziemlich atemlos und unsagbar erleichtert darüber, dass seine voran gegangenen Sorgen und Ängste, ob sie genauso empfand wie er, jetzt im Nachhinein betrachtet völlig unnötig waren.

„Wirklich?“, zweifelte sie zwar keine einzige Sekunde lang an seiner Glaubwürdigkeit, schließlich vertraute sie ihm blind, nicht zuletzt deshalb, weil er immer absolut ehrlich zu ihr war, aber sie wollte dennoch auf Nummer sicher gehen und hundertprozentige Gewissheit darüber haben, ob er das, was er zu ihr sagte, auch tatsächlich so meinte.

„Ja. Ich liebe Dich auch, Kate. Mehr als ich jemals in Worte fassen könnte“, nahm er ihr ihre Sicherheitsfrage keinesfalls übel, nicht im geringsten, wenn die Rollen vertauscht wären und er an ihrer Stelle wäre, dann würde er auch, ohne jeden Zweifel, wissen wollen, dass sie bezüglich ihrer Aussage vollkommen aufrichtig zu ihm war.

„Wie wäre es denn, Mr. Castle, wenn Sie mir dann stattdessen zeigen würden, wie sehr Sie mich lieben?!“, ließ sie, während sie das sagte, ihren hungrigen Blick von seinen ozeanblauen Augen, hin zu seinen verlockenden Lippen und wieder zurück zu seinen Augen wandern, in denen sie genau dasselbe Sehnen erkennen konnte, das sie in sich selbst verspürte.

„Ihr Wunsch, ist mir wie immer Befehl, Detektive Beckett“, kam er natürlich nicht einmal ansatzweise auf den Gedanken, ihr ihren ausdrücklichen Wunsch zu verwehren und legte seine Lippen von daher unverzüglich auf ihre, wobei dieser Kuss, anders als der Letzte, nicht leidenschaftlich und verlangend, sondern stattdessen zärtlich und gefühlvoll war.

Es war bereits nach Mitternacht, als sich die Tür des Lofts öffnete und die zwei rothaarigen Damen des Hausherrn ihr Zuhause betraten, sie zogen sich ihre Schuhe aus und wollten sich gerade auch ihrer Mäntel entledigen, als ihr Blick auf die Couch fiel, auf der eine gewisse, ihnen wohl bekannte, junge Brünette lag, in tiefen und festen Schlaf versunken.

Jedoch lag sie nicht einfach so auf dem Sofa, sondern bäuchlings auf dem großen Körper ihres Sohnes bzw. Vaters liegend, der ebenfalls friedlich schlummerte, ihr Kopf lag auf seiner breiten Brust, die sich mit jedem seiner Atemzüge abwechselnd hob und senkte, für Martha und Alexis war es ein niedlicher und zutiefst rührender Anblick.

Großmutter und Enkelin warfen sich lächelnd einen Blick zu, der eine eindeutige und unverkennbare Bedeutung innehatte und nichts anderes als ein stilles „Na endlich“ war, die beiden Ladys blickten noch einmal kurz zur Couch, bevor sie anschließend so leise wie möglich die Treppe ins Obergeschoss erklommen und hinter sich das Licht ausschalteten.

Von all dem bekam das frisch gebackenen Liebespaar, das sich im süßen Land der Träume befand, nicht das geringste mit und selbst wenn sie es doch täten, wäre es ihnen total egal, sie hatten nach langen Jahren des Wartens, des Bedauerns, des Sehnens und des Zögerns endlich zueinander gefunden und das war alles, was für sie momentan wichtig war.

Und das würde, neben ihrer Liebe und ihrer Familie, auch stets das Einzige sein, was wirklich für sie zählte…für immer.

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So dalla, das war es dann auch schon wieder, jedenfalls für den heutigen Tag, ich werde alles in meiner Macht stehende tun, um euch diese Woche noch ein weiteres Kapitel zu präsentieren, kann und will euch diesbezüglich jedoch keinerlei Versprechungen machen, werde aber, wie schon gesagt, mein möglichstes tun.

Auf alle Fälle freue ich mich, so wie immer, schon jetzt riesig auf eure Reviews und hoffe wirklich sehr, dass diese auch dieses Mal wieder zahlreich und positiv ausfallen werden, genauso wie es bei denen zum ersten Teil dieses Two-Shots der Fall gewesen ist und da ich ein fairer Mensch bin, ist mir auch negative Kritik völlig recht.

Na denn sage ich mal: „Bye, bye und macht’s gut, bis bald, euer Ahadi.“
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