Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Castle & Beckett - Partner und Freunde fürs Leben

von Ahadi
SammlungFreundschaft, Liebesgeschichte / P16 / Gen
Kate Beckett Richard Castle
30.10.2019
10.12.2020
50
162.835
6
Alle Kapitel
164 Reviews
Dieses Kapitel
4 Reviews
 
12.11.2020 3.005
 
Ich wünsche euch einen wunderschönen, guten Tag.

Zu allererst einmal möchte ich mich nochmal herzlich bei JohannaJames, für deren freundliche Rückmeldung zu meinem letzten Kapitel bedanken, die ich, sehr zu meiner Freude, schon seit geraumer Zeit zu meinen treuesten und unermüdlichsten Lesern zählen darf und ich hoffe, dass dies auch noch sehr lange so sein wird.

Und obwohl JohannaJames bisher leider die Einzige war, die mir zum vorherigen Part eine Bewertung da ließ, werde ich deswegen trotzdem nicht murren und bin stattdessen guter Dinge, mit anderen Worten, ich bin zuversichtlich, dass sich der bzw. die eine oder andere vielleicht noch dazu entschließen wird, noch eine weitere hinzu zu fügen.

Doch jetzt wünsche ich, Ahadi, eingefleischter Castle/Caskett-Fan und mittlerweile langjähriger Verfasser von dazugehörigen Fanfiktions, euch Jungs und Mädels, Damen und Herren, genauso wie bislang immer, so natürlich auch diesmal wieder jede Menge Freude beim Erforschen des druckfrischen Lesestoffs!

***************************************************************************

Die New Yorker Mordermittlerin Det. Kate Beckett befand sich in der Waldhütte ihres Vaters, genauer gesagt lag sie im geräumigen Wohnzimmer, auf der dort befindlichen, dunkelbraunen Ledercouch, sie war in eine kuschelige Decke gehüllt und hielt ein Buch in den Händen, in das sie mittlerweile ziemlich vertieft war.
   
Auf dem hölzernen Couchtisch stand eine Tasse mit frisch aufgebrühtem Kräutertee und im Kamin brannte ein Feuer, das dem gesamten Raum eine wohlige Wärme verlieh, alles in allem herrschte in der Hütte eine entspannte und gemütliche Atmosphäre, die im genauen Gegensatz zu dem unangenehmen und kalten Herbstwetter draußen stand.

Im nächsten Moment betrat eine weitere Person das Wohnzimmer, ein großer, breit gebauter, gutaussehender, dunkelhaariger Mann, der einen dunkelblauen Strickpullover mit einem geschmackvollen, grauen Muster drauf, sowie eine pechschwarze Jogginghose anhatte und an den Füßen dicke, warme Wollsocken trug.

Bei dem besagten Er handelte es sich um niemand anderen, als um den Krimiautor Rick Castle, der gleichzeitig auch Becketts langjähriger Berater, treuer Partner, enger Vertrauter und guter, wenn nicht vielleicht sogar bester Freund war, abgesehen von ihrer anderen besten Freundin, der Gerichtsmedizinerin Dr. Lanie Parrish natürlich.

Er und sie hatten in den vergangenen Wochen alle Hände voll zu tun gehabt, kaum hatten sie den einen Mordfall erfolgreich gelöst, da war auch schon der Nächste herein geflattert, sodass sie so gut wie gar keine Zeit zur Erholung hatten, allein in den letzten vier Wochen hatten sie sage und schreibe sechs Fälle abgeschlossen.

Nach Beendigung des letzten Falles hatte der Captain schließlich oder viel mehr endlich die Reißleine gezogen und sein bestes Ermittlerteam in den wohlverdienten Urlaub geschickt, selbst Kate, die man normalerweise dazu zwingen musste, sich frei zu nehmen und sei es auch nur für einen einzigen Tag, war über die nötige Auszeit heilfroh gewesen.

Und nachdem sie beschlossen hatte ihren Urlaub, fernab von der trubeligen Stadt, in der Hütte ihres Vaters zu verbringen, hatte sie Castle ganz spontan eingeladen sie zu begleiten, er war ihr in den letzten Wochen nämlich eine unschätzbar große Hilfe beim Lösen von Fällen gewesen und sie fand einfach, dass er sich dafür eine kleine Belohnung verdient hatte.

Außerdem mochte sie ihn, sehr sogar und hatte ihn auch wirklich gerne um sich und da er ihr bereits sein Feriendomizil in den Hamptons gezeigt hatte, sprach ja nichts dagegen, wenn sie ihm im Gegenzug dafür auch einmal den Ort zeigte, an dem sie als Kind viel Zeit verbracht hatte und mit dem sie jede Menge schöne Erinnerungen verband.

Rick war zunächst natürlich mächtig überrascht gewesen, als Kate ihn gefragt hatte, ob er denn nicht vielleicht Lust hätte mit ihr gemeinsam zur Familienhütte zu fahren, aber er hatte, nach kurzer Überlegung, schließlich zugestimmt und jetzt, wo er mit ihr hier war, bereute er seine Zusage auch nicht im geringsten.

Denn hier konnte er sie ausnahmsweise mal von ihrer privaten Seite sehen, die sie ihm ansonsten nur extrem selten zeigte, aber momentan bekam er sie rund um die Uhr so zu Gesicht, völlig entspannt, fröhlich und frei von jeglicher Last, hier draußen im Grünen konnte sie einfach mal so sein, wie sie sein wollte und nicht so, wie sie sein musste.

„Hey“, sagte er an die braunhaarige Frau gewandt, der er, sobald er ihre Aufmerksamkeit hatte und sie ihn ansah, ein sanftes Lächeln schenkte, obwohl er ihr gerne noch ein wenig länger beim Lesen zugeschaut hätte, weil sie wirklich einfach wahnsinnig entzückend aussah, wenn sie einen so konzentrierten Ausdruck im Gesicht hatte.

„Hey“, erwiderte sie das Lächeln und konnte nicht anders, als zu bemerken, dass er in legerer Alltagskleidung genauso gut aussah, wie in den teuren Maßanzügen, die er bei der Arbeit im Revier immer trug, er gehörte ganz offensichtlich zu der Sorte von Männern, die wirklich alles anziehen konnten, was sie nur wollten und einfach immer eine gute Figur machten.

„Wie war die Dusche?“, fragte sie ihn in der darauffolgenden Sekunde und griff mit ihrer rechten Hand zu ihrer Teetasse, um einen Schluck von dem aromatischen, wohlschmeckenden und vor allem wärmenden Getränk zu nehmen, bevor sie die Tasse anschließend wieder zurück auf den Couchtisch stellte und zu ihrem Buch zurückkehrte.

„Angenehm“, antwortete er ihr zwar ziemlich karg, aber natürlich dennoch wahrheitsgemäß und begab sich dann in die Küche, die, ähnlich wie es in seiner und auch in ihrer Wohnung der Fall war, direkt an das Wohnzimmer angrenzte und schaltete den Wasserkocher ein, um sich ebenfalls einen Tee zu machen.

„Allerdings war die Dusche nicht einmal annähernd so angenehm für mich, wie es der Anblick deines bildhübschen Antlitzes ist“, fügte er diese Aussage zu seiner vorherigen noch hinzu, während er die Box mit den Teebeuteln nach einer Sorte durchsuchte, die ihn ansprach, bis er sich schließlich für eine Früchtemischung entschied.

„Richard Castle, der ewige Charmeur“, verdrehte sie einerseits zwar die Augen, konnte andererseits jedoch nicht verhindern, dass sie auch ein klein wenig errötete, sie hatte in ihrem bisherigen Leben schon viele Komplimente von Männern bekommen, aber nur selten welche, von denen sie zweifelsfrei wusste, dass sie vollkommen ehrlich gemeint waren.

Aber in diesem speziellen Fall, den man getrost auch als Ausnahmefall bezeichnen konnte, wusste sie, ohne jeden noch so geringen Zweifel, dass das Kompliment, das ihr Partner so eben gerade an sie gerichtet hatte, aufrichtiger Natur war, denn sie kannte ihn inzwischen gut genug, um zu wissen, dass er sie niemals derart dreist anlügen würde.

Denn damit würde er sie verletzen und sie wusste zweifellos, dass er sie niemals absichtlich verletzen würde, weder mit etwas, was er zu ihr sagte, noch mit etwas, was er tat, er hatte in der Vergangenheit zwar schon ein paar Dinge getan oder gesagt, die ihr seelisch weh taten, aber er hatte es nie gemacht, um sie ganz bewusst zu verletzen.

„Nein, jetzt mal ganz im Ernst. Vielen Dank für das Kompliment“, sagte sie im nächsten Augenblick, um ihn wissen zu lassen, dass sie nicht einmal ansatzweise dachte oder glaubte, dass er sich mit seinen schmeichelnden Worten nur bei ihr einschleimen wollte und das sie wusste, dass er alles, was er zu ihr gesagt hatte, völlig ernst gemeint hatte.

„Und nur damit Du es weißt: Du siehst selbst gar nicht mal so übel aus“, meinte sie anschließend zu ihm, weil es ihrer Ansicht nach unhöflich wäre, wenn sie das ehrliche Kompliment, das er ihr geschenkt hatte, nicht ebenso aufrichtig zurückgeben würde, was sie damit ja auch tat und was er mit einem dankbaren Lächeln quittierte.

Wenige Minuten später war Castles Tee fertig, woraufhin er sich zu seiner Partnerin, die ihm natürlich bereitwillig Platz machte, auf die Couch gesellte, dort schnappte er sich dann die zweite Decke, die über der Rückenlehne hing und deckte sich mit dieser zu, zwar war ihm auch ohne Decke warm genug, aber so war es für ihn auf jeden Fall noch viel gemütlicher.

Für kurze Zeit herrschte völlige Stille zwischen ihnen, keiner der beiden sprach auch nur ein einziges Wort, lediglich das Knistern des Kaminfeuers war zu hören, sie las derweil weiter in ihrem Buch und trank zwischendurch von ihrem Tee, er dagegen begnügte sich damit ihr fasziniert dabei zu zusehen, während er immer wieder mal an seinem Tee nippte.

„Sag mal, Rick. Hast Du nichts besseres zu tun, als mir beim Lesen zu zuschauen?“, fand sie es einerseits zwar schon irgendwie niedlich, wie er sie minutenlang mit scheinbar wachsender Begeisterung beobachten konnte, sei es nun, wie hier in diem Fall, beim Schmökern oder auch im Revier beim Studieren von Akten.

Andererseits fand sie es jedoch auch etwas unheimlich, wenn er sie, so wie jetzt, fast unentwegt anstarrte, denn er wandte seinen Blick, abgesehen von nur sehr wenigen Ausnahmen, wenn er beispielsweise blinzelte oder sich einen Schluck von seinem Tee genehmigte, ansonsten kein einziges Mal von ihr ab.

„Tut mir leid, Kate. Aber ich kann mir einfach nicht helfen“, wusste er zwar ganz genau, dass es ihr unangenehm war, wenn er sie pausenlos anguckte, schließlich hatte sie ihn in der Vergangenheit ja bereits oft genug darauf hingewiesen, dass sie es auf den Tod nicht leiden konnte, wenn er das tat, aber wenn es um sie ging, dann war er einfach machtlos.

Das lag allerdings nicht nur daran, dass sie eine Frau war, deren gesamtes Äußeres höchst ansehnlich war und eine sprichwörtlich fesselnde Wirkung auf ihn hatte, sondern auch und vor allem daran, dass er in sie verliebt war, schwer verliebt, um genau zu sein und diese Tatsache war für ihn Grund genug sie so an zu sehen, wie er es tat.

„Du bist eine so wunderschöne und unglaublich attraktive Frau und ich kann einfach nicht anders, als Dich an zu sehen“, setzte er diese Aussage sogleich noch hinten dran, während er sein Gegenüber geradezu verehrend anblickte und tatsächlich war dieser Begriff gar nicht mal so verkehrt, denn er verehrte sie in der Tat, wie ein Diener seinen Götzen.

Beckett sah ihren Berater daraufhin an, in dessen Gesicht oder viel mehr in dessen Augen genauso problemlos lesen konnte, wie in dem Buch, das sie in den Händen hielt und sie konnte von daher erkennen, dass dieses erneute Kompliment von ihm an sie ebenso aufrichtig gemeinte war, wie das Vorige auch.

„Danke Rick, Du bist aber selbst gar nicht mal so schlecht“, wusste sie natürlich, dass sie sich wiederholte und auch, dass sie für ihn eventuell so klingen könnte, als wenn sie ein Tonband oder ähnliches verschluckt hätte, aber was sollte sie denn bitteschön schon anderes bzw. mehr tun, als ihm aufrichtig für seine Worte zu danken, die sie wirklich zutiefst berührten!?

Und da sie ihre Dankbarkeit ihm gegenüber nicht nur verbal, sprich hörbar, sondern auch sichtlich kund geben wollte, warf sie ihm zusätzlich noch ein Lächeln zu, das in seinen Augen einfach nur bezaubernd, sowie absolut umwerfend war und wie automatisch, ohne das er es bewusst tat, kam es, dass er zurück lächelte.

Plötzlich kam ihr eine Idee in den Sinn und sie überlegte kurz, ob sie diese in die Tat umsetzen oder es vielleicht lieber lassen sollte und sie entschied sich letztendlich dazu es zu tun, also rutschte sie in der nächsten Sekunde zu Castle hinüber, drehte sich dann so weit um, dass ihr Rücken zu ihm zeigte und lehnte sich so schließlich an seine Brust.

Castle hatte, als sie zu ihm herüber gerutscht war, zwar eigentlich gedacht, dass sie ihm vielleicht etwas zuflüstern wollte und insgeheim gleichzeitig auch irgendwie gehofft, dass sie vorhatte ihn zu küssen, aber das sie sich stattdessen an ihn schmiegte, nahezu kuschelte, damit hatte er dagegen nicht gerechnet, nicht einmal im geringsten.

Das bedeutete aber natürlich nicht, dass er es nicht genoss die Frau, der sein Herz gehörte, so nah bei sich zu haben, das Gewicht ihres Körpers an bzw. auf seinem zu fühlen, ihre Wärme zu spüren und den verführerischen Kirschduft, den sie an sich hatte, wahr zu nehmen, diesen tief in sich ein zu atmen, ihn geradezu zu inhalieren.

Denn er genoss all dies und zwar in vollen Zügen, schließlich kam es ja nicht allzu oft vor, dass sie so völlig frei von sich aus seine Nähe suchte, es stellte sich für ihn allerdings die Frage, aus welchem Grund sie das getan hatte, denn er glaubte ehrlich gesagt nicht, dass sie sich deswegen an ihn geschmiegt hatte, weil ihr trotz Decke kalt war.

„Ähm...hör mal, Kate. Ich will ja nicht unhöflich sein, aber dürfte ich Dich vielleicht fragen, was Du vorhast?“, fragte der inoffizielle NYPD-Berater den weiblichen Detektive, was sie denn bitteschön mit ihrer Kuschel-Attacke bezwecken wollte und wartete neugierig darauf, dass sie ihn diesbezüglich erleuchtete.

„Tja, was denkst Du denn, was ich vorhabe?“, wollte sie es ihm jedoch nicht allzu einfach machen, sollte er doch ruhig mal seinen hellen Kopf, mit dessen Hilfe er bereits zahlreiche Bestseller, sowie unzählige Mörder hinter Schloss und Riegel gebracht hatte, einschalten und dazu benutzen ihre Beweggründe heraus zu finden.

„Nun ja, wenn ich es nicht besser wüsste, dann würde ich sagen, dass Du meinem sehr attraktiven Äußeren und meinem männlichen Duft einfach nicht länger widerstehen kannst“, warf er eine Vermutung in den Raum, von der er natürlich jetzt schon wusste, dass sie nicht zutreffend war, aber der Clown in seinem Inneren brachte ihn einfach dazu, es zu sagen.

„Aber da Du sowohl diesen beiden, als auch meinen ganzen anderen Qualitäten, bereits in den letzten Jahren erfolgreich hast widerstehen können, ohne auch nur ein einziges Mal schwach zu werden, bezweifle ich mal ganz stark, dass das der Grund ist“, fuhr er fort und sprach exakt das aus, was er dachte, ohne dabei ein Blatt vor den Mund zu nehmen.

„Somit habe ich leider nicht die geringste Ahnung, wieso Du diese Annäherung gestartet hast“, gab der Autor schließlich offen zu, dass er wirklich nicht den blassesten Schimmer hatte, warum sie so urplötzlich das Bedürfnis zu haben schien, ihm nah zu sein und er hoffte wirklich stark, dass sie Erbarmen mit ihm haben und ihn endlich aufklären würde.

„Okay, ich verrate es Dir. Aber nur, weil ich Mitleid mit Dir habe“, sollte er mit seinem stillen Gebet, das er gen Himmel geschickt hatte, auch tatsächlich Erfolg haben, aber wenn er ganz ehrlich war, dann hatte er auch nichts anderes erwartet, denn sie neckte ihn zwar gerne hin und wieder mal, aber ihn zu foltern war dagegen nicht ihre Art.

„Ich habe diese Annäherung, wie Du es nennst, gemacht, weil ich eine spezielle Aufgabe für Dich habe“, entgegnete die Braunhaarige, nachdem sie es sich an der breiten und festen, zugleich aber auch weichen Brust ihres Partners bequem gemacht und anschließend ihre Decke wieder akkurat über sich drapiert hatte.

„So? Und was genau für eine?“, würde Rick zwar am liebsten seinen rechten Arm um sie legen und sie noch ein wenig näher an sich heran ziehen, aber weil er befürchtete, dass sie ihm, wenn er das tun würde, dann sämtliche Finger oder vielleicht sogar noch mehr brechen würde, verwarf er diesen Gedanken ganz schnell wieder.

„Folgendes: Du nimmst jetzt das Buch und liest mir daraus vor“, sagte die Ermittlerin und drückte dem Mann, der ihr, ohne das er etwas davon wusste oder auch nur ahnte, bereits vor geraumer Zeit unwiderruflich ihr Herz gestohlen hatte, noch während sie sprach, das Buch in die Hand, in dem sie bis vor wenigen Minuten noch geschmökert hatte.

„Ach ja? Und weshalb soll ich das tun, wenn ich fragen darf?“, nahm er das Buch zwar von ihr entgegen, wollte aber natürlich trotzdem gerne von ihr erfahren, warum sie denn wollte, dass er ihr daraus vorlas, schließlich hatte sie das bis eben gerade ja auch noch ganz alleine geschafft, umso verwunderlicher war ihr Anliegen für ihn.

„Ganz einfach: Du sollst mir aus dem Buch vorlesen, damit Du und vor allem deine Augen endlich mal etwas anderes zu tun haben, als mich pausenlos an zu starren“, offenbarte sie ihm daraufhin den genauen Grund ihrer freundlichen, aber bestimmten Bitte oder viel mehr Order ihr den Vorleser zu geben.

„Okay. Ihr Wunsch ist mir Befehl, Detektive“, wusste er keinen einzigen triftigen Grund, wieso er ihrer Aufforderung nicht nachkommen sollte, zumal er ja auch überhaupt gar nichts dagegen hatte ihr etwas vor zu lesen, genauso wie er es auch immer für Alexis getan hatte, als sie noch klein war oder so wie er es auch hin und wieder mal für seine Fans tat.

Also schlug Castle das Buch auf der Seite, auf der Beckett aufgehört hatte zu lesen, auf, die er schnell fand, da sie zum Glück ein Lesezeichen benutzt hatte, um die besagte Seite zu markieren und begann, sobald er mit ihrer Hilfe die richtige Stelle im Text, bei der sie stehen geblieben war, gefunden hatte, damit ihr mit ruhiger und sanfter Stimme vor zu lesen.

Er las ihr lange vor, sehr lange, so lange, dass es sich sowohl für sie, als auch für ihn schier wie eine halbe Ewigkeit anfühlte, bis sie irgendwann schließlich so müde waren, dass sie arge Schwierigkeiten dabei hatten wach zu bleiben, sie ihre Augen kaum noch offen halten konnten und daraufhin beschlossen ins Bett zu gehen.

Zwar verbrachten die beiden die Nacht natürlich oder viel mehr leider in getrennten Räumen und Betten verbrachte, war ihr Schlaf dennoch von zahlreichen, wundervollen Träumen erfüllt, die von süß und romantisch, über heiß und leidenschaftlich, bis hin zu wild und sexy gingen und in denen der jeweils andere die Hauptrolle spielte.

***************************************************************************

Ja, ich weiß, dieses Kapitel ist nicht ganz so lang, wie es das Letzte war, aber ich persönlich denke, so kurz vor Beendigung der Oneshot-Serie ist ein etwas kürzeres Kapitel schon ganz in Ordnung, vor allem dann, wenn es aufgrund seines Inhalts so gut zu dem eher unbeständigen, ungemütlichen und kalten Herbstwetter passt, das draußen momentan vorherrscht.

Aber natürlich setze ich, trotz der ziemlichen bzw. extremen Kürze des Kapitels, genauso wie ich es bislang immer getan habe, so auch dieses Mal wieder meine ganze Hoffnung darin, dass euch meine heutige Arbeit gut oder zumindest halbwegs gut gefallen hat und das ich auch wieder möglichst viele Feedbacks von euch erhalten werde.

Des weiteren wünsche ich euch allen miteinander, liebe Leserinnen und Leser, so wie immer, ein schönes, gemütliches, kuscheliges und vor allem hoffentlich arbeitsfreies Wochenende, gebt bitte auch weiterhin gut auf euch Acht, bleibt nach Möglichkeit weitestgehend gesund, sowie fit und munter.
   
Mit zahlreichen herzlichen Grüßen, euer Ahadi.
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast