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Castle & Beckett - Partner und Freunde fürs Leben

von Ahadi
SammlungFreundschaft, Liebesgeschichte / P16 / Gen
Kate Beckett Richard Castle
30.10.2019
10.12.2020
50
162.840
6
Alle Kapitel
164 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
12.06.2020 3.136
 
Tere ja toredat, head päeva, soovin teile koigile koos, kallid lugejad, bediene ich mich heute ausnahmsweise einmal der estnischen Sprache, um euch im mittlerweile 38. Kapitel meiner aktuellen Oneshot-Serie, zu begrüßen und sage euch gleichzeitig, dass ich wirklich inständig hoffe, dass es euch gesundheitlich nach wie vor gut geht.

PS: Dieses Kapitel kann als kleine Fortsetzung bzw. zumindest Ergänzung zu meinem voran gegangenen Oneshot „Eine Party voller Geheimnisse“ angesehen werden, die sich einige von euch gewünscht haben, wie gesagt, es kann, muss aber natürlich nicht zwangsweise so von euch angesehen werden, nur damit ihr Bescheid wisst.

Da ich zum letzten Part bislang leider nur ein einziges Feedback erhalten habe und zwar von JohannaJames, wofür ich mich an diesem Punkt nochmal vielmals bedanken möchte, lege ich heute ausnahmsweise mal direkt los und wünsche euch allen väga lobus beim Inspizieren des brandneuen Kapitels, das euren Augen hoffentlich schmeicheln wird.

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„Hey“, hauchte Kate Beckett leise und sanft lächelnd dem Mann zu, mit dem sie bis vor wenigen Augenblicken noch auf gefühlvolle Art und Weise den Akt der Liebe vollzogen hatte, genauso wie sie es in letzter Zeit bereits etliche Male getan hatten, seit sie vor circa zwei Monaten zusammen gekommen waren.

„Hey“, flüsterte der so eben genannte Mann daraufhin zurück, während er die schöne, junge Frau, mit der er das Bett teilte und die ihren Kopf auf seine breite, feste, muskulöse Brust gebettet und ihren rechten Arm um seine Mitte geschlungen hatte, mit einem zärtlichen Blick, sowie einem liebevollen Lächeln bedachte.

„Wie fühlst Du Dich?“, fragte er sie in der darauffolgenden Sekunde, genauso wie er es immer tat, nachdem sie sich geliebt hatten, beim oder besser gesagt, nach dem ersten Mal hatte sie noch gedacht, dass es seine ganz eigene Art war sie zu fragen, wie er war, aber mittlerweile wusste sie, dass dem keineswegs so war.

Im Gegensatz zu den anderen Männern, mit denen sie bislang zusammen war und die nach dem Sex eigentlich immer nur von ihr hören wollten, was für ein toller Hengst sie waren, war er tatsächlich an ihrem Wohlergehen interessiert und um dieses besorgt, was auch wirklich der einzige Grund dafür war, weshalb er ihr diese Frage stellte.

Sie würde ehrlich gesagt auch nie irgendetwas anderes von ihm erwarten und selbst als sie noch nicht zusammen waren, hatte sie nie auch nur ansatzweise gedacht, dass er jemals so etwas in der Art von ihr hören wollen würde, schließlich wusste sie ja ganz genau, dass er kein selbstsüchtiger, egoistischer Typ war, der nur an sich selbst dachte.

Zwar hatte sie ganz zu Anfang so über ihn gedacht, aber inzwischen kannte sie ihn lange und gut genug, um zweifelsfrei zu wissen, dass er das genaue Gegenteil davon war, zumal sie in der Vergangenheit bereits bei vielen Gelegenheiten selbst Zeuge seiner pflegsamen, großzügigen und liebevollen Natur werden durfte.

„Mir geht es gut, Castle. Wie immer, wenn Du bei mir bist“, antwortete sie wahrheitsgemäß, ohne extra lange überlegen zu müssen, wie sie sich fühlte und hauchte ihm einen zarten Kuss auf seine sanfte, noch immer schweißnasse Brust, während sie gleichzeitig mit ihrer rechten Hand sanft über seinen Waschbrettbauch strich.

Seit er vor ungefähr drei Jahren angefangen hatte sie bei der Arbeit zu begleiten, hatte sie sich im Stillen immer wieder gefragt, was er wohl so alles unter den teuren, maßgeschneiderten Anzügen versteckte, die er tagtäglich auf dem Revier trug und jetzt, wo sie wusste, was für einen wohlgeratenen Körperbau er hatte, war sie jedes Mal aufs Neue tief beeindruckt.

Er war jetzt zwar nicht übermäßig trainiert und muskulös, so wie es beispielsweise ein professioneller Bodybuilder war, aber zu verachten war sein Körperbau dennoch nicht, keinesfalls, er besaß gut ausgeprägte, sichtbare Muskeln an genau den richtigen Stellen, wie z.B. an den Oberarmen, am Rücken, an den Beinen und am Oberkörper.

Sie hatte noch nie etwas für Männer übrig gehabt, die allzu viele Muskeln am Körper hatten, sie hatte natürlich nichts dagegen, wenn man sich fit hielt, aber man konnte es, ihrer Meinung nach, in dieser Hinsicht auch übertreiben, doch bei ihrem Berater war dies nicht der Fall, ganz im Gegenteil, er war nämlich sogar ganz nach ihrem Geschmack.

Der Autor hatte jedoch noch sehr viel mehr zu bieten, als nur einem knackigen Body, er hatte zudem noch ein hübsches Antlitz, war gebildet, charmant, humorvoll, besaß ausgezeichnete Manieren und nicht zuletzt auch ein großes Herz aus Gold, all das machte ihn für sie zu einem wahren Traummann und sie war überglücklich ihn an ihrer Seite zu wissen.

Als zuverlässigen, mutigen Partner im täglichen Kampf gegen das Verbrechen, als treuen, hilfsbereiten Freund im Alltag, als aufmerksamen, verständnisvollen Zuhörer bei privaten Sorgen und Problemen und seit Neuestem jetzt auch als selbstlosen, hingebungsvollen Liebhaber und Lebensgefährten auf hoffentlich unbestimmte Zeit.

„Und nur damit Du es weißt: Du warst absolut fantastisch, genauso wie immer“, beschloss sie, auch wenn ihr vollkommen klar war, dass sie es nicht zwangsweise tun musste, sein männliches Ego, von dem sie ganz genau wusste, wie sensibel dieses war, mit ihrer Aussage, die völlig ernst gemeint war, dennoch ein wenig zu streicheln.

In Moment wie diesen war sie jedes Mal aufs Neue heilfroh darüber, dass Rick nicht zu der Sorte von Männern gehörte, die sich einer Frau ausschließlich im Schlafzimmer zu beweisen vermochten, er hatte zum Glück noch ganz andere Mittel und Wege zu zeigen, dass er ein vollwertiger Mann war und vor allem, was für eine Art von Mann er war.

Und zwar war er ein freundlicher, aufrichtiger, herzensguter und mutiger Mann, für den es nichts schöneres im Leben gab, als sich um die Menschen zu kümmern, die ihm wichtig waren und der alles, aber auch wirklich einfach alles in seiner Macht stehende tat, damit es denjenigen, die ihm am Herzen lagen, rundum gut ging.

Das beste Beispiel dafür, wie aufopferungsvoll er für die Menschen in seinem näheren Umfeld sorgte, war seine Tochter Alexis, er liebte sein einziges Kind abgöttisch und tat absolut alles, was ihm überhaupt nur möglich war, damit es ihr an nichts mangelte, das Mädchen war, neben seiner Mutter und ihr, das Wichtigste in seinem Leben.

Sie liebte seine väterliche Seite, die auch eine der vielen Gründe dafür war, warum sie sich so sehr in ihn verliebt hatte, sie hatte in der Vergangenheit bereits einige allein erziehende Väter getroffen, aber nie einen, der seine Tochter so sehr liebte, geradezu vergötterte, wie er es tat und sie konnte einfach nicht anders, als ihn dafür zu lieben.

„Das Kompliment kann ich nur zurück geben, Kate. Du bist nicht nur eine ausgezeichnete Polizistin und eine außergewöhnliche Frau, sondern auch eine unvergleichliche Liebhaberin“, gab er die schmeichelnden Worte, die sie ihm geschenkt hatte, zurück und war dabei, genauso wie sie, ebenfalls vollkommen ehrlich zu ihr.

Er war in seinen knapp vierzig Lebensjahren bereits mit einigen Frauen zusammen gewesen, zwar nicht mit ganz so vielen, wie die Presse zu wissen glaubte und regelmäßig auf Seite 6 behauptete, aber ein paar waren es dennoch schon gewesen, doch keine dieser Frauen war auch nur annähernd mit der zu vergleichen, die jetzt gerade in seinen Armen lag.

Sie war nämlich, ganz im Gegensatz zu seinen bisherigen weiblichen Bekanntschaften, sowohl äußerlich, als auch innerlich schön, sie war nicht einfach nur hübsch an zu sehen, ein Leckerbissen für die Augen so zu sagen, sondern sie besaß auch innere Werte, die ebenso ansprechend, attraktiv und anziehend waren, wie ihr Äußeres.

Beckett gehörte zu einer Gattung von Frauen, die (M)man(n) definitiv nur ein einziges Mal im Leben traf, wenn überhaupt und er war entsprechend überglücklich darüber ihr begegnet zu sein, aber vor allem war er natürlich glücklich darüber jetzt mit ihr zusammen zu sein und er würde auch alles daran setzen, damit dieses Glück für immer anhielt.

Es mag sich zwar vielleicht merkwürdig anhören, da er und Kate gerade mal knapp zwei Monate lang zusammen waren, aber für ihn stand bereits jetzt zweifelsfrei fest, dass sie die Frau war, mit der er den Rest seines Leben verbringen würde, für ihn galt ab sofort die Devise: Entweder sie oder überhaupt gar keine mehr.

Wenn er vor zwanzig Jahren schon gewusst hätte, dass er der Liebe seines Lebens, in Form von Det. Katherine Houghton Beckett, begegnen würde, dann hätte er weder Meredith, noch Gina geheiratet, aber hinterher war man ja bekanntlich immer schlauer und er hatte natürlich lieber ein spätes Liebesglück, als im Alter ganz alleine zu sterben.

Sie war die erste und zugleich einzige Frau, die er je in seinem Leben getroffen hatte , die nicht das geringste Interesse an seinem Ruhm oder Geld, sondern stattdessen ausschließlich an ihm als Person hatte, sie interessierte sich nicht für Richard Castle, den Schriftsteller, sondern einzig und allein für Richard Rodgers, dem Mann hinter der Maske.

Er wusste, ohne jeden Zweifel, dass Kate ihn selbst dann lieben würde, wenn er bettelarm und kein reicher und berühmter Bestsellerautor wäre, das war auch einer der zahlreichen Gründe dafür, warum er sich so unsterblich in sie verliebt hatte, ihre Bodenständigkeit, sie beurteilte Menschen nicht nach ihrem Status, sondern nach ihrer Persönlichkeit.

Und obwohl sie erst seit knapp zwei Monaten ein Paar waren, konnte er sich dennoch bereits jetzt vorstellen sie irgendwann zu heiraten, eine Familie mit ihr zu gründen und auch mit ihr gemeinsam alt zu werden, ein Gedanke, den er nach der Scheidung von seiner zweiten Ex-Frau Gina eigentlich schon ein für alle Mal abgeschrieben hatte.

Aber mit Beckett konnte er sich all das, zum ersten Mal seit vielen Jahren, endlich wieder vorstellen und obwohl er keine hundertprozentige Gewissheit darüber hatte, was daher rührte, dass er sie diesbezüglich bislang noch nie gefragt hatte, hoffte er dennoch inständig, dass sie sich das alles ebenfalls mit ihm vorstellen konnte.

Und selbst wenn sie ihn vielleicht nicht heiraten wollen würde, wäre es ihm völlig egal, solange sie sich dafür zumindest ein gemeinsames Leben mit ihm vorstellen konnte, denn man brauchte ja schließlich nicht unbedingt eine Heiratsurkunde, um glücklich zu sein, man musste sich nur lieben, das war alles, was wirklich wichtig war und zählte.

„Es ist übrigens schön zu wissen, dass die anderen sich so für uns freuen“, sagte die Brünette als nächstes zu ihrem Liebhaber, während sie mit dem Finger ihrer rechten Hand unsichtbare, bizarre Muster auf dessen Brust zeichnete, wobei er, unabhängig von ihr, mit den Fingern seiner linken Hand genau dasselbe auf ihrem Oberarm tat.

„Hast Du etwa etwas anderes erwartet? Ich meine, die anderen haben doch von Beginn an darüber gewettet, wann wir beide endlich ein Paar werden“, entgegnete er daraufhin und wollte sich lieber nicht vorstellen, was in den letzten drei Jahren, seit Wettbeginn, da wohl so alles an Geld geflossen war, es dürfte aber eine ganz hübsche Summe sein.

„Aber wo wir schon mal bei dem Thema sind: Weißt Du zufällig, wer den Wettpool jetzt gewonnen hat?“, wollte er aber trotzdem schon ganz gerne wissen, wer denn der glückliche Gewinner des „Jackpots“ war und hoffte inständig, dass es nicht seine Mutter war, ansonsten würde er es nämlich ewig von ihr zu hören bekommen.

„Na, rate mal“, dachte sie, entgegen seiner eigentlichen Erwartung, jedoch gar nicht daran ihm den Namen des Wettpool-Siegers einfach so zu verraten, ihm diesen quasi auf dem Silbertablett zu servieren, stattdessen wollte sie ihn dazu bewegen seine kleinen, grauen Zellen selbst ein wenig an zu strengen.

„Und was bekomme ich von Dir, wenn ich richtig tippe?“, hatte er als Mann-Kind natürlich nichts gegen ein kleines Ratespiel mit ihr, wollte aber, bevor er mit der wilden Raterei begann, vorher gerne von ihr erfahren, was sie denn so als Belohnung für ihn vorgesehen hatte, für den Fall, dass er mit seinem Tipp richtig liegen sollte.

„Wir machen es so: Du darfst genau drei Mal raten und wenn Du gleich beim ersten Mal richtig liegen solltest, hast Du einen Wunsch frei, andernfalls darf ich mir etwas wünschen. Einverstanden?“, erwiderte sie, nachdem sie ganz kurz überlegt hatte und war sich ziemlich sicher, dass er ihrem Vorschlag zustimmen würde.

„Einverstanden“, sollte sie recht behalten und um ihr unmissverständlich zu zeigen, dass er den Spielregeln, die sie ihm gerade eben vorgeschlagen hatte, auch tatsächlich voll und ganz zustimmte, gab er ihr, in Verbindung mit seiner verbalen Bejahung, zusätzlich noch einen zwar kurzen, aber dennoch zärtlichen Kuss auf den Mund.

„Na dann leg mal los, Du Ratefuchs“, forderte sie ihn dazu auf, mit dem munteren Ratespiel zu beginnen, zwar war der Abend noch jung, die Nacht noch lang und der Morgen noch fern, aber sie wüsste da eine weitaus bessere Beschäftigung für ihn und auch für seinen Mund, mit dem er wahre Wunder an ihrem Körper zu vollbringen vermochte.

„Tja, ich bin jetzt einfach mal ganz kühn und tippe, dass die gute Lanie die glückliche Gewinnerin des sicherlich prall gefüllten Wettpools ist“, sagte Castle zu seiner Freundin, nachdem er kurz nachgedacht und aus allen möglichen Kandidaten, die für ihn zur Auswahl standen, schließlich einen ausgewählt hatte.

„Glückwunsch, Du hast richtig getippt“, hatte sie zwar insgeheim nicht wirklich damit gerechnet, dass er gleich bei seinem ersten Tipp genau richtig liegen würde, sondern viel mehr darauf gehofft, dass er eben genau daneben tippen würde, aber sie wollte natürlich trotz allem keine schlechte und stattdessen eine faire Verliererin sein.

Zumal sie bereits die leise Ahnung hatte, dass sie, obwohl sie das Ratespiel offiziell verloren hatte, dennoch auf gewisse Art und Weise von seinem glorreichen Sieg profitieren würde, es wäre ja schließlich nicht das erste Mal, dass er bei etwas gewann und sie dann, auch wenn er es eigentlich nicht tun musste, trotzdem an seinem Triumph teilhaben ließ.

Sie konnte sich noch sehr gut an die Wette erinnern, die er vor ein paar Wochen mit den Jungs abgeschlossen hatte, damaliger Wetteinsatz war ein Gutschein für ein Essen für zwei Personen in einem angesagten Restaurant, den er, nachdem er die Wette gewonnen hatte, dann natürlich auch mit ihr zusammen eingelöst hatte.

Allerdings war es an dem besagten Abend nicht „nur“ bei einem romantischen Abendessen geblieben, denn er hatte mit ihr anschließend noch eine Panoramafahrt in einer edlen Stretchlimousine gemacht, wobei sie während dieser eher weniger Augen für die Stadt um sie herum, als viel mehr für sich hatten, ausschließlich für sich genau genommen.

Und obwohl sie am liebsten bis zum Äußersten gegangen wären, hatten sie es letztendlich dann doch beim bloßen Küssen und Streicheln belassen, was aber trotzdem nichts daran änderte, dass die beiden selbst jetzt noch Gänsehaut und Bauchkribbeln bekamen, wenn sie an diesen wundervollen Abend zurück dachten.

„So, Mr. Castle, Sie haben unser kleines Ratespiel gewonnen. Das bedeutet, Sie haben, wie vereinbart, einen Wunsch frei“, meinte die braunhaarige Polizistin an ihren Partner und Geliebten gewandt, nachdem sie sich von ihm gelöst und sich auf ihren linken Unterarm gestützt hatte, damit sie ihn beim Sprechen besser ansehen konnte.

„Ja, das sieht ganz so aus, als hätte ich das“, war der Writer, als er das zu ihr sagte, für seine Verhältnisse, ungewöhnlich zurückhaltend, beinahe sogar schon bescheiden und obwohl sie das schon arg überraschte und auch ein wenig verwirrte, beschloss sie dennoch es einfach so hin zu nehmen und froh über seine Zurückhaltung zu sein.

„Und was wünschst Du Dir, oh Herr?“, fragte sie ihn stattdessen danach, was er sich denn so als Gewinn wünschte und da sie seine Gedanken natürlich nicht lesen konnte und von daher auch nicht bereits jetzt wissen konnte, was für einen Wunsch er hegte, war sie entsprechend neugierig darauf zu erfahren, was es wohl sein würde.

„Ich wünsche mir die Möglichkeit, Dir deinen Trostpreis geben zu dürfen“, erwiderte er daraufhin, ohne lange zu überlegen, quasi wie aus der Pistole geschossen, was zur Folge hatte, dass sie ihn überrascht und verwirrt zugleich anblickte, während ihr gleichzeitig ein riesengroßes Fragezeichen regelrecht ins Gesicht geschrieben stand.

„Und was stellst Du Dir so als Trostpreis für mich vor?“, hakte sie bei ihm nach, sobald ihre anfängliche Verwirrung und Überraschung sich schließlich wieder so weit gelegt hatte, dass sie dazu in der Lage war zu sprechen und nun war sie natürlich mächtig neugierig, sowie auch gespannt darauf zu hören, was er ihr jetzt wohl sagen würde.

„Das“, sollte die von ihr erwartete Antwort auf ihre Frage auch tatsächlich nicht lange auf sich warten lassen und kaum hatte er Besagte ausgesprochen, da lagen seine Lippen auch schon auf ihren und verwickelten ihre Münder miteinander in einem gefühlvollen Kuss, der ihre tiefe Liebe zueinander ausdrückte und widerspiegelte.

Er ließ seine linke Hand derweil an ihren Hinterkopf wandern, zum einen, um sie näher an sich heran zu ziehen und zum anderen, um so sicher zu stellen, dass sie den Kuss nicht möglicherweise abbrach, auch wenn er insgeheim ganz genau wusste, dass dies eigentlich nicht nötig war, weil sie den Kuss genauso sehr genoss, wie er.

Sie blieb unterdessen jedoch auch nicht völlig untätig, sondern ließ ihre rechte Hand ganz langsam und sinnlich seine Brust hinab, bis knapp unterhalb seines Bauchnabels hin wandern, wo die Bettdecke seine untere Körperhälfte bedeckte, dort stoppte sie kurz und überlegte, ob sie weitergehen oder ihn lieber vorher noch ein bisschen necken sollte.

Ihre Entscheidung war innerhalb weniger Sekunden gefällt und sie ließ ihre wandernde Hand schließlich unter die Bettdecke wandern und begann damit die intimste Stelle seines Körpers zu streicheln, woraufhin der edelste Teil seiner Anatomie auch sogleich, wie von ihr beabsichtigt, reagierte und rasch zu voller Größe anschwoll.

Und obwohl weder er, noch sie es laut aussprach, war den zweien natürlich vollkommen klar, dass es letztendlich völlig egal war, ob er ihr nun, so wie es nun mal geschehen war, ihren Trostpreis überreicht oder eben auch seinen Hauptgewinn bei ihr eingelöst hätte, denn er hätte sie so oder so zu einer weiteren Runde herangeholt.

Denn ganz egal, ob es nun auf die eine oder eben auch auf die andere Weise geschehen wäre, jedenfalls hätte in beiden Fällen sowohl er, als auch sie schlussendlich etwas davon gehabt und so wie es letztendlich gekommen war, hatten im Nachhinein tatsächlich beide einen Gewinn aus ihrem kleinen Ratespielchen heraus gezogen.

Allerdings war der Gewinn, den sie daraus heraus holten, so schön und angenehm er auch war, trotzdem nicht einmal annähernd so kostbar wie das, was sie bereits einige Zeit zuvor gewonnen hatten, nämlich die Liebe, die sie füreinander empfanden und die sie, mit ganz viel Glück, auch für den Rest ihres Lebens zusammen halten würde.

Always.

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So und schon ist ein weiteres Kapitel, das euch, so zumindest meine Hoffnung, gefallen hat und zu dem ich hoffentlich auch wieder jede Menge Kommentare von euch erhalten werde, wobei mir, wie bereits in der Vergangenheit, so natürlich auch diesmal wieder völlig wurscht ist, ob diese nun positiver oder negativer Natur sind.

Und bis der Zeitpunkt gekommen ist, an dem ich euch das nächste Kapitel, dem viele von euch garantiert schon jetzt entgegen fiebern, präsentieren werde, wünsche ich euch allen zusammen, genauso wie ich es an diesem Punkt immer tue, ein angenehmes Wochenende und natürlich auch ansonsten von allem nur das Allerbeste.

Hüvasti, näeme järgmine kord, euer Ahadi.
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