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Castle & Beckett - Partner und Freunde fürs Leben

von Ahadi
SammlungFreundschaft, Liebesgeschichte / P16 / Gen
Kate Beckett Richard Castle
30.10.2019
10.12.2020
50
162.835
6
Alle Kapitel
164 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
07.03.2020 3.409
 
Mimi, Ahadi, ninatamani wewe, usomaji wangu mpendwa, kama kawaida, kwa kweli wakati huu tena siku ya kupendeza, begrüße ich euch dieses Mal auf Suaheli, in der Hoffnung, dass es bald wirklich endlich einmal Frühling und somit auch endlich mal wärmer wird, dass es aber diesen Sommer hoffentlich nicht wieder so heiß wird, wie es, sehr zu unser aller Leid und Qual, in den letzten beiden Jahren leider der Fall war.

Ja und bevor ihr euch dem Hauptteil des Kapitels zuwendet, dem ihr allesamt ganz bestimmt schon vor lauter Neugier, Spannung und Vorfreude regelrecht entgegen fiebert, möchte ich mich vorher, wie üblich, noch einmal ganz herzlich bei meinen zwei treuen Lesern JohannaJames und Hummel, für deren wieder mal super freundlichen und supertollen Feedbacks bedanken und ich hoffe wirklich sehr, dass es euch auch dieses Mal gefallen wird.

Lakini sasa, bila kusumbua zaidi isiyo ya lazima, unaweza kufanya vizuri, bila kujali kwenye kiti, sofa au kitanda au mahali pengine popote na usome tu kwenye nyenzo mpya, kwa kweli natumai unafurahiya!

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Es klopfte an der Wohnungstür von Detektive Katherine Houghton Beckett und die besagte Frau, die bereits wusste, um wen es sich bei ihrem Besucher handelte, weil sie diesen selbst zu sich gebeten hatte und den sie auch schon sehnsüchtig erwartete, begab sich von daher geschwind zur Tür, öffnete diese und sah, als sie das tat, tatsächlich niemand anderen vor sich stehen, als denjenigen, den sie vor noch nicht einmal einer halben Stunde telefonisch zu sich beordert hatte, weil sie bei etwas seine Hilfe brauchte.

„Hallo Kate. Da bin ich, der bestellte Mann“, wurde sie von ihrem Partner und engen Freund, dem erfolgreichen Bestsellerautor Richard Castle, mit einem charmanten Lächeln im Gesicht begrüßt, er hatte sich, kaum hatte sie ihn vor knapp zwanzig Minuten angerufen und ihn gebeten, schnellstmöglich zu ihr zu kommen, pflichtbewusst wie er nun einmal war, natürlich sofort auf den Weg zu seiner Muse gemacht und hier war er auch schon, bereit ihr bei ihrem Anliegen zu helfen, ganz egal, worum es sich dabei auch immer handeln sollte.

„Hey Rick. Das ging aber schnell“, erwiderte sie daraufhin sowohl den Gruß, als auch das Lächeln, bevor sie anschließend einen Schritt zur Seite ging, ihre Wohnungstür noch ein Stück weit mehr öffnete und außerdem mit ihrer linken Hand eine einladende Geste machte, woraufhin er in ihr gemütliches Apartment eintrat, er blieb jedoch im Eingangsbereich stehen, genauso wie er es immer tat, wenn er sie besuchte, er wartete immer erst darauf, dass sie ihm die Erlaubnis gab, weiter in ihr Reich ein zu schreiten und irgendwo Platz zu nehmen.

Schließlich hatte er sich bei ihr einen Ruf als vollendeten Gentleman aufgebaut, den er, ganz im Gegensatz zu seinem erfundenen Ruf als Playboy, auch voll und ganz verdient hatte, dem er aber ja wohl kaum gerecht werden würde, wenn er sich einfach so, völlig ungefragt, in ihrer Wohnung breit machen würde, also wartete er lieber, bis sie ihm erlaubte sich zu setzen, zumal er wusste, dass sie stets eine geladene Waffe in ihrer Reichweite hatte und nicht davor zurück schreckte, diese gegebenenfalls auch ein zu setzen, sogar gegen ihn.

„Aber, aber, Detektive. Sie müssten doch mittlerweile wissen, dass, wenn mich der Hilferuf einer holden Maid erreicht, ich dann nicht lange zögere, sondern schleunigst zur Rettung eile“, sagte er zu ihr, nachdem sie die Tür hinter ihnen beiden wieder geschlossen und sich zu ihm gesellt hatte, wobei er, während er mit ihr sprach, langsam auf sie zu ging, bis er schließlich unmittelbar vor ihr stand, nahe genug, um ihren unglaublich verführerischen Duft nach reifen, frischen Kirschen wahrnehmen zu können.

„Erst recht, wenn die besagte Maid so bezaubernd und außergewöhnlich ist, wie Du“, fügte er dies zu seiner vorherigen Aussage noch hinzu, ergriff mit seinen Händen sanft ihre rechte, hob diese an seinen Mund und gab ihr, in Verbindung mit diesen Worten, die von ihm vollkommen aufrichtig gemeint waren und sprichwörtlich von Herzen kamen, zusätzlich noch einen galanten Handkuss, der sie mächtig erröten ließ, doch falls er das bemerken sollte, so kommentierte er dies jedoch nicht, worüber sie natürlich heilfroh war.

„Danke Castle. Du bist aber auch gar nicht mal so übel“, gab sie das Kompliment, von dem sie zweifelsfrei wusste, dass er es hundertprozentig ehrlich meinte, ebenso wahrheitsgemäß zurück, während sie sich darum bemühte sowohl ihre Puls-, als auch ihre Herzfrequenz, die beide gerade auf Hochtouren liefen, wieder zurück auf Normalwerte herunter zu fahren, was allerdings viel leichter gesagt war als getan, aber schließlich gelang es ihr dann doch ihren Puls- und Herzschlag wieder zu beruhigen, zwar nur langsam, aber immerhin.

Es vergingen viele Sekunden, die ihnen wie Minuten vorkamen, in denen das Duo nichts anderes tat, als sich gegenseitig an zu blicken und an zu lächeln und je länger sie das taten, umso mehr vergaßen sie, wo sie sich befanden, doch die kleine Blase, die sich um sie herum gebildet hatte, sollte leider genauso schnell wieder platzen, wie sie entstanden war, als ihr im nächsten Augenblick brennend heiß wieder einfiel, aus welchem Grund sie ihn angerufen und zu sich gebeten hatte und dazu gehörte definitiv nicht ihn gedankenverloren an zu starren.

Infolge ihrer Erkenntnis räusperte sie sich laut und holte damit schließlich auch ihren Berater wieder ins Hier und Jetzt zurück, zwar tat es ihr wirklich furchtbar leid, dass sie ihren innigen Moment so abrupt wieder zunichte gemacht hatte, aber sie konnten diesen ja gegebenenfalls auch noch zu einem späteren Zeitpunkt fortführen, wenn die Arbeit getan war, denn wie hieß es bekanntlich im Volksmund: „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen“ und sie war sich ganz sicher, dass Rick ihr in diesem Punkt auch bestimmt voll und ganz zustimmen würde.

„Also Castle, bist Du bereit mir bei der Angelegenheit zu helfen, wegen der ich Dich her gebeten habe?“, fragte sie ihn in der darauffolgenden Sekunde und erhielt als Antwort ein eifriges Nicken von ihm und auch wenn er natürlich sein Bestes versuchte, um es vor ihr zu verbergen, so konnte sie trotzdem ganz deutlich sehen, dass er noch immer ein wenig enttäuscht darüber war, dass sie ihren intimen Augen-Sex-Moment so plötzlich beendet hatte, aber gerade deswegen rechnete sie es ihm besonders hoch an, dass er dennoch immer noch willig war ihr zu helfen, er ließ sie nicht im Stich, genauso wie immer.

„Na dann, komm mal mit“, forderte sie ihn freundlich, aber bestimmt dazu auf ihr zu folgen, bevor sie sich in Bewegung setzte, er zögerte natürlich nicht, sondern folgte ihr stattdessen unverzüglich, wie ein treuer Hund seinem Frauchen, in die hinteren Räume ihres Apartments, er war zwar immer noch enttäuscht und traurig darüber, dass ihr besonderer Moment so ein rasches Ende genommen hatte, aber es sprach ja nichts dagegen, später einfach genau da weiter zu machen, wo sie gerade eben aufgehört hatten, er zumindest hätte nichts dagegen und er war sich sicher, dass es ihr diesbezüglich genauso ging.

„Wobei genau soll ich Dir denn jetzt eigentlich helfen, Kate?“, erkundigte er sich neugierig und ungeduldig zugleich bei ihr, wie so ein kleiner Junge, der es kaum erwarten konnte endlich seine Geburtstagsgeschenke aus zu packen und der seine Mutter immer wieder fragte, wann er es denn endlich durfte, zwar wusste er, dass er gleich schon erfahren würde, wobei er ihr helfen sollte, aber seine kindliche Seite konnte oder viel mehr wollte einfach nicht so lange warten und veranlasste ihn dazu sie zu fragen, so unnötig es auch war.

„Warum denn so ungeduldig, Mr. Castle. Haben Sie etwa Angst, was ich möglicherweise mit Ihnen vorhaben könnte?“, verdrehte sie aufgrund seiner Frage einerseits zwar die Augen, genauso wie sie es immer tat, wenn er sich wieder einmal wie so ein 12-jähriger auf Zuckerschock benahm, konnte andererseits aber auch nicht anders, als deswegen zu lächeln, der Writer war einfach zu süß, wenn er so ungeduldig war, wie ein kleines Kind, das es an Heiligabend nicht abwarten konnte, endlich die Präsente unterm Baum aus packen zu können.

„Nun, Ms. Beckett, das kommt ganz darauf an, ob bei dem, was Sie mit mir vorhaben, meine Tugend irgendwie in Gefahr wäre“, entgegnete er daraufhin und obwohl er ihr Gesicht nicht sehen konnte, so konnte er dennoch förmlich das Lächeln fühlen, das sie um ihre Mundwinkel herum trug und er wusste, ohne jeden Zweifel, dass, obwohl sie sein Antlitz ebenso wenig sehen konnte, wie er ihres, sie sein Lächeln trotzdem genauso deutlich zu spüren vermochte, wie er das ihre.

„Keine Sorge, Rickyboy. Ich versichere Dir, dass deine Tugend in keinster Weise in Gefahr ist“, erwiderte die brünette Mordermittlerin aufrichtig, obwohl sie natürlich nichts dagegen hätte, seine Tugend ein wenig ins Schwanken zu bringen oder gar komplett um zu stürzen, sie wusste ja schließlich ganz genau, wie er auf ihre weiblichen Reize reagierte, wenn sie diese gezielt dazu nutzte, um ihn zu necken, doch auch wenn sie nur zu gut wusste, was für eine Macht sie über ihn hatte, so würde sie diese jedoch niemals dazu einsetzen, um ihn irgendwie zu benutzen oder aus zu nutzen.

„Es sei denn natürlich, Du legst es unbedingt darauf an, deine Tugend in Gefahr zu bringen“, sagte Beckett mit einem anzüglichen und zugleich frechen Lächeln zu ihm, nachdem sie vor ihrem Schlafzimmer stehen geblieben war und sich zu ihm umgedreht hatte und das war auch gut so, denn das erschrockene und leicht besorgte Gesicht ihres Gegenübers war echt einfach zu köstlich und sie wünschte sich wirklich, dass sie ihr Handy zur Hand hätte, damit sie von dem amüsanten Anblick, der sich ihr gerade bot, ein Foto machen und diesen so für immer auf Bild festhalten können würde.

Doch so wahnsinnig lustig der Anblick ihres Partners auch war, der sie anblickte, als hätte sie sich gerade vor ihm ausgezogen und so sehr sie ihn am liebsten noch stundenlang angesehen hätte, so gab es da nach wie vor eine gewisse Aufgabe, die noch immer auf ihre Erledigung wartete, also wandte sie sich, so schwer es ihr auch fiel, von dem unglaublich köstlichen Ausblick vor ihr ab und ging stattdessen in ihr Schlafzimmer, allerdings schaffte sie nur wenige Schritte, bis sie merkte, dass er ihr komischerweise nicht hinein gefolgt war.

„Castle, kommst Du?“, rief sie ihm zu und nahm einfach mal ganz stark an, dass er wahrscheinlich immer noch so dermaßen von ihrer voran gegangenen Aussage schockiert und versteinert war, dass er schlichtweg nicht mitbekommen hatte, wie sie sich von ihm abgewandt und ihr Schlafgemach betreten hatte, umso mehr hoffte sie jetzt natürlich, dass sie ihn mit ihrem Ruf wieder aus seiner Schockstarre befreien und dazu bringen können würde, ihr doch noch hier her ins Zimmer zu folgen.

Und tatsächlich sollte ihre Hoffnung nicht umsonst sein und sie mit ihrem Ruf nach ihm vollen Erfolg haben, denn bereits in der nächsten Sekunde erschien seine breite Gestalt auch schon im Türrahmen, er ging jedoch keinen Schritt weiter, sondern blieb in diesem stehen und sie wusste sofort, dass er deswegen zögerte, weil er sich unsicher darüber war, ob er wirklich zu ihr herein kommen sollte, obwohl sie ihn selbst zu sich gerufen und ihm somit automatisch die nötige Erlaubnis gegeben hatte, ihr Schlafzimmer betreten zu dürfen.

„Hab keine Angst, Rick. Du kannst ruhig rein kommen, ich beiße schon nicht“, fand sie es zwar schon irgendwie niedlich, dass er sich so ängstlich verhielt, vermutlich deshalb, weil er befürchtete, dass er mit seinem Eintreten in ihre Privatsphäre eindringen würde, schließlich war das Schlafzimmer der intimste Raum ihrer gesamten Wohnung, aber so würde die Aufgabe, für die sie ihn zu sich gebeten hatte, ja niemals zu ihrer Vollendung kommen, also beschloss sie ihm gut zu zureden und ihn dazu zu ermutigen, endlich zu ihr zu kommen.

Ja und zum Glück sollte die Polizistin mit ihrer erneuten Aufforderung auch dieses Mal wieder Erfolg bei ihm haben, denn der Krimiautor schaffte es tatsächlich seine offensichtliche Angst und Besorgnis darüber, in ihr Allerheiligtum ein zu dringen, zu überwinden und betrat, nachdem er sich innerlich einen großen Ruck gegeben hatte, schließlich ihr Schlafgemach, das einzige Zimmer ihres Apartments, das er bislang noch nie zuvor betreten hatte, weil es bis zum heutigen Tag für ihn stets absolut tabu gewesen war.

„Sorry Kate, wirklich. Es ist nur so, dass…“, schien er ganz offenbar das Bedürfnis zu haben, sich bei ihr für sein Zögern und Zaudern zu entschuldigen, obwohl er, aus ihrer Sicht, dazu überhaupt gar keinen Grund hatte, nicht im geringsten, denn sie war sich ganz sicher, dass sie genauso unsicher und besorgt sein würde, wenn es darum ginge sein Schlafzimmer zu betreten, in das sie zwar schon den einen oder anderen Blick hatte werfen können, in das sie aber bisher auch noch nie einen einzigen Fuß gesetzt hatte.

„Ist schon okay, Rick, ich verstehe“, unterbrach sie ihn, noch bevor er seine, ihrer Ansicht nach, völlig unnötige Entschuldigung beenden konnte und gab ihm ehrlich zu verstehen, dass sie sein ängstliches und zögerliches Verhalten beim Betreten des Zimmers voll und ganz nachvollziehen konnte und ihm genügte ein Blick in ihre braun-grünen Augen, um ihn zweifelsfrei wissen zu lassen, dass sie nichts als die reine Wahrheit zu ihm sagte, was ihn natürlich sehr beruhigte und sämtliche Reste an Unsicherheit bei ihm weg spülte.

„Also, wobei soll ich Dir denn nun unter die Arme greifen, Detektive?“, fragte er sie im nächsten Augenblick und zog sich, während er sprach, schon mal rasch seinen schwarzen Mantel, sowie sein dunkelblaues Jackett aus, bevor er anschließend die Ärmel seines weinroten Hemdes hochkrempelte, um ihr damit unmissverständlich zu signalisieren, dass er auch wirklich hundertprozentig dazu bereit war, unverzüglich los zu legen, tatkräftig mit an zu packen und ihr zu helfen, ganz egal, wobei auch immer.

„Soll ich Dir etwa dabei helfen, deine Unterwäscheschublade auf zu räumen?“, hakte er mit einem verschmitzten Lächeln weiter bei ihr nach und obwohl er bereits ahnte oder viel mehr wusste, dass dies wahrscheinlich eher nicht der Grund war, weswegen sie ihn hier zu sich beordert hatte, aber es sprach ja schließlich nichts dagegen, sie zumindest ein klein wenig zu necken, zumal solche anzüglichen Bemerkungen einfach zu ihrer Beziehung gehörten, genauso wie auch das tägliche Bringen von Kaffee am Morgen.

„Ja, das würde Dir bestimmt gefallen, da bin ich sicher. Aber nein, ich muss Dich leider enttäuschen. Du sollst mir bei einer ganz anderen Sache helfen“, konnte sie nicht anders, als auf seine freche Äußerung hin den Kopf zu schütteln und auch ein weiteres Mal die Augen zu verdrehen, allerdings mit einem breiten Grinsen im Gesicht, was sein Lächeln ebenfalls noch größer werden ließ, als es eh schon war, jedenfalls insofern das überhaupt noch möglich war, auf jeden Fall reichte es letztendlich von seinem rechten Ohr, bis hin zum linken.

„Okay. Und bei was genau?“, war der inoffizielle NYPD-Berater, auch wenn er natürlich schon von vorne rein gewusst hatte, dass er ihr ganz bestimmt nicht dabei helfen sollte, ihre Unterwäschestücke neu zu sortieren, trotzdem schon ein wenig enttäuscht darüber, dass er damit vollkommen recht hatte, aber da Jammern nichts bringen würde, beschloss er das Thema einfach auf sich beruhen zu lassen und sich stattdessen dem eigentlichen Anliegen zu zuwenden, wegen dem er hier war und bei dem er ihr helfen sollte.

„Ganz einfach: Ich möchte, dass Du mir dabei hilfst, dieses Bücherregal hier auf zu bauen“, antwortete die Braunhaarige ihm und deutete dabei mit ihrer rechten Hand auf einen mittelgroßen, braunen Pappkarton, der neben ihrem Bett stand und in dem die einzelnen Bauteile des besagten Bücherregals enthalten waren, von dem es auf dem Karton übrigens eine Abbildung gab, die darstellte, wie das Regal fertig aufgebaut aussehen sollte, natürlich sofern man die Aufbauanleitung richtig befolgte und beim Zusammensetzen der Teile keine Fehler machte.

„Ah, Du brauchst wohl mehr Platz für deine Bücher. Oder sollte ich vielleicht doch besser meine Bücher sagen!?“, beschloss er daraufhin kurzerhand, sie erneut ein kleines bisschen zu ärgern, in dem Wissen, dass er mit seiner Annahme, dass sie deshalb mit ihm zusammen ein weiteres Regal aufbauen wollte, weil sie unbedingt mehr Stauraum für ihre Büchersammlung brauchte, zu der auch seine Werke gehörten, wahrscheinlich gar nicht mal so falsch lag, ganz im Gegenteil, er glaubte damit sogar goldrichtig zu liegen.

„Hör auf Dir selbst übermäßig zu schmeicheln, Castle und hilf mir lieber hierbei“, gab sie leicht bissig zurück, zwar liebte sie ihre gegenseitigen Neckereien wirklich sehr, aber sie war trotzdem nicht gewillt, ihm die gewünschte Befriedigung und Genugtuung zu geben, indem sie ihn wissen ließ, dass sie das neue Bücherregal in der Tat dazu brauchte, um ihre stetig wachsende Sammlung an Romanen unterbringen zu können, wobei seine Werke tatsächlich den Großteil von ihrer hauseigenen Bibliothek ausmachte.

Um also sein eh schon ziemlich großes Ego nicht noch zusätzlich zu liebkosen und damit zu riskieren, dieses womöglich sogar noch zu vergrößern, soweit das überhaupt noch möglich war, wandte sie sich im darauffolgenden Moment von ihm ab und stattdessen dem Karton neben ihrem Bett zu, sie öffnete diesen und fing, sobald sie das geschafft hatte, anschließend damit an die verschiedenen Bauteile ihres neuen Regals aus dem Karton heraus zu nehmen und diese einzeln zu sortieren, Bretter und Schrauben etc. voneinander zu trennen.

Castle spuckte gedanklich noch einmal kurz in die Hände, bevor er anschließend zu Beckett ging, sich neben sie hin kniete und damit begann, ihr beim Ausräumen des Kartons, sowie beim Sortieren der einzelnen Teile zu helfen und sobald das erledigt war, gingen sie auch schon direkt dazu über, die Bretter usw. zu einem vollständigen Bücherregal zusammen zu bauen, zwar ging dies, trotz sehr präziser und gut verständlicher Bauanleitung, nicht ohne den einen oder anderen kleinen Fehler vonstatten, aber sie schafften es schließlich trotzdem das Regal fertig zusammen zu setzen.

„Vielen Dank nochmal, Rick, dass Du mir geholfen hast“, sprach sie ihm, nachdem sie das Regal komplett zusammen gebaut, in ihrem Schlafzimmer aufgestellt und sich anschließend zu einer wohlverdienten Tasse Kaffee auf ihre gemütliche Couch zurück gezogen hatten, noch mal ihren allerherzlichsten Dank aus, zwar hätte sie es theoretisch auch alleine schaffen können das Bücherregal zusammen zu zimmern, aber sie hatte halt gedacht, dass es zu zweit deutlich einfacher und auch viel schneller gehen würde, was sich schlussendlich ja auch bewahrheitet hatte.

„Keine Ursache, Kate, immer wieder gerne“, entgegnete er daraufhin freundlich lächelnd, sie erwiderte das Lächeln und wusste, ohne auch nur im geringsten daran zu zweifeln oder extra noch einmal bei ihm nachfragen zu müssen, dass er diese Aussage an sie vollkommen ernst meinte, sie war sich diesbezüglich deswegen so sicher, weil sie zweifelsfrei wusste, dass er sie niemals in irgendeiner Art und Weise verletzen würde und sie an zu lügen, würde sie verletzen, von daher wäre jede weitere Frage von ihr an ihn völlig überflüssig.

„Und falls Du in Zukunft nochmal bei irgendetwas Hilfe brauchen solltest, ganz egal, bei was auch immer, ein Wort von Dir genügt vollkommen, Detektive“, fügte der Krimiautor diese Aussage zu seiner vorigen noch hinzu und trug dabei ein freundliches, aber vor allem aufrichtiges Lächeln in seinem markanten, robust gutaussehenden Gesicht, was seiner Muse sogleich auch eines ins bildhübsche Antlitz zauberte, wobei ihr natürlich sofort klar war, dass er sich insgeheim wünschte, sie würde sich von ihm vielleicht doch irgendwann mal beim Aufräumen ihrer Unterwäscheschublade helfen lassen.

„Ich werd’s mir merken“, gab die Brünette ehrlich zurück und musste sich dabei schwer auf die Zunge beißen, um ihm ja nicht zu sagen, dass er sich darauf verlassen konnte, dass, wenn sie das nächste Mal bei etwas Hilfe brauchte, sie dann mit hundertprozentiger Sicherheit auf seine tatkräftige Unterstützung zurück greifen würde und wenn er sich dann genauso gut dabei anstellen würde, wie er es heute getan hatte, wovon sie felsenfest überzeugt war, dann würde sie ernsthaft noch einmal darüber nachdenken, ob sie seinen innigen Wunsch, ihre BHs und Slips zu sortieren, nicht vielleicht sogar tatsächlich wahr werden lassen würde.

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Und das war es dann auch schon wieder, sowohl für heute, als auch für diese Woche und da es bei mir Zuhause in good old Germany bereits Abend ist, Samstagabend um genau zu sein und da ich euch, freundlich wie ich in meiner menschlichen Natur nun einmal bin, natürlich nicht euren hoffentlich schönen und entspannten Tagesausklang ruinieren möchte, fasse ich mich auch dieses Mal wieder ausnahmsweise mal kurz und bündig:

Alpha: Ich hoffe, wie sollte es denn auch schon anders sein, selbstverständlich auch diesmal wieder sehr, dass es euch gefallen hat.

Beta: Ich bin schon jetzt, ihr ahnt es ganz bestimmt bereits, gespannt wie so ein Flitzebogen eure Feedbacks zu diesem Kapitel lesen zu dürfen.

Gamma: Ich entsende, genauso wie immer, so natürlich auch dieses Mal, an euch alle nur meine absolut besten Grüße und Wünsche.

Fanya vizuri au bora hadi itaendelea, euer Ahadi.
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