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Castle & Beckett - Partner und Freunde fürs Leben

von Ahadi
SammlungFreundschaft, Liebesgeschichte / P16 / Gen
Kate Beckett Richard Castle
30.10.2019
10.12.2020
50
162.835
6
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Dieses Kapitel
4 Reviews
 
22.02.2020 3.262
 
Dia duit agus lá iontach maith duit uile, do dhaoine uaisle, habe ich mich, um das obligatorische Begrüßungsprozedere, wie versprochen, für euch so abwechslungsreich wie nur möglich zu gestalten, nach langem Hin- und Herüberlegen schlussendlich dazu entschieden, es dieses Mal auf Irisch zu machen und hoffe wirklich sehr, dass euch allen die kleine Sprachreise quer durch Europa bislang ganz gut gefallen hat.

Bei meinen drei Lesern Hummel, JohannaJames und Lary29 möchte ich mich, genauso wie ich es immer tue, bevor es los geht und ihr mit dem Lesen beginnen könnt, so natürlich auch heute vorher noch einmal von ganzem Herzen bedanken und zwar sowohl für die super tollen Reviews, die Genannte mir schickten, als auch oder besser gesagt vor allem für die Treue, die besagte Stammleser mir gegenüber immer wieder aufs Neue bewiesen haben.

Agus anois, gan a thuilleadh moille, tá an bhratach tosaigh á tharscaoileadh agam cheana féin agus is mian liom siamsaíocht mhaith a bheith agat leis an gcaibidil úrnua seo!

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Die Sonne war gerade erst noch dabei, sich über den Rand des Horizonts hinweg zu erheben und tauchte, während sie sich nach langsam und Stück für Stück ihren angestammten Platz am Himmel erkämpfte, derweil die weltberühmte Millionenmetropole New York City in ein sanftes, goldenes Morgenlicht und die zunehmende Helligkeit des anbrechenden Tages, die allmählich die bisherige Dunkelheit der Nacht vertrieb, holte nach und nach sowohl die Stadt, als natürlich auch deren Bürger aus dem Schlaf.

So unter anderem auch Det. Kate Beckett, der das helle Licht der Morgensonne, das problemlos durch das Fenster ihres Schlafzimmer dringen konnte, weil sie am Vorabend dummerweise vergaß ihre Vorhänge zu zuziehen, deshalb geradewegs ins Gesicht schien und sie dadurch abrupt, sowie unsanft aus ihrem tiefen, erholsamen und traumreichen Schlaf riss, wobei der Hauptdarsteller in ihren Träumen kein geringerer als ein gewisser, berühmter Krimiautor war, der sie seit einigen Jahren bei der Arbeit begleitete.

Sie war zwar inzwischen hellwach, ließ ihre Augen aber dennoch geschlossen, drehte sich auf die Seite und gähnte herzhaft, während sie sich dabei genüsslich streckte, wie eine Katze, die gerade aus einem Schläfchen in der warmen Mittagssonne erwacht war, als sie urplötzlich spürte, wie sich ein Arm um sie legte und sich außerdem ein warmer Körper von hinten an sie schmiegte, sie schlug ruckartig die Augen auf und wollte gerade schon in Panik geraten, als ihr in der nächsten Sekunde ein ganz bestimmter Geruch in die Nase stieg.

Der Duft eines Aftershaves, um genau zu sein, ein Aftershave, das ihr extrem bekannt vorkam und sie brauchte auch nicht lange, bis ihr schließlich ein Licht aufging und sie wusste, wer der Besitzer des sehr vertrauten Rasierwassers war, nämlich niemand anderes, als der Mann, von dem sie die gesamte letzte Nacht geträumt hatte und sie begann sich, infolge dieser aufschlussreichen Erkenntnis, allmählich wieder zu entspannen, während sie im Stillen versuchte, sich daran zu erinnern, wie es denn dazu kam, dass Castle neben ihr im Bett lag.

Allerdings musste sie nicht so lange überlegen, wie zunächst gedacht, denn zum Glück kamen die gewünschten Erinnerung vom Vorabend blitzschnell wieder zu ihr zurück und zwar waren sie und der Autor nach Feierabend gemeinsam ins Old Haunt gefahren, um dort, wie schon so oft, den erfolgreichen Abschluss eines Mordfalles zu feiern, der sie fast zwei ganze Wochen lang beschäftigt und der ihnen wirklich einfach alles abverlangt hatte und da die Jungs keine Zeit hatten, um mitzukommen, waren es somit nur sie und ihr Partner.

Und obwohl sie es anfangs schon ein wenig schade fanden, dass Ryan und Esposito nicht mitkommen konnten, sollte es letztendlich doch gar nicht mal so schlimm sein, dass sie unter sich waren, ganz im Gegenteil, die traute Zweisamkeit sollte sich nämlich als sehr schön heraus stellen, ohne jemand Drittes dabei, nur sie beide ganz alleine in seinem gemütlich eingerichteten Kellerbüro, wo niemand sie stören konnte und bloß mit zwei Gläsern und einer Flasche teuren, leckeren, schottischen Whisky als Gesellschaft.

Ein breites, zufriedenes Lächeln stahl sich auf ihr Gesicht, als sie daran dachte, wie Rick gestern Abend mit ihr umgegangen war, er war sowohl galant, als auch ein klein wenig frech gewesen, er hatte ihr zahlreiche Komplimente gemacht, aber auch die eine oder andere anstößige Bemerkung los gelassen, doch sie hatte ihm keine einzige davon übel genommen, nicht einmal ansatzweise, denn sie wusste ganz genau, ohne den geringsten Zweifel, dass er die anrüchigen Sprüche, die er zum Besten gab, nicht böse gemeint hatte.

Keinesfalls, es war einfach seine Art des Flirtens, besser gesagt, es war seine Art mit ihr zu flirten, speziell mit ihr und zwar nur mit ihr, da war sie sich ganz sicher und da sie es genauso sehr liebte mit ihm zu flirten, wie er es tat, konnte sie natürlich nicht anders als den Gefallen zu erwidern und zurück zu flirten, sodass der eigentliche Grund ihres Aufenthalts im Old Haunt, auf die Lösung des Falles an zu stoßen, bei ihnen immer mehr in den Hintergrund rückte und schlussendlich sogar völlig in Vergessenheit geriet.

Doch irgendwann war die Flasche Scotch dann schließlich leer und sie beide hundemüde, also brachen sie ihre Zelte im Old Haunt ab und fuhren mit einem Taxi zu ihrer Wohnung, ihren Dienstwagen hatten sie vorhin vorm Revier stehen lassen, weil sie von vorne rein gewusst hatten, dass sie alkoholhaltige Getränke zu sich nehmen würden und sie, verantwortungsvoll wie sie nun einmal waren, natürlich keine Trunkenheitsfahrt begehen wollten, bei der sie nicht nur sich, sondern auch andere nur unnötig gefährden würden.

An ihrem Zielort, sprich ihrem Wohnhaus angekommen, fragte der Polizeiberater sie dann scherzhaft, ob sie ihn denn nicht vielleicht auf eine Tasse Kaffee oder einen kleinen Absacker zu sich einladen wollte oder auch damit er sich ihre neu erworbene Briefmarkensammlung ansehen konnte, seine Begleiterin verdrehte daraufhin zwar die Augen, genauso wie sie es auch sonst immer oder zumindest meistens tat, wenn er wieder einmal einen seiner albernen Sprüche von sich gab, sie trug aber dennoch ein breites Grinsen um die Mundwinkel herum, das mit seinem voll und ganz konkurrieren konnte.

Dann aber wurde er ernst und fragte sie auf seine typisch charmante Art und Weise, ob sie so freundliche wäre ihm zu erlauben, sie hoch zu ihrem Apartment zu geleiten und um sicher zu stellen, dass sie zustimmte, schenkte er ihr außerdem noch seinen Hundeblick, den er immer dann bei ihr anwendete, wenn er sie um irgendetwas bat oder sie irgendwohin einlud und unbedingt wollte, dass sie ihm zusagte und bisher hatte er mit diesem kleinen Trick auch so gut wie jedes Mal Erfolg gehabt und auch an diesem Abend sollte er wieder einmal Glück haben, denn sie gewährte ihm tatsächlich, sie noch nach oben zu begleiten.

Tja und oben vor ihrer Wohnungstür hieß es für das Duo dann Abschied voneinander zu nehmen, Beckett bedankte sich herzlich bei ihm für den wunderschönen Abend und auch dafür, dass er sie von seinem leckeren, wenn auch ziemlich kostspieligen Scotch hatte kosten lassen, für dessen Verkostung sie allerdings natürlich keinen einzigen Cent zahlen musste, Castle winkte daraufhin ab und gab ihr zu verstehen, dass er sie jederzeit liebend gerne wieder von seinem edlen Whiskey kosten lassen würde, von dem er, extra für solch besonderen Anlässe, immer ein paar Flaschen in seinem Privatbüro gelagert hatte.

Als nächstes hatte sie sich dann zu ihm herüber gebeugt und ihm einen zärtlichen Kuss auf die linke Wange gegeben, was dafür sorgte, dass sich sowohl sein Puls, als auch sein Herzschlag prompt beschleunigte und zudem den Drang in ihm erweckte, sie sich einfach zu schnappen, sie an sich heran zu ziehen und sie solange zu küssen, bis ihre Lungen brennend nach frischem Sauerstoff lechzen würden, der Drang in seinem Inneren wurde von Sekunde zu Sekunde immer stärker und stärker, bis er schließlich so stark geworden war, dass er einfach nicht mehr dazu in der Lage war, diesem noch länger zu widerstehen und nicht mehr anders konnte, als ihm nach zu geben.

Und so kam es, dass der Autor, noch bevor seine Muse überhaupt wusste, wie ihr geschah, sich einfach das Objekt seiner Begierde packte, sie mit einem Ruck an sich zog und seine Lippen fest auf ihre presste, wobei er seine gesamten Gefühle für sie in diesen Kuss mit einfließen ließ, all seine Zuneigung, seine Leidenschaft, sein Begehren, sein Verlangen und nicht zuletzt natürlich auch seine ganze Liebe, die er zwar nicht bereits seit Beginn ihrer Partnerschaft für sie empfand, das zu sagen wäre übertrieben, aber das änderte dennoch nichts daran, dass er sie doch schon seit einiger Zeit liebte.

Er liebte sie so sehr, wie er noch nie zuvor jemals irgendeine andere Frau geliebt hatte und mit Sicherheit auch niemals wieder je eine Frau lieben würde, noch nicht einmal die Gefühle, die er einst für seine beiden Ex-Frauen empfand, kamen in Sachen Ausmaße und Intensität auch nur ansatzweise an die heran, die er für die attraktive und bildhübsche Brünette hatte, Kate Beckett war die Frau, auf die er sein Lebtag gewartet und gehofft hatte, sie war die Eine, die Liebe seines Lebens, sein „Third Time is a Charm“.

Zwar hatte er fest damit gerechnet, dass sie den Kuss genauso schnell wieder beenden würde, wie er ihn begonnen hatte, er hätte sogar fast darauf wetten können, dass sie ihm eine verpassen würde, weil er die Frechheit besaß sie einfach so zu küssen, ohne sie vorher zu fragen, ob er sie denn überhaupt küssen durfte, doch entgegen seiner Erwartung passierte nichts dergleichen, nein, stattdessen geschah das genaue Gegenteil davon, denn bevor er sich überhaupt versah, da erwiderte sie den Kuss auch schon mit genauso viel Inbrunst, wie er ihn Sekunden zuvor initiiert hatte.

Die zwei küssten sich, als wenn sie nie etwas anderes gemacht hätten, als wäre dies völlig alltäglich für sie und als würden sie nicht so wie andere Menschen von Luft, sondern vom Küssen leben, ihre Zungen führten ein feuriges Duell miteinander aus, ohne das seine bzw. ihre Zunge jemals wirklich die Vorherrschaft im Mund des jeweils anderen erlang, doch irgendwann ging der vorhandene Sauerstoff in ihren Lungen leider zuneige und die besagten Organe verlangten brennend nach frischem Sauerstoff, sodass ihnen halt nichts anderes übrig blieb, als den Kuss schließlich wieder beenden zu müssen.

„Das war…“, sagte die Mordermittlerin hörbar keuchend, die, genauso wie er natürlich auch, immer noch völlig atemlos war, da ihre Lungen, ebenso wie seine, gerade noch dabei waren sich mit dem lebensnotwendigen Sauerstoff wieder neu auf zu füllen, sie hatte ihre Stirn gegen seine gelehnt und rieb, während sie das zu ihm sagte, außerdem ihre Nase ganz sachte an seiner und durch die unmittelbare Nähe ihrer beider Gesichter zueinander, konnte sie seinen ebenfalls sehr schnell gehenden, warmen Atem auf ihrem Antlitz spüren.

„Atemberaubend“, vervollständigte er daraufhin ihren angefangenen Satz, in der stillen und inständigen Hoffnung, dass er zumindest halbwegs dazu in der Lage war, mit seiner Äußerung in etwa das aus zu drücken, was sie hatte ausdrücken wollen, was sie jedoch offenbar nicht konnte, weil ihr höchstwahrscheinlich auf die Schnelle einfach nicht das passende Wort einfallen wollte, mit dem sie das, was sie da eben erlebt hatte, richtig beschreiben konnte, also beschloss er das einfach für sie zu übernehmen und er nahm zu diesem Zweck das erste und zugleich nahe liegendste Wort, das ihm gerade in den Sinn kam.

„Ja, das war es, das war es absolut“, entgegnete sie mit einem seligen Lächeln und war insgeheim wirklich heilfroh darüber, dass er so freundlich war, ihr die Aufgabe ab zu nehmen, das so eben Erlebte passend zu beschreiben, hatte es halt nicht so mit Worten, ganz im Gegensatz zu ihm, der mit solchen ja schließlich auch sein Geld verdiente und sie hatte noch nie zuvor in ihrem Leben jemanden getroffen, der so unfassbar gut mit Worten umgehen und so viel positives mit diesen bewirken kann, wie es dieser Mann zu tun vermochte und genau dies war auch einer der Gründe, warum sie sich so sehr in ihn verliebt hatte.

Er erwiderte ihr Lächeln und beschloss dann ihre kostbare Zeit nicht länger mit weiteren, unnötigen Worten zu verschwenden, schließlich gab es ja so viel bessere und vor allem schönere Dinge, die sie machen könnten, als einfach nur miteinander zu reden, von daher legte er seine Lippen im nächsten Augenblick auch schon erneut auf ihre, dieses Mal allerdings nicht so fest und verlangend, wie es zuvor der Fall war, sondern diesmal stattdessen sanft und liebevoll, sie hieß diesen Kuss sehr willkommen und zögerte aufgrund dessen natürlich nicht dabei, ihn zurück zu küssen.

Allerdings sollte der zweite Kuss nicht einmal annähernd so lange andauern, wie es der Erste tat, weil sie ihre Lungen nicht erneut überstrapazieren wollten, außerdem beschlossen die beiden Turteltäubchen, sobald sie sich wieder voneinander gelöst hatten, ihr Tun lieber in ihrer Wohnung fort zu führen, zum einen, weil es in ihren warmen, vier Wänden natürlich sehr viel gemütlicher war und zum anderen, weil sie ihre Nachbarn nicht stören wollten, außerdem wollten sie keinesfalls Gefahr laufen, von ihren eh schon ziemlich neugierigen Nachbarn womöglich noch beim Knutschen gesehen zu werden.

Von daher löste Beckett sich kurz einmal von Castle, so schwer es ihnen auch fiel, schloss rasch ihre Wohnungstür auf und zog ihn dann mit sich hinein, bevor sie der hellgrauen Holztür anschließend einen kräftigen Tritt gab, woraufhin diese lautstark ins Schloss fiel, doch die Polizistin kümmerte dies herzlich wenig, denn sie hatte ihre Lippen schon längst wieder mit denen ihres Beraters in einem weiteren Kuss miteinander vereint, der den beiden vorherigen in Nichts nachstand und in dessen Verlauf sie sich vom Eingangsbereich ihres Apartments weg und hin zu ihrem Schlafgemach bewegten, ohne den Kuss dabei auch nur ansatzweise zu unterbrechen.

In ihrem Schlafzimmer angekommen rissen sie sich jedoch nicht gleich die Kleider vom Leib und fielen auch nicht wie wilde Tiere übereinander her, oh nein, im Gegenteil, sie zogen sich stattdessen ganz langsam und genüsslich aus und erkundeten jedes Stück Haut, das sie dabei freilegten, ausgiebig und das sowohl mit ihren Augen, als auch mit ihren Händen, sowie natürlich auch mit ihren Lippen und auch der anschließende Liebesakt ging sehr behutsam und ebenso liebevoll vonstatten, es gab keinerlei Hektik oder Druck, sie nahmen sich alle Zeit der Welt, um sich gegenseitig ihre Liebe zueinander zu demonstrieren.

Zwar sprach weder er, noch sie jemals die drei magischen Worte „Ich liebe Dich“ aus, aber das war auch überhaupt gar nicht nötig, denn den zweien war auch so, ohne jeden Zweifel, vollkommen klar, dass dies nicht einfach nur ein One-Night-Stand, eine lockere Affäre oder sonst irgendetwas war, was aus der bloßen Magie des Abends heraus entstand, sondern das diese Nacht für sie stattdessen der Beginn eines völligen neuen und wundervollen Lebensabschnitts war, ab sofort würden sie nicht mehr länger einfach nur der Cop und ihr mutiger Kumpel sein, nein, ab jetzt waren sie Partner und Freunde in allen Lagen, Höhen und Tiefen des Lebens.

Allein schon bei dem bloßen Gedanken daran, wie unglaublich zärtlich Rick letzte Nacht mit ihr umgegangen war, wie er ihre Bedürfnisse vor seine eigenen gestellt hatte und stets darauf bedacht gewesen war, dass es ihr gut ging und sie sich bei allem, was sie taten, rundum wohl fühlte, was bislang noch kein anderer Mann jemals zuvor getan hatte, schlich sich ein seliges Lächeln auf ihr Gesicht, während sie sich so dicht wie nur möglich an den herrlich nackten und schön warmen Körpers ihres neuen Freundes schmiegte und sie würde ihm liebend gerne etwas von dem Vergnügen, mit dem er sie vergangene Nacht reichlich beschenkt hatte, zurückgeben.

Infolgedessen drehte sie sich zu ihm um, sodass sie ihn direkt anblicken konnte, ohne dabei die Geborgenheit seiner Arme zu verlassen und sie nahm sich ein paar Sekunden Zeit, um seine Gesichtszüge zu betrachten, die dunklen Bartstoppeln um sein markantes Kinn herum, seine leicht nach oben gezogenen Mundwinkel, als hätte er gerade einen schönen Traum und sie war fest davon überzeugt, dass er von ihr träumte, er wirkte so friedlich, wenn er schlief und sie war, so merkwürdig sich das auch anhören mag, der Ansicht, dass er im Schlaf sogar noch sehr viel besser aussah, als ohnehin schon.

Sie beugte sich zu ihm vor und gab ihm einen sanften Kuss aufs stachelige Kinn, was er mit einem zufriedenen Brummen quittierte, außerdem murmelte er ihr im Halbschlaf den Satz „Steh bitte noch nicht auf, Kate, bleib liegen“ zu, was ihr erneut ein breites Lächeln ins Gesicht zauberte, selbst wenn er noch halb schlief, war er einfach zuckersüß und da sie zum einen heute nicht zur Arbeit musste und sie zum anderen natürlich auch nichts dagegen hatte, noch ein wenig länger so liegen zu bleiben und mit ihm zu kuscheln, gewährte sie ihm seine Bitte, noch nicht auf zu stehen, selbstverständlich nur zu gerne.

„Alles, was Du willst, Baby“, raunte sie ihm in ihrer Schlafzimmerstimme zu, mit der sie ihm bereits gestern Nacht so einige unanständige Dinge ins Ohr geflüstert hatte und er hatte sie jedes Mal aufs Neue wissen lassen, wie unglaublich heiß er es fand, wenn sie irgendwelche schmutzigen Dinge zu ihm sagte und auch, dass sie überhaupt die sexieste, erotischste und erregendste Frau war, die er je in seinem Leben getroffen hatte und sie wusste, ohne jeglichen Zweifel, dass jedes einzelne Wort davon absolut ehrlich und ernst gemeint war, genauso wie jedes Wort von dem, was sie zu ihm sagte, der Wahrheit entsprach.

Er lächelte daraufhin zufrieden und drehte sich dann auf den Rücken, sie folgte ihm, kuschelte sich wieder ganz dicht an ihn und bettete ihren Kopf auf seiner breiten, muskulösen Brust, auf die sie ihm rasch einen zarten Kuss hauchte, bevor sie anschließend die Augen schloss und seinen angenehm männlichen Geruch in sich ein sog, geradezu inhalierte und es dauerte auch nicht lange, bis das frisch gebackene Liebespärchen schließlich wieder tief und fest eingeschlafen und im Land der Träume versunken war.

Und wie es nicht anders zu erwarten war, so spielte, genauso wie es sowohl in der letzten Nacht, als auch in allen anderen Nächten zuvor, seit sie sich kannten, der Fall war, natürlich auch dieses Mal wieder sie die Hauptrolle in seinen Träumen und er wiederum in ihren und wenn es nach den beiden zwar noch heimlich, aber dennoch schwer ineinander Verliebten ginge, würde das auch niemals mehr anders sein, sondern, obwohl sie jetzt zusammen waren, auch weiterhin, in Zukunft immer so bleiben.

Always.

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E Voila und genauso wie ich es schon beim letzten Mal gemacht habe, so möchte ich es auch heute wieder machen und das Abschiedsprozedere, anstatt unnötig lange Reden zu halten und damit zu riskieren, euch alle womöglich zu Tode zu langweilen, stattdessen so kurz, knapp und bündig wie möglich, gleichzeitig aber natürlich auch so lange und ausführlich wie nötig verfassen:

1. Hoffentlich hat euch das neue Kapitel gefallen, wenn auch vielleicht nur teilweise, wobei ihr mir diesbezüglich, so wie immer, selbstverständlich ruhig offen eure ehrliche Meinung mitteilen könnt, egal, ob es euch nun gefallen hat oder auch nicht.

2. Hoffentlich erhalte ich auch dieses Mal wieder jede Menge Rückmeldungen von euch, auch wenn die Feedbacks zum vorigen Teil, wenn ich es ganz genau nehmen würde, was ich natürlich nicht tue, nicht gerade besonders zahlreich ausgefallen waren.

(3.) Aber ich will mich deswegen keinesfalls beklagen, denn die Hauptsache ist, wie ich euch, so weit ich mich erinnere, schon einmal wissen ließ, natürlich auch nach wie vor, dass ich überhaupt Reviews von euch bekommen, wie viele genau es letztendlich sind, ist mir ganz ehrlich gesagt vollkommen egal.

4. Hoffentlich seid ihr von meiner Oneshot-Serie nicht mittlerweile schon mächtig gelangweilt, sondern verfolgt diese auch weiterhin unermüdlich und bleibt mir auch in Zukunft weiter treu als Leser erhalten, genauso wie es bisher auch immer der Fall war.

5. Féach leat go fuath, euer Ahadi.
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