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Castle & Beckett - Partner und Freunde fürs Leben

von Ahadi
SammlungFreundschaft, Liebesgeschichte / P16 / Gen
Kate Beckett Richard Castle
30.10.2019
10.12.2020
50
162.835
6
Alle Kapitel
164 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
04.11.2019 3.031
 
Moin, moin werte Leserschaft.

Und so wie ich es zu Beginn eines Kapitels bislang immer zu tun pflege, entsende ich selbstverständlich auch heute meinen allergrößten Dank an diejenigen unter euch, die mir zum voran gegangenen Kapitel ein Feedback zukommen ließen, in diesem Fall Nesna, JohannaJames und Hummels, also nochmals vielen Dank Leute.

Tja und nun, ohne weitere Umschweife, fällt auch schon der, von euch ganz bestimmt schon sehnsüchtig erwartete, Startschuss und ihr könnt mit dem Lesen beginnen, dabei wünsche ich euch allen miteinander, so wie ihr es nicht anders von mir kennt und wohl auch nie anders von mir kennen lernen werdet, wie üblich das absolute Größtmaß an Spaß!

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Es war bereits spät am Abend und die meisten Kollegen hatten schon vor Stunden Feierabend gemacht und waren nach Hause gegangen, als Richard Castle mutterseelenallein im Pausenraum des 12. Reviers stand, die Tasse Kaffee in seiner rechten Hand war völlig vergessen, während er gedankenverloren vor sich hin starrte.

Der Romanautor war so in seinen Gedanken versunken, dass er gar nicht mitbekam wie jemand den Pausenraum betrat, geschweige denn wie dieser besagte Jemand seinen Namen aussprach, um seine Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, jedoch erfolglos, die Person versuchte es erneut, doch leider wieder ohne Erfolg.

Erst als Castle eine grazile Hand auf seiner linken Schulter spürte, schreckte er aus seinen Gedanken auf und kehrte aus der Welt, in der er versunken war und aus der er durch die Berührung abrupt heraus gerissen wurde, wieder ins Hier und Jetzt zurück, er drehte sich zu der Person um und sah seine Partnerin Katherine Beckett vor sich stehen.

„Oh, hey“, grüßte er die attraktive Brünette und versuchte verzweifelt ein Lächeln zustande zu bringen, was ihm aber aufgrund seines derzeitigen emotionalen Zustandes nicht so wirklich gelang, denn das Lächeln, das sie von ihm zu sehen bekam, wirkte mehr erzwungen als ehrlich und auch sein Gesichtsausdruck ähnelte viel mehr einer Grimasse.

„Hey“, wollte sie seinen Versuch, ihr ein bestmögliches Lächeln zu präsentieren, dennoch honorieren und lächelte von daher sanft zurück, doch ein einziger Blick in ihre wunderschönen, braun-grünen Augen genügte ihm vollkommen, um ihn erkennen zu lassen, dass es ihr in emotionaler Hinsicht nicht anders erging als ihm.

„Wie geht es Dir denn?“, fragte sie ihn und wenn der Grund für diese Frage nicht genauso ernst gewesen wäre, wie es der Ausdruck in ihrem Gesicht war und in ihren Augen nicht auch deutlich ein Hauch von Besorgnis zu sehen wäre, dann hätte der Krimiautor unter anderen Umständen vielleicht sogar darüber lachen können.

Ihm war jedoch momentan nicht nach Lachen zumute, genau so wenig wie ihr, denn an dem, was sie beide heute erlebt hatten, war in keinster Weise etwas lustiges oder erheiterndes, ganz im Gegenteil, es war furchterregend und tödlich und zwar so dermaßen, dass ihnen selbst jetzt noch, Stunden später, ein eiskalter Schauer über den Rücken lief.

„Das sollte ich wohl besser Dich fragen“, entgegnete er prompt, auch wenn er von ihrer aufrichtiger Sorge um ihn wirklich sehr gerührt war, es ging derzeit weniger um sein Wohlergehen, als viel mehr um ihres, schließlich war er nicht derjenige, der früher an diesem Tag um ein Haar von einer Kugel getroffen worden wäre.

Ein paar Stunden zuvor…

Sie und ihr Team hatten in den vergangenen Tagen in einem Mordfall ermittelt, bei dem das Opfer, ein High-School-Lehrer namens Robert Mitch, sprichwörtlich zu Tode geprügelt worden war und alle Indizien deuteten eindeutig darauf hin, dass das Motiv für diese brutale, grausame und skrupellose Tat Rache gewesen sein muss.

Und tatsächlich sollte sich letztendlich herausstellen, dass ein ehemaliger Schüler des Toten, ein gewisser George Keller, der Täter war, Besagter hatte seinen Schulabschluss nicht geschafft, konnte deshalb nicht aufs College gehen und war daher beruflich nie auf einen grünen Zweig gekommen, dafür hatte er seinen ehemaligen Lehrer verantwortlich gemacht und beschlossen sich deshalb an diesem zu rächen.
   
Die Ermittler machten den Täter schließlich, mithilfe einer Handyortung, in einem verlassenen Lagerhaus am nördlichen Stadtrand aus, allerdings ließ sich der Mörder, wie sollte es auch anders sein, natürlich nicht einfach so verhaften und leistete, so wie es die meisten taten, stattdessen Widerstand und das nicht zu knapp.

Jedoch wehrte der Delinquent sich keinesfalls nur mit bloßen Fäusten gegen die Festnahme, sondern mit einer scharfen Pistole, sodass es, sobald die drei Detektives und der Autor ihn in dem leerstehenden Lagerkomplex ausfindig gemacht hatten, zu einem heftigen Schusswechsel kam, bei dem zunächst niemand die Oberhand zu gewinnen vermochte.

Irgendwann wurde es Beckett jedoch zu bunt und sie beschloss Keller endgültig nieder zu strecken, koste es, was es wolle, von daher instruierte sie Castle noch einmal eindrücklich, dass er gefälligst in Deckung bleiben sollte, schließlich war er als Einziger von ihnen unbewaffnet und sie wollte um keinen Preis, dass er verletzt oder gar getötet wurde.

Sie atmete noch einmal tief durch und erhob sich dann aus ihrer Deckung, um den schießwütigen Mörder mit einem gezielten Schuss unschädlich zu machen und sie hatte tatsächlich eine sehr gute Chance Keller zu erwischen, also zielte sie und machte sich bereit zu schießen, als sie urplötzlich von ihrem Partner zu Boden geworfen wurde.

Und das, wie sich zeigen sollte, keine einzige Sekunde zu früh oder besser gesagt zu spät, denn kaum hatte Castle sie mit sich zu Boden gerissen, da sauste auch schon eine Kugel über ihre Köpfe hinweg, allerdings stammte diese nicht aus George Kellers Waffe, sondern aus der eines zweiten Schützen, der sich später, sie alle konnten es zunächst selber nicht glauben, als seine Mutter heraus stellen sollte.

Mrs. Keller hatte sich nämlich, als sie davon Wind bekommen hatte, dass die Polizei ihrem Sohn dicht auf den Fersen war, kurzerhand eine Waffe besorgt und war dann, da sie wusste, wo sich ihr George versteckte, auf dem schnellsten Weg zum Lagerhaus gefahren, um ihrem Jungen zur Flucht zu verhelfen und somit vor dem Gefängnis zu bewahren.

Bei ihrem Eintreffen war die Schießerei zwischen ihrem Sohn und den Ermittlern bereits im vollen Gange gewesen, doch sie war fest entschlossen ihr einziges Kind da heraus zu boxen und zwar mit allen dafür notwendigen Mitteln, ihr war dabei völlig egal, ob sie jemanden umbringen musste, um ihr Ziel zu erreichen, Hauptsache ihr Junge wäre frei.
   
Ja und sie hätte Beckett in der Tat beinahe erschossen, als diese sich aus ihrer Deckung erhoben hatte, um ihren Sohn aus zu schalten, aber zum Glück hatte Castle sie in ihrem Versteck entdeckt und seine Partnerin infolgedessen gerade noch rechtzeitig aus der Schusslinie der möglicherweise tödlichen Kugel bringen können.

Esposito rief daraufhin sofort Verstärkung herbei, die glücklicherweise auch zeitnah bei ihnen eintraf, sodass die beiden Kellers schlussendlich doch noch zum Aufgeben bewegt und festgenommen werden konnten, die Gerechtigkeit hatte wieder einmal gesiegt und auch die Familie des Opfers konnte nun endlich Ruhe finden.

Aber trotzdem war noch lange nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen, zumindest nicht für den Bestsellerautor, der heute drauf und dran war seine Muse, Partnerin und beste Freundin zu verlieren, doch was ihn am meisten schmerzte war der Gedanke, dass er einen Wimpernschlag davon entfernt war die Liebe seines Lebens für immer zu verlieren.

Die Tatsache, dass er bei seiner mutigen Rettungsaktion, genauso gut durch die Kugel hätte verletzt oder sogar getötet werden können ignorierte er, er hatte schon vor geraumer Zeit den eisernen Entschluss gefasst, dass er lieber sterben würde, als Kate zu verlieren, denn sein Tod wäre nur halb so schlimm, wie ein Leben ohne sie.

Was er nicht wissen, geschweige denn ahnen konnte war, dass die Polizistin die bloße Vorstellung, sie wäre bei der Schießerei vorhin tatsächlich durch die Kugel umgekommen und hätte somit Castle, den Mann, den sie über alles liebte, zurück gelassen, ohne ihm jemals gesagt zu haben, wie viel er ihr bedeutete, ebenso sehr schmerzte.

Doch zum Glück war es nicht dazu gekommen, dank ihres sehr aufmerksamen und extrem mutigem Partners und besten Freundes, der ihr heute, genauso wie unzählige Male zuvor auch schon, das Leben gerettet und dabei sein eigenes riskiert hatte und es war jetzt wirklich höchste Zeit, dass sie sich bei ihm für seine selbstlose Heldentat bedankte.

„Mir geht es gut, Rick. Ich bin hier, ich bin am Leben“, sagte sie daraufhin mit einfühlsamer Stimme zu ihm, während sie ihm tief in seine azurblauen Augen blickte, in denen sie jeden Tag aufs Neue am liebsten eintauchen und nie mehr auftauchen wollen würde, nicht wissend, dass er genauso gerne für immer in dem Braun-Grün ihrer Augen versinken würde.

„Und zwar allein dank Dir“, fügte sie hinzu, wobei sie ihm mit ihrer rechten Hand ganz sanft über die linke Wange streichelte, was dazu führte, dass der gequälte Ausdruck, der von den düsteren Bildern, die ihm durch den Kopf spukten, seit sie Stunden zuvor fast erschossen worden wäre, zunehmend aus seinem Gesicht und aus seinen Augen verschwand.

Im nächsten Augenblick wandte er sich kurz von ihr ab, um seine Tasse mit dem mittlerweile kalt gewordenen Kaffee, auf der Theke vor der von ihm gekauften Espressomaschine ab zu stellen, bevor er sich ihr anschließend wieder zuwandte und sie, bevor sie sich überhaupt versah, in eine feste, aber herzliche Umarmung zog.

„Du kannst Dir nicht vorstellen, wie froh ich bin, dass Dir nichts passiert ist, Kate. Ich hatte solche Angst um Dich, als ich sah, wie Kellers Mutter ihre Waffe auf Dich richtet“, murmelte er und vergrub seine Nase tief in ihrer langen, braunen Mähne, die wie immer so wundervoll verführerisch nach reifen, frischen Kirschen duftete.

„Ich weiß, wie Du Dich fühlst, Rick. Ich hatte nämlich auch Angst um Dich. Als ich realisiert habe, warum Du mich zu Boden gerissen hast, hatte ich befürchtet, dass die Kugel Dich getroffen haben könnte“, offenbarte sie ihm, ohne Zögern oder Zaudern, dass sie genauso viel Angst um ihn hatte, wie er um sie, sie beide hatten Angst umeinander.

„Ich mag mir gar nicht vorstellen, was passiert wäre…wenn ich nicht schnell genug gewesen wäre…wenn ich Dich nicht rechtzeitig aus der Schusslinie gezogen hätte…wenn ich zu langsam gewesen wäre…und zu spät…“, mit jedem Wort, das er sprach, wurde seine Stimme immer leiser, brüchiger, bis sie einen weinerlichen Ton hatte.

Und tatsächlich konnte die Brünette, als sie sich in der darauffolgenden Sekunde aus der Umarmung löste und ihn anblickte, stumme Tränen in seinen Augen sehen, die aus diesen flossen und seine Wangen hinab rannen, jeder andere Mann an seiner Stelle würde eher den Starken markieren, anstatt vor ihr, einer Frau, zu weinen.

Aber nicht er, nein, Rick Castle schämte sich seiner Tränen nicht und er schämte sich auch nicht dieses Zeichen von „Schwäche“ offen vor ihr zu zeigen und das machte ihn in ihren Augen zu einem echten Mann und sorgte gleichzeitig dafür, dass sie sich nur noch mehr in ihn verliebte, zumindest falls das überhaupt noch möglich war.

Sie wusste nicht, ob es aus einem Impuls heraus oder vielleicht auch einfach nur rein instinktiv tat, aber als ihre Lippen im nächsten Moment auf seinen lagen, war es ihr ehrlich gesagt auch völlig egal, warum es passierte, wichtig war für sie nur, dass es geschah und das es sich einfach wunderbar anfühlte, das Gefühl seiner weichen Lippen auf ihren.

Beckett konnte das Salz seiner Tränen auf ihren Lippen schmecken und den edlen Duft seines teuren After-Shaves riechen, zudem spürte sie die Wärme, die sich aufgrund ihrer unmittelbaren Nähe zueinander von seinem Körper auf ihren übertrug und auch seinen kräftigen Herzschlag konnte sie deutlich fühlen.

Und die Kombination aus all diesen Wahrnehmungen, machte den Kuss für sie hundertmal intensiver und intimer, als jeden anderen Kuss, den sie jemals zuvor mit einem Mann geteilt hatte und sie hatte nicht dagegen, wenn dieser Moment, dieser Kuss, niemals vorüber gehen und stattdessen für immer andauern würde.

Aber auch ihn ließ der Kuss, so plötzlich und unerwartet er auch zustande gekommen war, nicht völlig kalt, ganz im Gegenteil und sobald der Überraschungs- bzw. Schockmoment verflogen war, erwiderte er den Kuss und zwar mit genauso viel Zärtlichkeit und Hingabe, wie sie ihn begonnen hatte und legte zusätzlich noch seine ganze Liebe für sie hinein.

Doch so gerne sie den Kuss auch noch ewig fortgeführt hätten, so war das, sehr zu ihrer beider Bedauern, leider nicht möglich, denn früher als ihnen lieb war, meldeten sich ihre Lungen zu Wort, indem sie zunehmend anfingen zu brennen, nach dem lebensnotwendigen Sauerstoff verlangten und die beiden somit dazu brachten, den Kuss schließlich wieder zu beenden.

„Vielen Dank, Kate“, hauchte er ihr zu, seine Stirn an ihre gelehnt und seine Lungen, genauso wie sie auch, mit dem dringend benötigten Sauerstoff auffüllend, dieser Kuss war jetzt zwar nicht ganz so leidenschaftlich, wie es ihr erster Kuss, ihr „Undercover-Kuss“ vor ein paar Monaten war, aber er war dennoch ebenso schön und atemberaubend.

„Ich habe Dir zu danken, Rick, für die erneute Rettung meines Lebens“, entgegnete sie mit ebenso leiser Stimme und einem sanften Lächeln um die Winkel ihres rosigen Mundes herum und in der nächsten Sekunde stahl sich, zum ersten Mal, seit sie Stunden zuvor um ein Haar erschossen wurde, jetzt auch endlich eins auf sein Gesicht.

„Immer“, war alles, was er daraufhin antwortete und trotzdem war ihr dieses eine Wort Versprechen genug, ein Versprechen dafür, dass er jederzeit wieder bereitwillig sein eigenes Leben riskieren würde, um ihres zu retten und sie wusste, ohne extra fragen zu müssen oder auch nur im geringsten daran zu zweifeln, dass er sein Versprechen stets halten und niemals brechen würde.

„Was hältst Du davon, wenn wir zu mir fahren, uns etwas zu essen bestellen und uns gemeinsam einen Film ansehen?“, lud sie ihn zu sich ein, etwas, was sie vorgehabt hatte zu tun, seit sie bemerkt hatte, wie sehr ihn die Geschehnisse von vorhin mitgenommen hatten und jetzt, wo sie sich geküsst hatten, hatte sie nur noch einen guten Grund mehr dazu.

Der Kuss hatte sie nämlich süchtig nach mehr gemacht, zwar hatte sie bereits nach ihrem ersten Kuss den innigen Wunsch gehegt, noch einmal so von ihm geküsst zu werden, aber dieser erneute Kuss hatte ihr eh schon tiefes Sehnen nach ihm und seinen Berührungen, nur noch vergrößert und nun konnte sie gar nicht mehr genug von ihm bekommen.

Allerdings würde sie sich solange gedulden, bis sie beide alleine waren, denn sich einmal mitten im Revier zu küssen, wo jeder der anwesenden Kollegen sie sehen konnte, war ja schon riskant genug, aber ein weiteres Mal würde sie dieses Risiko nicht eingehen, zumal sie ihre Zweisamkeit besser genießen würden, sobald sie unter sich waren.

Zwar hatte keiner von ihnen, weder sie, noch er die drei weltberühmten Worte „Ich liebe Dich“ gesagt, aber das war zum Glück ja auch überhaupt gar nicht nötig, die beiden verstanden sich nämlich, so wie immer, auch völlig ohne Worte, es genügte ein Blick, eine Geste oder ein Lächeln, alles andere war vollkommen überflüssig.

Und von daher wussten sie, ohne extra nachfragen zu müssen, dass sie später noch in aller Ruhe miteinander über den Kuss reden würden, sie würden ihn nicht totschweigen, so wie sie es mit dem letzten getan hatten, sie würden nach und nach sämtliche Karten auf den Tisch legen und dann einfach sehen, was passieren würde, aber sie hofften natürlich auf das Beste.

„Weißt Du, ich wollte Dir gerade dasselbe vorschlagen“, konnte er es ebenfalls kaum erwarten, endlich mit ihr alleine zu sein, auch wenn der Gedanke sie hier und jetzt erneut zu küssen schon ziemlich prickelnd war, so wäre eine Fortsetzung des Kusses in ihren privaten vier Wänden dennoch tausendmal schöner, als inmitten eines Polizeireviers.

Gesagt, getan… die zwei verließen den Pausenraum und gingen zu ihrem Schreibtisch, wo sie rasch ihre Sachen zusammen packten und sich anschließend zum Aufzug begaben, sein inzwischen eiskalt gewordener Kaffee stand derweil nach wie vor auf dem Tresen vor der Espressomaschine und war von seinem Besitzer völlig vergessen.

Was Castle jedoch garantiert nicht so schnell vergessen würde war, wie nahe er heute wieder einmal war die Liebe seines Lebens zu verlieren und allein der bloße Gedanke daran, sie wäre dieser Kugel tatsächlich zum Opfer gefallen, schnürte ihm die Kehle zu, drückte sein Herz schmerzhaft zusammen und trieb ihm erneut Tränen in die Augen.

Doch ein Blick zur Seite, auf eine sehr lebendige und atmende Beckett, die neben ihm am Fahrstuhl stand, genügte ihm vollkommen, um all diese „Symptome“ in null Komma nichts wieder verschwinden zu lassen und er wusste hundertpro, dass ein gemeinsamer Abend mit seiner Muse ihm dabei helfen würde, mit den grauenerregenden Erlebnissen des heutigen Tages fertig zu werden.

Im nächsten Augenblick sah sie ihn an, er schien seine Blicke auf sich gespürt zu haben und was sie zu sehen bekam, als sie ihn anblickte, war ein warmes Lächeln, welches sie sogleich erwiderte, er legte daraufhin sanft seinen rechten Arm um sie und drückte sie ganz behutsam an sich, woraufhin sie es ihm gleich tat und ihren linken Arm um ihn schlang.

Jawohl, ein Abend zusammen mit seiner geliebten Kate würde ihm garantiert dabei helfen, das Erlebte zu verarbeiten, je mehr gemeinsame Zeit mit ihr umso besser und wer weiß?...vielleicht würde es ja mit etwas Glück nicht nur bei einem Abend zu zweit bleiben, sondern eventuell sogar darin gipfeln, dass er die Nacht bei ihr verbrachte.

Aber ganz egal, was auch immer die nächsten Stunden, sowie die kommenden Tage, Wochen, Monate und Jahre ihnen bringen sollten, sie fühlten sich zu allem bereit, solange sie einander hatten, waren sie sich ganz sicher, würden sie garantiert alles bewältigen und jedes noch so große Hindernis überwinden können, das die Zukunft ihnen noch bringen würde.

Seite an Seite, als Partner und als Freunde, fühlten sie sich einfach für alles gewappnet.

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Ich will euch heute gar nicht lange mit unnötigem Gelaber aufhalten und euch einfach nur wissen lassen, dass ich ehrlich hoffe, dass euch Kapitel Nummer zwei gefallen hat, ggf. besser, als das Erste und ich hoffe ebenfalls, dass die Anzahl eurer Rückmeldungen dieses Mal deutlich höher ausfallen, als es bisher der Fall war.

Und jetzt wünsche ich euch, meine Lieben, ihr ahnt es sicher bereits, so wie ich es immer tue, alles Gute und entsende selbstverständlich auch nur die allerbesten Grüße und Wünsche an euch, bis es dann demnächst weitergeht, auch wenn ich euch leider nicht sagen kann, wann genau es so weit sein wird.

Ciao, bis zum nächsten Mal, euer Ahadi.
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