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Castle & Beckett - Partner und Freunde fürs Leben

von Ahadi
SammlungFreundschaft, Liebesgeschichte / P16 / Gen
Kate Beckett Richard Castle
30.10.2019
10.12.2020
50
162.835
6
Alle Kapitel
164 Reviews
Dieses Kapitel
5 Reviews
 
03.02.2020 2.922
 
Grüß Gott alle miteinander.

Also ich muss schon ganz ehrlich zugeben, dass ich in der Tat ein wenig überrascht, gar erstaunt, aber natürlich auch höchst erfreut war, als ich gesehen habe, wie viele positive und vor allem freundliche Rückmeldungen ich von euch zum vorherigen Kapitel bekam, wofür ich mich an dieser Stelle selbstverständlich auch nochmal ganz herzlich bei euch bedanken möchte, bitte macht weiter so, Leute, ich würde mich wirklich sehr darüber freuen.

Doch jetzt macht es euch bequem, ganz egal, wo auch immer ihr euch gerade aufhalten solltet und vertieft euch einfach mal in den nagelneuen Lesestoff, dabei wünsche ich euch, meine Lieben, genauso wie immer, so natürlich auch heute wieder gute Unterhaltung!

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„Und Du bist Dir auch wirklich ganz sicher, Kate, dass ich nicht vielleicht doch lieber einen Krankenwagen rufen soll?“, fragte Castle seine Lauf-Partnerin zum gefühlten hundertsten, wenn nicht sogar tausendsten Mal, während sie den kurzen Weg vom Treppenhaus zu ihrer Wohnung hinter sich brachten, wobei er sie die ganze Zeit über fest an sich gedrückt hielt und sie weitestgehend beim Gehen unterstützte, damit sie nicht womöglich noch stürzte.

Sie hatten vor noch nicht einmal zehn Minuten ihre übliche Jogging-Runde im Park beendet und waren daraufhin zwar mächtig verschwitzt, dafür aber, wie immer, sehr zufrieden und glücklich in einem gemächlichen Laufschritt und miteinander in eine angeregte Unterhaltung vertieft, zu ihrem Wohnhaus zurück gekehrt und obwohl sie ihr Gespräch am liebsten noch stundenlang fortgeführt hätten, so ging das bedauerlicherweise nicht.

Zwar musste Beckett nicht ins Revier, weil sie heute offiziell ihren freien Tag hatte, aber sie befand sich dennoch wie meistens auf Abruf, was hieß, dass sie jederzeit bereit sein musste auf zu brechen, falls sie einen Anruf bekommen sollte, der sie darüber informierte, dass es einen neuen Mordfall gab, den es für sie zu bearbeiten galt, von daher mussten sie sich wohl oder übel voneinander trennen, so schwer es ihnen auch fiel.

Doch einen kleinen Trost gab es trotzdem für sie, denn sie könnten sich ja, insofern ihnen keine Leiche dazwischen funken sollte, vielleicht später noch einmal miteinander treffen, zum Beispiel zu einem gemeinsamen Mittagessen oder so und falls selbst das nicht möglich sein sollte, weil er beispielsweise schreiben musste oder ähnliches, dann würden sie sich ja spätestens morgen auf dem Revier wieder sehen, wenn er ihr wie immer Kaffee und Gebäck mitbrachte.

Aber gerade als sie sich voneinander verabschieden wollten, da wurde der Brünetten plötzlich, wie aus heiterem Himmel, ganz schwummerig und das nicht zu knapp, alles um sie herum drehte sich wie ein Karussel und sie wäre um ein Haar zu Boden gefallen, doch zum Glück hatte der Autor das Unwohlsein seiner Muse bemerkt und konnte sie aufgrund dessen gerade noch rechtzeitig, in sprichwörtlich allerletzter Sekunde, auffangen und so vor einer unliebsamen Bekanntschaft mit dem harten, steinernen Gehweg bewahren.

„Um Gottes Willen, Kate, was hast Du denn?“, hatte Rick sie daraufhin gefragt, was ihr denn fehlte, während er sie weiter fest in seinen starken Armen hielt, um sie, da sie sich nach wie vor nicht so recht auf den Beinen halten konnte und stark schwankte, davor zu bewahren, möglicherweise doch noch zu Boden zu stürzen, wobei seine Besorgnis um sie, die sich sowohl in seinem Gesicht, als auch in seiner Stimme manifestiert hatte, somit weder zu übersehen, noch zu überhören war.

„Ich weiß nicht, mir ist auf einmal so schwindelig“, antwortete die Polizistin wahrheitsgemäß, heilfroh darüber, dass ihr Berater, genauso wie immer, so auch dieses Mal wieder rechtzeitig zur Stelle war, um sie vor körperlichen Schaden zu bewahren, denn auf einen sicherlich schmerzhaften Sturz auf den Fußweg war sie ja nun so gar nicht scharf und sie fragte sich, wie schon so oft in der Vergangenheit, was sie in Momenten wie diesen bloß ohne ihn machen würde.

„Soll ich einen Krankenwagen rufen oder Dich zum Arzt bringen?“, fragte er sie als nächstes, auch wenn er sie am liebsten gar nicht erst groß gefragt, sondern stattdessen auf der Stelle geschnappt, sie ins Auto gepackt und in die nächst gelegene Klinik gebracht hätte, aber so besorgt er auch um sie war, so wollte er trotzdem keine Entscheidungen über ihren Kopf hinweg treffen, schließlich war sie ja kein kleines Kind mehr, sondern eine erwachsene Frau, die selbst darüber entscheiden konnte, ob sie nun ärztliche Hilfe brauchte oder nicht.

„Nein, nein, so schlimm ist es nicht“, lehnte sie sein Angebot freundlich, aber dennoch bestimmt ab, zwar fand sie es wirklich extrem süß von ihm, dass er so besorgt um sie war und das er sich, ohne jedwede Aufforderung von ihrer Seite, dazu bereit erklärte, gegebenenfalls einen Krankenwagen für sie zu rufen oder sie auch persönlich zu einem Arzt zu bringen und sie wusste beim besten Willen nicht, was sie in ihrem Leben bloß großartiges getan hatte, um einen so lieben, fürsorglichen und einfach nur wunderbaren Mann, wie ihn zu verdienen.

„Bist Du Dir da ganz sicher?“, hakte er erneut vorsichtshalber noch einmal bei ihr nach, genauso wie er es bereits zu Beginn ihrer Jogging-Tour getan hatte, als sie auf ihn den Anschein machte, durch den Wind zu sein, denn er wollte, genauso wie vorhin, so natürlich auch jetzt hundertprozentig sicher gehen, dass er auch wirklich alles richtig machte und alles in seiner Macht stehende tat, um ihr zu helfen, denn er wollte sich hinterher auf gar keinen Fall irgendwelche Vorwürfe machen oder ein schlechtes Gewissen haben müssen.

Sie gab ihm auf diese Frage hin, von der sie ganz genau wusste, dass es sich bei dieser um eine reine Vorsichtsfrage handelte, ein zustimmendes Nicken und sie wusste ebenfalls, dass er ihr diese keinesfalls deswegen stellte, weil er der Ansicht war, dass sie nicht dazu in der Lage war, für sich selbst Entscheidungen treffen zu können, sondern einfach nur deshalb, weil er sich ernsthaft Sorgen um sie machte und alles tun wollte, damit sich ihr Zustand nicht noch weiter verschlimmerte und es ihr schnellstmöglich wieder gut ging.

Als nächstes bat sie ihn, sie hoch in ihre Wohnung zu bringen, damit sie sich dort ein wenig hinlegen konnte, in der Hoffnung, dass ihr Schwindel dadurch bald wieder verschwinden würde, er schlug ihr diese Bitte natürlich nicht ab, sondern kam dieser stattdessen liebend gerne nach, gab ihr aber gleichzeitig auch zu verstehen, dass, wenn es ihr nicht bald besser gehen oder ihr Zustand sich sogar noch verschlimmern würde, er ihr dann sofort einen Krankenwagen rufen würde, ganz egal, was sie auch sagte.

Tja und hier waren sie nun, kurz vor ihrer Wohnungstür, er hatte noch immer seinen rechten Arm fest um sie geschlungen, sie dagegen hatte ihren linken Arm um seine Schulter gelegt und jeder unbeteiligte Dritte, der sie so sehen würde, könnte locker annehmen, dass es sich bei den beiden um ein verliebtes Pärchen handelte, was eigentlich auch gar keine so verkehrte Annahme wäre, denn schließlich waren die zwei ja tatsächlich ineinander verliebt, schwer verliebt sogar, nur ein Liebespaar waren sie nicht, jedenfalls noch nicht.

„Ja“, gab sie kurz und knapp zurück und obwohl ihr immer noch ein wenig schwindelig und sie auch nach wie vor etwas unsicher auf ihren Beinen war, so kam sie trotzdem nicht drum herum zu bemerken, wie unfassbar wohl, sicher und geborgen sie sich dabei fühlte, so dicht an seinen großen, warmen, breiten und muskulösen Körper gedrückt zu sein und seinen Arm um sich zu spüren, den er unterstützend und stärkend zugleich um sie geschlungen hatte und sie wünschte sich nichts mehr, als das er sie nie wieder loslassen möge.

Außerdem fand sie, so merkwürdig das vielleicht auch klingen mag, dass der Duft, den er ausstrahlte, wirklich äußerst anziehend war und zwar handelte es sich dabei um eine Mischung aus seinem würzigen Männerschweiß und dem Aroma seines teuren Aftershaves, das eine feine Note aus edlem Sandelholz enthielt, zwar empfanden die meisten Frauen den Geruch von Schweiß ja eher eklig, aber da sie ja nun mal nicht so wie andere Frauen war, traf das von daher nicht auf sie zu.

Für sie kam es halt ganz darauf an, von wem der Schweißgeruch stammte und da sie den Mann, dessen würziges Transpirationsflüssigkeit sie gerade einatmete, geradezu inhalierte, von Herzen liebte, war es für sie erst recht kein Problem, ihn zu riechen, geschweige denn so nahe bei ihm zu sein, ganz im Gegenteil, sie genoss es vielmehr in vollen Zügen und konnte nicht anders, als sich im Stillen, in Gedanken gewisse Situationen vor zu stellen, in denen sie beide ebenfalls völlig verschwitzt waren.

Vor ihrer Wohnungstür angekommen überreichte Beckett ihm ihren Wohnungsschlüssel, den sie, um ihn nicht zu verlieren, wie immer beim Joggen und auch allgemein beim Sport, an einem Schlüsselband um den Hals trug, er nahm Besagten von ihr entgegen und öffnete damit die hellgraue Holztür, dann führte er sie hinein und schloss, sobald sie in ihr Apartment eingetreten waren, die Tür wieder hinter ihnen, bevor er sie anschließend weiter ins Wohnzimmer führte, immer schön vorsichtig und stets darauf bedacht, dass sie nicht womöglich doch noch stürzte.

„Soll ich Dich auf deiner Couch ablegen?“, fragte er sie, wohin sie von ihm manövriert werden wollte, wobei er sich insgeheim schon dachte, dass sie sich wahrscheinlich lieber ins Bett legen wollte, anstatt auf aufs Sofa, auf dem er bereits einmal das zweifelhafte Vergnügen hatte nächtigen zu dürfen und am nächsten Morgen hatten ihm sämtliche Knochen in seinem Leib weh getan und er hatte sogar welche gespürt, von denen er gar nicht wusste, dass sie überhaupt existierten.

„Nein, ich würde mich wenn, dann doch viel lieber ins Bett legen“, entgegnete sie und bestätigte damit unwissentlich seine voraus gegangene Vermutung, doch anstatt sich lange darüber zu freuen, dass er mit seiner Annahme recht hatte, kam er lieber unverzüglich ihrer freundlichen Aufforderung nach und brachte sie, wie gewünscht, in ihr Schlafzimmer, allerdings tat er dies nicht, indem er sie wie bislang beim Gehen stützte, sondern indem er sie stattdessen kurzerhand hoch hob, als würde sie nicht das geringste wiegen und sie, um es ihnen beiden leichter zu machen, im Braut-Style dorthin trug.

Castle wartete richtig darauf, dass sie dagegen protestieren und ihm in ihrer typisch dominanten Art und Weise befehlen würde, sie auf der Stelle wieder herunter zu lassen, doch entgegen seiner Erwartung geschah nichts dergleichen, im Gegenteil, sie schien es stattdessen eher zu genießen, was sich für ihn daran zeigte, dass sie ihre Arme um seinen Hals legte und ihm zudem ein sanftes, dankbares Lächeln schenkte, während er sie weiter zu ihrem Schlafgemach trug, das er, obwohl er noch nie in diesem war, dennoch auf Anhieb fand.

Und obwohl er schon ein klein wenig Angst davor hatte, ihr Schlafzimmer und somit ihr Heiligtum zu betreten, so ignorierte er, als er schließlich an der Schwelle zu dem besagten Raum ankam, trotzdem seine ganzen Ängste und Unsicherheiten und gab sich stattdessen einfach einen Ruck und betrat mutig das einzige Zimmer ihrer Wohnung, das er bis zum heutigen Tag noch nie zuvor von innen gesehen hatte und das für ihn bislang immer absolut tabu, ein streng gesperrtes Gebiet, eine Art verbotene Zone gewesen war.

Zwar hätte der Writer sich schon gerne die nötige Zeit dafür genommen, um sich in dem völlig neuen Terrain ausgiebig um zu schauen, aber da ihm die Versorgung seiner Muse derzeit natürlich wichtiger war, würde er sich die Raumerkundung halt einfach für später aufheben, jetzt galt es für ihn nämlich, wie bereits erwähnt, zunächst einmal sich um die Frau zu kümmern, die ihm schon vor geraumer Zeit sein Herz gestohlen hatte und es auch, ohne jeden Zweifel, für den Rest seines Lebens besitzen würde.

An ihrem Queen-Size-Bett angekommen, das auf ihn einen extrem bequemen Eindruck machte und in das er sich am liebsten hier, jetzt und sofort legen würde, ließ er sie dann ganz langsam und vorsichtig herunter, fast so, als hätte er Angst, dass sie wie Glas zerbrechen könnte, wenn er sie zu schnell oder zu grob auf ihrem Bett ablegte, womit er jedoch nicht gerechnet hatte war, dass sie ihn urplötzlich am Kragen packen und somit automatisch mit sich hinunter aufs Bett ziehen würde, sodass er direkt auf ihr landete.

„Gotcha“, sagte sie mit einem richtigen Siegeslächeln zu ihm und noch bevor er überhaupt irgendetwas sagen oder sonst irgendwie auf ihre Aktion reagieren konnte, die völlig überraschend für ihn kam und mit der sie ihn sprichwörtlich überrumpelt hatte, da presste sie auch schon ihre Lippen auf seine und verwickelte ihre Münder miteinander in einem leidenschaftlichen und verlangenden Kuss, der dazu dienen sollte, ihm ihre wahren Gefühlen für ihn mit zu teilen.

Mit vollem Erfolg, denn er erkannte, so komisch sich das vielleicht auch anhören mag, tatsächlich an der Art und Weise, wie sie ihn küsste, was sie für ihn empfand und er brauchte überhaupt gar keine Worte mehr, um zweifelsfrei zu wissen, dass sie ihn liebte und um ihr zu zeigen, dass er sie ebenfalls liebte und zwar genauso sehr, wie sie ihn liebte, wenn nicht sogar noch ein bisschen mehr, erwiderte er den Kuss in der darauffolgenden Sekunde mit ebenso viel Gefühl und Inbrunst, wie sie ihn initiiert hatte.

„Heißt das, Du hast mir den ganzen Schwindel nur vorgespielt, um mich ins Bett zu kriegen?“, fragte er sie, nachdem sie den Kuss, ihrer beider Empfinden nach und sehr zu ihrem tiefen Bedauern, aufgrund von akutem Sauerstoffmangel viel zu früh wieder beenden mussten und er sich daraufhin auf seine Unterarme gestützt hatte, um sie so ein wenig von seinem doch recht enormen Körpergewicht zu entlasten, obwohl er von vorne rein wusste, dass seine Frage eigentlich völlig unnötig war, weil er die Antwort auf diese bereits kannte.

„Wärst Du denn sehr böse auf mich, wenn dem so wäre?“, gab sie anstatt einer Antwort, stattdessen eine Gegenfrage an ihn zurück, wobei sie ihm, während sie ihm diese stellte, ein zuckersüßes Lächeln schenkte und außerdem mit ihren beiden Händen langsam seinen Rücken hinab fuhr, bis sie schließlich kurz vor seinem knackigen Hinterteil stoppten, während sie innerlich hoffte, dass, wenn er tatsächlich sauer auf sie war, weil sie ihn auf gut Deutsch verarscht hatte, er das dann nicht allzu sehr wäre.

„Ich geb zu, ein wenig sauer bin ich schon, ja. Aber wie heißt es doch so schön: Der Zweck heiligt die Mittel“, gab er ihr gegenüber ganz offen und ehrlich zu, dass er ihr wegen ihres kleinen Schauspiels zwar schon ein wenig grämte, er ihr deswegen aber nicht gleich den Kopf abreißen würde, schließlich hatte sie mit ihrer kleinen Showeinlage ja nichts böses beabsichtigt, sondern ihn auf diese Weise lediglich in ihr Bett kriegen wollen, wogegen er, wie sollte es auch anders sein, natürlich nicht das geringste einzuwenden hatte.

„Willst Du damit sagen, Du verzeihst mir?“, fragte sie ihn, ob die Worte, die er gerade eben zu ihr gesagt hatte, auch tatsächlich die Bedeutung innehatten, wovon er hoffte, dass sie es taten, denn sie wusste beim besten Willen nicht, ob sie sich ihre Schwindelei jemals selbst verzeihen könnte, wenn er ihr nicht vergeben würde, dafür aber wusste sie, dass sie alles, wirklich einfach alles in ihrer Macht stehende tun würde, damit er es tat, selbst wenn sie dafür vor ihm zu Kreuze kriechen und ihn auf Knien anbetteln müsste.

„Ja Kate, ich verzeihe Dir“, bejahte er ihre Frage, von der er wusste, dass sie ihm diese lediglich aus reiner Vorsicht stellte und sorgte mit seiner Antwort nicht nur dafür, dass ihre gehegte Hoffnung nicht umsonst war, sondern zauberte ihr damit außerdem noch ein strahlendes Lächelns ins Gesicht, das das Gefühl der Freude und des Glücks, das sie in diesem Moment empfand, ausdrückte und in voller Wirkung nach außen trug und er kam natürlich einfach nicht drum herum, das Lächeln sogleich zu erwidern.

Und bereits in der nächsten Sekunde, da lagen ihre Lippen auch schon erneut aufeinander und waren miteinander in einem Kuss verstrickt, der dem vorherigen in Sachen Gefühl und Intensität in Nichts nachstand und der, genauso wie der voran gegangene auch, so kitschig das vielleicht auch klingen mag, nichts weiter als eine physische Art war, dem jeweils anderen „Ich liebe Dich“ zu sagen, sodass es weder für ihn, noch für sie irgendwelcher weiteren Worte bedarf, um zweifelsfrei zu wissen, was sie füreinander empfanden.

Allerdings sollte es, wie es nicht anders zu erwarten war, nicht sehr lange beim bloßen Küssen und Streicheln bleiben, denn schon bald übernahmen die Begierde und das Verlangen die Kontrolle über sie und ließ sie sich nach und nach entkleiden und mit jedem Kleidungsstück, das fiel, hofften sie immer mehr, dass sie nicht durch einen plötzlichen Anruf gestört werden würden und wie durch ein wahres Wunder sollte ihre Hoffnung, sehr zum Glück der beiden, schlussendlich auch tatsächlich nicht umsonst sein.

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Und das war es dann auch schon wieder für heute, ob ich es schaffen werde diese Woche noch ein weiteres Kapitel zu veröffentlichen, das steht leider noch in den Sternen, da ich zur Zeit eine ganze Menge um die Ohren habe und ich euch natürlich nur lesenswerte Oneshots präsentieren möchte und nicht irgendwelchen halbherzigen Schrott.

Sei es, wie es sei, auf jeden Fall hoffe ich, genauso wie ich es immer tue, so natürlich auch dieses Mal wieder sehr, dass es euch gefallen hat und das mir die von euch gewünschte Fortsetzung gut gelungen ist oder zumindest halbwegs gut und natürlich freue ich mich auch schon riesig auf eure Kommentare und bin ebenfalls gespannt wie diese ausfallen.

Lange Rede, kurzer und folgender Sinn: Ich wünsche euch allen ein paar schöne und angenehme Arbeitstage, jedenfalls so weit das im Angesicht des typisch norddeutschen Wetters, mit Regen, Wind und Kühle, das in diesen Tagen vorherrscht, im Bereich des Möglichen liegt und entsende nur die allerbesten Grüße und Wünsche an euch.

Lasst es euch gut ergehen, euer Ahadi.
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