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Castle & Beckett - Partner und Freunde fürs Leben

von Ahadi
SammlungFreundschaft, Liebesgeschichte / P16 / Gen
Kate Beckett Richard Castle
30.10.2019
10.12.2020
50
162.835
6
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Dieses Kapitel
3 Reviews
 
05.01.2020 3.016
 
Hello and a happy, healthy new year, I wish you, begrüße ich euch heute, anlässlich des allerersten Kapitel im gerade frisch angebrochenem Jahr, einmal auf good old Englisch, damit, genauso wie bereits in 2019, auch in 2020 gar nicht erst großartig Routine von meiner Seite, geschweige denn Langeweile von eurer Seite her auf kommt.

Yeah and now, bedanke ich mich, so wie immer, zunächst einmal ganz herzlich bei all meinen Lesern, die mir zum letzten Part ein Feedback schickten und schwenke dann als nächstes, um nicht unnötig Zeit zu verlieren, ohne weitere Umwege, auch schon die schwarz-weiße Startflagge und eröffne somit den Oneshot des heutigen Tages.

Beim Lesen desselbigen wünsche ich euch allen, wie üblich, gute Unterhaltung!

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Es war ein Tag wie jeder andere in der, an der nordamerikanischen Ostküste gelegenen, berühmten Millionenmetropole New York City, die auf der ganzen Welt unter anderem auch als Manhattan oder Big Apple oder auch als die Stadt, die niemals schläft bekannt war und jedes Jahr unzählige Menschen von allen sieben Kontinenten wie ein Magnet anzog und jeden Besucher, ganz egal, ob nun jung oder alt, Männlein oder Weiblein, sofort in ihren Bann zog und diesen auch nicht mehr so schnell los ließ.

Über der Stadt hing bereits den ganzen Tag über ein undurchdringlicher Mantel aus dunklen, grauen, mitunter sogar fast schon pechschwarzen Wolken, aus denen sich, ebenfalls bereits seit dem frühen Morgen, in unregelmäßigen Abständen Regen in unterschiedlichen Mengen auf die Stein- und Glasschluchten, sowie auf deren Bewohner ergoss, was deren übliche Geschäftigkeit jedoch keinesfalls einschränkte oder sonst irgendwie negative beeinflusste, sondern dieser stattdessen nur eine zusätzliche Geschwindigkeit verlieh.

Die kleine Gruppe von Trauergästen auf dem Green-Wood-Friedhof kümmerte jedoch weder der Regen, der wieder einmal aus den Wolken auf sie herab fiel und sie bzw. ihre schwarze Kleidung benetzte, noch das Tempo, mit dem sich die Bürger der Stadt durch die Straßen bewegte, wichtig war für sie nämlich einzig und allein sich von einem geliebten Menschen zu verabschieden, der aus dem Leben geschieden war und diesem die letzte Ehre zu erweisen, indem sie ihn auf seinem allerletzten Weg begleiteten.

Bei einem der Trauergäste handelte es sich um NYPD-Detektive Katherine Houghton Beckett, die mit der kürzlich Verstorbenen jetzt zwar nicht blutsverwandt war, diese aber bereits von Kindesbeinen an kannte, da Naomi Rigsby, so der Name der werten Toten, eine sehr enge Freundin ihrer Mutter war, dadurch quasi zu ihrer Familie gehörte und die für sie von daher auch schon immer einfach nur „Tante Naomi“ war und das selbst heute noch, was auch der Grund dafür war, weswegen sie jetzt hier auf ihrer Beerdigung war.

Allerdings war sie nicht alleine dort, sondern in Begleitung ihres langjährigen Partners und guten Freundes, dem weltberühmten Bestsellerautor Richard Castle, zwar war es anfangs nicht geplant gewesen, dass Besagter sie zur Beerdigung begleitete, aber da ihr Vater aufgrund einer wichtigen Geschäftsreise leider verhindert war, hatte ihr Berater, treu und herzensgut, wie er nun einmal war, ihr freundlicherweise angeboten, anstelle ihres Dad mit zu kommen, tja und da waren sie nun, inmitten von Naomis Familie und Freunden.

Die Trauerfeier war zwar kurz, aber dennoch würdevoll, eben genauso wie ihre liebe „Tante“ es auch verdient hatte und auch wenn es die Polizistin natürlich schon ziemlich schmerzte, dass sie erneut einen geliebten Menschen verloren hatte, so vermochte sie zumindest die Tatsache ein wenig zu trösten, dass Naomi nicht nur auf demselben Friedhof ihre letzte Ruhestätte fand, wie ihre Mom, sondern auch, dass die Gräber nur wenige hundert Meter voneinander entfernt lagen, sodass sie die beiden jederzeit besuchen konnte, ohne große Wege auf sich nehmen zu müssen.

Der Pfarrer beendete seine Grabrede, woraufhin jeder der Anwesenden nacheinander entweder eine handvoll Erde oder eine Blume in das offene Grab warf, Beckett tat Letzteres und warf ihrerseits eine weiße Nelke hinein, während sie sich im Stillen von ihrer geliebten „Tante Naomi“ verabschiedete, wobei Castle unmittelbar hinter ihr stand, weit genug weg, um ihr den Freiraum zu geben, den sie brauchte, aber immer noch nahe genug bei ihr, um sie wissen und auch spüren zu lassen, dass er dort und sie nicht mit allem alleine war.

„Danke nochmal, dass Du mitgekommen bist“, sagte die Brünette zu ihrem Begleiter, in dessen linken Arm sie sich eingehakt hatte, nachdem sie sich von den anderen verabschiedet hatten, von denen nur Naomis jüngere Schwester Erika sie kannte, die übrigen Trauergäste dagegen taten das nicht und mussten zu Beginn der Zeremonie erst darüber aufgeklärt werden, wer sie war und aus welchem Grund sie zur Beisetzung kam.

„Aber das ist doch selbstverständlich“, entgegnete er, während sie sich langsam von der kleinen Gruppe entfernten, die noch immer am Grab der teuren Verstorbenen stand, deren Schwester ihnen, obwohl sie nicht dazu verpflichtet war, trotzdem anbot mit zum anstehenden Leichenschmaus zu kommen, doch Kate hatte diese freundliche Einladung dankend abgelehnt, hatte dafür aber zugestimmt in Zukunft mit Erika in Kontakt zu bleiben.

„Nein, das ist es eben nicht und das weißt Du auch ganz genau“, konterte sie prompt, zwar waren er und sie nicht nur Partner im beruflichen, sondern auch gute, wenn nicht sogar beste Freunde im privaten Sinne, aber das hieß trotzdem noch lange nicht, dass es für ihn tatsächlich eine Selbstverständlichkeit war sie zur Beerdigung zu begleiten und er, als zwar manchmal kindischer, aber dennoch sehr kluger Mann, dürfte das auch wissen.

„Doch Kate, es war selbstverständlich für mich, mit Dir hier her zu kommen. Aus dem einfachen Grund, dass Naomi sehr wichtig für Dich war und wer oder was für Dich wichtig ist, ist somit automatisch auch mir wichtig“, erklärte er ihr, nachdem sie stehen geblieben waren, damit er ihr in die Augen sehen und sie so von der völligen Ehrlichkeit seiner Aussage zu überzeugen, denn er wusste, dass, ganz egal, wie sehr man auch log, die Augen trotzdem immer die reine Wahrheit offenbarten und so natürlich auch seine eigenen.

„Vielen Dank, Rick, das ist so unglaublich lieb von Dir“, lächelte sie ihn dankbar an, es war das erste richtige Lächeln, das er am heutigen Tag bei ihr sah, zwar hatte sie ihn schon hin und wieder mal angelächelt, aber wenn, dann nur ganz schwach, was er ihr natürlich kein bisschen übel genommen hatte, keinesfalls, schließlich ging es ihm heute emotional nicht gerade besonders gut, was er auch vollkommen nachempfinden konnte.

Trotzdem oder besser gesagt, gerade deswegen erwiderte er das Lächeln, welches sie ihm geschenkt hatte, was wie automatisch zur Folge hatte, dass ihr eigenes noch breiter wurde, als es ohnehin schon war, jedenfalls insofern das überhaupt noch im Bereich des Möglichen lag, woraufhin sich seine Mundwinkel ebenfalls noch ein kleines Stückchen weiter nach oben verzogen, sodass es dazu kam, dass sie einander wie verrückt anlächelten.

Sie legte ihre rechte Hand an seine linke Wange und dachte ernsthaft darüber nach ihn hier und jetzt zu küssen und sie war auch kurz davor es tatsächlich zu tun, als ihr brennend heiß einfiel, dass sie sich hier auf einem Friedhof befanden und das sie gerade von der Beerdigung der Frau kamen, die sie, obwohl sie nicht miteinander verwandt waren, trotzdem ihr ganzes Leben lang als ihre Tante angesehen hatte und es auch immer tun würde.

Außerdem wollte sie nicht Gefahr laufen, dass die Trauergruppe sie möglicherweise noch miteinander knutschen sah, denn das wäre ihr nicht nur furchtbar unangenehm, sondern sie würde dadurch auch noch riskieren, im Nachhinein einen negativen Eindruck auf Naomis Familie bzw. Freunde zu machen und diese womöglich denken zu lassen, sie sei pietätlos oder würde gar nicht wirklich um ihre „Tante“ trauern und das wollte sie natürlich nicht.

Infolge dieser Erkenntnis, die sie wie ein voller Eimer mit Eiswasser traf, verschwand blitzschnell das Lächeln aus ihrem Gesicht und sie entfernte auch abrupt ihre Hand von seiner Wange, wofür sie einen verwirrten und zugleich auch leicht verletzten Blick von ihm erntete, zwar versuchte er natürlich seine Enttäuschung so gut wie möglich vor ihr zu verbergen, aber er hatte damit nicht wirklich Erfolg, denn seine Augen verrieten ihr seine wahre Gefühlslage.

„Tut mir leid, Rick. Es ist keineswegs, weil…Ich will keinesfalls, dass Du denkst, ich…Es ist einfach nur so, dass…“, entschuldigte sie sich zunächst aufrichtig bei ihm, bevor sie verzweifelt und stammelnd zugleich versuchte, ihm ihren plötzlichen Rückzug irgendwie zu erklären, auch wenn sie nicht so recht wusste, wie genau sie das anstellen sollte, wie sie ihm denn bitteschön erläutern sollte, dass sie einen Rückzieher gemacht hatte, „nur“ weil sie sich hier auf einem Friedhof befanden.

„Ist schon in Ordnung, Kate. Du brauchst es mir nicht zu erklären, wirklich“, sagte er daraufhin in einem ruhigen Ton zu ihr, mit dem er hoffte sie beruhigen zu können und um sie auch von dem hundertprozentigem Wahrheitsgehalt seiner Aussage zu überzeugen, ergriff er zusätzlich ihre rechte Hand und umschloss diese ganz sanft und tatsächlich konnte er sich ziemlich gut denken, warum sie sich so urplötzlich von ihm zurück gezogen hatte.

Und zwar dachte er, dass sie es wahrscheinlich deshalb getan hatte, weil ihr klar geworden war, dass es weder der richtige Ort, noch der passende Zeitpunkt dafür war, um miteinander herum zu turteln, wie so zwei frisch verliebte Teenager, schließlich befanden sie sich hier auf einem Friedhof, zumal sie ganz bestimmt nicht riskieren wollte, womöglich von den anderen Trauergästen dabei gesehen zu werden, wie sie mit ihm flirtete, geschweige denn wie sie mit ihm herum knutschte.

„Möchtest Du vielleicht noch beim Grab deiner Mutter vorbei schauen?“, fragte er sie in der darauffolgenden Sekunde, um einerseits zu verhindern, dass sie weiter versuchte, sich ihm gegenüber zu erklären und andererseits, damit keine unangenehme Stille zwischen ihnen entstand, denn das war mit Abstand das Letzte, was er wollte und ihr ging es diesbezüglich garantiert genauso, er konnte ja unmöglich wissen und noch schlechter ahnen, wie richtig er damit lag.

„Ja“, antwortete sie ihm mit einem zustimmenden Nicken und da sie ihn inzwischen lange und gut genug kannte, wusste sie sofort, was er in erster Linie mit seiner Frage bezwecken wollte und obwohl sie ihn natürlich schon darüber aufklären wollte, warum sie so gehandelt hatte, wie sie es tat, wäre dafür ja gegebenenfalls auch noch später Zeit, jetzt würde sie erst einmal zusammen mit ihrem Partner die Grabstätte ihrer Mom besuchen, was sie auch zuvor schon ein paar Mal gemacht hatten.

Auf ihre Zusage hin bot Castle ihr erneut seinen linken Arm zum Einhaken an, Beckett nahm dieses Angebot natürlich nur allzu gerne und somit unverzüglich an und kaum hatte sie das getan, da setzten die beiden sich auch schon in Bewegung, wobei sie ganz genau wussten in welche Richtung sie gehen musste, ohne auch nur im geringsten Angst zu haben sich zu verlaufen, da sie den Weg zu ihrem Ziel, selbst von ihrem jetzigen Standpunkt aus, sogar mit verbundenen Augen locker bewältigen könnten.

Und erst während ihres kurzen Fußweges fiel ihnen auf, dass es im Moment nicht regnete, ein Blick hinauf zum Himmel, der nach wie vor über und über mit einer dichten Decke aus Wolken in verschiedenen Grau- und mitunter sogar Schwarztönen bedeckt war, verhieß jedoch nichts Gutes und verriet ihnen, dass es zweifellos in Kürze wieder regnen würde und das wohl nicht zu knapp und das Duo einigte sich deshalb darauf ihren Besuch beim Grab ihrer Mom so kurz wie möglich zu halten, um nicht noch nasser zu werden, als sie es ohnehin schon waren.

Tja und keine fünf Minuten später, da waren sie dann auch schon an dem schlichten, aber dennoch geschmackvollen Grabstein angekommen, der die letzte Ruhestätte von Johanna Beckett darstellte und gleichzeitig auch so etwas wie ein kleines Denkmal war, ein Denkmal für eine hilfsbereite, mutige und einfach nur absolut bemerkenswerte Frau, deren Leben viel zu früh beendet wurde, durch die Hand eines Killer, der von einem offenbar sehr mächtigen und einflussreichen Unbekannten beauftragt wurde, dem die Anwältin aufgrund ihrer Recherchen zu gefährlich wurde.

Diese Frau widmete, ähnlich wie ihre Tochter, ihr Leben dem stetigen Kampf gegen Unrecht und für Gerechtigkeit auf der Welt und lieh all den Menschen ihre Stimme, denen, aus welchem Grund auch immer, sonst niemand anders zuhörte, ganz egal, ob es sich bei ihrem Klienten nun um eine allein erziehende Mutter oder um einen mehrfach vorbestraften Mann handelte, es kümmerte sie nicht, wie viel jemand auf dem Kerbholz hatte, für sie zählte immer einzig und allein nur die Wahrheit, sonst nichts.

Immer, wenn Kate ihm von ihrer Mom erzählte, dann wünschte er sich jedes Mal aufs Neue, er hätte das große Privileg gehabt Besagte persönlich kennen zu lernen und obwohl er sie nur aus zahlreichen Erzählungen her kannte, glaubte er, so merkwürdig sich das vielleicht auch anhören mag, sie trotzdem irgendwie zu kennen, denn in seinen Augen lebte ein Teil von Johanna in ihrer Tochter weiter, zumal die zwei Frauen sich allein schon rein optisch verdammt ähnlich sahen.

Der Writer blickte zu seiner rechten Seite, wo seine Muse stand und sah wie stumme Tränen über deren rosigen Wangen liefen, während sie im Stillen wahrscheinlich mit ihrer Mutter sprach und diese darüber informierte, dass ihre sehr enge Freundin Naomi jetzt ihre neue „Nachbarin“ war, auch wenn er sich ziemlich sicher war, dass die beiden Ladys, ganz egal, wo immer sie auch sein mögen, sich schon längst getroffen hatten.

Er zögerte keine einzige Sekunde lang, sondern legte schon im nächsten Augenblick seinen rechten Arm um sie und drückte sie ganz behutsam an sich, genauso wie er es immer tat, wenn er sie bei einem ihrer gemeinsamen Besuche am Grab ihrer Mutter weinen sah, was zwar eigentlich jedes Mal passierte, aber trotzdem keinesfalls bedeutete, dass er es einfach nur aus einer Routine, geschweige denn aus einem puren Reflex heraus tat, ganz im Gegenteil, er tat es ausschließlich deswegen, weil er ihr auf diese Weise zeigen wollte, dass er für sie da war, dass er mit ihr mitfühlte und sie nicht völlig alleine war.

Und sie honorierte diese liebevolle Geste, von der sie wusste, dass diese alles andere als selbstverständlich war und die sie gerade deswegen nur umso süßer fand, unverzüglich, indem sie ihm erneut ein dankbares Lächeln schenkte, das nicht das Erste an diesem Tag war und garantiert auch nicht das Letzte sein würde und das er auch schon in der nächsten Sekunde erwiderte und zum mittlerweile zweiten Mal an diesem Tag, lächelten die beiden sich völlig gedankenverloren an und vergaßen derweil komplett die Welt um sich herum.

Doch plötzlich traf irgendetwas feuchtes Castles rechte Wange und er schlussfolgerte, dass es sich dabei um einen Regentropfen handeln musste und ein kurzer Blick gen Himmel bestätigte seinen Verdacht, dass es erneut zu regnen begann, zwar war es momentan eher nur ein Nieseln, aber er war sich ganz sicher, dass dies erst lediglich der Anfang war, so zu sagen die sprichwörtliche Ruhe vor dem Sturm oder viel mehr vor dem großen Guss.

„Wollen wir?“, fragte er sie, ob sie bereit war auf zu brechen und erhielt als Antwort prompt erneut ein bejahendes Nicken von ihr, denn sie war, genauso wie er, natürlich auch nicht scharf darauf pitschnass zu werden, trotzdem nahm sie sich die nötige Zeit, um noch einmal kurz auf den Grabstein vor sich zu blicken und ihrer Mutter „Auf Wiedersehen“ zu sagen, er gab ihr selbstverständlich die Zeit, die sie brauchte und nutzte diese zeitgleich dazu, um sich ebenfalls von ihrer Mom zu verabschieden.

Nach wenigen Sekunden gab Beckett ihm mit einem weiteren Nicken zu verstehen, dass sie nun bereit war zu gehen und die beiden machten sich daraufhin schließlich schnurstracks und flinken Schrittes auf den Weg in Richtung Friedhofsausgang, wobei der Regen merklich immer mehr zunahm und sich langsam aber sicher zu einem regelrechten Guss entwickelte, trotzdem schafften es die dynamischen Verbrechensbekämpfer gerade noch rechtzeitig zum und vor allem ins Auto, bevor sie völlig durchnässt waren.

Sie sprachen sich kurz ab, was sie den Rest des Tages machen wollten und einigten sich letztendlich darauf zu ihrem Apartment zu fahren und den Abend bei etwas leckerem vom Italiener, einem schönen Glas Wein und einem guten Film ausklingen zu lassen, gesagt – getan und am Ende des Abends kam es so, dass der Autor bei seiner Partnerin übernachtete, wobei er ganz brav auf ihrer Couch schlief und sie dagegen in ihrem Bett.

Natürlich wäre es den beiden hundert-, wenn nicht sogar tausendmal lieber gewesen, wenn sie zusammen nächtigen würden, ganz egal, ob es nun in ihrem Bett oder bei ihm auf dem Sofa wäre, Hauptsache sie wären sich nahe, aber vielleicht würde sich für sie mit etwas Glück ja irgendwann noch die Chance dazu ergeben, das, was sie heute Nacht versäumten, nach zu holen und bis es so weit war, würden sie sich mit dem zufrieden geben, was sie hatten.

Eine fabelhafte Partnerschaft und eine ebenso großartige Freundschaft, die, ohne jeden Zweifel, absolut einmalig und beispiellos war, weil sie nicht einmal annähernd irgendeiner anderen beruflichen oder privaten Beziehung glich, die er oder sie bislang zu jemanden gepflegt hatten und die auch nichts und niemand jemals so leicht auseinander reißen können würde, denn das, was sie miteinander teilten, war für die Ewigkeit.

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Bitte sagt nichts, ich weiß ja, dass auch das neue Kapitel wieder mal nicht gerade besonders lang, geschweige denn aktionsgeladen ist, umso mehr hoffe ich natürlich, dass ich euren exzellenten Leser-Geschmack dennoch getroffen habe, wenn auch vielleicht nur teilweise und selbst wenn es euch überhaupt gar nicht gefallen hat, könnt ihr mir das ruhig offen mitteilen, ich bitte euch sogar darum, denn für mich ist nichts wichtiger als Ehrlichkeit.

Und auch auf die Gefahr hin, dass sich das für euch ein wenig oder gar ziemlich selbstsüchtig anhören sollte, tue ich es trotzdem und drücke mir selber ganz fest die Daumen dafür, dass auch die Anzahl eurer diesmaligen Rückmeldungen nicht unter der Qualität des Kapitels leiden werden, wobei mir, genauso wie immer, auch dieses Mal vollkommen schnuppe ist, ob Besagte nun positive oder negativ ausfallen, Hauptsache es werden viele.

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich wünsche euch allen noch einen schönen, angenehmen und gemütlichen Sonntagabend und selbstverständlich auch einen gelungenen Start in die neue Woche, die erste komplette Woche im Jahr 2020 und die mittlerweile zweite Woche im Januar, passt auf euch auf, arbeitet fleißig und lasst es euch auch ansonsten möglichst einfach nur gut ergehen.

Goodbye, bis die Tage, euer Ahadi.
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