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Castle & Beckett - Partner und Freunde fürs Leben

von Ahadi
SammlungFreundschaft, Liebesgeschichte / P16 / Gen
Kate Beckett Richard Castle
30.10.2019
10.12.2020
50
162.835
6
Alle Kapitel
164 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
14.12.2019 3.007
 
Grüß Gott zusammen.

Aufgrund der Tatsache, dass ich zum voran gegangenen Kapitel bislang nur zwei Reviews erhalten habe und zwar von Lary29 und JohannaJames, wofür ich mich hier an dieser Stelle selbstverständlich noch einmal ganz herzlich bedanken möchte, fällt der Startschuss, zum wiederholten Male, auch heute wieder völlig ohne große Umschweife und ich wünsche euch allen, genauso wie immer, lediglich noch recht viel Vergnügen beim Lesen!

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„Kate“, rief der erfolgreiche und weltberühmte Krimiautor Richard Castle, als er seine langjährige Partnerin Detektive Katherine Beckett auf einem der weißen Plastikstühle, in dem sonst menschenleeren und kalten Krankenhausflur, völlig in sich zusammen gesunken, sitzen sah, ihr bildhübsches Gesicht in den Händen vergraben und ihre zuckenden Schultern deuteten für ihn eindeutig darauf hin, dass sie heftig weinte.

Doch als sie seine Stimme, die sie locker und problemlos unter hundert anderen heraus finden und zweifelsfrei seiner Person zuordnen können würde, ihren Namen rufen hörte, hob sie ihren Kopf, blickte in seine Richtung und sprang, sobald sie seine vertraute Gestalt sah, von ihrem Stuhl auf, lief ihm, sichtlich erleichtert über sein Erscheinen, entgegen, fiel ihm sprichwörtlich um den Hals und drückte sich so fest wie möglich an ihn.

„Oh Rick, ich bin so froh, dass Du da bist“, murmelte sie ihm zwischen Schluchzern und mit tränendurchtränkter Stimme zu, ihren Kopf an seine Schulter gebettet, ihre Arme fest um seine Mitte geschlungen, die Wärme seines Körper spürend und den angenehmen Duft seines After-Shaves geradezu inhalierend und genauso wie es bislang immer der Fall war, so hatte die Kombination dieser beiden Dinge auch diesmal eine wohltuende und beruhigende Wirkung auf sie.

„Ich bin so schnell gekommen, wie ich konnte“, ließ er sie in einem ruhigen, einfühlsamen Ton wissen und tatsächlich hatte er, als ihr alarmierender Anruf ihn Zuhause in seinem Loft erreicht hatte, in dem sie ihn, hörbar weinend und mit den Nerven völlig am Ende, dazu aufforderte zu ihr ins New-York-Presbyterian-Hospital zu kommen, sofort alles stehen und liegen lassen und war auf dem schnellsten Wege hier her zu ihr in die Klinik geeilt.

Zwar hatte sie ihm am Telefon den Grund, warum er ins Krankenhaus kommen sollte, nicht mitgeteilt, aber das war ihm in diesem Moment, ehrlich gesagt, auch vollkommen egal gewesen, das Einzige, was zu diesem Zeitpunkt für ihn wirklich wichtig war, war so schnell wie möglich zu der Frau zu eilen, der sein Herz gehörte und der es, dem Klang ihrer Stimme am Telefon nach zu urteilen, emotional gerade nicht besonders gut zu gehen schien.

Kurz war ihm auch der Gedanke gekommen, dass ihr vielleicht etwas zugestoßen sein könnte, auch wenn er wusste, dass sie heute ihren freien Tag hatte, den Ersten seit Wochen, aber es konnte ja bekanntlich immer und überall etwas passieren, zumal laut Statistik die meisten Unfälle im Haushalt passierten, doch jetzt, wo er sie in seinen Armen hielt, war er unglaublich erleichtert darüber, dass sie völlig unbeschadet war, zumindest körperlich.

„Was ist denn passiert, Kate?“, fragte der inoffizielle NYPD-Berater seine Muse, als er spürte, dass diese sich zumindest ein kleines bisschen beruhigt hatte, denn für ihn stand ganz klar fest, dass, wenn sie unversehrt war, dann irgendjemand anders verletzt sein musste und ihrem emotionalen Zustand nach zu urteilen musste es jemand sein, der ihr nahe stand, der ihr sehr wichtig war, womöglich ein Verwandter, da kam ihm diesbezüglich plötzlich ein Gedanke und er hoffte, nein, betete inständig dafür, dass dem nicht so war.

„Mein Vater…er…er hatte einen Herzinfarkt“, antwortete sie, wobei an ihrer Stimme deutlich zu erkennen war, dass sie kurz davor war erneut in Tränen aus zu brechen, was für ihn auch absolut verständlich war, schließlich war ihr Vater ihr einzig verbliebenes Elternteil und auch das Einzige, was ihr von ihrer Mutter noch geblieben war, abgesehen von dem Ring, den sie tagtäglich an einer Kette um den Hals trug und den vielen Erinnerungen natürlich.

Außerdem war ihr Dad das einzige Mitglied ihrer Familie, das hier in New York lebte, ihre übrigen Verwandten lebten in Illinois, wenn ihr Vater also sterben würde, dann wäre sie quasi ganz alleine, obwohl das, seiner Ansicht nach, nicht wirklich zutreffen würde, schließlich hätte sie, selbst wenn der schlimmste Fall tatsächlich eintreten sollte, dann ja immer noch ihre zweite Familie, sprich ihn, Martha, Alexis und ihre Freunde im Revier.

„Er hatte gerade ein Mandantengespräch in seiner Kanzlei, als es passierte. Es kam völlig unerwartet, wie aus heiterem Himmel. Er ist einfach plötzlich vom Stuhl gekippt. Zum Glück hat der Mandant schnell reagiert und sofort den Notruf gewählt“, gab sie ihm eine kurze, aber dennoch informative Zusammenfassung davon, was geschah, in etwa genauso, wie es die Sekretärin ihres Vaters tat, als diese sie vorhin Zuhause anrief und über den Infarkt ihres Dads informierte.

„Wo ist er gerade?“, erkundigte Castle sich bei ihr darüber, wo sich ihr Vater momentan befand, wobei an seiner Stimme deutlich zu hören war, dass er ehrlich über die Gesundheit ihres Vaters besorgt war, genauso wie er es bezüglich ihres Wohlergehens war und er versuchte verzweifelt den Gedanken zu verdrängen, dass ihr Dad es womöglich nicht geschafft hatte, dass er tot war und Beckett ihn nie wieder sehen würde.

„Er ist zur Zeit noch im OP, mehr weiß ich bisher noch nicht“, erwiderte sie daraufhin und obwohl sie ganz genau spürte, dass sie maximal einen Zentimeter von der Schwelle zum nächsten Tränenausbruch entfernt war, schaffte sie es trotzdem sich zu beherrschen, einzig und allein dank der wundersamen Wirkung ihrer Umarmung, wenn er nicht wäre, dann wüsste sie beim besten Willen nicht, wie sie die endlos wirkende Zeit des Wartens, des Hoffens und des Bangens überstehen sollte.

„Ich bin sicher, die Ärzte tun, was sie können“, redete er ihr gut zu, während er ihr mit seiner rechten Hand beruhigend über den Rücken streichelte und ihr zusätzlich einen zärtlichen Kuss auf den Haaransatz gab und er konnte ihr Gefühl der Machtlosigkeit, das sie zur Zeit zweifellos empfand, nur allzu gut nachvollziehen, denn ihm würde es ganz genauso gehen, wenn sie im OP um ihr Leben kämpfen und ihm derweil nichts anderes übrig bleiben würde, als zu warten und zu hoffen.

„Außerdem ist dein Vater ein Beckett und somit ein Kämpfer, genau wie Du. Er wird es schon schaffen, ganz bestimmt“, sprach er ihr weiter fleißig Mut zu, eines der wenigen Dinge, die er momentan für sie tun konnte, wenn er ihr versprechen könnte, dass ihr Vater die OP lebend überstehen und das es ihm gut gehen würde, dann würde er das tun, ohne auch nur eine einzige Sekunde lang zu zögern, aber leider konnte er das nicht tun und er würde so etwas auch niemals tun.

Er gehörte nämlich nicht zu der Sorte Menschen, die Versprechen machten, die er nicht auch wirklich halten können würde, wenn er jemanden etwas versprach, dann nur etwas, was er auch hundertprozentig halten konnte, er hatte noch nie irgendwelche leeren Versprechungen gemacht und würde auch in Zukunft gewiss nicht damit anfangen, niemals, denn eine solche wäre nichts anderes als eine Lüge und ein grober Vertrauensbruch.

Und er würde niemals das Vertrauen, das Kate in ihn hatte, bewusst oder auch unbewusst brechen, geschweige denn es jemals irgendwie für seine Zwecke missbrauchen wollen, denn er wusste, dass er sie damit nicht nur zutiefst verletzen, sondern dadurch auch riskieren würde sowohl ihre Partner-, als auch ihre Freundschaft irreparabel zu schädigen, diese gar endgültig zu zerstören und sie womöglich für immer zu verlieren.

Ja und genau dieses Risiko würde er, wie bereits erwähnt, niemals eingehen, denn ein Leben ohne sie konnte er sich schlichtweg nicht mehr vorstellen, sie war die Frau, auf die er gewartet hatte, seit er die wahre Bedeutung des Wortes Liebe kannte und obwohl er nicht hundertprozentig wusste, ob sie genauso fühlte wie er, so war er diesbezüglich dennoch äußerst zuversichtlich und hegte große Hoffnung, dass dem so war.

„Danke Rick, dass Du da bist“, sagte sie im nächsten Augenblick zu ihm, nachdem sie sich so weit aus ihrer Umarmung gelöst hatte, dass sie ihn ansehen konnte und lächelte ihn an, zwar war es nur ein extrem schwaches Lächeln, aber es war immerhin das Beste, das sie unter diesen unglückseligen Umständen zustande bringen konnte und er rechnete ihr dies, gerade deswegen, wirklich sehr hoch an und honorierte dies, indem er zurück lächelte.

„Always, Kate, always“, gab er ihr erneut einen liebevollen Kuss auf den Haaransatz, um seine Worte, von denen sie ohne jeden Zweifel wusste, dass sie vollkommen aufrichtig waren, noch zusätzlich zu untermauern und seine Geste hatte gleich vier Bedeutungen, die Erste war „Ich würde alles für Dich tun“, die Zweite „Sei stark“, die Dritte „Ich bin für Dich da“ und die Vierte und zugleich Wichtigste war „Ich liebe Dich“.

Dann fiel ihm plötzlich auf, dass sie beide immer noch mitten im Flur standen und da er es ihr nicht zumuten konnte, geschweige denn wollte, womöglich stundenlang herum zu stehen, bis sie endlich Neuigkeiten bezüglich ihres Vaters erhalten würde und es weitaus bequemer wäre die Wartezeit im Sitzen zu verbringen, manövrierte er sie in der darauffolgenden Sekunde behutsam zu den weißen Plastikstühlen und ließ sie auf einem dieser Platz nehmen, bevor er sich auf den direkt daneben setzte.

Viele Minuten vergingen, in denen jeder für sich seinen bzw. ihren eigenen Gedanken nachhing und während sie natürlich weiter um das Leben ihres Vaters bangte und sich gar nicht aus malen mochte, was wäre, wenn er es nicht überleben würde, überlegte er derweil, wie er ihr am besten dabei helfen könnte die lange Wartezeit zu überstehen und er dachte auch darüber nach, was er für sie tun können würde, falls der Ernstfall tatsächlich eintrat und ihr Dad es, entgegen all ihrer gehegten Hoffnung, doch nicht schaffen sollte.

„Ich will ihn nicht verlieren, Rick. Ich darf ihn nicht verlieren, nicht so“, war sie, nach diesen unzähligen Minuten der völligen Stille zwischen ihnen, diejenige, die diese mit dieser Aussage schließlich brach, ihr war zwar natürlich klar, dass ihr Vater nicht unsterblich war und irgendwann sterben würde, genauso wie jeder andere Mensch auch, aber sie wollte ihn trotzdem nicht verlieren, nicht so, nicht jetzt und schon mal gar nicht auf diese Weise.

Aber das Leben war ja bekanntlich nur selten fair, das wusste sie nur allzu gut und aus erster Hand, denn sie hatte damals, als 19-jährige College-Studentin, auch niemals damit gerechnet, dass sie ihre Mutter jemals das Opfer eines Auftragsmordes werden würde und doch war es so gekommen und als ob das nicht schon genug wäre, stand heute das Leben ihres Vaters, der neben ihrer Mom schon immer der wichtigste Mensch in ihrem Leben war, sprichwörtlich, auf Messers Schneide.

„Ich weiß, Süße“, entgegnete er und verwendete dabei den Kosenamen, den für gewöhnlich ihre beste Freundin, die Gerichtsmedizinerin Dr. Lanie Parrish, als Anrede für die Polizistin benutzte und brauchte sie, da er seinen rechten Arm bereits um die gelegt hatte, sie von daher nur noch ganz sachte an sich zu drücken, um ihr so seine Unterstützung und sein Mitgefühl zu zeigen und ihr gleichzeitig natürlich auch Trost, sowie Kraft zu spenden.

Sie bettete daraufhin erneut ihren Kopf an seine Schulter und erlaubte sich zudem, wenigstens für ein paar Sekunden die Augen zu schließen und sich so für einen kurzen Moment lang ein klein wenig Ruhe zu gönnen, sie schätzte seine bedingungs- und selbstlose Unterstützung wirklich sehr und konnte ihm auch gar nicht dankbar genug dafür sein, nicht jeder Mann würde so wie er all das tun, was er für sie tat, ohne dafür irgendetwas als Gegenleistung von ihr zu verlangen.

„Erzähl mir etwas von deinem Dad. Wie war er so, als Du klein warst?“, bat er sie nach weiteren Minuten der absoluten Stille, ihm etwas über ihren Vater zu erzählen, sie wusste natürlich sofort, was er damit bezwecken wollte, nämlich, dass er sie auf diese Weise, so gut es eben ging, von den düsteren Gedanken, die sie plagten, ablenken und damit auch die Zeit des Wartens, so gut wie möglich, überbrücken wollte und sie war ihm, auch wenn sie es nicht offen sagte, dennoch unheimlich dankbar dafür.

„Er war der beste Vater, den ich mir nur wünschen konnte, so klischeehaft sich das vielleicht auch anhören mag. Er ist mit mir auf den Spielplatz gegangen, hat mich morgens zur Schule gebracht und nachmittags wieder abgeholt, er brachte mich abends ins Bett und hat mir solange etwas vorgelesen, bis ich einschlief. Mit anderen Worten: Er hat alles getan, damit es mir gut ging und es mir an nichts fehlte“, antwortete sie und fing damit zu erzählen an.

„Und ich weiß noch ganz genau, als ich fünf war und meine Eltern mir das Fahrradfahren bei gebracht haben, da ist er vorsichtshalber immer neben mir her gelaufen, falls ich fallen sollte und zwar solange, bis ich es schließlich konnte“, kam sie mit jedem einzelnen Wort, das sie sprach, dem nächsten Tränenausbruch, Schritt für Schritt, immer näher und näher, was sich für sie an dem zunehmenden Brennen in ihren Augen deutlich zeigte.

„Du hast einen tollen Dad, Kate. Und ich wünschte, ich hätte je einen Vater gehabt, der genauso fürsorglich und liebevoll ist wie deiner“, spürte er, aufgrund der ungewöhnlichen und unerklärlichen Verbindung zwischen ihnen, ihren nahenden, erneuten Tränenausbruch und beschloss unverzüglich diesem entgegen zu wirken, indem er genau diese tröstenden und aufmunternden Worte zu ihr sagte, in der Hoffnung, damit Erfolg zu haben.

Und tatsächlich vermochte seine Aussage, obwohl sie eine winzige, traurige Komponente enthielt, sie trotzdem ein wenig zu trösten und auch ein kleines bisschen auf zu muntern, was immerhin besser war als gar nichts und am liebsten hätte sie ihm im Gegenzug dafür gesagt, dass ihr Vater bestimmt stolz darauf wäre, einen Sohn wie ihn zu haben, freundlich, wohlerzogen, klug, ehrlich, humorvoll, selbstbewusst, hilfsbereit und fürsorglich, ein Mann, der alles erdenkliche für die Menschen tun würde, die ihm am Herzen lagen.

Mit anderen Worten: Castle vereinte einfach alle Eigenschaften in sich, die ein guter Sohn bzw. Schwiegersohn haben sollte und dürfte wohl der Traum eines jeden Vaters bzw. Schwiegervaters sein und höchstwahrscheinlich auch der ihres Dads, der sich ja schon so lange wünschte, dass sie endlich den Mann fürs Leben fand, den einzig Richtigen, ihren „One and Done“, wie sie es dem Autor gegenüber einmal ausdrückte.

Tja und obwohl ihr Vater ihren Partner bislang noch nie persönlich getroffen hatte und ihn ausschließlich von ihren Erzählungen her kannte, hatte er sie dennoch schon des öfteren wissen lassen, dass er sich Rick, nach allem, was er über diesen gehört hatte, durchaus als einen geeigneten Mann für sie und als potentiellen Schwiegersohn für sich vorstellen konnte, was sie jedes Mal aufs Neue, wenn er das sagte, mächtig erröten ließ.

Allerdings nicht deswegen, weil sie die Meinung ihres Dads nicht teilte, sondern stattdessen deshalb, weil das genaue Gegenteil davon der Fall war, sie konnte ihrem Vater diesbezüglich nämlich nur hundertprozentig zustimmen, wenn auch nur im Stillen, denn offen würde sie dies ihrem Dad gegenüber niemals zugeben, in ihren Augen war ihr smarter Berater ebenfalls der einzig Richtige für sie, für Beckett galt schon der lange die Devise „Entweder Castle oder gar keiner“.

„Und ich möchte, dass Du weißt, Kate, dass Du nicht alleine sein wirst und das ich für Dich da sein werde. Ganz egal, was passiert“, wollte er ihr neben dem Gefühl der Geborgenheit und der Unterstützung, die er ihr bot, zusätzlich noch die Gewissheit geben, dass, falls ihr Vater das Ganze nicht überleben sollte, sie dann keinesfalls völlig alleine sein, sondern sich immer auf ihn verlassen können würde, genauso wie natürlich auch auf ihre anderen Freunde.

„Vielen Dank, Rick, ich danke Dir von Herzen“, entgegnete sie, nachdem sie ihren Kopf von seiner Schulter erhoben hatte, sodass sie ihm ins Gesicht sehen konnte und schenkte ihm ein Lächeln, zwar wieder nur ein sehr, sehr schwaches, aber das war ihm auch dieses Mal vollkommen egal, denn für ihn war nicht die Intensität des Lächelns wichtig, für ihn zählte erneut einzig und allein ihr tapferer Versuch eines zustande zu bekommen.

„Jederzeit“, gab er daraufhin eine etwas abgeänderte Form ihres Codewortes wieder, woraufhin sie sich zu ihm vorbeugte und ihm einen liebevollen Kuss auf seine linke Wange gab, wobei ihre Lippen dabei gefährlich nah an seinen Mund gerieten, bevor sie ihren Kopf anschließend wieder auf seiner Schulter bettete und sich ganz fest an ihn schmiegte, so fest wie es nur ging und zudem ihre linke Hand auf sein rechtes Knie legte.
   
Er erwiderte diese Geste, indem er im Gegenzug seine linke Hand auf die ihre legte und diese sanft umschloss, tja und von da an gab es für die beiden nichts anderes zu tun, als ab zu warten und zu hoffen, dass Jim Beckett die Operation überleben und wieder vollständig genesen würde, doch ganz egal, wie die Geschichte auch ausgehen sollte, ob nun gut oder schlecht, sie würden trotz allem immer noch einander haben, immer.



Fortsetzung folgt…

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Ja und das war es dann auch schon wieder, zumindest für diese Woche und ich hoffe, wie immer, so selbstverständlich auch heute, dass es euch auch dieses Mal wieder gefallen hat oder wenigstens teilweise und ihr euch auch schon sehr auf die Fortsetzung freut, die dann voraussichtlich Mitte kommender Woche erscheinen wird.

Ich bin jedenfalls schon gespannt wie so ein Regenschirm, wie eure diesmaligen Feedbacks wohl ausfallen werden, wobei es mir, wie ich schon des öfteren erwähnte, ganz ehrlich völlig egal ist, ob diese nun positiv oder halt negativ sind, Hauptsache sie kommen in großer Zahl und geben mir Gewissheit darüber, wie euch die einzelnen Kapitel meiner Oneshot-Reihe so gefallen.

Und natürlich habe ich, wie ich euch ebenfalls schon mehrmals sagte, auch immer ein offenes Ohr für Kritik von eurer Seite, sowie für Verbesserungsvorschläge oder euren möglichen Ideen für Oneshots, zögert also bitte nicht und teilt mir ruhig mit, was euch im Bezug auf mein aktuelles Projekt vielleicht so alles auf dem Herzen liegt.

Aber ich will euch nicht länger als unbedingt nötig volllabern und wünsche euch allen von daher, so wie üblich an diesem Punkt, nur noch ein ganz schönes, entspanntes und erholsames Wochenende, sowie einen gemütlichen und besinnlichen 3. Advent und auch sonst von Allem natürlich nur das Beste, bis zum nächsten Mal.

Ciao, bis nächste Woche, euer Ahadi.
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