Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Castle & Beckett - Partner und Freunde fürs Leben

von Ahadi
SammlungFreundschaft, Liebesgeschichte / P16 / Gen
Kate Beckett Richard Castle
30.10.2019
10.12.2020
50
162.835
6
Alle Kapitel
164 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
09.12.2019 2.515
 
Hola y una linda segunda semana de adviento, mache ich das an dieser Stelle obligatorische Begrüßungsprozedere heute ausnahmsweise mal auf Spanisch, damit ihr nicht immer nur dasselbe Gewäsch von mir zu hören kriegt, euch nicht langweilig wird und ihr nicht womöglich noch völlig das Interesse an meiner Oneshot-Serie verliert.

Und damit eben genau das nicht passiert, werde ich euch ab sofort bei jedem zweiten Kapitel auf einer anderen Sprache begrüßen und auch verabschieden und wo wir schon einmal bei dem Thema sind, möchte ich euch auch gleich vorab schon mal mitteilen, dass ich über die Feiertage nichts posten werde, weil ich diese Zeit nicht mit Schreiben, sondern stattdessen mit meiner Familie verbringe und ich hoffe diesbezüglich um euer aller Verständnis.

Als Nächstes, genauso wie immer, so, ausnahmslos, auch dieses Mal aller herzlichen Dank an alle Mitglieder meiner hoch geschätzten Leserschaft, die, seit Veröffentlichung des letzten Teils, so freundlich waren mir eine Rückmeldung zu schicken und ich hoffe natürlich sehr, dass das brandneue Kapitel euren Geschmack ebenso gut treffen wird.

Beim Erforschen desselbigen wünsche ich euch allen miteinander, obwohl es mittlerweile schon zu einer festen und für euch vielleicht auch etwas oder gar ziemlich öden Routine von mir geworden ist, die jeder von euch ganz genau und höchstwahrscheinlich bereits in- und auswendig kennt, trotzdem auch am heutigen Tage bestmögliche Unterhaltung!

***************************************************************************

„Also, ich muss schon ganz ehrlich sagen: Hut ab, Beckett. Sie haben wirklich erstklassige Arbeit geleistet, als Sie diesem Drecksack das Geständnis entlockt haben“, lobte Autor Rick Castle seine Muse, Partnerin, gute Freundin und nicht zuletzt auch heimliche Liebe, NYPD-Detektive, Kate Beckett, als sie sich bei ihrem wohl verdienten Feierabendbier, in einer Nische in seiner Bar „The Old Haunt“ gegenüber saßen und schenkte ihr ein warmes, freundliches Lächeln, das seine aufrichtigen Worte noch zusätzlich untermauerte.

„Vielen Dank, Castle. Sie haben Ihren Teil aber auch hervorragend gemeistert“, gab die Polizistin das Kompliment, von dem sie wusste, dass es absolut ehrlich gemeint war, daraufhin sogleich an ihren langjährigen Partner zurück, schließlich hatte sie Daniel Sullivan ja nicht alleine dazu gebracht, den Mord an seinem Bruder zu gestehen, sondern sie hatten dies, genauso wie sonst immer auch, gemeinsam getan, zu zweit als Team.

Sie wurden von ihren Kollegen ja schließlich nicht umsonst das dynamische Duo des 12. Reviers genannt, das es aufgrund ihrer besonderen und absolut einmaligen Art der Zusammenarbeit geschafft hatte, die höchste Lösungsrate in Sachen Mordfällen in ganz New York City zu erreichen und sich selbst bis weit über die Stadtgrenzen hinaus einen verdammt guten Namen als erfolgreiches, geradezu unschlagbares Ermittlerteam zu machen.

Man könnte allerdings nicht nur sagen, dass sie bei allen großen Polizeidienststellen im gesamten Land und mitunter sogar darüber hinaus, inzwischen ziemlich bekannt waren, sondern man konnte auch, ohne dabei in irgendeiner Weise zu übertreiben, mit Lug und Recht behaupten, dass sie sogar ein kleines bisschen berühmt waren, nicht zuletzt natürlich auch aufgrund von Castles Status als weltberühmter Bestsellerautor.
   
„Das mag sein. Aber das ändert nichts daran, dass Sie ihrem Ruf als beste Mordermittlerin von New York heute wieder einmal gerecht geworden sind“, war er sich zwar schon darüber bewusst, dass sie bei der Überführung von Sullivan, wie üblich, als eine Einheit fungiert hatten, war aber nach wie vor der Ansicht, dass sie den wahren Löwenanteil dazu beigetragen hatte, dass ein ruchloser Mörder nun für den Rest seiner Tage sicher, warm und trocken im Gefängnis saß und der Gerechtigkeit somit zugenüge getan wurde.

„Danke für die Lorbeeren. Aber ich bin mir ganz sicher, dass ich nur halb so gut wäre, wenn ich nicht Dich als meinen Partner hätte“, fühlte sie sich von seinem Kompliment einerseits natürlich genauso tief gerührt, wie von dem vorherigen, wollte andererseits jedoch auch sicherstellen, dass er sich hundertprozentig von ihr geschätzt und sich ihr auch vollkommen ebenbürtig fühlt und nicht als eine Art Handlanger oder als Mittel zum Zweck, damit sie ihre Lösungsrate halten konnte.

Denn obwohl sie es ihm bislang nie so wirklich offen gesagt und er auch nicht, so wie sie, eine umfangreiche Polizeiausbildung genossen hatte, er weder Dienstmarke, noch Dienstwaffe bei sich trug und auf seiner schusssicheren Weste „Writer“ statt „Police“ stand, war er trotzdem, mit Abstand, der beste Partner, den sie jemals in ihrer Laufbahn hatte und auch je haben würde, daran bestand für sie nicht der geringste Zweifel.

Sie konnte die vielen Male, in denen er ihr das Leben gerettet und dabei jedes Mal sein eigenes riskiert hatte, inzwischen schon gar nicht mehr zählen, ihr war natürlich schon klar, dass dies einerseits selbstverständlich war, da es sich für Partner ja schließlich nun einmal gehörte, immer und überall aufeinander Acht zu geben, andererseits dagegen wusste sie aber auch, dass seine Rettungsaktionen, genau genommen, alles andere als selbstredend war, da er ja nun mal kein echter Cop war.

Die Tatsache, dass er kein vollwertiger Polizist war, minderte aber trotzdem nicht im geringsten ihre Bewunderung für seinen unglaublichen Mut, den er ihr, wie bereits erwähnt, in der Vergangenheit schon unzählige Male bewiesen hatte und ihr auch in Zukunft garantiert noch etliche Male beweisen würde, ganz egal, in welcher noch so großer Gefahr sie auch schweben würde, er würde sie retten, selbst wenn es seinen Tod zur Folge hätte.

Aber sie hoffte natürlich inständig, dass dieser Fall niemals eintreten würde, denn das Letzte, was sie tun wollte war seiner Mutter und seiner Tochter die Nachricht überbringen zu müssen, dass ihr geliebter Sohn bzw. Vater starb, als er ihr wieder einmal das Leben rettete, außerdem glaubte sie nicht, dass sie es je verkraften würde einen der wenigen Menschen zu verlieren, denen sie seit der Ermordung ihrer Mom, vor über einem Jahrzehnt wirklich voll und ganz vertraute.

Ihn zu verlieren, sei es nun durch eine Kugel oder auf irgendeine andere Art und Weise, wäre durchaus mit dem tragischen Verlust ihrer Mutter zu vergleichen, denn der Krimiautor zählte zu den wichtigsten Menschen in ihrem Leben, aber das Wichtigste war die Tatsache, dass sie ihn liebte, aus tiefstem Herzen und weit mehr, als sie jemals zuvor irgendeinen anderen Mann geliebt hatte und sie würde auch nie wieder einen Mann so sehr lieben wie Rick.

Sie wurde jäh aus ihren Gedanken heraus gerissen und wieder zurück in die Realität katapultiert, als sie seine große, warme, rechte Hand auf ihrer linken spürte, sie blickte ihm daraufhin in seine meeresblauen Augen, die sie verwirrt und besorgt zugleich ansahen und sie nahm einfach mal ganz stark an, dass er irgendetwas zu ihr gesagt haben musste, während sie zu tief in ihren Gedanken versunken gewesen war, um ihm zu antworten.

„Hey, ist alles in Ordnung mit Dir?“, fragte er sie, wobei seine Besorgnis um sie nicht nur ganz klar in seinem Gesicht bzw. seinen Augen zu sehen, sondern auch deutlich in seiner Stimme zu hören war und die für sie unverkennbare Tatsache, dass er sich ehrlich Sorgen um sie machte, berührte sie ganz tief in ihrem Herzen und es bewies ihr, dass sie ihm wirklich wichtig war und das er ihr nicht nur etwas vorspielte, um sie um den Finger zu wickeln und somit ins Bett zu kriegen.

„Äh…ja, ja, bei mir ist alles okay“, antwortete sie und wusste von vorne rein selbst, dass sie dabei herzlich wenig überzeugend auf ihn wirkte, was sich auch sofort sichtbar an seinem Gesichts- bzw. Augenausdruck zeigte, da sich in diese augenblicklich eine gehörige Portion Verwirrung stahl, aber seine Sorge um sie überwog dennoch nach wie vor, was die ganze Sache für sie nur noch unangenehmer machte, als sie ohnehin schon war.

Es war jetzt zwar natürlich nicht so, dass sie seine Besorgnis um sie nicht wahnsinnig lieb und unglaublich süß fand, denn das tat sie, das tat sie tatsächlich, aber sie wollte eigentlich nicht, dass er sich Sorgen um sie machte, denn schließlich war sie lediglich in Gedanken versunken gewesen und nicht irgendwie körperlich verletzt oder sonst irgendwas und auch die Art ihrer Gedanken war nichts, worüber er sich Sorgen machen müsste, also beschloss sie ihn zu beruhigen.

„Ehrlich Castle, mir geht es gut, wirklich. Ich war einfach nur in Gedanken, das ist alles“, sagte sie von daher mit sanfter, einfühlsamer Stimme zu ihm, während sie ihre beiden Hände um seine rechte legte, ihm ein zärtliches Lächeln schenkte und ihm dabei ganze Zeit über fest in die Augen blickte, um ihn so zweifelsfrei von der Aufrichtigkeit ihrer Aussage zu überzeugen und damit automatisch auch ihr Ziel, ihn zu beruhigen, zu erreichen.

„Bist Du Dir da ganz sicher?“, war es zwar keinesfalls so, dass er ihr nicht glaubte, denn das tat er, voll und ganz, aber er würde sich ja wohl kaum weiter, verdienterweise als einen vollendeten Gentleman bezeichnen können, wenn er nicht auch wirklich hundertprozentig sicher gehen würde, dass es ihr auch tatsächlich gut ging und sie nicht für ihn einfach nur gute Miene zum bösen Spiel machte, damit er aufhörte sich Sorgen um sie zu machen.

Wobei sie sich diesbezüglich so sehr anstrengen könnte, wie sie nur wollte, er würde trotzdem niemals aufhören sich um sie zu sorgen, genauso wenig, wie er damit aufhören würde sich um seine Mutter, seine Tochter oder sonst irgendjemanden zu sorgen, der ihm wichtig war und der ihm am Herzen lag, so wie es beispielsweise bei seiner Familie und seinen engsten Freunden, wie denen im Revier, aber vor allem bei seiner heimlichen Herz-Dame der Fall war.

Und bei der Besagten handelte es sich um niemand anderen, als um die Person, die ihm in diesem Moment am Tisch, in der Nische gegenüber saß, jawohl er, Richard Castle, war in sie, Katherine Houghton Beckett, verliebt, obwohl das, seiner Ansicht nach, eigentlich noch eine viel zu banale Bezeichnung war, wenn er daran dachte, wie schwer es ihn erwischt hatte und es hatte ihn wirklich mächtig erwischt, so sehr, dass es für ihn kein Entrinnen mehr gab.

Doch selbst wenn es für ihn irgendeine Möglichkeit, irgendeinen Weg gäbe, wie er wieder aus seiner Verliebtheit heraus kommen könnte, würde er trotzdem nichts dergleichen tun, nie und nimmer, denn es gab ja nun wirklich weitaus schlimmere Dinge, als in eine so wundervolle, einzigartige und außergewöhnliche Frau wie sie verliebt zu sein, tatsächlich konnte es für ihn nichts schöneres geben, als sein Herz an so eine Hammerfrau verloren zu haben.

Es mag sich zwar ziemlich kitschig und auch irgendwie abgekupfert anhören, aber er liebte sie so sehr, wie er noch nie zuvor in seinem Leben irgendeine andere Frau jemals geliebt hatte und nicht einmal die Gefühle, die er einst für seine beiden Exfrauen hatte, kamen in Sachen Tiefe und Intensität auch nur ansatzweise an die heran, die er für seine Partnerin und Muse empfand und auch, ohne jeden Zweifel, für den Rest seiner Tage hier auf Erden hegen würde.

Mit ihr konnte er sich einfach absolut alles vorstellen, was er sich mit keiner anderen Frau jemals hatte vorstellen können, noch nicht einmal mit Meredith oder Gina, er konnte sich vorstellen Beckett eines Tages zu heiraten, mit ihr eine Familie zu gründen und zusammen mit ihr alt zu werden, mit anderen Worten: Mit Kate wollte er sein gesamtes, restliches Leben verbringen und es mit ihr teilen, bis der Tod sie irgendwann voneinander trennte.

Was er unmöglich wissen und auch ebenso wenig ahnen konnte war, dass sie sich ebenfalls wünschte den Rest ihrer Tage mit ihm zu verbringen und das, obwohl sie nicht einmal wusste, ob er denn auch genauso für sie empfand, wie sie für ihn und umgekehrt hatte er exakt das gleiche Problem, aber das tat ihren Träumen und ihrem Sehnen dennoch keinen Abbruch, denn ihr Wunsch nach einer gemeinsamen Zukunft blieb auch weiterhin eisern bestehen.

„Ja. Aber trotzdem danke für deine Sorge um mich“, bejahte sie schließlich seine Frage, die er ihr, wie schon gesagt, vorsichtshalber gestellt hatte, weil er, wie immer, unbedingt auf Nummer sicher gehen und hundertprozentige Gewissheit darüber haben wollte, ob bzw. dass es ihr auch wirklich gut ging und sie ihn nicht möglicherweise bloß anschwindelte, damit er mit seiner ständigen Besorgnis um sie aufhörte und auch, um zu bezwecken, dass er nicht weiter bei ihr nach bohrte.

„Immer“, entgegnete er auf ihre Zusicherung, die auf ihn recht glaubwürdig wirkte und ihn auch vorerst zu beruhigen vermochte, hin mit ihrem Codewort, dass sie in Situationen wie diesen immer anwendeten, um ihren Partner zweifelsfrei wissen zu lassen, dass sie stets für den jeweils anderen da sein und Besagtem in jeder Lage helfen und unterstützen würden, ganz egal, was auch immer passieren mag, einfach nur, weil sie einander zutiefst liebten.

„Und nur damit Du es weißt: Du kannst mich jederzeit anrufen und auch immer zu mir kommen, Tag und Nacht, egal was ist“, setzte er diesen Zuspruch noch rasch hinten dran, weil er, auch wenn er ihr im Moment glaubte, dass es ihr gut ging, trotzdem nach wie vor auf Nummer sicher gehen wollte, damit er sich nicht hinterher womöglich noch vorwerfen musste, dass er ihr nicht jedwede Hilfe und Unterstützung angeboten hatte.

„Ich weiß. Und ich werde bei Bedarf gerne darauf zurück kommen“, erwiderte sie lächelnd, während sie mit ihren Händen, die seine rechte noch immer umschlossen, liebevoll über diese streichelte und sich gleichzeitig im Stillen als den Feigling, der sie ja nun mal zweifellos war, selber beschimpfte und sie nahm sich fest vor ihm schon bald endlich ihre Liebe zu gestehen, denn lange würde sie es nicht mehr aushalten dieses Geheimnis für sich zu behalten.

Außerdem wäre eine längere Geheimhaltung ihrer wahren Gefühle für ihn, weder für ihn, noch für sich selbst fair, also würde sie in den nächsten paar Wochen, eines schönen Tages all ihren Mut zusammen nehmen und ihm sagen, dass sie ihn liebte, allen damit verbundenen Folgen und möglichen Risiken zum Trotz, auch wenn sie Gefahr lief mit ihrem Geständnis sowohl ihre Partnerschaft, als auch ihre Freundschaft für immer zu zerstören.

Ihr fiel ein, dass in Kürze ja auch schon Weihnachten war und sie spielte ernsthaft mit dem Gedanken ihm auch genau dann, an Heiligabend, zu sagen, was sie für ihn empfand, als Weihnachtsgeschenk so zu sagen und seien wir doch mal ehrlich…was für ein schöneres und vor allem kostbareres Geschenk konnte es denn schon bitteschön geben, als jemanden die drei zwar kleinen, aber dennoch weltberühmten Worte „Ich liebe Dich“ dar zu bieten!?

***************************************************************************

Ja, ich weiß, dieses Kapitel ist nicht annähernd so lang und vielleicht auch nicht ganz so unterhaltsam wie das Letzte, aber ich leide momentan bedauerlicherweise bzw. dummerweise ein wenig unter Inspirationslosigkeit, hoffe aber inständig, dass dieser Zustand nur eine vorübergehende Phase ist und schon in den nächsten Tage wieder Geschichte sein wird.

Umso mehr hoffe ich natürlich, dass euch der heutige Lesestoff trotzdem gefallen hat, wenn auch vielleicht nur teilweise und das auch die Anzahl eurer Kommentare nicht darunter leiden werden, dass meine sonst so zuverlässige Muse gerade Urlaub macht, aber ich werde, falls es so sein sollte, fair wie ich bin, auch negative Kritik von euch entgegen nehmen.

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich wünsche euch noch eine schöne, vorweihnachtliche Arbeitswoche, genießt diese, insofern ihr das bei dem derzeit herrschenden Mistwetter da draußen überhaupt könnte und tut mir alle bitte einen Gefallen und bleibt möglichst gesund, denen, die es schon erwischt hat, wünsche ich derweil gute Besserung.

Adios, bis die Tage, euer Ahadi.
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast