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Eine kleine Geschichte bei Nacht

von Kinsel
Kurzbeschreibung
KurzgeschichteAllgemein / P6 / Gen
30.10.2019
05.12.2019
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30.10.2019 702
 
An einem Tag um die halbe Welt


Die Rucksäcke waren gepackt und bald würde es losgehen. Pepe und Paulchen waren schon ganz aufgeregt, weil sie bald mit einem großen Flugzeug fliegen würden. „Haben wir auch alles dabei?“, fragte sich Pepe. „Lass uns doch einfach nachschauen“, sagte Paulchen. Also öffneten die beiden ihre Rucksäcke und schauten alles nochmal durch, um sicher zu gehen. „Da haben wir unsere Jacken, damit uns nicht kalt wird. Strümpfe sind auch dabei. Unseren Füßen soll ja auch nicht kalt werden“, kicherte Pepe. Natürlich durfte das Lieblings-T-Shirt von Paulchen nicht fehlen. Als die beiden sicher waren, dass sie alles dabei hatten, ging es los zum Flughafen.

Ein Flughafen ist ein großer Ort wo immer viel los ist. Viele Menschen sind unterwegs und man kann sich schnell verlaufen. Zum Glück gibt es auch viele freundliche Mitarbeiter, die einem helfen. Und so zeigte eine nette Frau Pepe und Paulchen wo ihr Flugzeug stand. Die beiden mussten einmal durch den ganzen Flughafen laufen, was ziemlich lange dauerte. Aber dann hatten sie es auch geschafft und waren da. Das Flugzeug war sehr groß. „Mit so einem großen Flugzeug bin ich noch nie geflogen“, sagte Paulchen mit leuchtenden Augen. Und so stiegen die beiden in den Flieger ein. Eine Flugbegleiterin begrüßte die beiden und zeigte ihnen ihre Plätze. Pepe und Paulchen waren schon ganz aufgeregt. Es ging immerhin einmal um die halbe Welt. Zum Glück mussten sie nicht lange warten bis es los ging.

Jeder im Flugzeug schnallte sich an und dann rollte die große Maschine zur Startbahn. Die großen Turbinen, die man durch das Fenster sehen konnte, wurden immer lauter und das Flugzeug immer schneller. Paulchen hielt Pepe‘s Pfote um ihn zu beruhigen. Er war bei jedem Start aufgeregt und hatte ein bisschen Angst. Und plötzlich hob das gigantische Flugzeug ab und die Angst war wie verflogen. „Schau mal Pepe“, sagte Paulchen und zeigte Richtung Fenster. Die beiden guckten aus dem kleinen runden Fenster und sahen wie die Welt unter ihnen immer kleiner wurde.

Der Flug dauerte lange und kam Paulchen unendlich vor. Immerhin gab es etwas zu essen und man konnte sogar Filme schauen. Außerdem schliefen Pepe und Paulchen nach der ganzen Aufregung eine Weile. Als das Flugzeug wieder landete waren sie natürlich wieder wach. Sie machten aber nur eine Pause an dem Flughafen in Singapur, weil sie noch weiter wollten. Ihr Ziel war ja Neuseeland und dafür mussten sie mit einer anderen Maschine weiterfliegen.

Also warteten die beiden bis sie in das andere Flugzeug einsteigen konnten und flogen weiter nach Neuseeland. Die zweite Reise war fast so lang wie die Erste, aber mit den Filmen konnte man sich gut ablenken und so verging die Zeit wie im Flug. Bald war Neuseeland zu sehen und kurze Zeit später landete das Flugzeug auch schon. Und so kamen Pepe und Paulchen nach Neuseeland.

Die beiden waren nach der langen Reise erschöpft aber auch voller Freude. Sie waren immerhin einmal um die halbe Welt gereist und das an einem Tag. Nach kurzem Warten, konnten die Passagiere den Flieger verlassen. Jeder achtete natürlich darauf sein Gepäck nicht zu vergessen. Nach und nach verließen alle Leute das Flugzeug, wie auch unsere Freunde Pepe und Paulchen.

Als sie im Flughafen waren und ihre Rucksäcke abholten, schauten sie noch einmal nach, ob sie etwas vergessen hatten. „Also mir fehlt nichts“, stellte Pepe erleichtert fest. „Ich habe meinen Rucksack, meine Mütze und meine Jacke.“ Jetzt war Paulchen an der Reihe. Dann schau ich mal, ob ich auch alles dabei habe“, sagte er. „Also hier mein Rucksack, meine Mütze habe ich auf den Kopf, aber wo ist meine Jacke?“, fragte sich Paulchen. Er musste sie wohl vergessen haben. Aber wo, war die Frage. „Wahrscheinlich habe ich sie im Flugzeug liegen lassen“, stellte er erschrocken fest.

Also gingen die beiden zu Mitarbeitern vom Flughafen. Die konnten den beiden helfen und die Jacke schnell wieder besorgen. Pepe und Paulchen bedankten sich für die tolle Hilfe und hatten nun wieder alles dabei. Jetzt konnten sie endlich Neuseeland entdecken. Allein der Flughafen war schon eine Reise wert. Überall waren interessante Dinge zu bestaunen und Sachen, die sie noch nie zuvor gesehen hatten. Aber das ist Stoff für eine andere Geschichte.











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