Relaxation

von -Betty-
OneshotRomanze / P16 Slash
Primera Division
30.10.2019
30.10.2019
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Um Verwirrung vorzubeugen: Die Originalgeschichte findet sich auf Ao3 auf Englisch (nämlich hier: https://archiveofourown.org/works/19297921 ), aber da ich sie hier ebenfalls veröffentlichen wollte, habe ich sie ins Deutsche übersetzt - somit sind Tina001 und -Betty- ein und derselbe Verfasser!

Viel Spaß beim Lesen!






Als Sergio nach Hause kam, konnte Iker die Erschöpfung und den Druck, die von seinem Freund abstrahlten, fast schon fühlen. Der Kapitän von Real Madrid war nicht nur aufgrund seiner Verletzung gestresst, sondern auch weil Real eine sehr schlechte Saison gehabt hatte – sie glich fast schon einem Desaster. Und da er Kapitän war, wurde Sergio natürlich am meisten dafür verantwortlich gemacht und Iker wusste, dass es seinen Freund belastete auch wenn dieser es niemals zugeben würde.

Es war nur eine logische Konsequenz, dass Sergio gestresst war, da er momentan verletzt war und täglich Behandlungen, Untersuchungen und Trainingseinheiten auf ihn warteten. Auch wenn er das alles erledigt hatte, konnte er nicht sofort nach Hause gehen, da er zu Meetings und Interviews erwartet wurde.

Iker, der nach seinem Herzinfarkt zu Hause war, hatte ebenfalls Untersuchungen und dergleichen, aber er war nicht annähernd so gestresst wie Sergio. Der Jüngere war krank vor Sorge um seinen Freund gewesen, war die Tage, die Iker im Krankenhaus verbracht hatte, nicht von seiner Seite gewichen und war zu jeder Untersuchung da gewesen.

Als Iker aus dem Krankenhaus entlassen wurde und in ihr Haus nach Madrid gezogen war, hatte Sergio versucht, es für ihn so einfach wie möglich zu machen und erledigte noch immer einen Großteil der Haushaltsarbeiten selbst, obwohl Iker ihm schon unzählige Male versichert hatte, dass es ihm gut ging und dass er diese erledigen konnte, ohne dass etwas passieren würde.

Real Madrid hatte ihr letztes Spiel der Saison vor ein paar Tagen bestritten und sie hatten verloren – schon wieder. Sergio hatte das Spiel von seiner VIP-Lounge im Stadium verfolgt und als er nach Hause gekommen war, war er sichtlich angeschlagen gewesen. Auch wenn der Verteidiger es seinem Freund gegenüber nicht zugeben würde, fühlte er sich schuldig, weil er der Kapitän war, aber verletzt und somit nichts tun konnte, um seiner Mannschaft zu helfen.

Heute war Sergio mal wieder ins Valdebebas gefahren, um zu trainieren, da er hoffte, dass seine Verletzung bald verheilt sein würde. Iker war zu Hause und machte sich Gedanken darüber, wie er seinen angespannten Freund zum Entspannen bringen konnte.

Nachdem er online ein wenig Recherche betrieben hatte, beschloss der Torwart das Haus vorzubereiten und auch alles andere, was er brauchen würde, wenn Sergio zurückkam.

-*-

Sergio öffnete die Haustür und lächelte sofort. Er konnte riechen, dass Iker gekocht hatte und er war wirklich froh darüber.
Iker, der gehört hatte, dass sein Freund die Tür geöffnet hatte, kam aus der Küche und begrüßte Sergio mit einem langen, sanften Kuss. Der Jüngere seufzte und ließ sich in die Umarmung seines Freundes sinken.

Als sie sich voneinander lösten, lächelte Iker seinen Freund an, nahm seine Hand und zog ihn hinter sich her in die Küche.
Als Sergio die Küche betrat, hielt er die Luft an und blieb wie angewurzelt stehen: Iker hatte das Licht gedimmt und den Tisch gedeckt. Auf dem Tisch hatte er ein paar Blumen platziert – nichts Besonderes, da er wusste, dass Sergio riesige Sträuße hasste – und er hatte Paella gekocht, Sergios absolutes Lieblingsgericht. Auch zwei Weingläser mit Rotwein standen auf dem Tisch.

Iker lachte leicht als er die Reaktion seines Freundes sah und drehte sich zu ihm. „Kommst du, Sese?“ Sergio nickte, obwohl er immer noch ein wenig überwältigt war und bedankte sich bei Iker mit einem tiefen Kuss. Sie setzten sich an den Tisch und genossen das Essen und den Wein, welche beide köstlich waren.

Während sie aßen, redeten sie über alles Mögliche: die Ereignisse des Tages, den neuesten Klatsch innerhalb des Vereins, ihre Pläne für die Sommerpause und ihre Familien. Es war eine entspannte Atmosphäre und Sergio fühlte wie er sich in der vertrauten Situation entspannte.

Iker beobachtete mit einem Lächeln, wie Sergio seine Paella genoss und mit einem großen Lächeln erzählte und diese Geschichten mit lebhaften Gesten seiner Hände unterstrich. Als sie fertig gegessen hatten, musste der Torwart seinen Freund davon abhalten, alles in den Geschirrspüler zu räumen. Normalerweise würde er sich darüber nicht beschweren, aber heute wollte er, dass Sergio sich entspannte.

„Nein, Sese, ist schon gut, lass das Geschirr in Ruhe. Darum können wir uns später auch noch kümmern. Aber jetzt habe ich eine Überraschung für dich“, sagte er und hatte sofort die volle Aufmerksamkeit seines Freundes. Er lachte darüber und zog Sergio in ihr Badezimmer.

Das Bad sah wunderschön aus. Iker hatte die Badewanne mit heißem Wasser gefüllt und ein paar Duftkerzen im Raum verteilt, um einen schönen und willkommen heißenden Duft zu erzeugen. Bevor Sergio irgendetwas sagen konnte, packte Iker ihn und zog ihn in einen erneuten Kuss. Es war kein hungriger Kuss, wie Sergio ihn erwartet hatte, sondern ein langsamer, fast schon vorsichtiger Kuss. Der Jüngere schlang seine Arme um Ikers Nacken und erwiderte den Kuss.

Während sie sich küssten, wanderten die Hände des Torwarts unter Sergios Oberteil und streichelten sanft über seine Seiten. Nach ein paar Momenten, in denen er seinen Freund sanft reizte, zog Iker ihm das Oberteil hoch und über Sergios Kopf. Sie küssten sich weiter und Iker befreite Sergio von seiner Jeans und seiner Boxer. Um die Socken musste er sich keine Gedanken machen, da Sergio die Angewohnheit hatte diese immer zusammen mit seinen Schuhen auszuziehen, wenn er nach Hause kam.

Der Jüngere errötete, als er bemerkte, dass er komplett nackt war, während Iker noch immer komplett angezogen war. „Wirklich, Sese, nach 9 Jahren Beziehung, errötest du immer noch so? Du bist so süß, cariño”, Iker lächelte ihn an und zog sich schnell selbst aus.

Dann zog er seinen Freund mit sich in die Badewanne. Wie immer saß Sergio zwischen Ikers Beinen und lehnte mit dem Rücken gegen die Brust seines Freundes. Sie waren beide froh, dass die Wanne so groß war, dass sie beide bequem hinein passten, ohne dass Wasser verschüttet wurde und eine große Sauerei veranstaltet wurde.

Nach einiger Zeit, in welcher sie nur in gemütlicher Stille dasaßen, begann Iker sanft Sergios Haare zu waschen. Der Jüngere seufzte zufrieden, als er  spürte wie sein Freund das Shampoo in seine Haare massierte. Iker lächelte, da dies genau der richtige Start für das war, was er für Sergio heute Nacht geplant hatte.

Um Sergio, der seine Augen geschlossen hatte und noch immer Ikers Hände in seinen Haaren genoss, nicht zu erschrecken, murmelte der Torwart in sein Ohr: „Wenn wir hier raus gehen, will ich nicht, dass du irgendetwas tust, okay Sese? Du warst die letzte Zeit so gestresst und ich finde, dass du ein wenig Hilfe beim Entspannen brauchst. Ich hab schon geplant, was ich heute mit dir tun werde und ich akzeptiere keinerlei Proteste dagegen, ja? Hör einfach einmal auf dir Sorgen um mich und alle anderen Dinge zu machen und achte mal nur auf dich und auf das, was sich gut anfühlt. Denkst du, dass du das für mich machen kannst, Nene?“

Als Iker Sergio mit „Nene“ ansprach, lief dem Jüngeren ein Schauer über den Rücken und er nickte mit noch immer geschlossenen Augen. Sein Freund lächelte und begann das Shampoo vorsichtig mit warmem Wasser aus seinen Haaren zu waschen.

Als sie fertig waren, half Iker Sergio aus dem Wasser, um zu verhindern, dass er ausrutschte und hinfiel und wickelte ihn in ein großes flauschiges Handtuch, das er davor auf den Heizkörper gelegt hatte, ein. Iker trocknete sich selbst schnell ab und zog sich eine Boxer und eine Jogginghose über.

Dann wandte er sich wieder Sergio zu. Er trocknete seinen Freund gründlich ab, was Sergio erröten ließ und er sah ihn schüchtern an. Iker lächelte ihn nur an und küsste ihn beruhigend. Dann hielt er einen flauschigen Bademantel für Sergio zum Reinschlüpfen bereit und führte ihn in ihr Schlafzimmer.

Auch im Schlafzimmer hatte Iker das Licht gedimmt und er hatte das Bett neu bezogen. Als sie eintraten, zog er Sergio in einen erneuten langen Kuss und zog ihm sanft den Bademantel aus.

Dann wies er Sergio an sich auf dem Rücken auf ihr Bett zu legen. Sergio realisierte jetzt erst, dass im Hintergrund leise spanische Musik spielte.

Als Sergio der Aufforderung nachkam, holte Iker eine leichte Decke, welche er über seinem Freund ausbreitete. Die Decke war nicht da, weil es im Raum kalt war – eher das Gegenteil – aber Iker wollte nicht, dass Sergio sich entblößt vorkam. Iker setzte sich hinter Sergios Kopf und nahm diesen auf seinen Schoß.

Sergio sah ihn ein paar Sekunden nur an, dann fragte er vorsichtig: „Iker … versteh mich nicht falsch, das alles ist wundervoll und ich mag es wirklich. Aber warum tust du das alles? Und was hast du damit gemeint, dass du schon alles geplant hast, was du heute mit mir tun wirst?“

Der Ältere lachte leise und antwortete dann: „Oh Nene, das hab ich doch schon gesagt. Du warst in letzter Zeit so gestresst mit deiner Verletzung und dem Verein und allem und ich habe gemerkt, dass du wirklich angespannt bist und ständig über mögliche Lösungen oder Dinge, die du tun könntest, um die Situation besser zu machen, nachdenkst. Ich hab mir das für die letzten Monate angeschaut, Sese, und ich finde, dass es Zeit ist, dass du dich entspannst. Und genau das ist mein Ziel für heute Nacht. Ich werde dir eine Ganzkörpermassage geben und danach bist du hoffentlich so entspannt, dass du über nichts anderes nachdenkst als über mich und darüber wie entspannt und locker du bist. Aber ich will nichts tun, was dir nicht gefällt: wenn du etwas nicht magst oder unsicher bist, dann sag es mir bitte. Heute Nacht geht’s nur um dich. Du sollst dich gut fühlen und das ist das Wichtigste. Verstehst du, Sese?“

Sergio nickte und murmelte: „Oh Iker, du hast keine Ahnung, wie sehr ich dich liebe.“ Iker beugte sich hinunter, hauchte einen kurzen Kuss auf die Lippen seines Freundes und antwortete: „Ich liebe dich auch, Sese.“

Dann begann Iker sanft Sergios Kopfhaut zu massieren. Er vergrub seine Hände in Sergios weichem Haar und massierte die Haut seines Kopfes genauso wie er wusste, dass Sergio es mochte. Sergio schloss die Augen und stieß einen entspannten Seufzer aus.

Iker ließ sich Zeit, bevor er dazu überging, sanft und sehr vorsichtig die Schläfen seines Freundes zu massieren. Er hatte das schon öfter im letzten Monat gemacht, da Sergio Kopfschmerzen bekam, wenn er gestresst war. Iker machte damit weiter, das ganze Gesicht seines Freundes mit vorsichtigen, aber gleichmäßigen Berührungen zu liebkosen.

Vorsichtig bewegte er sich unter Sergios Kopf raus und legt diesen auf ein großes weiches Kissen. Dann nahm der die Decke leicht hoch und schlug sie so zurück, dass sie nur mehr die Beine seines Freundes bedeckte.
Iker griff sich eine Flasche mit Kokos-Mango-Massageöl, die er vorher auf dem Nachttisch platziert hatte und schüttete sich eine kleine Menge in die Hand.

Iker begann seine Massage an Sergios Hals, wo er seine Hände leicht über die Seiten und über seinen Puls laufen ließ. Dort ließ er seine Fingerspitzen für ein paar Momente liegen und fühlte das sanfte Hämmern von Sergios Puls unter seinen Händen.

Dann ließ er seine Hände weiter runter laufen und folgte der Linie von Sergios rechtem Schlüsselbein. Von dort aus begann er den rechten Arm von Sergio zu massieren. Iker ließ seine Hände langsam den Arm runter massieren und als er bei Sergios Handgelenk und Hand ankam, ließ er sich Zeit und liebkoste sanft die tätowierte Hand und spielte mit den schlanken Fingern.

Dann schnappte sich der Torwart den anderen Arm und machte dort dasselbe. Als er damit fertig war, fuhr Iker wieder nach oben zu den Schlüsselbeinen und ließ seine Hände nun zu Sergios Brust gleiten.

Bevor er weitermachte, blickte Iker hinauf in Sergios Gesicht. Sein Freund hatte die Augen geschlossen, aber öffnete sie nun und lächelte ihn träge an. Iker lächelte zurück und begann dann die Brust seines Freundes mit langen Strichen zu massieren.
Nach einer Weile, ging Iker dazu über in immer größer werdenden Kreisen zu massieren. Der Ältere grinste, als Sergio leise keuchte, wenn er sanft über seine Nippel strich.

„Oh Nene.“ Iker lächelte seinen Freund an, aber beschloss ihn nicht weiter zu reizen, da das in etwas enden würde, was er für heute Nacht nicht geplant hatte – jedenfalls nicht so und nicht jetzt.

Ikers Hände wanderten nach unten zu Sergios Bauch, doch bevor er seine Massage beginnen konnte, flogen Sergios Augen auf und er sah seinen Freund erschrocken an. Iker zog eine Augenbraue nach oben und fragte: „Was ist los, cariño? Tut dir was weh?“

Sergio schüttelte schnell seinen Kopf und antwortete leise: „Nein, nein, es tut nicht weh. Ich … ich meine … musst du das wirklich da machen? Das wird alles schwabbeln …“ Iker schüttelte ein wenig amüsiert seinen Kopf und strich seinem plötzlich unsicheren Freund über die Wange.

Er wusste, dass Sergio es heimlich liebte, wenn jemand – vor allem Iker – beruhigend über seinen Bauch strich, also verstand er zuerst nicht, warum sein Freund ihn gestoppt hatte. Bald kam die Erkenntnis jedoch und er sagte: „Oh Sese. Natürlich muss ich das nicht machen, wenn es dir unangenehm ist. Aber bitte, lass es mich versuchen, okay? Du kannst immer noch Stopp sagen. Und ich bezweifele sehr, dass hier was rumschwabbeln könnte.“

Als er seine kleine Rede beendet hatte, piekte er Sergio verspielt in den Bauch und kitzelte ihn leicht. Sein Freund begann zu lachen, nickte dann und schloss seine Augen, was Iker als Zeichen nahm, fortzufahren.
Der Ältere startete mit sanften, zärtlichen Streichbewegungen, um Sergio ein gutes Gefühl zu geben und ihn wieder zu entspannen.

Nach einer Weile, als er sicher war, dass Sergio genoss, was er da tat, begann Iker kleine Kreise auf Sergios Bauch zu massieren, die immer größer und größer wurden. Während der Massage warf Iker immer mal wieder einen Blick zu Sergios Gesicht, um sicher zu stellen, dass sein Freund es bequem hatte und alles genoss, was er tat. Sergios Gesicht war komplett entspannt, er hatte seine Augen geschlossen und stieß ab und zu leise, zufriedene Seufzer aus.

Sergio öffnete nur ein Auge, um zu sehen, was Iker tat, als dieser die Decke, die seine Beine bedeckt hatte, entfernte und er komplett nackt da lag. Seltsamerweise fühlte er sich nicht entblößt, als er sah, wie Ikers Augen über seinen Körper schweiften, bevor der Ältere noch mehr Massageöl auf seine Hände tat.

Iker machte damit weiter, Sergios Oberschenkel zu massieren. Das war nichts Neues für Sergio und er erkannte ein paar vertraute Bewegungen, die Iker sich von ihren regulären Physiotherapie-Stunden abgeschaut haben musste.

Es fühlte sich gut an zu wissen, dass es sein Freund war, der ihn so berührte, und nicht irgendein Physiotherapeut, der nur seinen Job machte und keine weiteren Absichten hatte. Bei Iker konnte Sergio seine Seufzer oder manchmal leichtes Wimmern, wenn Ikers Hände eine verspannte Stelle fanden, frei heraus lassen.

Nach einiger Zeit machte Iker mit dem anderen Oberschenkel weiter und machte dort dasselbe. Sergio fühlte sich so gut, dass er ein enttäuschtes Wimmern nicht für sich behalten konnte, als Ikers Hände seinen Körper verließen und er fühlte, wie Iker sich neben seinen Kopf setzte.

Langsam öffnete er seine Augen, da er nicht wollte, dass diese himmlische Massage bereits vorbei war. Natürlich, er hatte jede Woche Massagen, aber es war komplett anders, wenn Iker es machte, da es viel liebender und gefühlvoller war.
Iker lachte nur bei der Reaktion seines Freundes und beruhigte ihn: „Oh Nene, ich bin noch nicht fertig mit dir. Ich möchte, dass du dich auf den Bauch drehst. Brauchst du irgendwas bevor ich weiter mache? Vielleicht was zu trinken?“

Jetzt da Iker ihn daran erinnerte, fühlte sich Sergio tatsächlich ziemlich durstig und er murmelte träge: „Ein bisschen Wasser, wenn das die Stimmung nicht zerstört.“ Der Torwart schüttelte nur amüsiert seinen Kopf und angelte nach der Wasserflasche, die er davor neben dem Bett platziert hatte.

Als Sergio sich jedoch aufsetzen wollte, legte Iker eine Hand auf seine Brust und hinderte ihn daran. Sein Freund sah ihn verwirrt an, aber er verstand, als Iker eine Hand in seinen Nacken schob, um seinen Kopf zu stützen und die Flasche an seine Lippen hielt. Sergio entschied sich dafür, dass Iker ihn verwöhnen durfte und trank aus der Flasche, bis er genug hatte.

Der Torwart stellte das Wasser wieder weg und half Sergio eine bequeme Position auf seinem Bauch zu finden. Er drückte einen sanften Kuss auf Sergios Ohr – er lag mit seinem Kopf auf der Seite, um seinen Nacken nicht zu verletzen – bevor Iker sich wieder ans Ende des Bettes setzte.

Dann startete er mit den Sergios Fußsohlen und ließ sich Zeit. Aus Erfahrung von zahlreichen Physiotherapie-Stunden, wusste Iker, was sich gut anfühlte und gab sein Bestes dies auch an Sergio zu demonstrieren.

Als er damit fertig war, ging er ein Stück weiter nach oben und begann Sergios Waden zu massieren. Auch hier ließ er sich Zeit und lächelte bei jedem kleinen Seufzer, der Sergio entkam. Er liebte, dass sein Freund all seine Laute herausließ und nicht versuchte irgendetwas vor ihm zu verstecken.

Während er die Rückseite von Sergios Knien massierte – er wusste, dass er das liebte, obwohl er es hasste die Vorderseite seiner Knie massieren zu lassen – erinnerte er sich an eine von Sergios ersten Physiotherapie-Stunden, kurz nachdem er zu Real Madrid gewechselt war.

Der Verteidiger war auf der Liege neben ihm gelegen und er hatte den Neuen unauffällig beobachtet. Sergio hatte auf dem Rücken gelegen, da einer der Physios seinen Oberschenkel behandelt hatte und Iker hatte gesehen, dass er einen schmerzhaften Knoten herausgearbeitet hatte, wenn man nach Sergios angespanntem Gesichtsausdruck ging. Aber Sergio hatte kein einziges Geräusch gemacht, bis der Physio seine Arbeit beendet hatte.

Danach hatten Guti und Raúl ein ernstes Gespräch mit Sergio geführt, da die beiden ebenfalls im Raum gewesen waren und sie hatten Sergio gesagt, dass es okay war, den Physios zu sagen, wenn etwas, das sie taten, weh tat, und dass es garantiert keinen stören würde. Trotzdem hatte es noch ein wenig gedauert, bis Sergio sich diesem Rat fügen konnte.

Während Iker sich daran zurückerinnerte, war er automatisch zur Rückseite von Sergios Oberschenkeln gewandert und war fast fertig mit diesen.

Kurze Zeit später beendete er die Massage mit langen Strichen über jedes Bein, die vom Oberschenkel bis zu den Knöcheln hinuntergingen.

Iker begann dann Sergios Rücken zu massieren. Er startete bei Sergios Schultern und dem oberen Rücken und wanderte langsam tiefer. Als er fast fertig war, strich er über die Wirbelsäule seines Freundes. Als Sergio Ikers langen Finger spürte, der seine Wirbelsäule entlang strich, lief ihm ein warmer Schauer über den Rücken.

Er keuchte überrascht auf als Ikers Hände auf einmal auf seinem Hintern landeten und sein Freund nicht den Eindruck machte, dass er sie bald wieder von dort wegnehmen würde.

Ikers große Hände begannen sanft die Arschbacken seines Freundes zu massieren. Nach einiger Zeit beschloss der Torwart, dass er ein wenig härter zugreifen könnte und begann diese zu kneten. Sergio konnte ein Stöhnen nicht unterdrücken und Iker grinste, da er erreicht hatte, was er wollte.

Sanft ließ er einen seiner schlanken Finger immer und immer wieder durch die Spalte von Sergios Hintern laufen ohne an der Stelle zu stoppen, an der Sergio ihn am dringendsten brauchte. Der Verteidiger unter seinen Händen stöhnte, versuchte aber nicht, Iker zu etwas anderem zu drängen, da er wusste, dass er damit keinen Erfolg haben würde, da Iker den gesamten Abend bereits geplant hatte und er bezweifelte, dass sein Freund ihm erlauben würde, ihn zu hetzen.

Als Iker sich sicher war, dass Sergio ihn wirklich brauchte, begann er sanft den Schließmuskel von Sergios Eingang zu massieren. Er hatte es schon immer geliebt seinen Freund auf diese Weise zu reizen, doch meistens war Sergio zu ungeduldig, um das zuzulassen.

Heute jedoch hatte er Sergio so eingelullt, dass alles was sein Freund tat, war leicht zu wimmern und dazuliegen und die Lust, die Iker ihm bereitete, zu fühlen und zu akzeptieren.

Nachdem er Sergio für eine ziemlich lange Weile gereizt hatte, beschloss Iker Mitleid mit seinem Freund zu haben und schob einen Finger in ihn. Sofort fand er seine Prostata und begann über sie zu streichen. Er stimulierte Sergio nicht weiter, fasste ihn nirgends anders an und nahm auch keinen weiteren Finger mehr hinzu. Er strich nur beständig über Sergios Prostata und brachte ihn so näher an seinen Höhepunkt.

Er lehnte sich zu Sergio hinauf, um den Nacken seines Freundes zu küssen, bevor er ihm ins Ohr flüsterte: „Oh Nene, wenn du dich jetzt sehen könntest. Du siehst so gut aus, wie du meinen Finger nimmst. Denkst du, du kannst so kommen, ohne dass ich dich anfasse?“

Sergios Stöhnen wurde immer lauter, als Iker den Druck auf seine Prostata erhöhte. Kurze Zeit später kam er heftig mit einem heiseren Schrei. Iker hörte erst auf, als Sergio vor lauter Überstimulation wimmerte.

Iker zog seinen Finger aus Sergio und löste sich von seinem Freund, der noch immer komplett fertig auf ihrem Bett lag und ging ins Badezimmer, um ein paar Handtücher zu holen, die er mit heißem Wasser befeuchtete.

Als er zurückkam, sah Iker, dass sich sein Freund kein Stück bewegt hatte und lachte leise, während er begann sanft das Gleitgel, das er an seinem Finger gehabt hatte, von seinem Freund zu waschen.

Als er fertig war, warf er das Handtuch achtlos zur Seite und strich Sergio durch die Haare. Sein Freund öffnete träge die Augen und lächelte Iker müde aber glücklich an. Er murmelte: „Das war einfach Wahnsinn, Iker. Ich liebe dich. Tut mir leid wegen der Bettwäsche.“

Iker lachte amüsiert und antwortete: „Ich liebe dich auch. Und mach dir keine Gedanken wegen der Bettwäsche. Hast du nicht gemerkt, dass du auf einem separaten Laken liegst, das ich extra deswegen hingelegt habe?“ Sergio sah ihn ungläubig an, aber als Iker ihn vorsichtig näher an sich heran zog, um das Laken unter ihm heraus zu ziehen, errötete er, da er wirklich nichts davon gemerkt hatte.

Iker half seinem Freund in ein paar Boxer, da er wusste, dass Sergio es nicht mochte, komplett nackt zu schlafen und zog dann seine eigene Jogginghose aus. Er legte sich neben Sergio, der sich sofort an Ikers Seite kuschelte und seinen Kopf auf Ikers Brust legte.

„Danke Iker. Das hab ich wohl wirklich gebraucht. Ich weiß nicht, was ich ohne dich tun würde. Ich liebe dich wirklich“, murmelte ein schläfriger Sergio gegen Ikers Haut.

Iker lächelte nur, küsste ihn sanft auf die Haare und antwortete: „Ich liebe dich auch, Nene.“

Kurz darauf waren sie beide eingeschlafen.
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