Weihnachten bei den Beales

von wickwack
GeschichteRomanze, Freundschaft / P18 Slash
Beca Mitchell Chloe Beale
28.10.2019
23.01.2020
57
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"Na ihr beiden…" lächelte ihre Mum uns an nachdem wir die Küche betreten hatten. "Habt ihr euch schön entspannt?" "Oh ja, haben wir. Jetzt können wir uns voller Tatendrang in die Küchenarbeit stürzen." "Sehr schön. Beca, ich hab was für dich." Holte sie eine Schürze aus dem Schrank. "Da du ja jetzt zur Familie gehörst…" ich blickte auf sie und sah, das große Beale, das eingestickt war. "Danke, das bedeutet mir wirklich viel." Umarmte ich sie und Chloe grinste mich an. "Jetzt gibt es kein Entkommen mehr. Einmal so eine Schürze um und du bist für immer eine von uns." "Ich hab's befürchtet." Wir küssten uns kurz und machten uns dann an die Arbeit. Es war doch mühsam aber ich wusste, dass es sich am Ende lohnen würde.

"So, fertig. Das Fleisch muss jetzt noch ein paar Stunden ziehen aber ansonsten steht alles. Ich danke euch beiden." "Paar Stunden? Ich hab aber Hunger." Blickte ich durch die Scheibe dem Leckeren Braten zu. "Musst dich noch gedulden. Aber Danke für eure Hilfe." "Sehr gerne. Und jetzt?" "Jetzt kommen wir zum gemütlichen Teil. Lieder singen und dann die Geschenke." "Wieso eigentlich schon heute Abend? wir haben das immer am 25.dezember gemacht." Ihre Mutter nickte lächelnd. "Ich habe früher eine Weile in Deutschland gelebt, Austauschstudentin. Und da war es so üblich und Irgendwie fand ich das so schön, dass ich das bei uns auch eingeführt habe." "Verstehe...wie hast du eigentlich Chloes Dad kennengelernt?" Sie schmunzelte. "Genau in dieser Zeit. Wir waren fast die einzigen Amerikaner dort und da bleibt man eben zusammen und daraus ist dann mehr geworden, was dann nach unserer Rückkehr nach Amerika richtig entfacht wurde und seitdem sind wir glücklich zusammen." "schöne Geschichte. Dann muss ich nochmal kurz hoch, Chloes Geschenk holen." "Ich werde auf dich warten, so schwer mir deine Abwesenheit an meiner Seite auch fällt." "Du bist ein Idiot." Fing ich an zu lachen und küsste sie nochmal bevor ich nach oben rannte, meinen Koffer öffnete und meinen gut gehüteten Schatz hervorholte. Es war nur ein kleines Päckchen aber mit einer riesigen Bedeutung. Die Dame im Laden war so nett gewesen es mir auch als Geschenk einzupacken, also musste ich das nicht mehr erledigen. Ich war eh grottenschlecht darin. Chloe hingegen war ein Meister im einpacken von Geschenken aber so ergänzen wir uns eben richtig gut. Ich sagte noch kurz Charlie Bescheid und behutsam legte ich es unter den Weihnachtsbaum. Ich hatte mein Geschenk von meiner Liebsten schon entdeckt, sie hatte es mit einem großen Herz mit meinem Namen versehen. Sie war einfach so süß. Neugierig war ich ja schon, was da drin war aber wo wie ich chloe kannte, die Erfüllung eines Traumes. Das konnte sie einfach obwohl ich auch mit einem Gutschein für Sex zufrieden wäre. "Na, willst du etwa vorher noch luschern?" Vernahm ich ihre Stimme und zuckte zusammen. "Nein, will ja meine Überraschung nicht verderben." "verstehe. Wo hattest du es eigentlich versteckt?" "In meinem Koffer ist noch ein extra Fach…" "ah okay...das habe ich dann wohl nicht gefunden." Schmunzelnd umarmte ich sie und küsste sie sehr gefühlvoll bevor wir uns nur festhielten. "Ich liebe dich so sehr" flüsterte sie mir zu und ich erwiderte es mit einem Kuss auf ihren Hals. "Gruppenkuscheln!" Hörte ich Charlie rufen, der uns wenig später auch umarmte. Wir lachten beide auf und nahmen ihn mit in unsere Umarmung. Ein wenig Angst vor seiner Reaktion hatte ich ja schon aber der Moment es vernünftig zu klären, den hatten wir bestimmt schon verpasst.

Alle zusammen machten wir es uns in der Couchlandschaft gemütlich und Chloes Mum teilte die Liederbücher aus. "Na Becs, bist du mittlerweile in Stimmung dafür? Wenn nicht jetzt, dann nie mehr." Flüsterte Chloe mir ins Ohr, die mich in ihre Umarmung genommen hatte. "Auf jeden Fall." Die Kerzen am Baum erleuchteten den Raum, der Kamin knisterte und wir sangen alle gemeinsam Weihnachtslieder. Ich hatte ein wenig Tränen in den Augen, so ein schönes Weihnachten hatte ich lange nicht mehr und dazu noch mit der Liebe meines Lebens. "Hey becs...alles gut?" "Wie? Jaja. Es ist nur so schön…." "Oh, so sentimental kenne ich dich gar nicht." Drückte sie mich näher an sich und küsste meine Schulter während ihre Hand unter meinem Shirt auf Wanderschaft gegangen war. Wir hatten noch eine kleine Decke über uns ausgebreitet, also sah es keiner. "Ich weiß aber es ist traumhaft." "Beca, alles gut?" Sah mich auch ihre Mutter jetzt besorgt an. "Ja, ihr geht es gut. Sie ist nur so berührt von der schönen Stimmung." Wohltuend lächelte sie mich an bevor wir mit dem nächsten Lied begannen. Chloes Stimme und meine harmonierten wie bei unseren Auftritten so perfekt, dass wir immer wieder anerkennende Blicke der anderen bekamen. "Ihr habt echt das richtige Hobby. Ihr singt so großartig." Erklang Chloes Dad und wir lächelten.

Nach einer unzähligen Menge an Liedern war nun die Zeit gekommen, die Geschenke auszupacken. Nacheinander übergaben wir sie den Glücklichen und erfreuten uns an deren Reaktionen. Von Charlie hatte ich einen Bilderrahmen mit dem Bild bekommen, dass wir damals gemacht hatten. "Damit du immer an mich denkst." Lächelte er mich an und ich umarmte ihn. "Danke, wird einen Ehrenplatz Bekommen." Flüsterte ich ihm zu. Über sein Geschenk freute er sich riesig. Ich wusste von Chloe, dass er sich sehr für Star wars begeisterte und da hatte ich ihm das Lichtschwert von seinem Lieblingsjedi Obi-Wan Kenobi gekauft. Nicht diese ganz billigen aber teurer ging es natürlich auch. Nun tobte er damit durchs Wohnzimmer und führte imaginäre Kämpfe durch. Nun war ich an der Reihe und stolz überreichte mir Chloe ihr Geschenk. "Hier, deine Mütze." Grinste sie mich an. Ich machte mein Geschenk auf und blickte Chloe vollkommen geschockt an. "Chloe! Bist du wahnsinnig!" "Frohe Weihnachten Süße." Lächelte sie mich an. "oh mein Gott…" blickte ich auf die Packung mit den Kopfhörern, die in meinen Händen lagen. Die neuesten, die besten die es auf dem Markt gibt. Mein großer Traum. "Du bist verrückt." stand ich auf und fiel ihr um den Hals. "Verrückt nach dir mein Schatz." Flüsterte sie mir ins Ohr. "Weißt du wie teuer die sind?" "Weiß ich, ich hab sie ja gekauft aber für dich ist mir nichts zu teuer." "Oh Gott ich glaub es nicht. Danke. Danke. Danke." Gab ich ihr bei jedem Danke einen kuss auf die Wange. "Aber woher wusstest du das?" "hab dich im Laden davor stehen sehen und wie du sie enttäuscht seufzend wieder ins Regal gelegt hast und da hab ich sie für dich noch heimlich eingesteckt." "Du bist die Beste. Ich liebe dich." Fiel ich ihr um den Hals. "Zeig mir das doch einfach im Bett nachher." Flüsterte sie mir zu. "Auf jeden Fall. Diese Nacht verwöhne ich dich von vorne bis hinten.""ich freue mich darauf. Darf ich jetzt?" Ich  blickte mich um, Alle Geschenke waren verteilt, bis auf eins. Da meine Süße von Natur aus neugierig war hatte ich ihres extra aufgehoben, bis zum Schluss. Ich sah, wie sie vor Aufregung nicht mehr konnte. "Bekomme ich endlich mein Geschenk oder gibt's du es mir erst im Bett?" Flüsterte sie mir zu und ich grinste. "da auch aber erstmal noch was anderes." Ich stand auf und erhob das Wort. "Chloe, zu meinem Geschenk für dich möchte ich noch was sagen. Ich habe es damals noch in der Intention als beste Freundin gekauft. Doch unterbewusst dachte ich wohl bereits anders und nun ist es ja auch eine andere Situation." Überreichte ich ihr das kleine Paket. "Darf ich…" ja, Pack schon mal aus." Sie nickte und sah mich mit einem riesigen Lächeln und Erstaunen, aber doch auch ein wenig Panik an, als sie die beiden Ringe sah. "Becs nein...das ist zu früh." Vernahm ich es leise und begann zu grinsen. "Nein mein Schatz, das wird kein Heiratsantrag. Der kommt dann morgen." Sie atmete auf aber Schmunzelte auch dabei. "chloe, du weißt was in den letzten Tagen zwischen uns passiert ist und wie wunderschön es mit uns ist. Ich liebe dich Chloe Beale und ich möchte dich fragen ob wir es öffentlich machen wollen, ob wir Bechloe endgültig wahr werden lassen wollen und der Welt durch diese beiden Ringe zeigen, dass wir zueinander gehören." "Oh mein Gott Becs…" drang es fast lautlos zu mir. "Ja..ja ich will es. Ich liebe dich." Die Tränen kamen in ihre Augen und nun auch in meine bevor wir uns in den Armen lagen und uns festhielten und uns dann küssten. Tief, gefühlvoll. Endlich konnte jeder sehen, für wen mein Herz schlug und doch wurden wir jäh aus der schönen Stimmung gerissen. "Du dumme Kuh! Ich hasse dich!" Vernahm ich dumpf Charlies Stimme und Chloe würde wenig später von mir weggeschubst bevor er heulend weglief.
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