Geschichte: Freie Arbeiten / Prosa / Erotik / Sex sells

Sex sells

GeschichteRomanze / P18 Slash
28.10.2019
29.11.2019
5
6627
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Dieses Kapitel
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So.. Hallöchen..
Hier mal ein Versuch, eine etwas längere Geschichte hinzubekommen.
Tut mir Leid, falls noch Tippfehler drin sind und ich weiß auch nicht, wie regelmäßig ich ein Kapitel hochlade
.. wird wohl davon abhängig sein, wie viel Nachfrage besteht..
Na dann.. viel Spaß

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Das Buch, das ich in den Händen hielt war klein und knallbunt.
Tina und Hase Hans.
Mein Kinderbuch.
Ich blätterte das Exemplar durch und bekam dieses wohlige Gefühl, wie immer wenn ich eine meinee Geschichten in einem Buchladen fand.
Noch vor ein paar Jahren, waren meine Ideen nur auf meinem Laptop zu finden gewesen, dazu verdammt von niemandem gelesen zu werden, bis meine Schwester einen Blick darauf erhaschen konnte, als sie einmal unangekündigt zu Besuch kam. Eigendlich schrieb ich nur, um den Kopf frei zu kriegen und etwas für mich selbst zu tun, aber Linda war so begeistert und auch meine Nichte, fanden es toll.
Nach einigen Gesprächen, ließ ich mich auf den Versuch ein etwas davon an einen kleinen Verlag zu schicken und.. tadaa~.. nun wurde immer mal wieder kleine Geschichten von mir in Sammelbänden veröffentlich. Geld bringt das nicht unbedingt, aber eine zusätzliche Unterstürzung, denn mein Job, reichte gerade so für eine winzige Wohnung und das Nötigste.
Nicht dass ich mich beschwerte, aber der Job in dem kleinen Cafe um die Ecke, war nicht unbedingt erfüllend, aber etwas anderes konnte ich nicht unbedingt.

Ich stellte das kleine Büchlein zurück und verließ den Laden.
Es war Sommer und fast unerträglich heiß, auch wenn ich nur ein leichtes Sommerkleid trug.
Mein Körper war kein unbedingter Hingucker und für meinen Geschmack ein wenig zu klein und rundlich, allerdings wollte ich mich nicht in langen Klamotten verstecken.
Auch wenn ich schüchtern und eher zurückhaltend war, hatte ich dennoch kein Problem damit meinen, nicht ganz perfekten, Körper zu zeigen. Schließlich musste ich damit leben und machte mich selbst damit nicht auch noch fertig.

Auf dem Weg zur Arbeit, schlenderte ich durch die Straßen, die so gut wie leer waren, denn die Sonne knallte nur so auf den Asphalt und es wunderte mich fast, dass dieser nicht schmolz.
So schlich ich mich von Schatten zu Schatten und lächelte vor mich hin.
So allgemein gesehen, war ich eigendlich ganz glücklich, auch wenn ich allein war und kaum Freunde hatte, meine Kolleginnen im Cafe mit eingerechnet.

Bei der Arbeit angekommen, schmiss ich mich in meine Uniform und steckte mir meine dunkelblonden Haare hoch, damit sie sie mir nicht immer ins Gesicht fielen.
Die letzten Tage hatte ich frei gehabt und nur am Rande mitbekommen, dass meine Chefin vor hatte, eine neue Köchin einzustellen, da Sahra in Schwangerschaftsurlaub gehen würde.
Ein kurzer Blick in die Küche und ein Hallo später, sah ich die jetztige Köchin, wie sie der anscheinend Neuen, alles zeigte, weswegen ich nicht weiter stören wollte.
Es war ein Samstagnachmittag und einiges los, so war auch keine Zeit, sich die Neue anzusehen.

Knapp sieben Stunden später, fiel ich auf einen Stuhl und sah Lara dabei zu, wie sie abschloss und das 'Geöffnet'-Schild umdrehte. Der Tag war vorbei.
"Geschafft." Meine Kollegin holte zwei Gläser Cola und stellte sie auf den Tisch vor mir. "So viel war schon lang nicht mehr los." Damit nahm mein gegenüber ein Schluck und auch ich trank das Glas fast leer.
"Ja.. sag mal.. wie lang ist die Neue schon da?" Ich warf ein Blick in die Küche, wo Sahra und ihre Nachfolgerin alles aufräumten.
"Seit zwei Tagen. Nina. Sie ist ganz nett. Allerdings weiß ich nicht so recht was ich von ihr halten soll.. wobei.. ihr Kochkünste sind wirklich gigantisch. Vielleicht ist deswegen immer mehr los hier." Die große Schwarzhaarige lachte leise und lehnte sich zurück.
Nun war ich neugierig und linste immer wieder in Richtung Küche.

Abwesend an meiner Cola nippend, dachte ich an meine letzte Beziehung, wenn man es so nennen konnte. Es war ein Monat mit einem Kerl, der nach drei Wochen kaum noch Geduld hatte, weil ich einfach nicht mit ihm schlafen wollte, weil ich einfach nicht bereit war und Angst davor hatte. Ja, vielleicht war das dämlich, aber ich konnte nicht, weil allein die Vorstellung war unangenehm gewesen.
Ein Jahr später wusste ich dann auch warum.
Ich stand auf Frauen. Einen peinlichen Abend und schräge Nacht später, war ich aus der Wohnung einer Fremden getapst, doch das war eine andere Geschichte, die ich auf ewig für mich behalten würde, auch deswegen, weil ich mich an nichts erinnerte.. an rein Garnichts.

Jetzt wo ich daran dachte.. hieß die Frau damals nicht auch Nina.. oder war es Nele?
Im selben Moment kam Sahra aus der Küche, gefolgt von eine jungen Frau, mit kurzen braunen Haaren, die gerade ihr Hemd überzog.
"Verdammt." Ich murmelte das Wort und lief fast augenblicklich rot an, weswegen mich Lara seltsam beäugte. Das gab es doch nicht.
Wenig später stand Nina vor mir und grinste leicht, kaum merkbar, denn es war eindeutig sie, die Fremde. Es war fast vier Jahre her, aber sie war es.
"Hi.. ich bin Nina.. die Neue." Damit reichte sie mir die Hand und ließ sich selbst nichts anmerken.
"Hi. Maya." Als sich unsere Hand berührten, lief mir ein angenehmer Schauer über den Rücken und der Blick aus den hellen, blauen Augen, verursachten ein Kribbeln. Schnell zog ich meine Hand zurück und stand auf.
"Ich.. ich muss gehen." Damit war ich schneller aus dem Cafe verschwunden als sonst, nachdem ich meine Sachen aus dem Aufenthaltsraum geholt hatte.
In einem Tempo, dass ich sonst nur drauf hab, wenn ich dringend aufs Klo musste, war ich zuhause und schloss die Tür, bevor ich an dieser heruntersank und meine Beine umschlang.
Das darf doch nicht war sein. Da musste doch gerade die Frau neu bei uns anfangen, an die ich meine Jungfräulichkeit verloren hatte und mich nicht einmal daran erinnerte.

An diesem Abend war ich depremiert gewesen und war allein in die kleine Bar um die Ecke verschwunden, wo ich mich abschoss. Nach ein paar Drinks, hatte sich Nina zu mir gesellt und die Nächsten ausgegeben. Ab einem bestimmten Pegel, hatte ich mich ihr regelrecht an den Hals geworfen.
Die Erinnerung an den Abend tauschte lückenhaft vor meinem inneren Auge auf.

Meine Blicke hingen schon nach einer guten halben Stunde an Ninas Lippen und ich fragte mich, wie es sich wohl anfühlte, von diesen geküsst zu werden. In dem angetrunkenen Zustand, war der Drang, es herauszufinden, fast unmöglich zu wiederstehen.
Eine weitere halbe Stunde später, war ich ihr aufs Klo gefolgt und wir knutschten in einer der Kabinen herum. Es war sicher ein seltsamer Anblick, wie ich, ein guten Kopf kleiner als die Kurzhaarige, ihr folgte und sich ihr aufdrängte, denn normalerweise war dies doch anders herum.. oder nicht? Und schon garnicht so ein eigendlich schüchternes Ding wie ich.
Schon zu diesem Zeitpunkt fehlte in meiner Erinnerung der Gang zu den Toiletten.
Es floss noch mehr Alkohol und das nächste an das ich mich erinnere war, dass ich neben Nina nackt in ihrem Bett aufgewacht war, an sie gekuschelt und furchtbar verwirrt.
Meik Kopf hatte gebrummt und bevor ich klar denken konnte, saß ich schon in einem Taxi auf dem Weg nach Hause, ohne mich an mein erstes Mal erinnern zu können.

Leicht mit dem Kopf schüttelnd stand ich vom Boden auf und gönnte mit ein heißes Bad und versuchte zu entspannen, was nah einer Weile auch gelang.
Danach machte ich es mir auf meinem kleinen grünen Balkon gemütlich, den Laptop auf meinem Schoß.
Seit diesem vergessen Abend, hatte ich eine  kleine Geschichten geschrieben, eine Fantasie, was wohl an dem Abend passiert war.
Zum Glück hatte meine Schwester das nicht gefunden denn sie handelte von Sex, Alkohol und verdammt viele Küsse, an die ich mich kaum erinnerte und meine Vorstellungen und Träumereien ankurbelten.
Jetzt wo ich sie wieder gesehen hatte, fühlte ich ihre Lippen wieder auf meinen und ihre Hände auf meiner Haut. Vielleicht war es etwas seltsam, aber irgendwie war ich besessen von dieser Frau und ich würde gern noch eine Nacht mit ihr verbringen.. ohne betrunken zu sein, um mich daran erinnern zu können.. um mich an die Lust zu erinnern.