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Life full of Pain (Thomas x OC)

GeschichteDrama, Freundschaft / P16
Chuck Gally Minho Newt OC (Own Character) Thomas
26.10.2019
02.10.2020
12
29.688
2
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26.10.2019 2.503
 
Ich weiß, dass jede Zweite Fanfiction damit anfängt, dass ein Mädchen auf die Lichtung kommt, doch da es mir egal ist, was andere schreiben, fängt auch meine Geschichte so an.
Mit der Kurzbeschreibung bin ich noch nicht wirklich zufrieden, aber die kann man ja zum Glück noch ändern.
Aber falls ihr doch meine "tolle" Maze Runner Fanfiction lesen wollt in der es um die Lieb zwischen Thomas und einem sehr außergewöhnlichen Mädchen geht, dann wünsche ich euch hiermit viel spaß.
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Als ich erwachte, befand ich mich in einer Art Fahrstuhl. Dieser bewegte sich mit rasender Geschwindigkeit nach oben. Panisch sah ich mich um, doch um mich herum standen nur Kisten mit allen möglichen Zeug drin, herum. Bilder Blitzten vor meinen Augen auf und ich fiel gegen eine der Kisten. Ich bekam schreckliche Kopfschmerzen und fing an zu schreien. Die Bilder waren für einige Sekunden klar zu erkennen. Eine Frau, vor ihr stand ein Junge. Er schrie die Frau an, doch ich konnte nicht hören, was er sagte. Ich war in irgendetwas eingesperrt. Konnte mich nicht bewegen und kein Ton kam aus mir raus. Doch voller Panik und Angst versuchte ich es trotzdem. Ich will nicht von ihm getrennt werden, war das letzte was ich denken konnte, bevor alles schwarz wurde.
Die Schmerzen so plötzlich, wie sie gekommen waren und ich rang nach Luft. Der Fahrstuhl hielt an und eine Klappe über mir wurde geöffnet. Helles Licht schoss in mein dunkles Gefängnis und ich kniff die Augen zusammen. Dann nahm ich Stimmen wahr. Ich hörte wie jemand zu mir runter sprang und auf mich zu kam.
“Was siehst du Gally?”
“Ist das wieder ein Neuer?”
Langsam gewöhnen sich meine Augen an das helle Licht und ich sah nach oben. Dort standen viele Jugendliche. Sie waren ungefähr in meinem Alter, doch halt, wie alt war ich eigentlich?
Ein Junge kam auf mich zu. Er war groß und sah stark und kräftig aus. Er hatte kurze blonde Haare und sah mich bedrohlich an.
“Das ist ja ein Mädchen.”
“Wirklich ein Mädchen?”’
Ich will auch was sehen, macht doch mal etwas Platz.”
Gally, jetzt sag doch mal was!”
Die Jugendlichen von oben sprachen wild durcheinander.
Ich konnte meinen Blick aber nicht von diesem Gally lassen.
“Wer bist du?” waren seine ersten Worte zu mir. Seine Stimme klang genauso bedrohlich, wie sein Blick war.
Als er mich fragte, wer ich war, stellte ich fest, dass ich gar nicht wusste wer ich überhaupt war. Ich wusste noch nicht mal meinen Namen. “Ich… ich habe keine Ahnung. Was ist das hier? Wo bin ich?” fragte ich voller Panik und Tränen bildeten sich in meinen Augen.
“Holt einer Albi. Es ist tatsächlich ein Mädchen!” rief Gally nach oben und kletterte dann selber wieder aus der Box. Dann reichte er mir seine Hand und ich nahm sie zitternd an. Mit Schwung zog er mich ebenfalls nach oben. Ich landete auf weichem Gras. Um mich herum sah ich eine Mende Schuhe. Langsam richtete ich mich auf und sah in verdutzte Gesichter. Es waren nur Jungs. Kein einziges Mädchen war bei ihnen. Was hatte das zu bedeuten? Es waren bestimmt um die 40 Jungs, wenn nicht noch mehr.
Ich drehte mich um meine eigene Achse. Ich wollte auf einmal nur noch weg. Langsam ging ich ein paar Schritte rückwärts, doch ich prallte gegen einen großen, schlanken Jungen mit blonden verwuschelten Haaren.
Mit Angst in den Augen sah ich zu ihm hoch. “Hab keine Angst. Wir tun dir nichts. Bitte beruhige dich.” versuchte er mich mit sanfter Stimmer zu beruhigen.
“Was ist hier los? Wer von euch Strünken hat sich den Scherz ausgedacht, dass zum ersten mal ein Mädchen auf die Lichtung gekommen ist?” hörte ich jemanden rufen.
“Es ist kein Scherz Albi. Es war wirklich ein Mädchen in der Box.”
Ich konnte mich nicht beruhigen und fasste den Entschluss abzuhauen. Ich musste es immerhin versuchen. Also rannte ich los, doch kam nicht weit, denn ich prallte sofort gegen einen großen schwarzen Jungen. Er strahlte Autorität aus und sofort senkte ich meinen Blick.
“Was steht ihr hier noch alle herum, geht wieder zurück an die Arbeit! Es ist nur ein neuer Frischling. Mehr nicht!” rief der schwarze Kerl und die meisten gingen tatsächlich. Doch einige blieben an Ort und Stelle.
“Was machen wir mit ihr Albi?” hörte ich Gally abwertend fragen.
“Was schon. Wir behandeln sie wie jeden Frischling auch. Wer weiß was die sich dabei gedacht haben uns ein Mädchen als neuen Frischling zu schicken. Vielleicht kommen ja jetzt mehr von denen auf die Lichtung.”
Ich hatte nicht die leiseste Ahnung worüber die sich unterhielten, nur dass es um mich ging, doch ich hatte Angst etwas zu sagen.
“Ich werde ihr jetzt alles zeigen und ihr unsere Regeln erklären und ihr richtet ihr alles ein und geht dann wieder an die Arbeit.”
Kam es von Albi, vor dem ich immer noch ängstlich und verunsichert stand und jetzt verschwand auch der Rest.
“Du brauchst wirklich keine Angst haben, wir waren alle mal in deiner Situation. Wir kennen dieses Gefühl. Nicht zu wissen wer und wo man ist. Aber keine Sorge, das Gefühl verschwindet nach einer Weile. Wie du sicher schon mitbekommen hast, bin ich Albi. Ich bin der Anführer der Lichter.”
Endlich sah ich auf und  erkundete meine Umgebung. Tatsächlich befand ich mich auf einer Lichtung. Es gab ein paar Hütten, einen Wald, ein paar Gärten und noch andere Sachen zu entdecken. Doch das auffälligste, was mir ins Auge fiel, war eine riesige Mauer. Sie umschloss die ganze Lichtung und ragte anscheinend bis zum Himmel. Es gab anscheinend vier Tore, die wohl Eingänge in etwas unbekanntes wahren, so weit ich es zählen konnte.
“Faszinierend.” sagte ich und kam aus dem Staunen nicht mehr raus.
“Diese Reaktion hat noch keiner von den Lichtern gezeigt. Die meisten hatten mehr Angst vor dieser Mauer, als vor uns.”
Albi lachte verlegen. “Komm ich zeig dir alles.”
Er ging voran und ich folgte ihn. Langsam fand ich meinen Mut wieder.
“Was ist das hier für ein Ort? Was ist hinter der Mauer? Bin ich wirklich das erste und einzige Mädchen?” Die Fragen sprudelten aus mir heraus.
Albi versuchte mir alles so gut er konnte zu erklären und ich versuchte ihm zu folgen. Hinter der Lichtung befand sich wohl ein Labyrinth. Auf der Lichtung leben und arbeiten die Jungs. Das alles haben sie in drei Jahren aufgebaut. einmal im Monat kommt die Box hoch und bringt Vorräte und einen neuen Frischling. Diesen Monat war ich es. Das erste und einzige Mädchen bis jetzt.
“Wir haben hier 3 Regeln, an die sich jeder hält, verstanden?”
Ich nickte, als Antwort.
“Erstens: jeder muss seinen Beitrag leisten. Also du musst eine Aufgabe finden und mitarbeiten.
Zweitens: Niemand außer den Läufern darf das Labyrinth betreten.
Und drittens: Man darf keinem der anderen Lichter Schaden zufügen.”
So langsam ging die Sonne unter, als ein Junge auf Albi und mich zugelaufen kam. Es war der große dünne Junge, mit den blonden Strubbeligen Haaren. “In der Box waren ein paar Sachen für unseren neuen Frischling. Wir haben ihr Lager erst einmal bei den anderen aufgebaut. Wir haben keine Ahnung, ob man bei Mädchen irgendetwas beachten muss.” Etwas verlegen fuhr er sich mit der Hand durch die Haare.
Ich musste lachen. “Ist schon in Ordnung. Ich werde schon damit klar kommen, dass ich bei euch Jungs schlafen muss. Man muss da nichts großartiges beachten bei Mädchen. Ich bin ziemlich pflegeleicht. “ Jetzt lachten auch die anderen beiden.
“Ich bin übrigens Newt, Albis Stellvertreter, falls der mal nicht da sein sollte.”
“Ist hier nur ziemlich selten der Fall.” war Albis Kommentar.
“Hi Newt. Ich würde dir ja gerne sagen wie ich heiße, aber…” Plötzlich hatte ich einen Geistesblitz. Ein Name tauchte vor meinen Augen auf und ich fing an zu grinsen. “Emilia. Mein Name ist Emilia.” sagte ich freudestrahlend.
“Na, dann herzlich willkommen Emilia auf der Lichtung. Das muss gefeiert werden.” Rief Newt. Nahm meine Hand und zog mich zu den anderen Lichtern.
Es brannte ein großes Feuer und die Jungs jubelten und grölten. Viele von ihnen kamen zu mir und stellten sich vor. So viele Namen auf einmal konnte ich mir nicht merken. Für die Lichter war ich fast wie ein fremdes Wesen. Ich wurde angestarrt, doch die meisten waren nett und freundlich. Nur wenige schauten mich mit einem Blick an, den ich lieber nicht genauer interpretieren wollte. Doch Albi hatte mir die Regeln der Lichtung erklärt und ich hatte Hoffnung, dass sich alle daran halten würden, auch bei mir.
"Komm mit, Gally zieht wieder eine Show ab." Newt war immer noch neben mir und zog mich dann zu einer Menschentraube. Gally, der Junge, der mich aus der Box gezogen hatte, stand in der Mitte und heizte die anderen Lichter an. Wir stellten uns dazu.
Ein Freiwilliger kam auf Gally zu und beide stellten sich in Kampfhaltung auf. Dann rannte der Junge auf Gally los. Doch dieser wehrte den Angriff geschickt ab und sein Angreifer landete im Sand.
Die Lichter fingen an zu lachen. Gally am lautesten. "Jedes mal das gleiche, Fred. Ich bin einfach stärker als du, kapier das doch endlich." Doch Gally half diesem Fred auf und klopfte ihm auf die Schulter.
Sein gegenüber sah leicht geknickt aus und ging wieder zu seinen Freunden zurück.
"Ich habe dir doch gesagt, dass er dich wieder besiegen wird." hörte ich einen seiner Freunde zu Fred sagen.
"Wer will als nächstes? Wie wäre es mit dir Frischling. Es ist Tradition bei uns, dass die Frischlinge gegen mich Kämpfen, doch da du ja ein verklonktes Mädchen bist, kann ich natürlich auch mal eine Ausnahme machen. Ich will dir ja nicht weh tun." seine Stimme triefte vor Hohn und Spott und die Lichter lachten wieder. Ich wird e wütend. Dieser Gally ging mir jetzt schon auf die Nerven. Ich machte einen Schritt nach vorne, doch wurde von Newt zurückgehalten. "Du musst das nicht tun. Gally ist stark. Er wird dir weh tun." seine Worte klangen besorgt, doch ich lächelte nur.
"Ich bin nicht aus Zucker. Mit dem werde ich schon fertig."
Dann trat ich Gally gegenüber. "Du musst bei mir keine Ausnahme machen. Ich habe keine Angst gegen dich zu kämpfen." Er sah mich kurz etwas verwirrt an, als hätte er nicht damit gerechnet, dass ich tatsächlich gegen ihn antreten werde. Doch dann hatte er wieder seines Sieges sicheren Blick drauf.
"Na dann Frischling, ich werde dich auch nicht ganz so hart rannehmen wie die Jungs"
"Nenn mich nicht Frischling. Mein Name ist Emilia."
Wir beide gingen in Kampfposition und ich wartete darauf, dass Gally zuerst Angriff. Um uns herum grölten die Jungs und feierten uns an.
Gally griff tatsächlich zuerst an und rannte auf mich zu, doch ich konnte geschickt ausweichen und er landete auf dem Boden.
Ich grinste, denn ich hatte nicht damit gerechnet auch nur ansatzweise eine Runde durchzuhalten. Doch ich kostete meinen Triumph etwas zu lange aus. Gally, der noch auf dem Boden lag, zog kräftig an meinem Bein und ich fiel zu Boden. Er sprang auf mich drauf und verpasste mit eine. Ich schmeckte Blut. Ich spuckte es neben mich auf den Boden und versuchte mich dann wieder auf Gally zu konzentrieren. Er war schwer und ich musste geschickt vorgehen, um ihn von mir runterzubekommen. Irgendwie schaffte ich es, wie genau konnte ich dann selber nicht ganz nachvollziehen. Ich hatte mich aus seinem Griff befreien können und stand jetzt wieder. Gally richtete sich gerade auf, als ich den Entschluss fasste, ihn mit voller Wucht aus dem Kreis zu schubsen. Gally rechnete nicht damit und landete außerhalb des Kreises. Er sah mich wütend an. Doch stand dann auf und kam auf mich zu. "Herzlich Glückwunsch. Du hast mich geschlagen." Er reichte mir seine Hand. "Das war um ehrlich zu sein nur Glück." gab ich etwas kleinlaut zu. Doch das interessierte keinen. Die Lichter stürmten auf uns zu und lobten uns beide, was für einen guten Kampf wir doch abgeliefert hatten. Newt klopfte mir leicht auf die Schulter und lächelte mich an. Ich fühlte mich doch tatsächlich wohl zwischen all den Jungs.
Nach dem sich der Trubel um mich gelöst hatte und Gally wieder gegen andere Lichter kämpfte, ging ich ein paar Schritte weg, zu einem asiatisch aussehenden Jungen, der etwas abseits saß.
"Du hast dich gut geschlagen, gegen Gally vorhin." waren seine ersten Worte, als ich auf ihn zukam und mich neben ihn setzte.
"Danke." antwortete ich ihm nur.
"Ich bin Minho. Wie geht's deiner Lippe?"
"Du bist der Hüter der Läufer oder? schmerzt ein bisschen, aber es geht schon."
Er nickte und schaute dann wieder zu den anderen.  " Wie ist das im Labyrinth so als Läufer?"
"Anstrengend."
"Habt ihr in den 3 Jahren schon mal etwas gefunden?"
Ich sah, dass Minho zögerte mit seiner Antwort. "Ich kenne dieses verdammte Ding auswendig, doch noch nie hatte ich auch nur eine Spur von einem Ausgang abdeckt." war seine traurige Antwort.
Plötzlich kamen die Kopfschmerzen wieder zurück und wieder blitzen Bilder vor mir auf.
"Emilia, was ist mit dir?" hörte ich Minho's erschrockene Stimme. Doch ich konnte ihn für ein paar Sekunden nicht antworten.
Ich sah mich, als Kind, wie ich vor einem Zeichenbrett saß und etwas zeichnete. Eine Frau, die gleiche, wie aus meiner letzten Vision schaute mir über die Schulter. "Glaubst du, die anderen werden es so hinbekommen, wie du es auf zeichnest?" fragte sie mich bewundernswert. Ich nickte nur.
Dann verblassten die Bilder wieder.
"Ich hole jetzt einen von unseren Sanis." Minho wollte aufstehen, doch ich hielt ihn zurück. "Nein, bitte nicht. Es soll keiner wissen. Ich hatte gerade eine Vision oder so etwas ähnliches. Ich konnte mich an Bilder aus meiner Vergangenheit erinnern. Zumindest glaube ich das. Ich saß gerade als kleines Mädchen vor einem Tisch und habe gezeichnet, aber ich konnte nicht sehen, was es war."
Er setzte sich wieder.
"Bitte versprich mir, dass du niemanden davon erzählst." flehte ich Minho an und er nickte. "Ich verspreche es."
Das war meine erste Nacht in meinem neuen Zuhause.
Am nächsten Tag wurden mir die einzelnen Berufe gezeigt, die es auf der Lichtung gab. Am besten gefiel es mir bei den Baumeistern, doch Gally weigerte sich, mich in sein Team aufzunehmen. Er meinte, dass Mädchen nicht gemacht sind, um schwere Sachen zu bauen und zu reparieren. Ich wollte mich nicht mit ihm anlegen. Also fand ich meinen Job bei den Gärtnern. Wo auch Newt ab und zu mit aushalf.
Zart, der Hüter der Gärtner, erklärte und zeigte mir alles wichtige. Er war nett und ich fühlte mich Tag wohl jetzt bei den Gärtnern zu sein. Die Arbeit war zwar doch sehr anstrengend, doch mir machte das nichts aus. Ich freundete mich während der Arbeit ziemlich gut mit Newt an.
 
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