Die Odysee durch die Hölle

von Lellina
GeschichteAngst, Schmerz/Trost / P16
25.10.2019
09.11.2019
3
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Heyyy ;)
Danke schonmal im Voraus, dass ihr meine Geschichte lest. Bitte schreibt mir am Ende ein Review (auch mit Kritik!!!)
Vielen Dank♡
Ihr seid echt super♡♡♡
Zu der Geschichte: das Kapitel knüpft sozusagen am 1 Kapitel an. Das 2. war nur so ne Art Einschupp

Ich weiß der Anfang ist noch etwas langweilig, aber bitte lest es bis zum Ende durch, da wartet nämlich eine Überraschung♡

Viel Spaß beim Lesen
Lellina♡
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Gestern habe ich beim Mittagessen irgendwie vergessen auszutrinken. Kurz nachdem ich wieder in meinem Zimmer war, kam der King stocksauer in mein Zimmer und schnauzte mich an, wie ich das nur vergessen konnte. Dann verkündete er meine Strafe: Ich würde morgen, den Tag angekettet in meinem Bett verbringen, Mittagessen würde mir auf mein Zimmer gebracht werden, zu Trinken bekäme ich nichts. Am Abend wollte er kommen, um zu sehen, ob ich die Lektion gelernt habe.
Ungeduldig wartete ich auf den King. Schreie hörte ich keine mehr. Wahrscheinlich würden sie jetzt dann Abendessen. Ich fragte mich, ob er vor, oder nach dem Essen zu mir kommen würde.
Er hatte mich gestern noch nicht für meine Strafe geschlagen, das würde er nun sicher nachholen. Ich hoffte nur, die Strafe bestehe nicht aus Peitschenschlägen. Mit der Peitsche ist das so, in der Früh im Waschraum kriegen wir einen Peitschenhieb, der tut sehr weh, es ist aber nur einer. Bei der Abfrage, bei welcher wir immer 10 Sätze auswendig lernen müssen. Können wir recht viele Schläge bekommen, diese sind dann aber nicht so stark. Wenn er einen aber mit der Peitsche bestraft, dann sind das sehr viele Schläge, die auch sehr hart sind. Das ist wirklich SEHR schmerzvoll.  
Alleine bei dem Gedanken daran, spüre ich schon Schweißtropfen von meiner Stirn runterlaufen. Ich zitterte mittlerweile sogar vor Angst. Ich wusste, dass dies ein Teil der Bestrafung war. Die Angst. Er ließ sich mit Absicht viel Zeit, dass ich mich schön fertigmachen kann vor Angst.
Plötzlich hörte ich Schritte vor meiner Tür. Er war da. Mein Atem stockte. Ich schnappte verzweifelt nach Luft, vor Angst mein Herz könnte zerspringen.
Jetzt stand er vor meiner Tür. ich hörte, wie er stehen blieb, nur um meine Angst zu provozieren. Es funktionierte sehr gut. Mein Herz überschlug sich fast, als er ganz langsam die Tür öffnete. Schweiß rannte nur so an meinem Gesicht runter.
Jetzt stand er in meinem Zimmer. Ein und Ausatmen. Ein und Ausatmen, erinnerte ich mich selbst panisch. In seinen Händen hatte er weder eine Peitsche noch einen Gürtel oder einen Rohrstock. Bei der Vorstellung was er mit mir Anstellen würde erreichte mein Herz wieder seine Höchstgeschwindigkeit. Der King sah das und lachte amüsiert. Er kam auf mich zu und stellte sich direkt vor mich, mittlerweile war ich kurz vor der Ohnmacht. Dann band er mich los und befahl mir, mich hinzusetzten. Ich tat, wie mir befohlen, und ich merkte, dass mein Herz ein winziges bisschen langsamer schlug. „Es tut mir Leid“, quietschet ich irgendwie hervor. KLATSCH! Bevor ich merkte, wie mir geschah, spürte ich den brennenden Schmerz auf meiner Backe. „Du redest nur, wenn ich es dir erlaube“, blaffte er mich an.
Na super, jetzt war er noch wütender auf mich.  Mein Herz hatte mal wieder seine Höchstgeschwindigkeit erreicht. Es vergingen Sekunden, wahrscheinlich sogar Minuten und er starrte mich nur an. Er hatte wirklich ein sehr hässliches Gesicht. Seine Augen waren milchig, seine Nase gekrümmt, wie als wäre sie schon öfters gebrochen und jedes Mal einfach wieder zusammengewachsen. Sein Gesicht war unrein, schmutzig, faltig. Es stank nach Fett. Wahrscheinlich ging dieser Geruch von seinen Haaren aus, die so fettig von seinem Gesicht runterhangen, dass man locker vermuten könnte, sie seien schon seit Wochen nicht gewaschen worden.
„Hast du Durst“, fragte er etwas spöttisch. Zögerlich nickte ich. Er fing an zu lachen. Langsam wurde ich immer genervter. Warum bestraft er mich nicht einfach? Anscheinend konnte der King Gedanken lesen oder so, denn im nächsten Moment fragte er: „Du willst wohl deine Bestrafung hören, oder?“ Wieder nickte ich zögerlich. „Naja, wenn du sie unbedingt wissen willst..", sagte er und knaxte dabei mit den Händen. Ich erschauderte. Meine Hände waren schon wieder so nass, als hätte ich sie in Wasser getaucht und ich spürte, dass mein T-Shirt an meinem Rücken klebte.
Auch der King bemerkte, wie nass meine Hände waren, packte diese und begutachtete sie. Was hat er jetzt schon wieder vor, fragte ich mich innerlich. Ist das Teil der Bestrafung? Wenn ja, was wird er an stellen mit meinen Händen? Wenige Sekunden später erhielt ich meine Antwort. Er packte mein Kinn und zog es direkt vor sein Gesicht, sodass ich ihm in die Augen schauen musste: „Spann deine Arme an, Süße“, flüsterte er, „es wird Zeit für einen kleinen Vorgeschmack.“ Er fing an wie ein Honigkuchenpferd zu grinsen. Zögerlich spannte ich meine Arme an. Währenddessen zog er einen sehr großen Rohrstock aus seiner, naja, Hosentasche. Riesige Angst breitete sich in mir aus, gespickt von einem winzigen bisschen Erleichterung, da der Rohrstock noch am wenigsten weh tat.

Klatsch, ich schnappte nach Luft. Der King lachte: „Sei doch nicht so ein Baby!“. Klatsch, der nächste. Während er meine Hände schlug, fing er, endlich, an über meine Strafe zu reden.   „Also eigentlich, hatte ich schon eine sehr schöne Strafe für dich… 70 Peitschenhiebe am Stück.“ Meine Knie wurden butterweich vor Angst. Bisher waren 50 Peitschenhiebe am Stück die schlimmste Strafe, die ich je bekommen hatte. Im Nachhinein konnte ich 2 Wochen nicht mehr sitzen. Allerdings muss ich sagen, er schlägt nicht so fest zu ,dass es schlimme Folgen haben kann. Einfach so, dass es es sehr weh tut. Und jetzt wollte er mir noch 20 mehr geben?!?
Ich muss ihn wohl ziemlich schockiert angeschaut haben, denn er fing an zu lachen. „Aber ich glaube, wir machen die Bestrafung doch etwas anders. Du darfst sie dir  aussuchen…
Also entweder die 70 Peitschenhiebe,
so viele Gürtelschläge, bis du schön weinst und blutest
oder bis morgen Abend einfach dieselbe Strafe wie bisher.“ Ich schluckte und probierte nachzudenken, was allerdings sehr schwer war, da der King voller Freude, immer noch meine Hände zu Brei schlug. Ich ging die 3 Möglichkeiten in meinem Kopf durch. Also dieselbe Strafe wie bisher, schloss sich ganz aus. Mir war bewusst, dass ich es wahrscheinlich nicht überleben würde, solange ohne Wasser. Dann blieben da noch…
!!!!KLATSCH!!!! Ich schrie auf. „Überleg schneller“, rief er, während er die einzelnen Teile des kaputten Rohrstockes aufsammelte. Meine Hände sahen ziemlich mitgenommen aus. Der letzte Schlag war gut erkennbar…
„Ey, hast du es dann mal?!?, bläffte er mich an. „Ja, stotterte ich ängstlich. „Und???“, fragte er ungeduldig nach, „Die anderen warten auf ihre Bestrafung!“
Mittlerweile hatte ich einen Entschluss gefasst. „Ich nehme die Peitschenhiebe.“, presste ich zwischen meinen klappernden Zähnen vor. Es war eigentlich komplett irrsinnig , aber es gab zwei Gründe für meine Entscheidung.
1.     Bei den Peitschenschlägen wusste ich genau, wie viele es waren. Ich bin mir sicher, bei den Gürtelschlägen, schlägt er nicht nur bis ich blute. Wenn er schon die Chance hat, auf mich einzuschlagen, ohne eine richtige Begrenzung der Schläge, würde er dies sicher voll und ganz ausnutzen,
2.     Bei den Peitschenhieben gibt es so gut wie kein Körperkontakt. Bei den Gürtelschlägen aber schon, da ich wusste, wie sehr der King es liebte, heiße, wund geschlagene Ärsche zu begrabschen.

„Aha, die 70 Peitschenhiebe“, murmelte er nachdenklich vor sich hin. Als er das so sagte, bekam ich Angst es könnte die falsche Entscheidung sein. Außerdem hatte ich furchtbare Angst, dass ich eine Narbe bekommen würde. Bisher habe ich eine Narbe von Peitschenhieben. Das war als ich die 50 Peitschenhiebe bekommen hatte.
Allerdings hatte ich da so geheult, dass ich denke, dass er sich bemühen wird, dass ich keine Narbe mehr bekomme. Zu mindestens nicht dieses Mal. Wenn ich aber das nächste Mal etwas wirklich Schlimmes angestelle, glaube ich nicht, dass er zögern wird, mir 1-2 Narben zu verpassen.
Aber nicht, wegen eines nicht ausgetrunkenen Getränkes. Na toll, jetzt denke ich wieder an trinken. Meine Angst konnte vorher zum Glück den stechenden Schmerz in meinem Hals übertönen, aber jetzt spürte ich wieder diesen schrecklichen Durst. Der King schaute mich belustigt an. Dann öffnete er die Tür und holte eine Wasserflasche hervor. Ich war überglücklich.
Er hielt sie mir hin, doch im letzten Moment packte er mich an meinen Haaren.
„Du denkst doch wohl nicht, du kriegst das jetzt umsonst.“ Er lachte. „Nein, dafür kriege ich von die eine kleine Gegenleistung. Sagen wir mal, nach DEINER Bestrafung in MEINEM Bett.“  Der King lachte noch ein letztes Mal, warf mir die Flasche zu und ging aus dem Zimmer.



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