Kisames Minion

OneshotHumor, Parodie / P12
Deidara Hidan Itachi Uchiha Kakuzu Kisame Hoshigaki Tobi
22.10.2019
22.10.2019
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Klitzekleine Info:
Mir kam die Idee zu diesem Oneshot, als ich mit meiner sehr guten Freundin Creepy Sister über den Plot meiner neuen Naruto-Fanfiktion sprach. Diese Idee fanden wir beide so lustig, dass ich mich nun dazu entschlossen habe, diese auch auf Papier festzuhalten. Nicht ernstzunehmend! Einfach nur eine Spinnerei, zumal Akatsuki hier wie eine happy Family zusammenlebt. Das G in happy steht für glücklich! Für eventuelle geistige Schäden übernehme ich keine Haftung! Bei Risiken und Nebenwirkungen wenden Sie sich an Hidan oder gleich an Jashin! Merci ♥


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K I S A M E S   M I N I O N

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„Du verdammter- KISAME, du ELENDE HAIFISCHFRESSE! Nimm deinen VERSCHISSENEN MINION an die Leine, bevor ich ihn JASHIN OPFER!“ Hidan war außer sich vor Wut. Kein Wunder. Nicht nur, dass Kakuzu ihn vor einer halben Stunde aus einer Laune heraus einfach geköpft hatte, nein, jetzt spielte Kisames neues Anhängsel auch noch Fußball mit seinem Kopf. „YEAH WHAHAHAHA“, ertönte es jubelnd von dem kleinen, blauen Minion, nachdem er den Kopf des Jashinisten mit Schmackes unter Kakuzus Bett geschossen hatte. Die kleinen, spitzen Zähne blitzten auf als er dem Maskierten sein strahlendes Grinsen präsentierte und die kleinen Ärmchen wie bei einer Laola-Welle in die Luft warf. Dieser ignorierte den kleinen Plagegeist allerdings geflissentlich, wenn auch nur, um nicht beim Zählen seines Geldes unterbrochen zu werden und von Neuem anfangen zu müssen.

Kisame lugte ins Zimmer und seufzte genervt, ehe er den Minion am Kragen packte und ihn unter Protest mit nach draußen nahm, wo Itachi bereits auf die beiden wartete. „Hör auf zu zappeln, wir haben eine Mission“, murrte der Schwertkämpfer und ließ seinen kleinen Freund unsanft auf die Wiese fallen. „Autsch, me Buttom“, schimpfte der Kleine und rieb sich über seinen Po. Dann hielt er kurz inne. Kisame und der Uchiha sahen sich irritiert an. Heckte er etwa wieder was aus? „Butt“, wiederholte der Blauling dann, verkniff sich sichtlich das Lachen, was ihm aber nicht gelang und er prustete los. „HAHAHA Butt“, er bekam sich vor lauter Lachen gar nicht mehr ein. „Butt, butt, butt.“ Erst als ihm Kisame mit der flachen Hand auf den Hinterkopf schlug, was bei dem Größenunterschied gar nicht so einfach war, verstummte der Minion.

„Wir treffen uns jetzt mit einem Informanten, also verhalt dich unauffällig“, zischte der Blauhäutige seinem Mini-me zu. Itachi hob nur eine Braue. Unauffällig? Dieser Plagegeist? Und Kurama würde mit einer roten Schleife Weihnachten unter’m Tannenbaum liegen.

~*~

„Bello!“, rief der kleine Minion motiviert, als die drei die heruntergekommene Schankstube betraten, doch niemand schien sich dafür zu interessieren. Kisame war erleichtert, wusste allerdings nicht, wie lange diese Ruhe von Dauer sein würde. Er und sein Partner nahmen in einer der hintersten Ecken Platz, während er den blauen Plagegeist neben sich auf der Bank absetzte. „Wehe, du haust ab.“

Mini-me sah seinen Meister mit dem unschuldigsten Blick an, den er drauf hatte und als sich der Schwertkämpfer auch nur für eine Sekunde abgewandt hatte, war der Minion verschwunden. „Das darf doch nicht-“, er konnte nicht einmal zu Ende sprechen, als er die nervtötende Stimme erkannte, die laut „Me want Fischini“ rief. Auch wenn die Mitglieder von Akatsuki das meiste von dem Kauderwelsch nicht verstanden, was der Kleine von sich gab, wusste Kisame doch ganz genau, dass er Hunger hatte. Er stand auf und griff nach dem Minion, der auf dem Tresen tanzte. Doch er bekam ihn nicht zu fassen, stattdessen sprang er ihm auf den Kopf und von da auf den Boden, ehe er durch den Raum rannte. „BEE DOO BEE DOO BEE DOO!“ Dass Itachi sich ihn schnappte, damit hatte er tatsächlich nicht gerechnet. Er ließ ihn auf die Bank fallen. „Matoka!“, protestierte der Minion und zeigte mit dem Finger auf seinen geöffneten Mund. „Ma-to-ka! Me want Fischini!“

„Kisame bringt dir gleich deinen Fisch, aber sei bis dahin still und bleib sitzen“, sprach Itachi ruhig, aber mit Nachdruck in der Stimme. Man brachte den Uchiha nicht leicht aus der Fassung, aber der kleine Plagegeist war ziemlich nah dran. Der Minion holte tief Luft, atmete allerdings nur aus und sah sich suchend nach seinem Meister um. Er hatte Hunger und wollte seinen Fisch. Jetzt! Sofort! Am Liebsten gestern schon!

~*~

Der Informant war nicht aufgetaucht, aber dafür war Mini-me gesättigt und das Team wieder im Hauptquartier angekommen. Zumindest dachten Kisame und Itachi das der Blauling satt war, doch als der Kleine plötzlich „GELATO“ rief und in Richtung Küche lief, verdrehte der Hai die Augen, während sein Partner nur stumm zusah, wie der blaue Springball immer kleiner wurde. „Er ist jetzt wieder dein Problem“, stellte Itachi klar, bevor Kisame auch nur ein Wort sagen konnte und verschwand in seinem Zimmer.

„Soll er sich doch an Deidaras Eiscreme vergreifen, ist mir gleich“, schnaubte Kisame und folgte seinem Partner.

In der Küche traf Mini-me auf Tobi, der ein paar Dangos zubereitete. „Gelato“, sagte der Kleine freudig und zog an Tobis Mantel. „Gelato, Gelato, Gelato.“ Der Maskierte erbarmte sich und stellte eine Schüssel mit Eis und einem Löffel auf den Tisch, was der Minion sofort verschlang. „Tank yu!“, rief er glücklich und fuhr mit seinem Arm über den Mund, um die Reste des Eis wegzuwischen. In dem Moment kam Deidara fluchend herein und als er sah, dass sein Nachtisch restlos verschwunden war, sah er wütend zwischen Tobi und dem Blauling hin und her. „Tobi hat kein Eis gegessen, Deidara-senpai!“, rechtfertigte der Uchiha sich. „Er war’s.“ Deidara fackelte gar nicht lange, griff in seinen Lehmbeutel und stopfte dem Minion eine Handvoll Lehm in den Mund, ehe er ihn mit nach draußen zerrte. „Stopaaah!“, jammerte der Blauling. „Du wirst jetzt am eigenen Leib erfahren, was wahre Kunst ist, un.“ Deidara grinste, sprach ein „Kazu!“ und auch, wenn der Minion erfolgreich das explosive Gemisch aus seinem Mund fischen konnte, war die Explosion stark genug, dass er in die Luft geschleudert wurde und am Horizont mit einem „BU TA NA M’AKA!“ verschwand. Das war mal wieder ein Schuss in den Ofen, hust.

~*~

Es hatte Wochen gedauert, bis Kisame wieder die Anwesenheit seines kleinen Schattens genießen durfte. Eigentlich hatte er gehofft, dass der Minion den Weg nicht wieder zurückfand, doch er war wie einer diese Ninken – hatte eine super Spürnase und fand immer wieder nachhause, egal wie weit weg er war. Allerdings war es mehr als nervig, den kleinen Plagegeist bei einem Kampf dabei zu haben. Er hatte so schon seine Schwierigkeiten mit Might Guy, aber der Blauling schien ihn total aus dem Konzept zu bringen. Das einzig Gute war, dass er nicht nur ihn, sondern auch das Team aus Konohagakure verwirrte. Minion setzt Konfustrahl ein! Die Attacke ist sehr effektiv! Might Guy ist verwirrt! Er hat sich aus Verwirrung selbst verletzt! Natürlich war das grüne Biest aus Konoha nicht so verwirrt, als dass er sich selbst verletzt hätte. Aber seine Blicke sprachen Bände, als er den blauen Spielball betrachtete, wie er wie eine Ente watschelnd übers Wasser tanzte und mit der Zunge nach draußen eine Melodie durch seinen Mund blies. War das eine neue Technik des Shinobi-Schwertkämpfers? Guy wusste es nicht, doch er wusste, dass das ein super Ablenkungsmanöver war und bekam auch kurz darauf die Kraft Samehadas zu spüren.

„Na, du scheinst ja doch zu irgendwas nütze zu sein“, lobte Kisame seinen kleinen Schatten, während sie sich auf den Heimweg machten und klopfte ihm auf den Rücken. „Tank yu!“, bedankte dieser sich mit einem Grinsen.

~*~

Ein markerschütternder Schrei ging durch das Hauptquartier, was die Wände zum Beben brachte und der Putz hier und da abbröckelte.

Hidan vermalte sich beim Nägel lackieren.
Kakuzu stieß seinen Berg von Münzen vom Tisch.
Deidaras unfertige Skulptur explodierte.
Tobi ließ vor Schreck seinen Lutscher fallen.
Sasori ritzte eine Kerbe in eine seiner Puppen.
Nagato verlor seine Konzentration.
Konan schnitt sich am Papier.
Kisame verschluckte seinen Goldfisch.
Mini-me rannte laut „BEE DOO BEE DOO BEE DOO“-rufend aus Itachis Zimmer.

Und Itachi? Er stand vor dem Badezimmerspiegel, die Haare in seinen Händen haltend und konnte nicht glauben, was er da sah. Baby-Blau. Seine Haare waren Baby-Blau. Dasselbe Blau, das wie ein aufgeschrecktes Huhn fluchtartig das Zimmer verlassen hatte. Minion-Blau! Es war wirklich nicht leicht, den Uchiha aus der Fassung zu bringen, aber der kleine Plagegeist hatte es tatsächlich geschafft. Itachi war außer sich vor Wut. Mit großen Schritten lief er durch das Quartier und es dauerte nicht lange, bis er den Blauling zu fassen bekam. „Mir reicht es endgültig“, sprach er und unterdrückte den Drang, noch einmal aus der Haut zu fahren und die Stimme zu erheben. Alle Mitglieder hatten sich um die beiden herum versammelt. „Du verschwindest jetzt und zwar sofort.“ Ein Blick des Minions in die roten Augen des Uchiha reichte, um den kleinen Körper mit Hilfe des Mangekyo-Sharingan in eine andere Dimension zu befördern. Mit einem „Fischonina“, was man irgendwie mit dem Wort „Mist“ übersetzen konnte, war der kleine Kerl verschwunden. Er war weg. Eine angenehme Ruhe kehrte im Hauptquartier der Akatsuki-Organisation ein.

Erst nach wenigen Minuten durchbrach Deidara die Stille: „Würdest du dasselbe jetzt bitte auch mit Tobi machen, un?“