Eine verhängnisvolle Nacht

GeschichteDrama, Romanze / P18 Slash
Belle French Böse Königin / Regina Mills Emma Swan Granny Killian "Hook" Jones Red / Ruby Lucas
21.10.2019
14.01.2020
2
4569
5
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Dieses Kapitel
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So,  ich habe mich dazu entschieden, aus diesem One Shot eine Story zu machen.
Ich kann nicht versprechen, das regelmäßig ein Kapitel kommen wird.
Natürlich werde ich mich bemühen, regelmäßig neue Kapitel zu posten.

Viel Spaß mit diesem Kapitel!
Würde mich über Reviews freuen!

Liebe Grüße

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Am späten Nachmittag lag Emma immer noch auf der Couch und schlief. Hook kam wieder Nachhause und fand seine Freundin, immer noch schlafend auf der Couch, wieder. Vorsichtig ging er auf sie zu, kniete sich vor die Couch und schüttelte sie sanft. „Hey Liebes, wach auf.“ Sprach er mit ruhiger Stimme. Emma gab nur ein Grummeln von sich bevor sie sich von Killian wegdrehte. „Emma! Hey! Du musst doch mal was essen?“, versuchte Killian sie weiter zu wecken. Mühsam öffnete Emma ihre Augen.  „Killian, warum kannst du mich nicht einfach schlafen lassen?“, nuschelte Emma und versuchte sich aufzurichten, dies gelang ihr nur schwerfällig. Ihr Kopf dröhnte und etwas schwindlig war ihr auch. „Da habt ihr es gestern wohl etwas übertrieben, vielleicht hätte es etwas weniger Alkohol auch getan.“ „ Das sagt gerade der, der den ganzen Tag nur Rum trinkt!“, Emma hielt sich ihren Kopf. Mittlerweile saß sie zwar, dennoch glaubte sie, nicht das es eine gute Idee war, sich aufzusetzen. Der Alkohol hatte sie voll im Griff. „Ganz ruhig Emma. Kein Grund so angreifend zu werden. Ich meinte es nur gut.“ Killian erhob sich und setzte sich neben seine Freundin auf die Couch, gerade wollte er einen Arm um sie legen, da wich diese zurück. „Emma alles in Ordnung?“, verwirrt sah er sie an. „Jaja, alles in Ordnung. Würdest du mir bitte noch eine Kopfschmerztablette bringen?“, versuchte Emma das Gespräch in eine andere Richtung zu lenken. „Nein, du hattest schon eine! Vielleicht würde es dir gut tun mal aufzustehen und etwas frische Luft zu schnappen.“ Genervt verdrehte Emma die Augen. „Gut, dann hole ich mir selbst eine!“ entschlossen stand die Retterin auf, im selben Moment jedoch fiel sie zurück auf die Couch. Alles drehte sich und sie hatte das Gefühl das ihr Kopf gleich explodieren würde. Killian fing sie auf und legte seine Arme um ihren Körper. Emma fing an sich anzuspannen, ihr war die Nähe zu Killian sichtlich unangenehm. Sie musste immer wieder an die Nacht mit Regina denken. Alles war so schön, leidenschaftlich und liebevoll, dieser Sex war nicht zu vergleichen mit dem Sex den sie mit Killian hatte. Je mehr sie darüber nachdachte desto mehr fühlte sie sich unwohl in Killians Nähe, es fühlte sich einfach nicht mehr richtig an. Sie wollte lieber bei Regina sein. Hatte sie sich doch verliebt? Oder war sie schon verliebt? Vielleicht schon länger, als sie es sich eingestehen wollte? Zugebenermaßen fand sie die Brünette schon immer anziehend, dennoch war da nie mehr gewesen oder doch? Völlig in Gedanken verloren lag sie in Killians Armen. Der Pirat bemerkte wie angespannt Emma war. „ Ist dir Kalt oder unwohl?“, fragte er sie. Emma nahm seine Worte gar nicht wahr, sie war zu tief in ihren Gedanken verloren. Killian rüttelte Emma einmal. „Emma? Hey? Was ist denn mit dir los?“ mit diesen Worten riss er die Retterin aus ihren Gedanken. Sie schüttelt sich einmal und befreite sich aus der Umarmung. „Es ist nichts. Ich habe wohl nur zu viel getrunken.“ „Emma! Du bist seit heute Morgen, nachdem du nach Hause gekommen bist, sehr merkwürdig.“ „Merkwürdig? Inwiefern Merkwürdig?“ „Du weichst allen Fragen wegen gestern Abend aus oder reagierst explosionsartig darauf. Außerdem versuchst du mich auf Abstand zu halten.“ Killian verschränkte seine Arme vor der Brust, auffordernd schaute er zu seiner Freundin. „Was ist den gestern Abend passiert?“, versuchte er weiterhin ein Gespräch aufzubauen. „ Es ist nichts verdammt nochmal! Ich bin einfach nur müde!“ Emma wurde wütend, warum konnte Killian sie nicht einfach in Ruhe lassen? „Siehst du, schon wieder!“ „Was schon wieder?“ „ Du weichst meinen Fragen aus und..“ „Mein Gott Killian! Lass mich doch einfach in Ruhe! Und hör auf mich mit deinen Fragen zu löchern!“, unterbrach Emma ihn. Killian saß dort und sah sie völlig perplex an, so kannte er Emma gar nicht. „Irgendwas muss doch gestern Abend passiert sein, dass du jedes mal zu explosionsartig reagierst.
“ „Was verstehst du an lass mich in Ruhe nicht! Es ist nichts passiert Verdammt nochmal.“ Schrie Emma ihn an, danach stand sie auf und ging leicht schwankend zur Haustür. Gerade wollte sie diese öffnen und hinaus gehen, da stand Hook auf einmal hinter ihr und hielt sie am Arm fest. „ Du kannst doch in diesem Zustand nicht rausgehen!“, Emma befreite sich aus Killians Griff. Sie wollte einfach nur weg, irgendwo hin wo sie ihre Ruhe hatte. Sie hielt es schlichtweg nicht mehr aus, die Fragerei von Killian, die Tatsache das sie ihn an lügen musste, beziehungsweise ihm nichts sagen konnte und, dass die Nacht mit Regina die ganze Zeit in ihrem Kopf war. Emma wusste gerade einfach nicht mehr was sie wollte, es war ihr einfach zu viel. Sie musste in Ruhe nachdenken, um sich klar zu werden, was sie möchte und was nicht. „Ich bin alt genug um allein zu entscheiden was ich tue und was nicht!“, mit diesen Worten öffnete sie die Tür und stürmte hinaus. Zurück ließ sie einen völlig verwirrten Killian, dieser schaute ihr noch kurz hinterher, bevor er die Tür schloss. Er wusste das es keinen Sinn machen würde Emma hinterher zu laufen, das Einzige was er jetzt machen konnte war warten. Emma ging die Straßen hinunter Richtung Wald.

X

Planlos und Gedankenverloren streifte Emma durch die Straßen Storybrooks. Ihre Gedanken kreisten um Regina. Hatte die Nacht das hervor gerufen, was vielleicht die ganze Zeit schon da war? Wie soll das jetzt weiter gehen? Warum fühlte sie sich auf einmal so unwohl in Hooks Nähe? Sollte sie ihm sagen was passiert war?
Emma war so gefesselt an ihre Gedanken, dass sie gar nicht wahrnahm, dass sie schon längst im Wald war und immer tiefer in diesen hinein lief. Aufeinmal prallte sie mit jemanden zusammen. Da ihr Gegenüber deutlich schneller unterwegs war als sie, fielen Beide durch den Aufprall zu Boden. „Aua, mein Gott können sie.. Regina?“, verwirrt starte Emma die Brünette vor sich an. Regina lag dort und war genauso erstaunt, wie Emma, dass sie sich begegnet waren. Sie wollte doch einfach nur in Ruhe eine Runde Joggen gehen, da ihre Gedanken nicht still sein wollten und Robin sie nur mit Fragen gelöchert hatte. „Was machst du hier?“, fragte Emma. „Das gleich könnte ich dich ebenfalls fragen.“ Antwortete Regina, bevor sie wieder aufstand. Sie ging zu Emma und bot ihr ihrer Hand an, um ihr auf zu helfen. Diese nahm die Hand bereitwillig an und Regina zog sie mit einem Ruck hoch, sie standen nun dicht voreinander. Keiner ließ die Hand des anderen los, sie schauten sich tief in die Augen und zogen den Duft des jeweils anderen ein. Eine Explosion von Gefühlen und Emotionen breitete sich in beiden aus. „Ich... nun jaa... musste einfach mal raus“, stotterte Emma und unterbrach damit die Stille. Es kam das Verlangen in ihr auf Regina küssen zu wollen, mit ihr wieder schlafen zu wollen, es hatte sich so schön und richtig angefühlt. Das Verlangen zu unterdrücken fiel ihr sichtlich schwer, auch Regina hatte damit zu kämpfen ihren Emotionen und Gefühlen nicht einfach nachzugeben. Sie hatte schon länger geahnt, dass da eventuell mehr zwischen Emma und ihr war, als nur Freundschaft. „Ja, ich auch.“ Antwortete Regina zögerlich, sie atmete noch etwas schneller als normalerweise, da sie bis vor wenigen Minuten auch noch gejoggt war. Emma sagte nichts mehr dazu. Beide standen einfach nur dort und schauten sich, im Schutz des Waldes an, bis die Retterin es nicht mehr schaffte gegen ihr Verlangen anzukämpfen, so presste sie schnell ihre Lippen auf die der Bürgermeisterin. Diese war etwas überrascht über den plötzlichen Kuss, erwiderte ihn dennoch sofort. Der Kuss wurde schnell leidenschaftlicher, ihre Zungen kämpften um Dominanz. Emma vergrub ihre Hände in Reginas leicht verschwitztem Haar, während Regina ihre Hände auf Emmas Taille ablegte. Der Kuss dauerte einige Minuten an, Beide brachten all ihre Selbstbeherrschung auf, um nicht übers Küssen hinaus zu gehen.
Schon allein, dass sie sich küssten, war nicht richtig, sie waren doch Beide in einer Beziehung und glücklich oder nicht? Das gestern Nacht war ein Ausrutscher, geschuldet dem vielem Alkohol. Sehr schwerfällig lösten die Beiden sich von einander. Nach Luft ringend schauten sie sich in die Augen. Die sie keuchten, erregten die Beiden ungemein. Es erinnerte an letzte Nacht, gerade als Emma ihre Lippen wieder auf Reginas legen wollte, brachte diese ihre ganze Selbstbeherrschung auf und wich zurück. „Emma, das gestern war ein Ausrutscher und wir haben gemeinsam beschlossen, dass es dabei bleiben soll. Da wir beide in einer Beziehung sind.“ Sprach die Bürgermeisterin mit ruhiger Stimme. Emma trat wieder näher zu ihr ran und flüsterte: „ Ja, aber es war so schön! Seit gestern Nacht kreisen meine Gedanken nur um dich. Ich fühle mich in Hooks Nähe nicht mehr richtig wohl. Ich lüge ihn an.“ Regina nahm die Hand der Retterin in ihre, um irgendwie Körperkontakt zu ihr zu haben. „Es war eine sehr schöne Nacht, aber wir sind in Beziehungen! Ich habe Robin auch angelogen... wohl fühle ich mich dabei auch nicht, aber es muss einfach sein.“ „Aber warum denn? Du kannst mir nicht erzählen, dass deine Gedanken nicht um letzter Nacht kreisen und du deswegen auch hier im Wald bist.“ Verlegen schaute Regina zu Seite und sprach leise: „Du hast Recht, dennoch, es war nur ein Ausrutscher, wer weiß ob wir es im nüchternen Zustand auch getan hätten. Wenn..“ „Wir haben uns gerade im Nüchternen Zustand geküsst.“ Unterbrach Emma Regina. Diese schaute sie wieder an und musste kurz lächeln, setzte dann aber ihren Satz fort: „Was ich sagen wollte war, dass wenn etwas zwischen uns wäre, dann hätten wir es doch schon früher bemerkt oder nicht?“, auffordernd schaute sie die Retterin an, die einfach nur da stand und nichts sagte „Emma, sprich bitte mit mir!“, bat Regina sie, da sie die Stille einfach nicht aushielt. „Vielleicht, wollten wir es einfach nicht wahr haben, dass zwischen uns mehr ist, als nur Freundschaft.“ Fing Emma endlich wieder an zu reden. Erleichtert seufzte Regina auf, mit ihrem Daumen strich sie sanft über den Handrücken der Retterin. „Vielleicht haben oder hatten wir einfach zu viel Angst uns einzugestehen, dass dort was ist“, führte die Retterin ihren Satz fort. Jetzt war es die böse Königin die nicht wusste was sie weiter dazu sagen sollte. Sollte sie Emma sagen, dass sie schon länger das Gefühl hatte, dass dort mehr zwischen den Beiden war als nur Freundschaft? „Vielleicht Emma, ich meine es, wäre doch auch irgendwie komisch oder nicht? Die böse Königin und die Retterin, ein Paar. Stell dir mal vor was alle sagen würden. Besonders deine Eltern.“ „Mir wäre es egal was die anderen Sagen würden. Henry würde sich bestimmt freuen.“ Sagte Emma und fing an zu lächeln. Sie hatte sich definitiv in Regina verliebt und sie meinte auch zu spüren, dass Regina ebenfalls so empfand es aber nicht zu lassen wollte. „Ja er würde sich freuen. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass wir beide eine Beziehung führen, die wir nicht einfach so beenden können.“ Regina versuchte mit der Vernunft weiter zu argumentieren, was eigentlich totaler Blödsinn war, da das Einzige was sie wollte, Emma war. Ihre Gedanken waren sowieso die ganze Zeit bei ihr und wirklich wohl fühlte sie sich in Robins Nähe auch nicht mehr. „Regina, was würden uns Beziehungen bringen in denen wir unglücklich sind?“ „Woher möchtest du denn wissen, dass wir glücklich werden? Wir waren bis gestern Nacht glücklich in unseren Beziehungen, wenn der Ausrutscher nicht passiert wäre, dann würden wir wahrscheinlich gar nicht darüber nachdenken.“ Genervt verdrehte Emma die Augen. „Hör bitte auf es Ausrutscher zu nennen, wenn es nur reiner Sex gewesen wäre, dann erkläre mir, warum wir beide daran denken müssen und uns gerade schon wieder geküsst haben?“, fragte Emma. „Ich sage ja nicht, dass ich nichts empfinde, aber so einfach geht das nicht.
“ „Und warum nicht?“, Emma ließ Reginas Hand los und verschränkte die Arme vor ihrer Brust. „Emma, Liebes bitte! Es ist gerade alles ruhig in der Stadt, dann müssen wir doch nicht wieder für Aufruhe sorgen.“ Regina wollte Emmas verschränkte Haltung lösen, diese wich aber zurück „Warum interessiert es dich so was die Anderen denken? Das hat es dich vorher auch nie.“ Wenn Regina ehrlich zu sich selbst war, interessiert sie es nicht wirklich was die Anderen sagen würden, aber sie hatte doch gerade eine stabile Beziehung mit Robin und dieser sollte doch ihr Seelenverwandter sein. „Wie gesagt, sind wir ihn Beziehung. Robin ist mein Seelenverwandter, dass hat Tinkerbell mir damals gezeigt.“ Emma verdrehte die Augen und schüttelte leicht ihren Kopf. „Regina ich bitte dich, es war nur Feenstaub, was ist denn wenn er sich vertan hat?“, sprach Emma mit genervten Ton. Sie konnte nicht glauben, dass Regina an diesem dämlichen Feenstaub festhielt. Die böse Königin stand dort und sagte nichts, ihr fehlte Emmas Nähe. Unter anderen Umständen hätte sie es sofort mit Emma probiert, aber sie wollte nicht die sichere und stabile Beziehung mit Robin aufgeben für etwas was eventuell keine Zukunft haben könnte. Da Regina nichts sagte, ergriff Emma wieder das Wort: „Und wie soll das jetzt weitergehen? Ich meine ich bekomme dich nicht aus meinen Kopf! Und was soll ich Hook sagen?“ „Am besten nicht die Wahrheit!“, sprach Regina schnell. Entsetzt schaute Emma sie an „Also soll ich ihn weiter anlügen? Und mich mit ihm streiten weil ich ihm nichts sagen kann oder darf? Das macht doch alles keinen Sinn!“, schrie Emma. In ihr fing es an zu brodeln. Das kann unmöglich Reginas Ernst sein, nur weil sie nichts riskieren möchte. Regina wollte gerade etwas sagen, doch Emma war schneller „Nur weil du anscheinend nichts riskieren möchtest? Du hast in dem Gespräch jetzt bestimmt gefühlte 100 mal deine Meinung gewechselt.“ Fügte sie ihrem vorherigen Satz noch hinzu. Regina konnte Emmas Wut verstehen, wollte es aber dennoch nicht riskieren „Emma bitte beruhige dich. Ich würde es für gut halten, wenn wir jetzt beide nach Hause gehen und uns ein paar Tage aus dem Weg gehen.“ Völlig entsetzt über diese Aussage drehte Emma sich ohne ein weiters Wort zu sagen um und ging. Regina blieb alleine zurück. Schmerzerfüllt schaute sie der Retterin nach, bevor sie selber nach Hause ging.
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