Eine Geschichte über Blumen. Und Unvernunft.

GeschichteHumor, Romanze / P12
Izumo Kamizuki Kotetsu Hagane OC (Own Character)
21.10.2019
18.11.2019
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Eine Geschichte über Blumen. Und Unvernunft.


Ich war schon immer sehr vernünftig. Und ich habe es gehasst. (twu)

Vernünftig ist wie tot. Nur vorher. (?)



Prolog: Verliebt, verlobt und umgerannt

Bzw. ein Kapitel, das einfach ganz frech mitten in die Handlung hineinspringt. Den chronologisch korrekten Beginn der Geschichte gibt es dann im nächsten Kapitel.


Die Gestalt näherte sich in rasender Geschwindigkeit, sodass Izumo kaum Zeit hatte, zu reagieren. Sein Nachmittag war bisher mehr als langweilig gewesen, aber jetzt schoss das Adrenalin durch seine Adern. Er fuhr hoch, rannte aus dem Wachhäuschen, um der Gestalt den Weg zu versperren. Solange er Wachdienst hatte, würde niemand ungesehen ins Dorf kommen – oder, wie in diesem Fall, aus dem Dorf heraus. Er konnte nicht erkennen, um wen es sich handelte, denn der graue Kapuzenmantel verbarg das Gesicht der Person.
„Stop!“, brüllte Izumo und stellte sich wie ein Rugbyspieler mitten ins Tor. Doch die Gestalt wurde nicht langsamer. Warum musste Kotetsu gerade jetzt seine Pause machen?
„Aus dem Weg!“, rief die Kapuzengestalt hektisch und rannte den Torwächter einfach um.
Izumo schlitterte über den staubigen Boden, spürte einen stechenden Schmerz in der rechten Hand, mit der er sich abgefangen hatte. Doch so leicht würde er nicht aufgeben. Gerade als er wieder auf die Beine kam, sah er die Gestalt den Weg entlang rennen, zwischen den herbstlichen Bäumen entlang. Weg vom Dorf. Zähneknirschend machte er sich an die Verfolgung. Vielleicht musste er sein Spezial-Jutsu einsetzten…
Izumo rannte, was das Zeug hielt, und er holte auf. „Stehen bleiben!“, keuchte er, aber natürlich hörte die flüchtende Gestalt wieder nicht auf ihn. Nun, sie hatte es nicht anders gewollt. Und Izumo würde sie nicht entkommen lassen. Mit einem beherzten Sprung warf er sich vor und riss die Person mit sich zu Boden.
Die Arme fest um den grauen Umhang geschlossen, rollte Izumo über den Boden, ein paar Umdrehungen, dann blieb er liegen. Die Gestalt unter ihm zappelte und fluchte wie ein Rohrspatz, doch Izumo hielt sie verbissen fest. Er würde niemanden unerkannt aus dem Dorf flüchten lassen, nicht während seinem Dienst.
Gleich würde er sehen, wer der Übeltäter war. Izumo klemmte seine Beine fester um den Rumpf der Person, damit er eine Hand frei hatte. Knurrend griff er nach dem grauen Stoff der Kapuze, riss ihn herunter – und erstarrte.
„Misaki?“, ihm klappte überrascht der Unterkiefer herunter – und er brach in schallendes Gelächter aus, als er das Gesicht der jungen Frau sah. „Was ist dir denn passiert?“ Izumo musste so herzhaft lachen, dass er zur Seite kippte.
Doch Misaki Yamanaka machte keine Anstalten mehr, zu flüchten. Stattdessen setzte sie eine miesepetrige Miene auf, richtete sich auf und klopfte Staub von ihrem Mantel. „Freut mich, wenn ich dich amüsieren kann.“, blaffte sie, „Das ist nicht witzig!“
Izumo warf einen weiteren Blick in Misakis Gesicht und prustete weiter: „Oh doch…“, seine Stimme brach wieder in gurgelndes Kichern ab. Er hielt sich den Bauch und versuchte erfolglos, sich aufzusetzen.
Mizaki rümpfte eingeschnappt die Nase. Es gefiel ihr ganz und gar nicht, der Grund für Izumos Lachanfall zu sein. Dieser beruhigte sich nur langsam. Er wischte sich die Lachtränen aus den Augenwinkeln und betrachtete seine Freundin konzentriert. Ihr Gesicht war so weiß gepudert, dass es in krassem Kontrast zu ihrer übrigen Haut stand. Sie war zwar nicht besonders braun gebrannt, aber mit dem Puder hatte man es eindeutig übertrieben. Ihre Augen waren stark geschminkt, leuchtend blau, mit dicken schwarzen Balken auf den Lidern. Die Lippen knallrot, die Wangen leuchteten rouge-rot. Misaki sah aus wie ein bemaltes Porzellanpüppchen. Wenn der höchst angepisste Gesichtsausdruck nicht gewesen wäre.
„Was ist denn nun passiert?“, frage er nochmal nach, diesmal ehrlich neugierig. Er kam endlich auf die Beine und hielt ihr die Hand hin, um ihr aufzuhelfen.
„Ich wurde überwältigt.“, murrte sie, ließ sich aber von Izumo hochziehen. Rasch strich sie ihren Mantel glatt. Ihr langes, blondes Haar war ganz zerzaust von der Kapuze, doch es ließen sich noch Reste einer aufwändigen Frisur erahnen.
Izumo konnte sich das Kichern wieder nicht verkneifen: „Von deiner kleinen Cousine und ihrem Schminkkasten?“
„Bah“, spuckte Misaki aus, „Schön wär‘s. Lässt du mich jetzt weiter? Ich war auf der Flucht, schon vergessen? Von mir aus trag mich eben in dein Register ein, aber lass mich einfach gehen, bitte!“
„Misaki…“, seufzte Izumo, „Das würde ich tun, wenn ich nicht dieses Gefühl hätte, dass du in Schwierigkeiten steckst. Erzähl mir, was los ist. Vielleicht kann ich dir ja helfen.“
Sie lachte trocken auf und schüttelte den Kopf: „Das glaube ich weniger.“
„Ich würde es trotzdem gerne hören. Immerhin sind wir Freunde. Und ich lasse dich ungern alleine in den Wald laufen, wenn ich weiß, dass du dich nicht gut fühlst.“, erklärte Izumo sachlich und legte eine Hand auf Misakis Schulter. „Komm mit, wir gehen zurück zum Tor. Und wenn deine dubiosen Verfolger mit dem Schminkkasten auftauchen, fällt mir schon was ein.“

Auf einmal schien sämtliche Kraft aus Misaki zu weichen, ihre Schultern fielen nach unten. Sie schlug erschöpft die Augen nieder. „Vielleicht hast du Recht.“, flüsterte sie kaum hörbar.
„Klar hab ich das.“, Izumo grinste und geleitete sie zurück zum Tor.

Inzwischen war Kotetsu aus seiner Pause zurückgekehrt und musterte die beiden streng. „Name und Grund für Ihren Aufenthalt in Konoha?“, rief er ihnen entgegen.
„Ach, halt den Mund, Kotetsu“, winkte Izumo ab. Er hatte das starke Gefühl, dass Misaki heute nicht zu Scherzen aufgelegt war.
„Hey, da komme ich unbesorgt aus der Pause und finde das Tor unbewacht vor! Das ist nicht gut! Tsunade zieht uns das Fell über die Ohren wenn sie das mitkriegt.“
„Ich war etwa zwanzig Meter vom Tor entfernt.“, gab Izumo zurück, „Ich hatte alles im Griff.“
„Du warst mit ganz offensichtlich damit beschäftigt, mit Misaki zu flirten. Da hätte eine Horde Nukenin das Dorf stürmen können und du hättest nichts mitgekriegt.“
„Flirten?“, Izumo fiel aus allen Wolken, er wurde bleich. Kotetsu konnte doch nicht wirklich glauben, dass er wegen einem Mädchen seine Pflichten als Torwächter vernachlässigte?
Nun war es Misaki, die sich ein Kichern kaum verkneifen konnte. Doch kaum erinnerte sie sich an den Grund, warum sie hier am Tor war und nicht, wo sie eigentlich sein sollte, nämlich zu Hause, wurde ihr Gesicht wieder steif.
Izumo hatte sie genau beobachtet und wandte sich wieder seinem Kumpel zu: „Hör mal, kannst du mir einen kleinen Gefallen tun? Ich bring dir auch morgen früh ein Brötchen mit.“
„Na gut“, Kotetsu fuhr sich durchs stachlige Haar, „Aber denk ja nicht, dass du schon Feierabend machen kannst. Unsere Schicht geht bis heute Abend, ich lass dich nicht früher hier weg.“
„Nein, darum geht’s nicht.“, beruhigte er ihn, „Kannst du Misaki ins Register eintragen? Dass sie das Dorf verlassen hat? Nur, falls jemand nachfragt.“
„Äh… na gut. Ich möchte aber mindestens ein Butterhörnchen dafür.“
„Meinetwegen“
Kotetsu nickte zufrieden, bevor er einen weiteren Blick auf Misaki warf: „Meine Güte, was ist mit deinem Gesicht passiert?“
Doch Izumo würgte ihn kurzentschlossen ab: „Entschuldigst du uns kurz?“

Bevor Kotetsu protestieren konnten, war Izumo mit Mizaki im Schlepptau im Lagerraum verschwunden, der an die kleinen Wachhütte angrenzte. Hier drinnen gab es ein paar Regale, in denen dicke Decken für den Winter, Batterien, Taschenlampen und noch einiger anderer Krempel aufbewahrt wurde. Außerdem stand ein zerknautschtes, dunkelgrünes Sofa zwischen zwei Schränkchen. Auf eben dieses ließ sich Misaki sinken, ihre Arme schlang sie um die Knie.
„Also – was ist los?“, Izumo hockte sich einfach vor ihr auf den Boden.
Sie wich seinem Blick aus. Druckste herum.
„Wenn du nicht darüber sprechen möchtest…“
„Doch“, schüttelte Misaki den Kopf, „Ich weiß nur nicht, wo ich…“
„…wo du anfangen sollst?“
„Genau“
„Wie wäre es damit, wer dich so zugerichtet hat?“, er deutete auf Misakis Gesicht.
„O… okay“, sie schluckte angestrengt, richtete ihren Blick dann aber auf Izumo, „Daran ist meine Mutter schuld. Sie hat mich allen Ernstes zu… zu einer Heiratsvermittlerin geschleppt.“
„Was?“, zum zweiten Mal an diesem Tag klappte Izumos Unterkiefer herunter, „Du heiratest? Wen?“
„Noch niemanden, vorerst. Eben darum war ich ja bei dieser alten Krähe. Damit sie einen Ehemann für mich findet. Meine Mutter ist der Meinung, dass ich genau im richtigen Alter bin. Und bevor sie mich nicht mehr los wird… Sie will dafür sorgen, dass ich möglichst bald unter die Haube komme. Darum dieser ganze Aufzug.“ Misaki fuhr sich unglücklich mit einem Finger über die Wange und verschmierte etwas von der Schminke. „Und darum bin ich auch abgehauen. Das wurde mir echt zu blöd. Ich sehe aus wie eine Porzellanpuppe, verdammt!“ Tränen sammelten sich in ihren wasserblauen Augen.

Izumo schenkte ihr einen mitleidigen Blick, das klang tatsächlich nach einem schrecklichen Nachmittag. Eine Heiratsvermittlerin? Er hatte nicht einmal gewusst, dass es so etwas in Konoha überhaupt gab. Misaki saß auf der Couch wie ein Häufchen Elend, und wie es aussah würde sie gleich anfangen zu weinen. Was konnte er tun? Was tat man, wenn ein Mädchen weinte? Er wollte sie aufmuntern, aber wie? Fieberhaft nachdenkend kratzte er sich am Kinn. Bis ihn plötzlich ein Geistesblitz durchschoss.
„Ich hab zwar nichts zum abschminken hier, aber wir können dich tarnen! Damit deine Mutter und die Heiratsvermittlerin dich nicht finden. Warte mal…“, er war aufgesprungen und kramte nun hektisch in einer der Kisten herum, in der die Taschenlampen aufbewahrt wurden. „Hier ist es!“ Triumphierend hielt er eine Dose in die Höhe, die ein wenig an Schuhcreme erinnerte.
„Was ist das?“, schniefte Misaki skeptisch, konnte aber eine gewisse Neugierde nicht verbergen.
„Siehst du gleich“, Izumo schraubte die Dose auf. Es schien sich tatsächlich um Schuhcreme zu handeln. Beherzt tunkte er zwei Finger in die Masse und bevor Misaki protestieren konnte, hatte er ihr jeweils zwei dicke, khakigrüne Balken unter die Augen gemalt. „Tarnfarbe“, erklärte er, „Hat irgendein Jonin mal hier liegen lassen. Jetzt siehst du zumindest nicht mehr aus wie eine Porzellanpuppe.“
Misaki gluckste belustigt: „Sondern?“
Izumo betrachtete sie nachdenklich: „Wie eine Porzellanpuppe auf geheimer Ninja-Mission.“
Trotz ihrer ursprünglich schlechten Laune stahl sich ein breites Grinsen auf Misakis Gesicht. Eine Puppe auf Ninja-Mission? Das war zumindest mal ein Anfang. „Hey, gib mal her.“, forderte sie Izumo auf, der ihr naiver Weise die Dose in die Hände drückte. „Stillhalten!“
Er wusste kaum, wie ihm geschah, schon hatte sich Misaki vorgebeugt und eine große Menge Tarnfarbe in seinem Gesicht verteilt. Zumindest in der Gesichtshälfte, die nicht von seinem Ponyhaar verdeckt war. „Ich hab noch Dienst!“, wagte er einen schwachen Protest, „Was sollen die anderen denken?“
„Dass du eine Wache auf streng geheimer Mission bist und keinesfalls erkannt werden willst.“, kicherte Misaki und begutachtete ihr Werk zufrieden. „Wenn wir deinen Pony zur Seite klemmen, kann ich auch noch deine andere Gesichtshälfte bemalen, was hältst du davon?“ In Misakis Augen trat ein diabolisches Funkeln.
Izumo rutschte so schnell er konnte ein Stück nach hinten, um aus ihrer Reichweite zu fliehen. Dabei stieß er mit der Hand an ein Regalbrett und zischte schmerzerfüllt. Er hatte die Hand vorhin beim Abrollen verletzt, als Misaki ihn umgerannt hatte, wie ihm jetzt wieder einfiel.
„Was ist?“, sie hielt inne und sah überrascht drein.
„Hab mir vorhin die Hand verstaucht, glaube ich…“, Izumo betrachtete seine schmerzende, rechte Hand, als könne er so die Verletzung behandeln.
Misaki runzelte die Stirn, stellte die Dose weg und rutschte weiter auf Izumo zu. „Zeig mal her“, forderte sie ihn auf. Wenn es nichts allzu Ernstes war, konnte sie sich sicher darum kümmern. Auch wenn sie noch viel lernen musste, hatte sie sich schon einige medizinische Grundkenntnisse angeeignet. Das hatte sich schon oft ausgezahlt.
Vorsichtig nahm sie Izumos Hand in ihre und schloss konzentriert die Augen. Wärme breitete sich in Misakis Handflächen aus, helles, grünliches Licht waberte um die verletzte Hand herum. Nach ein paar Augenblicken löste sie das Heilungs-Jutsu wieder.
„Besser?“
„Ja“, nickte Izumo erleichtert, „Viel besser. Tut gar nicht mehr weh. Danke, Misaki.“
„Gern geschehen“, lächelte Misaki und war froh, dass man unter dem ganzen MakeUp und der Tarnfarbe nicht sehen konnte, dass sie ein klein wenig rot geworden war.

„Izumo? Kannst du mal bitte…“, Kotetsu steckte den Kopf zur Tür hinein und flüsterte irritiert weiter, „Was macht ihr denn auf dem Boden?“
„Komme schon“, räusperte sich Izumo verlegen und rappelte sich schnell hoch. Misaki fuhr zurück und lehnte sich an die Couch. Sie betrachtete auffällig unbeteiligt das Regal gegenüber.
„Und wie siehst du denn aus?“, Kotetsu kicherte, dann winkte er seinem Kollegen, dass er sich beeilen sollte.

Draußen vor dem Wachhäuschen standen drei wütend dreinblickende Frauen. Die mittlere erkannte Izumo als Aoi Yamanaka, Misakis Mutter. Die beiden anderen waren älter, mit gestrengen, faltigen Gesichtern, hochgesteckten, grauen Haaren und teuer aussehenden Roben.
„Worum geht es?“, Izumo bemühte sich um eine ernste Stimme, so ernst wie man eben sein konnte, wenn das halbe Gesicht mit khakigrüner Farbe beschmiert war.
Auch die drei Frauen warfen ihm äußerst irritierte Blicke zu, bevor sich Misakis Mutter räusperte: „Wir sind auf der Suche nach meiner Tochter. Ihr Kollege hat uns bereits mitgeteilt, dass sie hier durchgekommen ist.“ Kotetsu hatte das Register bereits auf der Holztheke ausgebreitet, wo Misakis Name in der Spalte für ‚Dorf verlassen‘ eingetragen war. „Haben Sie mit ihr gesprochen? Hat Sie Ihnen gesagt, wohin sie wollte?“
„Nein, tut mir leid“, antwortete Izumo, „Sie schien sehr in Eile zu sein. Ich fürchte, ich kann Ihnen nicht weiterhelfen.“
„Nun ja, einen Versuch war es wert. Danke.“, verabschiedete sich Aoi, grimmig tuschelnd entfernten sich die drei Frauen. Sie gingen zurück ins Dorf. Izumo schnappte noch Wortfetzen wie ‚Suchtrupp losschicken‘ und ‚in Ketten legen‘ auf, bevor sie in eine enge Gasse einbogen und zwischen den Häusern verschwanden.

Erleichtert atmete er aus und fuhr sich durchs Ponyhaar, bis ihm Kotetsus gemeines Grinsen auffiel. Was hatte der denn? Fragend blickte er seinen Kollegen an.
„Hm?“, boxte er ihn an.
Kotetsu schlug sich die Hand vor den Mund, um sein Lachen zu ersticken. Dumpf drang seine Stimme zwischen seinen Fingern durch: „Du hast Tarnfarbe im Gesicht.“
„Ich weiß“, knurrte Izumo ungehalten, „Was ist daran so lustig?“
„Sie hat dir Herzchen ins Gesicht gemalt.“

Unter den khakifarbenen Herzchen liefen Izumos Wangen karmesinrot an.
„Weißt du, dass Rot und Grün sich fürchterlich beißen?“, flüsterte jemand in sein Ohr und ließ ihn zusammenzucken, „Du solltest dich beruhigen.“ Misaki schlenderte zum Register hinüber und trug sich in die ‚zurückgekehrt um…‘-Spalte ein. „Danke fürs Verstecken“, zwinkerte sie den beiden Wachen zu und schwang sich über die Theke, „Ich muss dringend diese Schminke loswerden. Bis dann.“
„Bis dann…“, quetschte Izumo gerade noch so heraus, bevor seine Stimme versagte und winkte zaghaft.
Kotetsu warf seinem Kumpel einen langen Blick zu und schüttelte bloß den Kopf: „Du bist ein hoffnungsloser Fall.“
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