I will never forget you

GeschichteAllgemein / P12
Legolas OC (Own Character) Thranduil
20.10.2019
20.10.2019
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Hey
Ich habe diese Geschichte bzw. Kapitel schon einmal reingestellt diese dann jedoch wieder gelöscht.
Ich habe mich nun dazu entschieden es erneut reinzustellen es aber als One Shot dabei zu belassen.
Ich freue mich auf eure Reviews und wünsche euch viel Spaß beim lesen dieser kleinen Geschichte.

Beste Grüße
Alphawolf7









-I will never forget you-

Ein großer runder weißer Vollmond schien am dunklen Nachthimmel von Mittelerde, während die Sterne von Wolken verhüllt wurden. Im Düsterwald erstreckte sich das große Königreich des Elbenkönigs Thranduil Oropher und seiner geliebten Frau Yulivee. Da es Nachts war, hätte das Königreich in Dunkelheit liegen müssen, doch Licht flackerte im Schlafgemach des Königspaares.
Thranduil, der ein silbernes Gewand trug, stand draußen im Gang, neben ihm ein anderer Elb. Dieser hatte langes, dunkel braunes Haar, zwei dünne Haarsträhnen fielen an seinen Schläfen herunter. Sein langes Haar fiel seinem Rücken herunter bis hin zur Mitte seines Oberköpers. Außerdem trug er ein dunkelblaues Gewand, welches sich an seinen schlanken Körper schmiegte und sich an jede seiner Bewegungen anpasste. Soras war der Berater des Elbenkönigs.
Es kamen immer wieder Elbinnen aus dem Zimmer gelaufen, um weitere Laken zu holen, wobei sie den Elbenkönig nicht beachteten.
Die tief dunklen blauen Augen von Soras musterten Thranduil.
„Macht Euch keine Sorgen, mein König. Die Heiler sind alle sehr erfahren. Es wird sicherlich alles gut.“
Als hätten die Heiler es gehört, wurde die Tür zum Schlafgemach geöffnet. Eine Elbin erschien vor den beiden.
„Wie geht es meiner Frau? Ist mit dem Baby alles in Ordnung?“, fragte Thranduil unsicher.
Der Blick der Elbin wanderte für einen ganz kurzen Augenblick zu Soras. Als der Berater ihren Blick sah, ahnte er nichts gutes…
„Dem Baby geht es gut. Es schläft gerade, aber…“
„Was ist?“, Thranduil schluckte, Unbehagen machte sich in ihm breit.
„Es geht um Eure Frau, mein König.“
„Was ist mit ihr? Was ist mit Yulivee?“
Besorgnis und Angst nahm den Körper von Thranduil in Besitz.
„Sie hat bei der Geburt sehr viel Blut verloren. Sie… Sie wird es nicht überstehen…“
Als Thranduil die Worte hörte, schien es, als hätte der Elbenkönig einen heftigen Schlag in die Magengrube bekommen. Seine Augen weiteten sich und er musste sich an der Wand abstützen um nicht zu Boden zu fallen. Es schien, als würde sein Herz zusammen gedrückt, um dann in tausend Stücke zerrissen zu werden.
„Wir haben alles getan was in unserer Macht steht-…“, weiter kam die Elbin nicht, denn der Elbenkönig ging an ihr vorbei ins Schlafgemach, wo noch die anderen Elbinnen sowie Heiler waren um aufzuräumen.
„Lasst uns allein“, sagte Thranduil mit erstickter Stimme, aber dennoch laut genug, dass die Elbinnen ohne ein Wort zu sagen das Schlafgemach leise verließen.
Der Elbenkönig schaute zu dem großen Bett, wo seine Frau mit geschlossenen Augen lag. Auf ihrer Brust lag ihr gemeinsames Kind. Sie war ganz blass, Schweißperlen zierten ihr wunderschönes Gesicht. Langsam setzte sich Thranduil in Bewegung und ging zum Bett. Tränen hatten sich in seinen Augen gebildet. Er streckte seine Hand aus, um seiner Frau sanft über ihre Wange zu streichen. Durch die Berührung öffnete Yulivee ihre Augen und schaute in die Augen ihres geliebten Mannes. Ein müdes Lächeln breitete sich auf ihren Lippen aus. Sie hob ihre Hand und sofort umschloss Thranduil diese mit seinen beiden Händen.
„Schau“, flüsterte Yulivee mit schwacher Stimme. „Ist er nicht wunderschön?“
„Ja, dass ist er.“
Mit einem Lächeln strich Thranduil seinem Sohn sanft über den Kopf, wodurch er erwachte. Der Kleine gähnte und schmatze leise, bevor sich ein kleines Lächeln auf seinen kleinen Lippen bildete.
„Er hat deine Augen“, flüsterte Yulivee.
„Und dein Lächeln“, antwortete Thranduil, wobei sich ein trauriges Lächeln auf seine Lippen schlich. „Hast du denn schon einen Namen für ihn?“
„Ich habe lange darüber nachgedacht… Ich habe mich für den Namen Legolas entschieden.“
„Legolas… Ja, das ist wirklich ein schöner Name und er scheint ihn zu mögen“, antwortete der Elbenkönig freudig, als sein Sohn seinen Zeigefinger mit seinen kleinen Fingern umschloss.
„Mein Liebster…“, Yulivee hustete.
Sie nahm ihren Sohn, um ihn auf die Wange zu küssen und dann Thranduil auf die Arme zu legen. Für einen kurzen Moment jammerte Legolas auf, doch dann wurde er wieder ruhig.
„Ich weiß… ich habe… nicht mehr lange Zeit… Bitte… versprich mir eines…“
„Alles“, versprach Thranduil und drückte sanft die Hand seiner Frau.
Sie schaute ihn mit glasigen Augen an, ihre Stimme zitterte, als sie sprach.
„Lass… nicht zu,… dass er mich… vergisst…“
„Niemals.“
Thranduil beugte sich vor um seiner Frau Yulivee einen sanften aber dennoch verzweifelten Kuss auf die Stirn zu geben. Tränen flossen an seinen Wangen herunter. Er fühlte sich so machtlos… Der Elbenkönig schaute seine geliebte Frau an. Seine linke Hand lag auf ihrer Wange.
„Ich liebe dich,… Thranduil.“
„Ich liebe dich, Yulivee, und werde es immer tun“, antwortete Thranduil mit gebrochener Stimme. Weitere Tränen flossen an seinen Wangen herunter.
Ein letztes Lächeln erschien auf ihren Lippen, bevor ihre Augen ausdruckslos wurden und sie ihre letzte Lebensenergie aushauchte. Thranduil legte seine Stirn auf die ihre und schloss seine Augen. Tränen flossen ununterbrochen an seinen Wangen herunter.
Der Berater Soras stand an der Halbgeöffneten Tür, auch in seinen Augen hatten sich Tränen gesammelt und flossen langsam an seinen Wangen herunter. Er hatte Yulivee geliebt. Sie war so warmherzig und hilfsbereit gewesen… Wann immer das Volk in Schwierigkeiten gesteckt hatte, hatte sie ihnen geholfen. Es schmerzte ihn seinen König so zu sehen. Leise schloss er die Tür.
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