Ring a Bell

von Eule26
GeschichteRomanze, Freundschaft / P18
Estelle Judith OC (Own Character) Yuri Lowell
20.10.2019
10.06.2020
28
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02.11.2019 1.197
 
Kapitel 3: Eine Reise Beginnt

Estelle stand vor dem Eingang von Halure und sah zurück zur Stadt. Sie hatte ihre Entscheidung getroffen und sie fühlte sich richtig an. Von den Dorfbewohnern hatte sie sich bereits verabschiedet und winkte noch kurz den dem Baum zu, dann verließ sie ihre Heimatstadt. Ihr Weg führte sie zu erst nach Ehmead Hill und dann nach Capua Nor. Während sie die Straße nach Ehmead Hill folge hatte sie das Gefühl endlich wieder frei atmen zu können. Um sie herum erstreckte sich weite Flächen und Felswände, alles schient idyllisch, aber sie wusste ganz genau, das der Schein trügt. Jeden Moment könnten Monster auftauchen und sie angreifen, sie lächelte, dieser konnte sie aber mit Leichtigkeit besiegen ... und dann wäre da noch die Sache die Yuri und die anderen ihr erzählt hatten.
* Seit wir die Blastia nicht mehr Einsetzen sind die Monster nicht mehr so aggressiv, zumindest sagte das Yuri, vielleicht werde ich gar nicht von ihnen angegriffen. *
Zwei Stunde Fußmarsch später sah sie in der Ferne einen Bergkamm. Sie grinste breit, da war ihre erste Station Ehmead Hill.
Wie immer herrschte dort reges Treiben, Händler waren mit ihren Waren auf dem Weg zum Hafen oder kamen gerade von dort. Die Prinzessin sah sich aufmerksam um. Die Leute schienen sehr glücklich zu sein, trotz das es keine Barriere mehr gab, die sie beschützte.
"Hallo junge Dame, ich habe frisches Obst bei mir, möchtet ihr vielleicht etwas probieren?" Ein Mann mittleren Alters grinste sie an, sein Karren war voll mit verschiedenem Obst Sorten.
"Das sieht sehr lecker aus, Danke." Er reichte ihr eine Kaki und Estelle biss lächelnd hinein. "Ohh die sind superlecker! Wie viel möchtest du für die Kakis haben?"
"Fünf Gald pro Stück."
"Ich nehme fünf." Die Rosahaarige bezahlte die Kakis und verstaute diese dann in ihrem Rucksack. Als sie aufsah, lächelte sie glücklich.
"Seid ihr ganz allein unterwegs?", fragte der Händler.
"Ja bin ich. Ich bin auf einer Geschichtsreise. Wisst ihr, ich bin Autorin und suche nach neuen Inspirationen für meine Bücher."
"Ah verstehe, es ist sehr mutig von Euch alleine zu reisen, trotz das es inzwischen viel sicherer ist."
"Ist es das? Ein Freund von mir erzählte, dass die Monster nicht mehr so aggressiv seien, als ich vor fünf Jahren auf Reisen war, griffen sie uns sofort an." Der Mann war überrascht.
"Nun wenn ihr bereits vor fünf Jahren gereist seit und überlebt habt, werdet ihr auch alleine keine Probleme haben. Und ja Euer Freund hat recht, die Monster sind viel weniger aggressiv und greifen viel seltener an ... Als die Blastia ausgeschaltet worden hatte niemand damit gerechnet. Klar die Leute, die immer von ihnen beschützt wurden, sehen das anders, da ihr Gefühl von Sicherheit verschwunden ist und sie sich in ihrer Angst verschanzen. Die Händler und Reisende aber sind sehr glücklich über diese Wendung."
"Das freut mich sehr zu hören, dann war nichts umsonst." Das Herz der Prinzessin machte einen Hüpfer vor Freude, die Entscheidung von damals war richtig gewesen.
"Passt gut auf euch auf junge Dame."
"Danke das werde ich, aber Ihr passt bitte auch gut auf Euch auf." Der Mann grinste, dann gab es einen lauten Knall und die Leute drehten sich schnell zu der Quelle des Geräusches um. Mehre Karren waren umgekippt und blockierten den Weg. Menschen liefen aufgeregt hin und her. "Ist jemand verletzt?", rief Estellise aufgeregt.
"Ja! Hier drüben!" Sie eilte den Rufen nach und entdeckte mehrere leicht verletzte Personen. Während sie sie heilte, suchten die gesunden Händler ihre Waren zusammen und versuchten die Wagen, wieder aufzurichten. Aus dem Hintergrund hörte sie nun einen freudigen Aufschrei.
"Juhu die Wachen sind da, um uns zu helfen!"
"Ist irgendjemand verletzt?", fragte einer der Wachen, der die Unfallstelle erreicht hatte.
"Nein nicht mehr, die junge Frau dort vorne hat alle verarztet." Der Mann, der die leckeren Kakis verkauft hatte, antwortete der Wache. "Ihr müsstet uns nur noch helfen die Karren aufzurichten."
"Verstehe, in Ordnung." Die Wachen gingen zu den Karren, stutzten bei diesen Anblick der Rosahaarigen kurz, lächelten und nickten ihr dann dankend zu. Sie schauten sich die Karren genau an und verzogen das Gesicht. "Arg das wird wohl etwas länger dauern". Die Prinzessin musste schmunzeln, als sie an die Vergangenheit dachte.
* Hihi damals war es genau so. Judy hatte den Blastia zerstört und dieser blockierte den Weg ... ob es unsere Abkürzung noch gibt? *
Nachdem alle versorgt waren, ging sie auf die rechte Seite der Straße und suchte den Pfad, den sie damals genommen hatten.
"Juhu ich habe ihn wieder gefunden!" Sie strahlte über das ganze Gesicht, der Weg war noch da und genau den würde sie jetzt benutzen. Sie ging die verschlungenen Wege, entlang und freute sich zu sehen, dass die Monster tatsächlich ruhiger geworden waren, keins griff sie an. Die Natur erblühte um sie herum überall wuchsen Blumen und eine sanfte Brise fuhr ihr durch die Haare. Sie stieg einen kleinen Bergpfad hinauf und wusste ganz genau, was sich dort befand. Das Meer und das Grab von Eluzifur. Die junge Frau betrat die Rasenfläche und ging zuerst zum Grab. Sie sprach ein kurzes Gebet und schaute dann zum Meer hinaus.
"Mir war gar nicht klar, wie sehr ich diese Aussicht vermisst habe." Sie war ganz versunken in den Anblick des Meeres und bemerkte die Gestalten die sie beobachteten nicht, erst als sie zu ihr traten, drehte sie sich um. "Wer seid ihr? D-diese Kleidung gehört ihr zur Klaue des Leviathan?" Tatsächlich trugen die Männer genau die gleiche Kleidung wie die Rot Augen, Estelle zog ihren Rapier.
"Keine Sorge Prinzessin Estellise, wir werden Euch nichts tun. Zumindest so lange ihr Brave mit uns mitkommt."
"Und warum sollte ich das?"
"Wie bereits gesagt, dann werden wir euch nichts tun."
"Tja leider habe ich keine Lust mit euch zu kommen." Ein goldener Kranz aus verschiedenen Mustern bildete sich um Estelles Füßen, sie faltete ihre Hände und rief. "Phontom!" Um zwei der Männer bildete sich eine goldene Kugel, welche von innen explodierte, die Männer klappten zusammen. Nun griffen die anderen die Prinzessen an. Sie zogen ihre Klingen und stürmten auf Estelle zu. Trotz das sie schon länger nicht mehr trainiert hatte, schaffte sie es, die Gegnerischen angriffe mit Leichtigkeit zu parieren. Die Leviathan kämpften verbissen, merkten aber schnell, dass sie ein Problem hatten.
"Plan B los!", rief einer von ihnen und zog aus seinem Umhang eine Kugel hervor. Er warf sie in die Nähe der Prinzessin auf den Boden und Rauch stieg auf. Die Männer sprangen aus der Reichweite der Rauchschwaden und setzten sich Rauchmasken auf, dann traten sie wieder vor und grinsten hinter den Masken. "Wenn sie von Anfang an auf uns gehört hätte ... nun egal nimmt sie mit." Estelle lag bewusstlos am Boden. Die Welt um sie herum war schwarz geworden, sie bekam nicht einmal mehr mit wie sie gefesselt und auf einen Karren verlanden wurde.
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