Voldemorts Abenteuer als Squip

von Yavia
GeschichteAbenteuer / P16
Bellatrix Lestrange Lord Voldemort / Tom Vorlost Riddle Lucius Malfoy Peter "Wurmschwanz" Pettigrew Rita Kimmkorn Severus Snape
19.10.2019
17.11.2019
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Kapitel 5
Voldemort


Warum hatte ich in meiner kümmerlichen Gestalt zaubern können, doch in meinem neuen Körper nicht mehr? Es lag nicht am Stab, auch der von Wurmschwanz funktionierte bei mir nicht. Es war ohnehin Unfug, mein Stab hatte schließlich zuvor funktioniert, als ich dieses Geschöpf gewesen war. Dieses Baby, dieses niedere Ding.
Der Stapel Bücher hatte nicht viele Informationen enthalten. Ich war enttäuscht und wütend. Narzissa Malfoy hatte mir versucht zu helfen, aber ich hatte ihr nicht sagen wollen, wonach ich suchte. Natürlich war daher jedes Buch falsch, da sie nicht wusste, was ich haben wollte.
Severus Snape war eine gute Abwechslung gewesen, doch ich konnte es ihm nicht übel nehmen, nicht rechtzeitig erschienen zu sein. Er brachte mir 13 Jahre Informationen über Dumbledore, perfekt. Dass Dumbledore schon wusste, dass ich wieder zurück war, regte mich sehr auf, aber ich hatte keine Möglichkeit, meiner Wut Luft zu machen, außer durch herumlaufen, schreien oder auf den Tisch hämmern. Ohne Magie, war es mir unmöglich, den Zauber zu nutzen, den ich zu gern verwendet hätte. Crucio!
Ansonsten lief das Gespräch mit Severus nicht so ab, wie ich es gern gewollt hätte. Ich konnte kein Legillimentik wirken. Ich konnte keine Absichten, Pläne oder Gefühle sehen! Oh, wie sehr hasste ich dieses Gefühl, ich hasste es, normal zu sein, so sehr!
Während ich genervt in den Büchern blätterte, kam mir allerdings eine Idee, eine grandiose Idee.
Mein 16jähriges Ich hatte damals ein Tagebuch angelegt, mit dem man die Kammer des Schreckens öffnen konnte. Ich war nicht daran interessiert, die Kammer zu öffnen, sondern an dem Geist, dem Abbild meiner selbst in dem Buch. Konnte mein damaliges Ich mir meine Fähigkeiten und Zauberkraft zurückgeben? Ungeduldig wartete ich auf Lucius' Rückkehr. Denn er hatte das Buch damals in Verwahrung genommen, und er würde es mir zurückgeben.

Von draußen hörte ich das Lachen einer Frau. Schnelle Schritte näherten sich und ich richtete mich neugierig auf. Was war da los? Meine Tür wurde geöffnet und eine schäbig aussehende, zerlotterte Hexe stand im Türrahmen. Sie starrte mich an, kam näher und fiel auf die Knie, robbte an mich heran.
„Mein Lord“, krächzte sie und ich stand auf, trat um den Tisch auf sie zu und blickte in ihre Augen.
„Bella? Bist du es?“
„Mein Lord, ich bin zurückgekehrt ich werde Euch ewig dienen.“ Sie beugte sich weiter nieder, berührte meine nackten Füße und stieß mit der Stirn auf den Boden. Sie sah älter aus, viel älter als es die Zeit allein hätte bewirken sollen. Ihre Schönheit war matt und dumpf, ihre Stimme rau, doch ihre Treue so echt wie vor 13 Jahren.
Lucius hatte es also geschafft, einige Todesser zu befreien. Jene, an denen mir etwas lag. Oh, das war gut, sehr gut.
„Steh auf, Bellatrix Lestrange, zeige mir deine Erscheinung.“ Ich streckte die Hand nach Bella aus um ihr aufzuhelfen.
Sie stand auf und ihre Augen bekamen ein Funkeln und nun war mir so, dass ich Bella erkannte. Sie war da, unter dem Dreck und der Zeit in Askaban, da war sie, meine Bella.
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