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Es war einmal...

Kurzbeschreibung
GeschichteFamilie, Fantasy / P12 / MaleSlash
Fenrir Greyback Harry Potter OC (Own Character) Severus Snape
17.10.2019
13.12.2019
44
83.712
218
Alle Kapitel
360 Reviews
Dieses Kapitel
14 Reviews
 
 
13.12.2019 1.198
 
Epilog

„Also, wenn deine Mutter mich nicht mag...“ Harry James Snape strich sich durch das schneeweiße Haar und atmete tief durch. Es war mittlerweile Frühling in Herbstwald geworden und so warm, dass sie nicht nur die Tanzbühne für das Frühlingsfest aufbauten, sondern auch Besuch aus Frankreich erwarteten. Hinter den Beiden waren Jonathan, sein Bruder, und ein paar Leute schon länger bei der Arbeit, dazu kamen Stände und Buden... es würde wahrscheinlich noch größer und schöner als der Weihnachtsmarkt werden.
Arthan lächelte nur und küsste dann seinen Lieblingshelden sanft, rieb seine Nase kurz an dessen.
„Damit beruhigst du mich nicht gerade“ überlegte Harry ernsthaft, seit zwei Wochen war er nun auch schon offiziell der Bürgermeister von Herbstwald und passte auf den Zauber auf, zusammen mit Draco, der sich für ein Leben in diesem kleinen Dorf entschieden hatte. Er hoffte darauf irgendwann auf einem der Feste und Märkte jemanden für sich kennenzulernen.
Und er half Harry gerne bei der Arbeit, dem Versorgen der Fianna zum Beispiel, oder dem Eintreiben der Steuern. Die nach London gingen, denn Lucius konnte den Deutschen einfach, oder auch eher weniger einfach, Herbstwald abkaufen.
Dafür mussten die Herbstwalder auch ihr gutes Holz nach England schicken, gratis, damit es sich auch für das britische Ministerium lohnte, die Münchner freuten sich hingegen allein über das Geld.
Zumindest aber mussten sie das Dorf nicht verlegen, den Zauber nicht entfernen, oder alles unsichtbar machen, es würde einfach so weitergehen wie bisher.
Für immer.
Das war eine verdammt lange Zeit, aber Harry hatte nicht mehr das Bedürfnis zu verreisen, besonders nicht seit er mit Siran gesprochen hatte und dieser ihn auch biss.
Er fand sein Glück in Herbstwald, in Arthan, in seinem Vater, Fenrir, den Malfoys, seiner Arbeit als Bürgermeister, und sogar darin das er manchmal Babysitter für Emma spielte.
Der Bäcker zeigte an, dass sein Vater ihr sicher schon mindestens einmal geschrieben hatte und deswegen war sie bestimmt auf den Helden vorbereitet.
Jack hatte sich bei Arthan entschuldigt und arbeitete nun für diesen in der Bäckerei. Sie hatten nur die Rollen getauscht, Arthan war der Chef, Jack sein Angestellter, er lebte mit seiner Frau in einem eigenen Haus, Arthan bei Harry und Maria über der Bäckerei.
Derweil sah man auch Maria abends nicht nach Hause kommen, dann wenn sie lieber bei dem Heiler von Herbstwald übernachtete.
Harry rieb sich nachdenklich über die Stirn, hoffentlich wollte Arthan nicht später mit ihm tanzen. Bei der Eröffnung des Frühlingsfestes, dann wenn die Trachtendamen fertig waren und die Bühne freigegeben wurde.
Der Bäcker fragte auch gleich, ob mit seinem Liebsten alles okay war, und bekam dafür einen kurzen Kuss.
„Ich werde es sicher überleben... hoffe ich jedenfalls...“ nickte er und zupfte sich noch mal am Hemd:
„Und deine Mutter will eine Weile bleiben? Zum Glück haben wir ja mittlerweile ein Zimmer frei, seit Fenrir bei Melina fest eingezogen ist.“
Thirig zog daraufhin in die Kellerräume runter, dort hatte er sich auch schnell einen kleinen Sportraum einrichten können. Jeden Morgen und jeden Abend machte er dort brav die Übungen, die ihm Severus verordnet hatte. Manchmal musste Harry ihn dabei beaufsichtigen, besonders wenn der Zwerg vorher seine Pfeife rauchte und eigentlich dann auch sofort ins Bett wollte.
Aber Thirig sah es auch ein, dass er zwar nicht normal alterte, sein Körper aber trotzdem schon alt war.
Vielleicht hatte er dann ja im nächsten Winter schon gar kein Rheuma mehr.
Arthan zeigte an, dass sie sicher bis zu einem Monat blieb, es aber auch eventuell schwer hatte, da sie nur Französisch sprach... und verstand.
„Da können wir froh sein, dass ich die Sprache zumindest verstehe, die Malfoys sprechen sie allesamt perfekt und Fenrir kann auch ein paar Brocken. Ich denke das wird kein Problem sein, und auch nicht die vegetarische Ernährung. Ich hab eher Angst um mich, was ist wenn sie mich wirklich nicht mag? Ich wette sie ist da viel komplizierter als dein Vater. Immerhin bist du ihr einziger Sohn...“ Langsam wurde Harry doch etwas panisch, da half auch nichts das Arthan ihn schon wieder küsste.
„Verdammt. Am Ende hängt sie mich noch mit Ranken an einen Baum und verlangt, dass du dir einen neuen, besseren Mann suchst“ fiepte Harry entsetzt, Siran gesellte sich dazu und auch Hedwig kam angeflogen, sie war ebenso neugierig auf Arthans Mutter, wie alle anderen.
Severus meinte, er habe Tränke die der Schneeeule noch zehn Jahre geben würden. Aber Harry wusste, Hedwig würde gehen wollen wenn ihre natürliche Zeit gekommen war.
Und Narcissa hatte sich mittlerweile eine junge Eule angeschafft, so konnte sie ihrem Mann jederzeit und schnell einen Brief schicken. Sie war seine Botschafterin in Herbstwald geworden, regelte alle Geschäfte mit der Sägemühle, oder den Jägern, Wilhelm nahm sich einfach einen von Zen's Söhnen als Auszubildenden.
Die Briten waren ganz wild auf deutsches Wildschwein, oder Fasan, Kaninchen... manchmal auch ein Hirsch. Da waren Zen und seine Gruppe ganz pragmatisch, das Geld war ihnen wichtiger als die sehr geringe Verwandtschaft zu Hirsch und Reh.
Und die Fianna würden auch auf dem Fest zugegen sein, hoffentlich wollte Zaira nicht mit Harry tanzen. Sie hatte so etwas angedeutet, dass die Fianna gerne tanzten und selbst auch Musik machten...
Arthan zeigte an das seine Mutter in der Nähe war und sicher jeden Moment eintreffen würde, dem jungen Bürgermeister sackte das Herz runter in die Beine.
Arthan küsste ihn noch mal und ging dann vor ihm auf die Knie, was wurde das denn jetzt?
Harry ging langsam der Mund auf, als sein Liebster eine kleine Schachtel aus der Hosentasche holte und ihm dann einen Ring hin hielt. Dafür war er vor vier Wochen für zwei Tage in Hamburg gewesen. Von wegen er wollte dort Mandeln kaufen, angeblich waren sie da am Besten... nein, er hatte diesen Ring besorgt.
Der Held quiekte erschrocken auf, Siran beschnupperte den Ring neugierig und Hedwig gurrte auffordernd.
Arthan sah ihn fragend an, was für ein verdammt schlechter Zeitpunkt, aber eigentlich war die Antwort doch schon lange klar.
„Natürlich“ fiepte Harry und bekam den Ring sofort angesteckt.
„Wunderbar“ verkündete daraufhin eine weibliche Stimme und die Beiden sahen erschrocken, und erstaunt, in die Richtung, da stand tatsächlich Nedra, die Dryadin und Mutter von Arthan:
„Dann haben wir gleich was zu feiern. Ich hab gehört hier soll es einen großartigen Kräuterlikör geben...“

Ende

(So das war's. Eigentlich wollte ich den Epilog erst Morgen oder so schreiben, aber durch eure Kommentare gab es da genügend Input, da hab ich es jetzt noch schnell gemacht.
Ich finde die Story gelungen, vielleicht hätte ich hier und da noch mehr auf deutsche Kultur eingehen können, oder die Fianna, Herbstwald, Schwarzwald oder was auch immer... aber im Grunde ist es doch ganz rund geworden. Keine achtzig Kapitel, aber über vierzig.
Ich habe schon Ideen für die nächste Story, aber trotzdem, ich mag vor Mittwoch nicht damit anfangen. Entweder das, oder es juckt mich doch schon eher in den Fingern. Denn immerhin hab ich die Idee für die nächste Story schon seit Wochen.
Danke auch noch mal an LeilaRiddle, ohne sie würde es diese Story nicht geben, und wahrscheinlich auch nicht die nächste :D
Danke an euch, für all eure Kommentare, Favos, Sternchen, Buchregal-Einträge und alles eben.
Bis zum nächsten Mal,
eure Zuckerspinne)
 
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