[Jimmy Neutron] Die Suche nach Max

GeschichteAbenteuer, Freundschaft / P16
17.10.2019
23.01.2020
7
8.319
 
Alle Kapitel
noch keine Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
 Datenschutzinfo
 
17.10.2019 1.232
 
Mit einem Lächeln auf den Lippen, hüllte sie sich in Schweigen. War ihr doch nicht entgangen, dass der geniale Jimmy Neutron einen Fehler begann. All die Jahre wartete sie auf dieses kleine Versagen, welcher sich heute zeigte. War ihr doch nicht entgangen, dass Maximiliano Guevara Estevez, auch bekannt als „Max“, verschwand. Und nur, weil Jimmy Neutron seine Erfindung, eine Rakete, alleine stehen ließ und Max somit in diese gelang, um auf einen neuen Planeten zu verschwinden.

„Wo ist meine Rakete verschwunden?“, rief James Isaac Neutron alias Jimmy und sah sich um. Als er seine Rivalin erblickt, verfinsterte sich sein Gesichtsausdruck und er blickte sie verachtend an. „Sag es lieber sofort, Cindy! Hast du meine Rakete verschwinden lassen?“, beschuldigte er die Blondine und diese stemmte ihre Arme gegen ihre Hüften und verneinte dies.

„Und zu deiner Information: Blödtron, ich war nicht einmal in der Nähe deiner lächerlichen Erfindung!“, sprach sie und lachte darauf los, während Libby Folfax, Cindy Vortex beste Freundin, rief, dass sie es ihm gegeben hat und auch darauf los lachte. Durch diese Provokation fühlte sich Jimmy angegriffen und schrie etwas, was vom Gelächter der beiden übertönt wurde.

„Meine Erfindung ist nicht lächerlich, Cindy!“, verteidigte er sich und diese hörten gar nicht mehr auf zu lachen. Dann verstummte Cindy und warf Jimmy einen vielsagenden Blick zu, ehe sie verschwanden. Wenn sie doch nur nicht so gemein zu Jimmy wäre, aber anscheinend war dies ihre Natur. Egal, er müsse sich um etwas anderes kümmern. Und zwar, wie er seine Rakete wieder bekommen könnte, wobei er erst suchen müsste, wo sie war. Aber da besaß Jimmy schon eine Idee.

Während er nach Spuren suchte, klopfte jemand an die Tür und Frank Neutron ging zu dieser, öffnete sie. Augenblicklich kamen die Eltern von Max in die Wohnung gerannt und suchten ihren Sohn. Als Jimmys Vater nachfragte, was los sei, meinten die beiden aufgelöst, dass ihr Sohn seit einem Tag verschwunden war und das sie bereits überall suchten, er aber nirgends zu finden war. Langsam machten sich die Eltern sorgen um ihn. „Sie wissen nicht zufällig, wo er stecken könnte?“, fragte die besorgte Mutter und Jimmys Dad meinte daraufhin, dass er womöglich mit Jimmy in seinem Labor spielen müsse.

Dies hörte Jimmy, während er an der Treppe saß. Erst seine Rakete, dann Max. Wo stecken sie? Neutron kombinierte und stellte fest, dass Max womöglich weggelaufen sein könnte. Ihm ist womöglich was zugestoßen. Bei all den Gerätschaften, welche Jimmy besaß, hätte er alles mögliche mitnehmen können, aber er nahm die Rakete mit. Jimmy würde unverzüglich einen Plan zurechtlegen müssen, um Max zu befreien.

Dafür benötigte er die Hilfe von seinem besten Freund Karlton Ulysses Keucher oder kurz genannt: Karl. Schnell nahm er sich sein Telefon und wählte Karls Nummer. Nach langem zögern ging der Bengel ran. Das erste, was Jimmy wahrnahm, war ein Nieser. „Du weißt doch, dass ich gegen Telefone allergisch bin, Jimmy.“, meinte dieser mit einer verstopften Nase. Dieser bat ihn darum, zuzuhören.

„Unser Freund Max ist verschwunden!“, meinte dieser Ernst.

„Heißt das, dass ich jetzt dein allerbester Freund bin und das du dich mehr bei mir bemühen wirst?“, meinte Karl.

„Das ist jetzt nicht wichtig, Karl, meine Rakete ist auch verschwunden!“, meinte dieser und verdrehte die Augen.

„Hast du eine Gerätschaft entwickelt, welches Menschen und Dinge verschwinden lässt, Jimmy?“, fragte dieser. „Lässt du mich auch verschwinden, Jimmy?“, erschrak dieser und sprach ängstlich. War doch der Neutron Bengel dafür bekannt, dass er seltsame Dinge erfand.

„Nein, Karl!“, meinte dieser energisch.

Dieser erschrak wieder: „Was ist, wenn ihn die Außerirdische entführt haben? Sie benutzen sein Gehirn, um kleine Chips herstellen zu können. Du weißt schon, die kleinen leckeren. Irgendwo müssen noch welche bei mir zu Hause sein.“, beinahe legte er auf, jedoch schrie Jimmy seinen Namen und dieser fragte, was los sei.

„Wir müssen ihn suchen. Womöglich ist er mit der Rakete irgendwo gelandet und braucht uns!“, schrie Jimmy.

„Und ich soll dir dabei helfen, ihn zu finden?“, fragte Karl und Jimmy bejahte dies. „Okay, ich muss jetzt eh auflegen. Meine Allergie krabbelt mir die Nase entlang.“, damit legte er auf und ließ den ratlosen Jimmy alleine.

„Seine Allergie krabbelt – Was?“, er schüttelte den Kopf und lief aus dem Haus. Direkt neben den Haus steht ein kleines Häuschen aus Holz, welches der Eingang zu seinem Labor war. Als er diesen betrat, aktivierte er mittels seiner Haarsträhne den Sensor und gelang damit in sein Labor. Dort müsse er sich umsehen, was Max alles mitnahm. Er fing mit einer Ecke des Labros an.

Nach einigen Stunden der Suche, konnte dieser nichts feststellen, weshalb dieser sein Labor verlassen wollte. Erst jetzt fiel ihm ein, dass er Robbie noch nicht sah. Als er diesen suchte, gab es ein bellendes Geräusch aus einer Richtung und er sah in eines der Ecken. Dort lag Robbie. Überglücklich und erleichtert, lief er zu diesem und nahm ihn in die Arme. Auch Robbie ist eines der Erfindungen von Jimmy, welches aber zum Glück nicht misslungen war, sondern tatsächlich mal glückte.

Da Robbie kein gewöhnlicher Hund war, sondern eine Maschine, nahm er Aluminium-Dosen zu sich auf und hinterließ Schrauben Häufchen, welcher Frank einsammeln musste. Durch einen Programmierfehler explodierte Robbie bei dem Befehl: „Stell dich tot.“, aber er setzte sich schließlich wieder vollständig zusammen.

Da Jimmy niemals ohne Robbie auf Abenteuer Reise gehen würde, würde er ihn selbstverständlich mitnehmen.

Plötzlich klopfte es an der Tür und Jimmy lief zu dem Monitor, um zu sehen, wer es ist. Er erkannte Karl und öffnete diesem die Tür. Sofort rannte Karl hinein und Jimmy ging auf diesen zu, als er hinter Karl Cindy und Libby erkannte. Sofort rief dieser, was die Beiden hier zu suchen haben und wollte sie schon wieder wegschicken.

„Beruhig dich, Blödtron, wir kommen selbstverständlich mit!“, meinte Cindy und Libby stimmte ihr damit zu.

„Glaubst du, wir werden hier sitzen und Däumchen drehen, während ihr auf coole Abenteuer Reisen geht?“, sagte Libby und Jimmy meinte, er habe keinen Platz in der Rakete. Die Rakete! Jimmy müsse ja zuerst noch eine bauen. Also erklärte er es den Mädels und diese lachten.

„Blödtron besitzt ja noch nicht einmal eine Rakete und will auf Abenteuer gehen. Was für ein Trottel!“, sagte Cindy und lachte immer noch, während Libby ebenfalls lachte.

„Anstatt zu lachen, könntet ihr mit bei der Rakete helfen!“, meinte dieser energisch und nahm sich ein paar der Bauteile, um diese bauen zu können. Da zuckten die Mädels mit den Schultern und halfen ihm auch dabei.

Nach ein paar Stunden war die Maschine gebaut. Jetzt mussten die Kids nur noch einsteigen und einen Planeten wählen, auf dem Max gelandet sein könnte. Tief im Inneren wünschte sich Libby, dass sie ihn wiederfinden würden. Waren beide doch noch ein Paar, weil keiner Schluss machte. Aber irgendwie besaß sie ein seltsames Gefühl, was ihn betraf. Max würde niemals seine Eltern verlassen! Wo steckte also der Bengel? Jimmys Stimme riss diese aus den Gedanken, als er sagte, sie würden starten.

„3 – 2“, zählte Jimmy rückwärts und Cindy rief „1“ und betätigte den Schalter, um die Maschine liegen zu lassen. Mit einem lauten Krach flog die Rakete los und hinterließ nichts als Staub. Während Cindy Jimmys Hand hielt, weil dieser den Knopf betätigen wollte, Cindy es dann jedoch tat, ließ sie seine Hand los und wischte diese an ihrer Shirt ab. Nun verließen die Kinder die Erde und steuerten auf einen Planeten zu, welcher noch winzig erscheint, aber immer größer wird.
Review schreiben